Das Verhalten von Neugeborenen verstehen

Originale Autorin Robin Tacchetti basierend auf dem Kurs von Pam Versfeld
Top-BeitragendeRobin Tacchetti, Robin Leigh Tacchetti, Tarina van der Stockt , Kim Jackson , Jess Bell, Ewa Jaraczewska und Tony Lowe

Einleitung(edit | edit source)

Während der Neugeborenenperiode passen sich Säuglinge an die neue soziale und physische Umgebung an. Die sensomotorischen Fähigkeiten, die sie in der tragenden Flüssigkeit im Mutterleib erworben haben, werden genutzt und an die neuen Bewegungsgrenzen durch die Schwerkraft und die Oberflächen, auf die sie treffen, angepasst. Die Extremitäten haben nun Gewicht, und die Bewegung der Extremitäten erzeugt Reaktionskräfte und Schwung, die bei der Bewegungskontrolle berücksichtigt werden müssen.(1)

Neugeborene werden mit einer angeborenen Fähigkeit zur Interaktion mit ihrer Umwelt geboren.(2) Instinktives kognitives und sensomotorisches Verhalten trägt zum Überleben und zur sozialen Bindung bei.(3) Säuglinge finden auf natürliche Weise Wege, Berührungen zu nutzen, ihr Erregungsniveau zu steuern, sich selbst zu beruhigen und sich an ihre neue physische Umgebung anzupassen. Zusätzlich zur Anpassung signalisieren sie ihre Bedürfnisse mit verschiedenen Formen von Schreien/Weinen.(2)

Anpassung an die neue Umwelt ( edit | edit source )

Haut-zu-Haut-Kontakt

Die erste Herausforderung für den Säugling nach der Geburt ist die Regulierung der Atmung, der Temperatur und des übrigen autonomen Systems, das gut funktionieren muss, bevor sich der Säugling auf andere Entwicklungsaufgaben konzentrieren kann. (2)

Eine der effektivsten Möglichkeiten für einen Säugling, sich an seine Umgebung anzupassen, ist der Haut-zu-Haut-Kontakt (auch als Känguru-Methode bezeichnet). Das mit einer Windel bekleidete Baby wird auf die nackte Brust der Mutter gelegt, so dass der frontale Körperkontakt Haut-zu-Haut ist (Baby an der Brust der Mutter).(4) UNICEF weist auf die vielen Vorteile des Haut-zu-Haut-Kontakts zwischen Mutter und Säugling hin:(5)

  • Beruhigt und entspannt sowohl Mutter als auch Säugling
  • Reguliert den Herzschlag und die Atmung des Säuglings und hilft ihm, sich besser an das Leben außerhalb des Mutterleibs anzupassen
  • Stimuliert die Verdauung und das Interesse an der Nahrungsaufnahme
  • Reguliert die Temperatur
  • Ermöglicht die Besiedlung der Haut des Säuglings mit den freundlichen Bakterien der Mutter und bietet so Schutz vor Infektionen
  • Stimuliert die Freisetzung von Hormonen zur Unterstützung des Stillens und der Mutterschaft(5)

Die Forschung zeigt, dass der Haut-zu-Haut-Kontakt neben den positiven Auswirkungen auf die Entwicklung des Säuglings auch sekundäre Vorteile für die langfristige psychische Gesundheit der Mutter haben kann.(6)(7)

Sensomotorische Synergien bei Neugeborenen ( edit | edit source )

Der neugeborene Säugling kommt in der extrauterinen Welt mit zahlreichen Bewegungsverhalten an, die sein Überleben, seine Interaktion mit der Umwelt und seine Fähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen, unterstützen.(1) Die bei der Geburt vorhandenen Bewegungsverhalten sind als sensomotorische Synergien organisiert, die an veränderte Umstände und Ereignisse in der Umwelt angepasst werden können. Das Neugeborene verfügt über drei Überlebensstrategien: die Suchreaktion (Rooting), die Saug-Schluck-Atmungs-Synergie und das Drehen des Kopfes, um die Atemwege zu befreien.(2)

Diese Bewegungsverhalten sind als perzeptiv-motorische Synergien (auch als motorische Muster bezeichnet) organisiert, die an veränderte Umstände und Ereignisse in der Umwelt angepasst werden können.(2) Früher wurden diese Synergien als „Reflexe“ beschrieben, aber neuere Studien haben gezeigt, dass es sich bei diesen Synergien um komplexe Bewegungsmuster handelt, die an laufende Veränderungen in der Umwelt angepasst werden. (3)(2)

1. Suchreaktion (Rooting) ( edit | edit source )

  • Die Suchreaktion beschreibt die Tendenz des Säuglings, seinen Kopf in Richtung eines Berührungsreizes zu drehen, der im Bereich um den Mund herum geschieht, was das Drehen in Richtung der Brustwarze der Mutter und das Festhalten an ihr erleichtert.
  • Traditionell wurde die Suchreaktion als stereotype Reaktion auf einen bestimmten Reiz angesehen, d. h. es wurde als einfacher Reflex betrachtet. Die Forschung hat jedoch gezeigt, dass sich die Suchreaktion an die Umstände anpasst. So wird die Suchreaktion beispielsweise nicht ausgelöst, wenn sich Babys oder Säuglinge selbst berühren. (2)
  • Die Bewegung des Kopfes und des Mundes des Säuglings erfolgt gleichzeitig mit Ganzkörperbewegungen, was darauf hindeutet, dass die Suchreaktion mehr als nur ein Reflex ist.(3)(8)

2. Saugreaktion ( edit | edit source )

Saugen

  • Die Saugreaktion ist ein weiteres Verhalten von Neugeborenen, das ein komplexes Zusammenspiel von Muskelkontraktionen beinhaltet, die an die Umgebung angepasst werden können. Babys passen den Saugdruck an den Milchfluss an, indem sie den bevorstehenden Milchfluss wahrnehmen. „Craig und Lee (1999) fanden heraus, dass Neugeborene ihr Saugverhalten präzise und vorausschauend anpassten, was darauf hindeutet, dass sie den bevorstehenden Milchfluss vorwegnahmen.“(3)
  • Die Saugreaktion hat zwei Phasen:
    • Erzeugung eines vorübergehenden Vakuums im Mundbereich
    • Freisetzung der Milch aus der Brustwarze(1)
  • Eine Anpassung des Saugens ist auch zu beobachten, wenn Neugeborene saugen, um sich zu beruhigen, anstatt um Nahrung aufzunehmen.(9)

3. Kopf drehen, um die Atemwege frei zu halten ( edit | edit source )

  • Die Fähigkeit, den Kopf zu heben und zu drehen, um die Atemwege frei zu halten, ist eine weitere perzeptiv-motorische Synergie, die von Geburt an vorhanden ist. (2)

  • Wenn neugeborene Säuglinge mit dem Gesicht nach unten auf eine Unterlage gelegt werden, heben und drehen sie ihren Kopf, um die Atemwege freizubekommen. (2)
  • Beim Heben und Drehen des Kopfes sind nicht nur die Nackenmuskeln beteiligt, sondern es sind auch Anpassungen der oberen Extremitäten und der Rumpfmuskulatur erforderlich, um eine gewisse Stabilität zur Unterstützung der Bewegungen des Kopfes zu gewährleisten.(1)

Neonatal Behavioural Assessment Scale (NBAS) ( edit | edit source )

Pam Versfeld bezieht sich in ihrem Kurs über das Verhalten von Neugeborenen und Säuglingen auf diese Bewertungsskala. Dr. T. Berry Brazelton hat zusammen mit Kollegen an der Harvard University das Verhalten von Säuglingen über viele Jahrzehnte hinweg untersucht und die weit verbreitete Neonatal Behavioral Assessment Scale (NBAS) entwickelt.(10)

Sie können mehr darüber lesen, indem Sie diesen Links folgen: (in englischer Originalsprache)

Oder Sie können sich diese kurzen Videos ansehen, um ein besseres Verständnis zu bekommen. Das dritte Video zeigt die vollständige NBAS-Untersuchung. Es ist auf Französisch, aber selbst wenn Sie kein Französisch verstehen, gibt Ihnen die Demonstration einen guten Überblick über die gesamte Untersuchung.

Erregung(edit | edit source)

States of arousal.jpg

Im Laufe des Tages durchläuft ein Säugling verschiedene Phasen der Erregung, manche schnell, andere langsam. Der amerikanische Kinderarzt Dr. T.B. Brazelton beschrieb sechs Erregungszustände bei neugeborenen Säuglingen (Verhaltenszustände). (10)

Es gibt 2 Schlafzustände, einen Übergangszustand und 3 Wachzustände:(10)

Schlafzustände:

  1. Tiefschlaf – In diesem geschützten Zustand ist der Säugling in der Lage, störende Reize wie Lärm aus der Umgebung auszublenden.(2)
  2. Leichter Schlaf / Rapid Eye Movement (REM) – Die Atmung des Säuglings ist flacher und unregelmäßig, und in regelmäßigen Abständen kommt es zu Saugbewegungen und Zuckungen. Äußere Einflüsse können den Säugling in diesem Zustand mehr stören. Wenn der Säugling geweckt wird, wacht er entweder schläfrig auf und ist reizbar, oder er kämpft damit, wieder in einen tiefen Schlaf zu sinken.(2)

Übergangszustand:

Ein Zustand zwischen Wachsamkeit und Schläfrigkeit.(14) Dieser kurzzeitige Zustand tritt häufig auf, wenn der Säugling aufwacht oder in den Schlaf zurückkehrt. Der Säugling zappelt und bewegt sich ruckartig, öffnet und schließt die Augen wieder und kann wimmern oder weinen. Der Säugling wirkt desorganisiert, wenn er versucht, wieder einzuschlafen oder aufzuwachen.(2) Leichte Stimulation, wie z. B. Schaukeln, kann helfen, das Kind in den Schlaf zu bringen oder es langsam aufzuwecken.(14)

Wachzustände:

Wenn Säuglinge wach sind, wechseln sie zwischen 3 verschiedenen Zuständen, die sich auf die Organisation ihrer Spontanbewegungen und ihr Seh- und Hörverhalten auswirken(2)

  1. Wacher Aufmerksamkeitszustand – minimale Bewegung. Häufig verbunden mit der visuellen Aufmerksamkeit des Säuglings auf die eigene Hand oder das Gesicht eines Sozialpartners und andere interessante visuelle Reize in der Umgebung.(2) Idealer Zeitpunkt für das Lernen. Der Säugling ist glücklich, ruhig und konzentriert, bereit für Stimulation und Interaktion.(14)
  2. Aufmerksamer, aber quengeliger Zustand – der Säugling führt ruckartige und unkoordinierte Spontanbewegungen der Extremitäten aus.(2) Strecken, Strampeln und Drehen der Arme.
  3. Schreien – der Säugling bewegt sich kontinuierlich und sehr lebhaft. In den Extremitäten kann es zu Zappeln und Zittern kommen. Signalisieren von Unbehagen. In der Regel werden zu diesem Zeitpunkt Eltern und Betreuungspersonen eingreifen, um den Säugling zu beruhigen.(2)

(15)

Koliken(edit | edit source)

  • Alle gesunden, jungen Babys weinen und schreien – manchmal untröstlich und häufig ohne ersichtlichen Grund. Dies ist am späten Nachmittag und am Abend häufiger der Fall.
  • Übermäßiges Schreien von Säuglingen wird als „3-Monats-Koliken“ bezeichnet und wurde früher auf eine schmerzhafte Verdauung zurückgeführt.
  • Babys weinen in den ersten 6 Wochen nach der Geburt sehr viel. (16)
  • Die Häufigkeit des Schreiens von Säuglingen in den ersten drei Monaten steht in Zusammenhang mit dem Erleben von Müdigkeit und Erschöpfung bei jungen Müttern.(17)
  • Schreien ist eine normale Entladung eines überlasteten Nervensystems nach einem anstrengenden Tag. Es kann sein, dass der Säugling nervös und leicht reizbar ist.(10)
  • Wenn der Säugling schreit, ist es eine gute Methode, den Säugling alle 10-15 Minuten hochzuheben, ihn zu beruhigen und dann wieder abzulegen.(10)

Hinweise auf ein Unwohlsein des Säuglings ( edit | edit source )

Eltern und Betreuungspersonen müssen lernen, die spezifischen Verhaltenssignale ihres Säuglings zu deuten. Gleichzeitig lernen sie, so zu reagieren, dass die Bedürfnisse des Säuglings befriedigt werden. Diese unterschiedlichen Reaktionsweisen werden durch das Temperament des Säuglings bestimmt. Beispiele für Hinweise eines Unwohlseins (Distress) des Säuglings sind: Es fühlt sich steif und angespannt oder schlaff an; Es streckt Arme und Beine aus und spreizt die Finger weit auseinander; Es windet sich, schreckt auf oder zuckt mehr als sonst; Es nimmt keinen Augenkontakt auf und wendet den Kopf ab; Es krümmt den Rücken, macht eine Faust oder streckt die Hand aus, als wolle es Ihnen sagen, dass Sie aufhören sollen; Es runzelt die Stirn oder schreit, spuckt oder würgt mehr als sonst.

Es gibt mindestens sechs verschiedene Babyschreie – Hunger, Schmerz, Langeweile, Müdigkeit, Unbehagen und Aufmerksamkeitsbedürfnis – jeder mit einzigartigen Eigenschaften. Die Eltern lernen in der Regel, die verschiedenen Schreie zu unterscheiden und angemessen zu reagieren.

Säuglingstemperament ( edit | edit source )

Das Temperament von Neugeborenen beschreibt die Art und Weise, wie Babys auf Stimulationen antworten und reagieren. Ihre Gefühle und Reaktionen sind das Ergebnis von Anlage („nature“ – angeborene Persönlichkeit) und Umwelt („nurture“ – Erziehungsstil). Die Forscher Thomas und Chess berichteten, dass Kinder, deren Persönlichkeit gut zu ihrer Umwelt passt, bessere Leistungen erbringen als Kinder, deren Persönlichkeit und Umwelt schlecht zusammenpassen.(18) Temperament im Säuglingsalter wird im Allgemeinen als konstitutionell begründete, biologisch bedingte individuelle Unterschiede in der Aufmerksamkeit, der motorischen und emotionalen Reaktivität und der Selbstregulierung definiert, die in verschiedenen Kontexten als Reaktion auf Stimuli gezeigt werden.(19)

Die Temperamenteigenschaften können in die folgenden neun Kategorien eingeteilt werden:(20)

  1. Aktivitätsniveau: Wie aktiv ist der Säugling?

  2. Rhythmik: wie regelmäßig der Säugling schläft und wacht und wie regelmäßig er gefüttert wird
  3. Ablenkbarkeit: Wie leicht lässt sich der Säugling von etwas ablenken, das er gerade tut
  4. Annäherung/Rückzug: Wie der Säugling auf neue Erfahrungen reagiert
  5. Anpassungsfähigkeit: Wie sich der Säugling auf neue Situationen einstellt
  6. Aufmerksamkeitsspanne/Ausdauer: wie ausdauernd der Säugling ist, wenn er mit Herausforderungen konfrontiert wird
  7. Reaktionsintensität: Wie intensiv sind die Reaktionen und Emotionen des Säuglings?
  8. Sensibilität: wie empfindlich der Säugling auf Geschmäcker, Texturen und Geräusche reagiert
  9. Qualität der Stimmung: ob der Säugling die meiste Zeit über eine fröhliche, positive Stimmung hat oder eine unangenehme, negative Stimmung (20)

Manche Kinder werden mit einem eher vorsichtigen Temperament geboren, sie reagieren mit Vorsicht auf neue Menschen und Situationen. Sie gewöhnen sich nur langsam an neue Situationen, sind leicht verunsichert und brauchen länger, um sich zu erholen. (21)

Hochsensible, vorsichtige/ängstliche Säuglinge können wählerisch sein und stark auf Veränderungen reagieren, z. B. wenn sie ausgezogen werden. Sie können schwer zu beruhigen sein und auf Fremde oder ungewohnte Situationen stark reagieren. (21)

Ressourcen(edit | edit source)

Referenzen(edit | edit source)

  1. 1.0 1.1 1.2 1.3 Versfeld, P. SfA Infant Perceptual Motor Development.
  2. 2.00 2.01 2.02 2.03 2.04 2.05 2.06 2.07 2.08 2.09 2.10 2.11 2.12 2.13 2.14 2.15 Versfeld, P. Understanding Newborn Behaviour, Plus.2022
  3. 3.0 3.1 3.2 3.3 Von Hofsten C, Rosander K. The development of sensorimotor intelligence in infants. Advances in child development and behavior. 2018 Jan 1;55:73-106.
  4. Cleveland L, Hill CM, Pulse WS, DiCioccio HC, Field T, White-Traut R. Systematic review of skin-to-skin care for full-term, healthy newborns. Journal of Obstetric, Gynecologic & Neonatal Nursing. 2017 Nov 1;46(6):857-69.
  5. 5.0 5.1 Center for Perinatal Psychology. Six States of Alertness for Newborns. Available from:https://www.unicef.org.uk/babyfriendly/baby-friendly-resources/implementing-standards-resources/skin-to-skin-contact/ (March 28, 2016)
  6. Bigelow AE, Power M. Mother–Infant Skin-to-Skin Contact: Short‐and Long-Term Effects for Mothers and Their Children Born Full-Term. Frontiers in Psychology. 2020;11
  7. Cooijmans KH, Beijers R, Rovers AC, de Weerth C. Effectiveness of skin-to-skin contact versus care-as-usual in mothers and their full-term infants: study protocol for a parallel-group randomized controlled trial. BMC pediatrics. 2017 Dec;17(1):1-6.
  8. Rochat P, Hespos SJ. Differential rooting response by neonates: Evidence for an early sense of self. Infant and Child Development. 1997 Sep 1;6(3‐4):105-12.
  9. Lau C. Development of suck and swallow mechanisms in infants. Annals of Nutrition and Metabolism. 2015;66(Suppl. 5):7-14.
  10. 10.0 10.1 10.2 10.3 10.4 Brazelton TB, Nugent JK. Neonatal behavioral assessment scale. Cambridge University Press; 1995 Jan 17.
  11. Treeincement.The Brazelton Neonatal Assessment. Available from: https://youtu.be/tqc8gKuXs3s (last accessed 13/05/2022)
  12. FWIChannel. Brazelton Presentation. Available from: https://youtu.be/ZisX_F6HAfE (last accessed 13/05/2022)
  13. Les petits princes de l’éveil .Elisebenazet. Petit aperçu d’une échelle de Brazelton – Elise Bénazet. Available from: https://youtu.be/9GnUt1XJ0vs (last accessed 13/05/2022)
  14. 14.0 14.1 14.2 Healthchildren.org. States of Consciousness in Newborns. Available from:https://www.healthychildren.org/English/ages-stages/baby/Pages/States-of-Consciousness-in-Newborns.aspx 11/2/2009
  15. mnhealth. 16 – Baby Behavior: All about sleep. Available from: https://youtu.be/7NnRyq3xr1A (last accessed 13/5/2022)
  16. Wolke, D., Bilgin, A., & Samara, M. (2017). Systematic Review and Meta-Analysis: Fussing and Crying Durations and Prevalence of Colic in Infants. The Journal of pediatrics, 185, 55–61.e4. https://doi.org/10.1016/j.jpeds.2017.02.020
  17. Kurth, E., Kennedy, H. P., Spichiger, E., Hösli, I., & Stutz, E. Z. (2011). Crying babies, tired mothers: what do we know? A systematic review. Midwifery, 27(2), 187–194. https://doi.org/10.1016/j.midw.2009.05.012
  18. McClowry SG, Rodriguez ET, Koslowitz R. Temperament-based intervention: Re-examining goodness of fit. International Journal of Developmental Science. 2008 Jan 1;2(1-2):120-35.
  19. Bornstein, M. H., Putnick, D. L., Gartstein, M. A., Hahn, C. S., Auestad, N., & O’Connor, D. L. (2015). Infant temperament: stability by age, gender, birth order, term status, and socioeconomic status. Child development, 86(3), 844–863.
  20. 20.0 20.1 SickKids. Temperament. About Kids Health. 2009.
  21. 21.0 21.1 Skills for Action. The highly sensitive child and behavioral inhibition.


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