Stillen ist nicht nur ein natürlicher und wichtiger Vorgang, sondern auch ein wirksames Instrument zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens sowohl des Säuglings als auch der Mutter. Gesundheitsdienstleister können eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung und Förderung erfolgreicher Stillpraktiken spielen. Die Forschung hat immer wieder gezeigt, dass die Stillberatung und die Unterstützung der Mütter durch medizinisches Fachpersonal einen positiven Einfluss auf die Dauer des ausschließlichen Stillens und das Wachstum und die Entwicklung des Säuglings haben.
In Anerkennung der zahlreichen Vorteile des Stillens für den Säugling, die Mutter, die Familie und die Gemeinschaft hat sich die Erhöhung der Stillraten als eine wichtige Strategie zur Gesundheitsförderung herausgestellt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt das ausschließliche Stillen von Säuglingen von der Geburt bis zum Alter von 6 Monaten und ermutigt zum Weiterstillen nach Einführung der Beikost bis zum Alter von mindestens 2 Jahren.(1)
Diese Seite hebt hervor, wie wichtig es ist, das Wissen und die Praxis des Stillens bei Personen zu verbessern, die stillende Frauen oder Frauen, die gerne stillen würden, betreuen. Indem wir die häufigsten Fragen und Bedenken im Zusammenhang mit dem Stillen verstehen, können wir den Müttern helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und eine erfolgreiche Stillbeziehung zu ihren Babys aufzubauen.
Die Muttermilchmenge verändert sich in den Tagen nach der Geburt auf bemerkenswerte Weise.
In den ersten 2-3 Tagen nach der Geburt wird Kolostrum gebildet. Obwohl es in kleinen Mengen produziert wird (etwa 40-50 ml(2) am ersten Tag), liefert das Kolostrum alle notwendigen Nährstoffe und Antikörper, die ein Säugling in dieser Zeit benötigt. Zwischen 2 und 4 Tagen nach der Entbindung steigt die Milchproduktion deutlich an, wodurch sich die Brüste voll und geschwollen anfühlen. Diese Phase wird gemeinhin als „Milcheinschuss“ bezeichnet. Am dritten Tag nimmt ein Säugling in der Regel etwa 300-400 ml Milch pro 24 Stunden zu sich, was bis zum fünften Tag auf 500-800 ml ansteigt.(2) Zwischen dem 7. und 14. Tag wird die Milch als transitorische Frauenmilch oder Übergangsmilch bezeichnet, und nach zwei Wochen wird sie zur reifen Frauenmilch.
Die Milchproduktion wird in jeder Brust unabhängig voneinander reguliert. Das bedeutet, dass eine Brust die Milchproduktion einstellen kann, während die andere weitergeführt wird, wenn das Baby überwiegend an einer Seite saugt. Diese örtliche Kontrolle wird durch eine Substanz namens Feedback Inhibitor of Lactation (FIL) erleichtert, die in der Muttermilch enthalten ist. Der FIL verhindert, dass die Zellen mehr Milch absondern, wenn die Brust zu voll ist. Wenn jedoch Milch entnommen wird (durch Stillen oder Abpumpen), wird der Hemmstoff beseitigt und die Milchsekretion setzt wieder ein. Die Menge der produzierten Milch wird dank FIL durch die Nachfrage und die Bedürfnisse des Babys bestimmt.
Zunächst ist das Hormon Prolaktin entscheidend für die Milchsekretion. Es steuert jedoch nicht direkt die Menge der produzierten Milch. Während der Schwangerschaft steigt der Prolaktinspiegel deutlich an und stimuliert das Wachstum und die Entwicklung des Brustgewebes zur Vorbereitung der Milchproduktion. In dieser Zeit wird jedoch aufgrund der hemmenden Wirkung der Schwangerschaftshormone Progesteron und Östrogen keine Milch gebildet. Nach der Entbindung, wenn Progesteron- und Östrogenspiegel rasch sinken, wird das Prolaktin nicht mehr blockiert, und die Milchsekretion setzt ein.
Wenn ein Baby saugt, steigt der Prolaktinspiegel im Blut und regt die Milchproduktion in den Alveolen an. Der Prolaktinspiegel ist etwa 30 Minuten nach Beginn des Stillens am höchsten,(3) wenn hauptsächlich Milch für das nachfolgende Stillen gebildet wird. Je mehr das Baby in den ersten Wochen saugt und die Brustwarze stimuliert, desto mehr Prolaktin wird produziert, was zu einer erhöhten Milchproduktion führt. Dies ist vor allem in der Anfangsphase der Laktation wichtig. Obwohl Prolaktin weiterhin für die Milchproduktion notwendig ist, verliert die Korrelation zwischen Prolaktinspiegel und Milchproduktion nach einigen Wochen an Bedeutung. Wenn eine Mutter jedoch aufhört zu stillen, kann die Milchsekretion nachlassen, was zu einem allmählichen Rückgang der Milchmenge führt.
Das Stillen in der Nacht ist besonders vorteilhaft für die Aufrechterhaltung der Milchmenge, da zu dieser Zeit mehr Prolaktin produziert wird. Prolaktin sorgt außerdem für Entspannung und Schläfrigkeit bei den Müttern, so dass sie auch während der nächtlichen Stillzeit gut schlafen können.
Ein weiteres Hormon, das beim Stillen eine Rolle spielt, ist Oxytocin, das die Myoepithelzellen, die die Alveolen umgeben, zur Kontraktion bringt. Durch diese Kontraktion kann die in den Alveolen gesammelte Milch fließen und die Gänge füllen, was den Milchausstoß erleichtert. Der Oxytocin-Reflex, der auch als „Milchejektionsreflex“ oder „Let-down-Reflex“ bekannt ist, kann bei Müttern durch verschiedene Reize ausgelöst werden, z. B. durch Berührung, Geruch, Sehen oder Hören des Babys. Starke Schmerzen oder emotionaler Stress können jedoch den Let-down-Reflex hemmen und den Milchfluss vorübergehend unterbrechen. Das Anbieten von Unterstützung, Trost und die Möglichkeit, das Baby weiter zu stillen, können in solchen Situationen helfen, den Milchfluss wiederherzustellen. Haut-zu-Haut-Kontakt ist ebenfalls ein wertvolles Mittel zur Steigerung der Milchproduktion.(4)
Um eine ausreichende Milchproduktion und einen ausreichenden Milchfluss für 6 Monate ausschließliches Stillen zu gewährleisten, ist es wichtig, dass ein Baby so oft und so lange gestillt wird, wie es hungrig ist, Tag und Nacht. Diese Fütterungsmethode, die als „Stillen nach Bedarf“ oder „Stillen ad libitum“ bezeichnet wird, ermöglicht es Säuglingen, die für ein zufriedenstellendes Wachstum erforderliche Milch zu erhalten. Die Menge der Milch, die Babys zu sich nehmen, ist unterschiedlich, wobei die durchschnittliche tägliche Aufnahme in den ersten sechs Monaten zwischen 440 und 1220 ml liegt.(5) Säuglinge, die nach Bedarf gestillt werden und sich von ihrem Appetit leiten lassen, nehmen in der Regel nur 63-72 % der verfügbaren Milch aus der Brust auf. Dies deutet darauf hin, dass sie das Stillen aufgrund der Sättigung einstellen und nicht, weil die Brust leer ist.(6) Es ist erwähnenswert, dass die Brüste eine unterschiedliche Kapazität zur Milchspeicherung haben können. Frauen mit einer geringeren Speicherkapazität müssen möglicherweise häufiger füttern, um eine ausreichende tägliche Aufnahme und Produktion sicherzustellen.
Das folgende Video erklärt die Physiologie des Stillens genauer.
Es ist wichtig, die Stilldauer oder -häufigkeit nicht einzuschränken, da wunde Brustwarzen in erster Linie durch falsches Anlegen und nicht durch zu langes Stillen verursacht werden. Mütter lernen, die Hungerzeichen ihres Babys zu erkennen, wie z.B. Unruhe, Suchbewegungen oder Saugen an den Händen, bevor das Baby stärker unruhig wird und weint. Babys sollten so lange saugen dürfen, bis sie die Brustwarze spontan loslassen, gefolgt von einer kurzen Pause. Die andere Brust kann dann angeboten werden, je nachdem, was das Baby bevorzugt.
Eine pathologische Brustdrüsenschwellung („Milchstau“, d.h. die Überfüllung der Brüste mit Milch) tritt typischerweise auf, wenn der Milchabfluss behindert wird, oft aufgrund restriktiver Stillpraktiken, ineffektiven Saugens oder, seltener, einer Überproduktion von Milch. Eine chirurgische Brustvergrößerung kann ebenfalls zu einem erhöhten Risiko für einen Milchstau führen.(7)
Die sogenannte „initiale Brustdrüsenschwellung“ hingegen bezieht sich auf die beidseitige Schwellung und Spannung der Brust, die üblicherweise zwischen dem 3. und 5. postpartalen Tag in Verbindung mit dem Milcheinschuss auftritt. Sie zeigt im Allgemeinen an, dass die Bildung der reifen Frauenmilch begonnen hat, und gilt als beruhigendes Zeichen.
Die Überdehnung der Milchgänge mit Milch kann zu einer unterschiedlich starken Kompression der Blut- und Lymphgefäße führen. Zu den Faktoren, die mit einer schweren, symptomatischen Brustdrüsenschwellung in Verbindung gebracht werden können, gehören Primiparität, die Verabreichung großer Mengen intravenöser Flüssigkeit während der Wehen, prämenstruelles Brustspannen und eine frühere Brustoperation.(7)
Dieses optionale Video zeigt die Methode des Reverse Pressure Softening, um das Anlegen bei einer Brustdrüsenschwellung zu erleichtern.
Ein Milchbläschen ist eine schmerzhafte, blasenartige Formation an der Brustwarze einer stillenden Frau. Es kann serös oder weiß erscheinen und kann zu verstopften Milchgängen führen. Zu den Risikofaktoren für die Entstehung von verstopften Milchgängen und Milchbläschen gehören ein unzureichender Milchabfluss, Mastitis, enge Kleidung, die die Brüste komprimiert, anhaltender Druck durch Sicherheitsgurte oder Säuglingsgurte, seltenes Stillen und Druck durch Schlafen auf dem Bauch.(8) Zu den Symptomen gehören schmerzhaftes Stillen, empfindliche Brustwarzen, Überwärmung der Brust, rote und entzündete Haut um die Brustwarze und ein empfindlicher Knoten in der Brust – dies weist auf einen Bereich der Brust hin, in dem ein Milchstau aufgetreten ist. Eine entzündliche oder infektiöse Mastitis kann die Folge sein, wenn sich der Entzündungsprozess weiter in das Brustgewebe ausbreitet. Außerdem klagen manche Frauen über Brustwarzenschmerzen und einschießende Schmerzen in der Brust. Das frühzeitige Erkennen und Behandeln von Risikofaktoren und Symptomen kann helfen, Milchbläschen effektiv zu verhindern und zu behandeln.
Das folgende optionale Video zeigt Ihnen, wie Sie mit Milchbläschen umgehen können.
Verstopfte Milchgänge und Mastitis (Stillmastitis, Mastitis puerperalis) stellen unterschiedliche Stadien der Brustentzündung während der Laktation dar. Beide sind auf die anfängliche Verstopfung der Milchgänge zurückzuführen.(9)
Ein verstopfter Milchgang ist der Begriff für einen lokalisierten Milchstau, der einen Teil der Brust, z.B. einen Drüsenlappen, betrifft. Zu den klinischen Anzeichen gehört ein schmerzhafter Knoten in einer Brust, oft begleitet von einer Rötung auf der darüber liegenden Haut. Die Erkrankung betrifft in der Regel nur einen Teil der Brust, und die Frau hat in der Regel kein Fieber und fühlt sich wohl.(10)
Die Mastitis ist gekennzeichnet durch eine Kombination von Brustsymptomen, wie Rötung und Schwellung, und grippeähnlichen Symptomen, einschließlich Fieber und Schüttelfrost. Bis zu 20 % der stillenden Frauen sind davon betroffen, wobei die meisten Fälle innerhalb des ersten Monats nach der Geburt auftreten.(11) Sie kann für die Betroffenen äußerst schmerzhaft und belastend sein.
Wunde Brustwarzen und Schmerzen können dazu führen, dass eine Frau früher als beabsichtigt aufhört zu stillen.(12) Starke Schmerzen in der Brustwarze werden von stillenden Frauen mit wunder Brustwarze am ersten Tag nach der Geburt häufig angegeben, unabhängig von der Größe und dem Ausmaß der Verletzung.(13) Ein Assessment der Brustwarzenschmerzen während des Stillens anhand einer Schmerzskala ist von entscheidender Bedeutung und verlagert den Schwerpunkt der Versorgung weg von der Größe und dem Ausmaß der Schädigung.
Die wichtigsten Faktoren, die zu einer wunden Brustwarze beitragen, stehen im Zusammenhang mit einem suboptimalen Anlegen und einer ungeeigneten Stillposition. Dazu gehören Probleme wie ein wenig geöffneter Mund (Öffnungswinkel weniger als 140 Grad), nach innen gedrehte Lippen, ein asymmetrisches Anlegen, ein weit entferntes Kinn, ein falsch ausgerichteter Körper des Kindes, zu geringe Unterstützung durch die Mutter und eine erhöhte Position des Körpers der Mutter über dem Kind.(14)(15)
Da viele Faktoren zu schmerzenden Brustwarzen in der Stillzeit beitragen können, ist eine proaktive, frühzeitige Stillbetreuung wichtig, um das Risiko eines vorzeitigen Abstillens zu verringern. Eine umfassende pränatale Stillberatung und die sofortige Korrektur von Problemen bei der Positionierung und dem Anlegen in der ersten Zeit nach der Geburt sind entscheidend, um eine Verletzung der Brustwarze und damit verbundene Infektionen zu vermeiden. Die rechtzeitige Erkennung und Intervention bei Erkrankungen wie Ankyloglossie (verkürztes Zungenbändchen), suboptimaler Milchentleerung, starkem Saugen des Säuglings und Vasospasmus sind von entscheidender Bedeutung, um anhaltende Schmerzen, psychische Belastungen und mögliche langfristige Auswirkungen auf die Milchbildung proaktiv zu behandeln.(16)
Die Handentleerung kann hilfreich sein, bis eine Stillberaterin verfügbar ist. Das folgende optionale Video demonstriert die Handentleerung.
Wie bereits erwähnt, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das ausschließliche Stillen von Säuglingen von der Geburt bis zum Alter von 6 Monaten und ermutigt zum Weiterstillen nach Einführung der Beikost bis zum Alter von mindestens 2 Jahren.(1) Muttermilch enthält Nährstoffkomponenten, die das Wachstum fördern, sowie bioaktive Komponenten, die eine Rolle bei der immunologischen Entwicklung spielen.(17) Einige erforschte Vorteile des Stillens sind:
Auch wenn nicht alle Frauen stillen können, ist die weit verbreitete Praxis, gestillte Säuglinge mit Säuglingsnahrung (Formula) zu versorgen, möglicherweise nicht durch Evidenz begründet.(21)
Bei Frauen, die ausschließlich stillen wollen und können, kann sich die Zufütterung negativ auf die Milchmenge, die Dauer und Ausschließlichkeit des Stillens und das Darmmikrobiom des Säuglings auswirken.(17)(21)
Es ist auch wichtig, die Auswirkungen der frühen Einführung von Kuhmilch während des Stillens auf die Entwicklung einer Kuhmilchallergie zu berücksichtigen. Es hat sich gezeigt, dass die sehr frühe Einführung einer Kuhmilchnahrung und das anschließende Absetzen das Risiko einer Kuhmilchallergie erhöhen kann. Ulfman et al. stellen fest, dass „wenn Mütter planen, den Säugling ausschließlich zu stillen, in den ersten Lebenswochen keine Kuhmilchnahrung gegeben werden sollte, während das Stillen aufgebaut wird“.(22)
Frühe Faktoren wie ein empfundener Milchmangel, eine unzureichende Milchaufnahme durch den Säugling während des Stillens und mechanische Probleme beim Anlegen führen häufig zu einer frühen Einführung der Beikost. Daher sollten Angehörige der Gesundheitsberufe Interventionen zur Überwindung dieser Hindernisse durch eine gründliche Beurteilung, Beratung und Nachsorge priorisieren. Die ersten 14 Tage der Laktation spielen eine entscheidende Rolle beim Aufbau einer angemessenen Milchmenge für die gesamte Laktationsperiode.(21) Folglich sollten die Bemühungen darauf gerichtet sein, eine reichliche Milchproduktion während dieses entscheidenden Zeitfensters zu fördern, um mögliche zukünftige Probleme mit der Milchmenge abzumildern.
In Anbetracht der Auswirkungen des Zufütterns mit Säuglingsnahrung auf die Darmgesundheit von Säuglingen und der allgemeinen Vorteile des Stillens sollten Angehörige der Gesundheitsberufe Mütter vorrangig dazu ermutigen und unterstützen, ausschließlich zu stillen. Gesundheitsdienstleister sollten mit gesundem Urteilsvermögen sicherstellen, dass Babys ausreichend ernährt werden, sei es durch Muttermilch, Spendermilch oder Nahrungsergänzung, um das Gedeihen des Babys zu unterstützen.
Es besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen der Verwendung von Schnullern und/oder Flaschennahrung und einem ungünstigen Stillverhalten, insbesondere in Bezug auf Flaschennahrung.(23)
Es wurde festgestellt, dass die Einführung von Schnullern innerhalb der ersten 4 Lebenswochen eines Säuglings die Wahrscheinlichkeit des ausschließlichen Stillens nach 1 Monat verringert. Außerdem kann die frühe Einführung von Schnullern (im Gegensatz zur späteren Einführung) die Gesamtdauer des Stillens verkürzen.(24)
Die Becherfütterung ist eine bessere Methode, um gestillte Säuglinge zuzufüttern
Wenn Sie mehr über die Becherfütterung erfahren möchten, sehen Sie sich bitte dieses optionale Video an.
Für Familien, die die Verwendung eines Schnullers in Erwägung ziehen, kann es ratsam sein, die Einführung eines Schnullers bis 4 Wochen nach der Geburt zu verschieben, wenn das Stillen wahrscheinlich gut etabliert ist.(24)
Eine Studie von Hobbs et al.(25) weist darauf hin, dass ein Kaiserschnitt (Sectio caesarea) den Beginn der Bildung reifer Frauenmilch möglicherweise hinauszögern kann. Mütter, die einen Kaiserschnitt hatten, können die Bildung der reifen Frauenmilch fördern, indem sie regelmäßig stillen oder abpumpen, auf die Stillzeichen des Babys reagieren und dafür sorgen, dass sie ausreichend Haut-zu-Haut-Kontakt mit ihrem Neugeborenen haben.
Der Zugang zu Stillberatung hat einen erheblichen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen mit dem Stillen beginnen und es auch aufrechterhalten.(26) (27) Angesichts der beträchtlichen gesundheitlichen Vorteile des Stillens sowohl für das Baby als auch für die Mutter sollten die Angehörigen der Gesundheitsberufe konzertierte Anstrengungen unternehmen, um stillenden Müttern umfassende Unterstützung zu bieten.