Hilfsmittel für die Selbstversorgung

Originale Autorin Ewa Jaraczewska basierend auf dem Kurs von Ana Gugrenidze

Top-BeitragendeEwa Jaraczewska, Jess Bell und Kim Jackson

Einleitung(edit | edit source)

Der rechtzeitige Zugang zu Hilfsmitteln (assistive Technologien) für Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen oder Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ermöglicht es ihnen, ihre Funktionen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu erhalten und zu verbessern. Hilfsmittel erleichtern die aktive Partizipation (Teilhabe) an Schule, Arbeit und sozialen Aktivitäten.(1) Um Barrieren beim Zugang zu Hilfsmitteln abzubauen, sollten Gesundheitsdienstleister über die verfügbaren Produkte und Geräte und deren sichere und effektive Verwendung im Alltag Bescheid wissen. Dieser Artikel untersucht die Auswirkungen von Hilfsmitteln auf die funktionelle Selbständigkeit und befasst sich mit den Arten von Hilfsmitteln, die üblicherweise für die Selbstversorgung verwendet werden.

Selbstversorgung ( edit | edit source )

Selbstfürsorge ist „die Fähigkeit von Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften, die Gesundheit zu fördern, Krankheiten vorzubeugen, die Gesundheit zu erhalten sowie mit Erkrankungen und Behinderungen umzugehen.“(2) — Weltgesundheitsorganisation (WHO)

In der Ergotherapie bezieht sich der Begriff der Selbstversorgung traditionell auf die folgenden individuellen Komponenten:(3)

  • Fähigkeit, Aktivitäten des täglichen Lebens (ADLs) oder persönliche Aktivitäten wie Essen, Körperpflege und Waschen auszuführen
  • funktionelle Mobilität, einschließlich der sicheren Fortbewegung in verschiedenen Umgebungen
  • Lebensführung in der Gemeinschaft, einschließlich Einkaufen von Lebensmitteln, Autofahren, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Verwaltung der Finanzen.

Aktivitäten der Selbstversorgung im Rahmen der ICF ( edit | edit source )

Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) bietet eine Standardsprache zur Definition und Messung von Aktivitäten der Selbstversorgung. Zu den Begriffen gehören: sich waschen, seine Körperteile pflegen, die Toilette benutzen, sich kleiden, essen, trinken und auf seine Gesundheit achten.(4)

Die „Instrumente für die klinische Praxis“ (Clinical Practice Tools) der ICF können dabei helfen, Schwierigkeiten bei der Selbstversorgung zu erkennen. Sie können darüber hinaus die Grundlage für die Planung einer Intervention bilden. Das Modellblatt „Rehabilitation Problem-Solving Form“ (RPS-Form) ist ein Beispiel für eines dieser Instrumente. Es erleichtert die Beurteilung eines Patienten durch verschiedene Gesundheitsfachkräfte und ermöglicht ihnen, alle Komponenten der Aktivitäten der Selbstversorgung zu berücksichtigen, einschließlich Umwelt- und personbezogene Faktoren. Die RPS-Form verbessert die Beteiligung des Patienten am Entscheidungsprozess der Rehabilitation.(5)

Wenn Sie mehr über die Anwendung der ICF in der klinischen Praxis erfahren möchten, lesen Sie bitte hier weiter.

Hilfsmittel ( edit | edit source )

„Der Begriff ‚Hilfsmittel‘ ist ein Sammelbegriff für unterstützende Produkte und die damit verbundenen Systeme und Dienstleistungen.“(6) — WHO

„Hilfsmittel sind alle Gegenstände, Ausrüstungen oder Produktsysteme, die dazu dienen, die Funktionsfähigkeit bei der Ausführung alltäglicher Aufgaben und Aktivitäten zu erhöhen, zu erhalten oder zu verbessern.“(7) — Ana Gugrenidze

Zu den Hilfsmitteln für die Selbstversorgung gehören:

  • Hilfsmittel für das Waschen, zur Körperpflege und für die Toilette
  • Anziehhilfen
  • Zubereitung von Mahlzeiten und Ernährungshilfen

Hilfsmittel und funktionelle Selbständigkeit ( edit | edit source )

Hilfsmittel können die tägliche Funktionsfähigkeit einer Person verbessern. Die Forschung zeigt jedoch, dass viele Hilfsmittel nicht genutzt werden.(8) Dies könnte daran liegen, dass viele Hilfsmittel zu allgemein und nicht ausreichend an die spezifischen Anforderungen und wechselnden Bedürfnisse der Patienten angepasst sind.(9)

Die folgenden Faktoren können die „Nutzungsraten“ von verordneten Hilfsmittel beeinflussen:(10)

  • Eignung des Hilfsmittels (gute Passform)
  • angemessenes Training / Einweisung
  • Hausbesuche vor der Verordnung
  • persönliche Faktoren wie Alter, biologisches Geschlecht und Gesundheitszustand(11)
  • persönliche Ressourcen(12)

Zu den Barrieren beim Zugang zu Hilfsmitteln gehören:(13)

  • mangelndes Wissen über verfügbare Hilfsmittel: der Zugang zu Informationen erfolgt nach einem „Top-Down“-Modell, beginnend mit der Ebene der Regierungsministerien, der Dienstleistungsanbieter und der Dienstleistungsnutzer, wobei die Nutzer von Hilfsmitteln nicht ausreichend informiert werden(14)
  • mangelnde Governance, einschließlich Gesetzgebung, Politik und nationaler Programme
  • begrenzte und abgelegene Dienstleistungen
  • begrenzte Quantität, Qualität und Erschwinglichkeit der in den meisten Ländern verfügbaren Hilfsmittel
  • hohe Kosten, uneinheitliches Angebot oder Mangel an geschultem Personal für die Befunderhebung, Verordnung und Bereitstellung von Rehabilitationsdiensten, die Wartung und Reparatur von Geräten sowie lokale Anpassungen oder die Herstellung der Hilfsmittel
  • physische, kulturelle und/oder technologische Barrieren

Um den Einsatz von Hilfsmitteln zu fördern, sollten Gesundheitsfachkräfte:(8)

  • eine systematische Bedarfsermittlung durchführen
  • eine individuelle Beratung über die Bereitstellung von Hilfsmitteln anbieten
  • Training/Schulungen zur angemessenen Nutzung der Hilfsmittel erhalten
  • sich über Zuschüsse, Kostenübernahmen und Miet-/Leihsysteme informieren, die den Zugang zu Hilfsmitteln erleichtern
  • regelmäßige Beurteilungen des individuellen Hilfsmittelbedarfs durchführen, der sich aus den Veränderungen der funktionellen Fähigkeiten der Person ergibt

Assessment-Tools im Bereich Hilfsmittel ( edit | edit source )

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vier Schritte beschrieben, die bei der Hilfsmittelversorgung notwendig sind.(15) Durch die Durchführung der einzelnen Schritte kann der Nutzer den größtmöglichen Gewinn aus dem Produkt ziehen und die Sicherheit gewährleisten. Die vier Schritte der Hilfsmittelversorgung in diesem Modell sind: Auswählen, Anpassen, Nutzen und Nachbetreuen.(15) Wenn Sie mehr über diese vier Schritte erfahren möchten, lesen Sie bitte hier.

Heerkens et al.(16) haben ebenfalls Leitlinien für die Bereitstellung von Hilfsmitteln formuliert, die die ICF einbeziehen. Sie bestehen aus sieben Schritten:(16)

  1. Erkennung des Problems
    • eine Person erkennt, dass es ein Problem gibt und benennt es
    • klärt das Problem mit der Gesundheitsfachkraft
  2. Formulierung des Bedarfs an medizinischer Versorgung
    • es werden eine funktionelle und medizinische Diagnose und Prognose erstellt
    • die Verwendung der ICF zur Feststellung funktioneller Defizite hilft dabei, Umwelt- und personbezogene Faktoren zu berücksichtigen, die die Funktionsfähigkeit beeinflussen
  3. Entscheidung über einen Versorgungsplan
    • Formulierung von Behandlungszielen mit dem Patienten/Klienten
    • wichtiger Schritt: „die Beschreibung der Anforderungen, die der Patient und die Gesundheitsfachkraft an das/die Hilfsmittel stellen, damit es (Teil) der Lösung wird.“(16)
  4. Auswahl eines Produkts, Versuch/Test und Entscheidung für ein Produkt
    • Auswählen, Bestellen, Anpassen, Einstellen oder Herstellen von Hilfsmitteln
  5. Auslieferung des Hilfsmittels
    • Bereitstellung und Vermittlung von Informationen über die Nutzung und Wartung des Hilfsmittels
  6. Nutzung des Hilfsmittels
    • der Patient/Klient setzt das Hilfsmittel bei täglichen Aktivitäten ein
  7. Bewertung des Ergebnisses
    • Bewertung des Ergebnisses, der Erfahrungen und des Prozesses der Versorgung, einschließlich der Zufriedenheit des Patienten mit dem Hilfsmittel

Ergebnismessungen im Bereich Hilfsmittel sind noch nicht gut etabliert, aber die Literatur schlägt vor, die folgenden Domänen zu berücksichtigen:(17)

  • Nutzung des Hilfsmittels
  • Effektivität des Hilfsmittels
  • Effizienz des Hilfsmittels
  • Benutzerzufriedenheit
  • Auswirkungen auf die Lebensqualität
  • Auswirkungen auf die soziale Rolle

Die folgenden Assessment-Tools können bei der Messung der oben genannten Ergebnisse hilfreich sein:(18)

An- und Auskleiden und Hilfsmittel ( edit | edit source )

Es gibt eine Reihe von Hilfsmitteln, die Menschen beim An- und Auskleiden helfen können. Dazu gehören auch Hilfsmittel, die bei Verschlüssen, Knöpfen und speziell Reißverschlüssen helfen können:(7)

  • Anziehhaken: vermeidet übermäßiges Strecken oder Beugen, fördert den Komfort, minimiert die Belastung und hilft beim Anziehen, insbesondere wenn die Beweglichkeit der Schulter eingeschränkt ist
  • Strumpfanzieher: Hilft bei eingeschränkter Mobilität oder Flexibilität, auch bei Personen mit Rückenschmerzen oder nach Hüft- oder Knieoperationen
  • Knöpfhilfe: nützlich für Personen mit Erkrankungen, die die Feinmotorik beeinträchtigen, und für Personen, die Schwierigkeiten haben, kleine Gegenstände zwischen den Fingerspitzen zu bewegen
  • Reißverschlusshilfe: empfohlen für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik und/oder Sensibilität in den Händen
  • Schuhlöffel: hilft Personen mit eingeschränkter Mobilität / Flexibilität, ihre Schuhe ohne Anstrengung anzuziehen
  • Adaptive Schuhverschlüsse: elastische Schnürsenkel machen umständliche Knoten überflüssig

Bitte lesen Sie diesen Physiopedia-Artikel, wenn Sie mehr über Anziehhilfen erfahren möchten.

Essen/Trinken und Hilfsmittel ( edit | edit source )

Zu den Hilfsmitteln für das Essen gehören spezielle Tassen, Schüsseln, Teller und verschiedene Utensilien, die das selbstständige Essen erleichtern:(7)

  • Teller und Schüssel mit Randerhöhung: unterstützen Menschen mit eingeschränkter Muskelkontrolle und helfen Personen, die nur eine Hand benutzen können
  • Flexi Cup / Nosey-Cup (Becher mit Nasenausschnitt): für Personen, die Schwierigkeiten haben, ihren Kopf nach hinten zu strecken oder deren Nackenbeweglichkeit eingeschränkt ist
  • Becher mit versenktem Deckel: hilft Personen mit eingeschränkter Handbewegung oder die Probleme haben, den Flüssigkeitsfluss zu kontrollieren – diese Becher verbessern den Lippenschluss und das Zurückziehen der Zunge und ermöglichen es den Personen, das Trinken aus einem offenen Becher nachzuahmen, ohne dabei etwas zu verschütten(20)
  • flacher Löffel (Maroon-Löffel): hilft Personen mit mangelhaftem Lippenschluss, oraler Überempfindlichkeit oder Zungenpressen(20)
  • abgewinkelter Löffel: zur Erleichterung des selbständigen Essens für Personen mit eingeschränkter Handgelenk- und Fingermobilität
  • abgewinkeltes Messer / Wiegemesser: vorteilhaft für Personen, die aufgrund von Schwäche oder mangelhafter Handkontrolle Schwierigkeiten mit herkömmlichen Messern haben
  • große Griffe / Griffadapter oder -verstärkungen: helfen Personen mit eingeschränkter Griffkraft
  • Tetraschlaufe / Handschlaufe: hilft Personen mit eingeschränkter oder fehlender Fingerbeugung, einen Löffel oder eine Gabel zu halten; diese Schlaufen können auch verwendet werden, um einen Bleistift oder eine Haarbürste zu halten
  • beschwertes Besteck: hilft Personen mit eingeschränkter Koordination oder unsicherem Arm. Es verbessert den propriozeptiven Input, reduziert das Zittern und unterstützt die Kontrolle während der Mahlzeiten

Wenn Sie mehr über Hilfsmittel für das Essen und Trinken erfahren möchten, lesen Sie bitte unter Hilfsmittel für das Essen und Trinken nach.

Körperpflege und Hilfsmittel ( edit | edit source )

Baden/Duschen(edit | edit source)

Beim Baden und/oder Duschen sollte in erster Linie auf eine sichere Positionierung in der Badewanne oder Dusche geachtet werden. Andere Überlegungen hängen von der Diagnose und dem Funktionsstatus der Person ab, einschließlich Bewegungsausmaß, Kraft, motorische Fertigkeiten und Gleichgewicht:(7)

  • Anti-Rutsch-Matten: verhindern das Ausrutschen
  • Haltegriffe: bieten Halt und Stabilität, helfen bei der Mobilität im Badezimmer und unterstützen Bewegungsübergänge wie Aufstehen, Aufsitzen und Transfers
  • Badewannensitz, Transferbank, Duschhocker und Badewannenbrett: Sie wurden entwickelt, um Personen beim Ein- und Aussteigen aus der Badewanne oder Dusche zu helfen und ein sicheres Waschen zu ermöglichen, wenn eine Person an Gleichgewichtsstörungen oder einer Schwäche der unteren Körperhälfte leidet
  • Badeliege für Kinder: bietet Stabilität, verhindert Ausrutschen und Stürze während des Badens und reduziert die körperliche Belastung von Rücken und Armen der Betreuungsperson

Wenn Sie mehr über die verschiedenen Arten von Duschstühlen lesen möchten, schauen Sie bitte unter Dusch- und Toilettenstühle.

Toilettenbenutzung(edit | edit source)

Viele Menschen, von Kindern bis hin zu Erwachsenen, können von Toilettenhilfen profitieren, um beim Toilettengang unabhängiger zu werden. Zu den Hilfsmitteln gehören Toiletten-Armstützen, Toilettenstützgestelle, Toilettensitzerhöhungen und Toilettenstühle, die Menschen beim Aufstehen, Stehen und Hocken helfen. Sie helfen auch, das Sturzrisiko zu verringern:

  • Toilettengestell: hilft der Person, sich sicher und bequem auf die Toilette zu setzen und wieder aufzustehen. Es handelt sich um einen höhenverstellbaren Rahmen, der mit Armstützen ausgestattet ist und eine WC-Brille aus Kunststoff aufweist, die über den üblichen Toilettensitz platziert wird und dadurch auch zur Erhöhung der Sitzposition führt.
  • Mobile Toilettenstütze (WC-Aufstehhilfe): hilft der Person, sich sicher und bequem auf die Toilette zu setzen und wieder aufzustehen; besonders hilfreich für Menschen, die ihren Oberkörper zur Stabilisation einsetzen. Es handelt sich um einen mobilen Rahmen, der um den üblichen Toilettensitz gestellt wird. Im Gegensatz zum Toilettengestell weist dieser Rahmen jedoch keine WC-Brille auf und dient nur als Stütze für die Arme.
  • Toilettensitzerhöhung: bietet zusätzliche Sitzhöhe, wenn die Hüftbeugung eingeschränkt oder limitiert ist.
  • Toilettenstuhl: bietet Komfort und Sicherheit bei der Benutzung über Nacht und erleichtert die Kontinenz.

Körperpflege(edit | edit source)

Die folgenden Hilfsmittel für die Pflege einzelner Körperteile können nützlich sein:

  • Bürsten und Kämme mit langem Griff: vorteilhaft für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oder schmerzhaften Gelenken der oberen Extremitäten, insbesondere bei Überkopfbewegungen
  • Schwamm mit langem Griff: verringert die Notwendigkeit für den Nutzer, sich beim Baden in den Hüften, Knien oder oberen Extremitäten zu beugen
  • Elektrischer Rasierer oder Rasierapparat: hilft Personen mit eingeschränkter Handkontrolle oder Mobilität
  • Tischnagelknipser : Hilft einer Person mit Handschwäche und eingeschränkter Fingerfertigkeit
  • Hilfsmittel für die Mundpflege: vorteilhaft für Personen mit Hand- und Fingerschwäche

Ressourcen(edit | edit source)

Referenzen(edit | edit source)

  1. Zhang W, Eide AH, Pryor W, Khasnabis C, Borg J. Measuring Self-Reported Access to Assistive Technology Using the WHO Rapid Assistive Technology Assessment (rATA) Questionnaire: Protocol for a Multi-Country Study. Int J Environ Res Public Health. 2021 Dec 17;18(24):13336.
  2. Self-care interventions for health. WHO 2024. Available from https://www.who.int/health-topics/self-care#tab=tab_1 (last access 17.02.2024)
  3. Laposha I, Smallfield S. Self-Care: An Occupational Therapy Student Perspective. Journal Articles: Occupational Therapy 2022;6.
  4. Abrilahij A, Boll T, Ferring D, Valsiner J. A systematic review of self-care assistive technologies for an aging population. Cultures of care in aging. 2018 Jun 1:273-313.
  5. Steiner WA, Ryser L, Huber E, Uebelhart D, Aeschlimann A, Stucki G. Use of the ICF model as a clinical problem-solving tool in physical therapy and rehabilitation medicine. Phys Ther. 2002 Nov;82(11):1098-107.
  6. Assistive technology. WHO. Available from https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/assistive-technology (last access 17.01.2024)
  7. 7.0 7.1 7.2 7.3 Gugrenidze A. Self-care Assistive Technology Course. Plus, 2024.
  8. 8.0 8.1 Steel DM, Gray MA. Baby boomers‘ use and perception of recommended assistive technology: a systematic review. Disabil Rehabil Assist Technol. 2009 May;4(3):129-36.
  9. Pousada García T, Garabal-Barbeira J, Porto Trillo P, Vilar Figueira O, Novo Díaz C, Pereira Loureiro J. A framework for a new approach to empower users through low-cost and do-it-yourself assistive technology. International Journal of Environmental Research and Public Health. 2021 Mar 16;18(6):3039.
  10. Kraskowsky LH, Finlayson M. Factors affecting older adults‘ use of adaptive equipment: review of the literature. Am J Occup Ther. 2001 May-Jun;55(3):303-10.
  11. De-Rosende-Celeiro I, Torres G, Seoane-Bouzas M, Ávila A. Exploring the use of assistive products to promote functional independence in self-care activities in the bathroom. Plos one. 2019 Apr 8;14(4):e0215002.
  12. Rafael Garcia Ramirez A. Introductory Chapter: Trends in Assistive Technology (Internet). Biomedical Engineering. IntechOpen; 2023.
  13. Botelho FHF. Childhood and Assistive Technology: Growing with opportunity, developing with technology. Assistive Technology 2021; 33(1): 87-93
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  15. 15.0 15.1 World Health Organization. Training in Assistive Products Module. 2020. Available from: https://www.gate-tap.org/about/
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  17. Lenker JA, Paquet VL. A review of conceptual models for assistive technology outcomes research and practice. Assist Technol. 2003 Summer;15(1):1-15.
  18. Arthanat S, Lenker JA. Evaluating the ICF as a framework for clinical assessment of persons for assistive technology device recommendation. Focus on Disability: Trends in Research and Application. 2008:31-8.
  19. 19.0 19.1 Borgnis F, Desideri L, Converti RM, Salatino C. Available Assistive Technology Outcome Measures: Systematic Review. JMIR Rehabilitation and Assistive Technologies. 2023 Nov 15;10:e51124.
  20. 20.0 20.1 Adaptive equipment for Feeding. Available from https://www.theottoolbox.com/adaptive-equipment-for-eating/ (last access 19.02.2024)


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