Muskuloskelettale Verletzungen – Risiko-Screening

Originale Autorin Wanda van Niekerk basierend auf dem Kurs von Lee Herrington
Top-BeitragendeWanda van Niekerk, Jess Bell, Kim Jackson , Tarina van der Stockt , Uchechukwu Chukwuemeka und Lucinda hampton

Einführung(edit | edit source)

Injury screen.jpeg

Screening ist ein wertvolles Verfahren für Athleten und wird in mehreren Spitzensportarten praktiziert. Eines der gemeinsamen Elemente einer regelmäßigen medizinischen Beurteilung von Athleten ist das muskuloskelettale Screening oder Untersuchung. Viele Jahre lang haben Physiotherapeuten Athleten mit dem Ziel untersucht, verletzungsgefährdete Sportler zu identifizieren, um dann Programme zur Verletzungsprävention für diese Sportler durchzuführen. In jüngster Zeit hat sich der Schwerpunkt jedoch von der Vorhersage von Verletzungen durch das Screening auf die Ermittlung möglicher Verletzungsrisiken verlagert.

Gründe für die regelmäßige medizinische Untersuchung von Athleten ( edit | edit source )

Der Hauptgrund für die regelmäßige medizinische Untersuchung von Athleten ist die Sicherung der sportlichen Betätigung. Es gibt jedoch noch viele weitere Vorteile, darunter: (1)

  • Erkennung von Erkrankungen, die gegen eine sportliche Betätigung sprechen
  • Beurteilung bekannter Verletzungen und Krankheiten
  • Überprüfung der aktuellen Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
  • Aufklärung und Beratung der Athleten
  • Baseline-Tests
  • Aufbau einer Beziehung zum Athleten
  • Spezifisches Screening
    • Kardiales Screening
    • Screening auf unbekannte Krankheiten
    • Screening auf Risikofaktoren für künftige Verletzungen

Lesen Sie mehr: Screening in sport und Pre-participation Screening

Warum ein Screening zum Verletzungsrisiko? ( edit | edit source )

Trotz der zunehmenden Professionalisierung der Sportwissenschaft und des Einsatzes von sportmedizinischen Unterstützungsteams steigen die Verletzungsraten im Sport. Obwohl die Teilnahme am Sport als Teil einer gesunden Lebensweise gefördert wird, ist die sportbedingte Verletzungsbelastung hoch.(2)

Folgen von Sportverletzungen ( edit | edit source )

  • Finanzielle Auswirkungen für den Verein
    • Die Kosten von Spielerverletzungen für Sportligen und -organisationen lassen sich hauptsächlich in zwei Kategorien einteilen: die direkten medizinischen Kosten und die Opportunitätskosten für Zeitverluste durch Verletzungen und verkürzte Karrieren. Dies hat dazu geführt, dass Profimannschaften Spielern Verträge anbieten, die von medizinischen Beurteilungen abhängig gemacht werden – Spielern mit hohem Verletzungsrisiko können dann kurzfristige Verträge angeboten werden.(3)
  • Leistung der Mannschaft
    • Es wird ein signifikanter Zusammenhang zwischen Verletzungsraten und Zeitverlusten mit der Leistung in Elite-Mannschaftssportarten festgestellt.(4)
  • Finanzielle Auswirkungen auf das Gesundheitssystem
    • Finch et al(5) untersuchten die Tendenzen und Belastungen durch im Krankenhaus behandelte Sportverletzungen in Australien und schätzten die direkten Kosten für sportbedingte Verletzungen über einen Zeitraum von sieben Jahren auf 265 Millionen australische Dollar.(5)
  • Finanzielle Kosten für den Einzelnen
    • Die Unfähigkeit, Leistung zu erbringen, hat erhebliche Auswirkungen auf das Einkommen eines Sportlers. Secrist et al(6) zeigten, dass Spieler in der National Football League mit einer VKB-Verletzung in den vier Jahren nach der Verletzung durchschnittlich 2.070.521 Dollar weniger verdienten als vergleichbare Kontrollpersonen mit ähnlichem Gehalt.
  • Auswirkungen auf die langfristige Gesundheit
  • Karriereverlauf im Sport
    • Larukain et al(8) wiesen einen negativen Zusammenhang zwischen Verletzungen und dem Aufstieg von Spielern in einer Elite-Fußballakademie nach, wobei Spieler, die in die nächsthöhere Spielklasse aufstiegen, eine geringere Verletzungsbelastung und eine höhere Spielverfügbarkeit aufwiesen als Spieler, die nicht aufstiegen. (8)

Vorhersage von Verletzungen ( edit | edit source )

Können wir Verletzungen vorhersagen? In der Literatur stellt sich die Frage nach der Vorhersage oder der Assoziation. Der größte Teil der verfügbaren Literatur befasst sich mit retrospektiven Studien, in denen eine Assoziation zwischen einem bestimmten körperlichen Faktor und einer Verletzung festgestellt wird, im Gegensatz zur retrospektiven Verwendung eines bestimmten körperlichen Faktors, um zu untersuchen, ob dieser tatsächlich eine Verletzung vorhersagen kann.(9)

In den letzten Jahren deutet ein Großteil der Literatur über Screening-Tests darauf hin, dass diese Tests nicht in der Lage sind, vorherzusagen, welcher Athlet eine Verletzung erleiden wird, so dass die Kliniker von dieser Idee abrücken.(10) Dies bedeutet jedoch nicht, dass kein Screening durchgeführt werden sollte, denn „Screening ist nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil unserer Bemühungen, die Gesundheit von Athleten zu schützen“(11) Das folgende Video bietet eine gute Erklärung zu Verletzungsrisiko und Screening.

(12)

Eine Infografik zur Erklärung von Vorhersage im Gegensatz zu Assoziation bei Sportverletzungen finden Sie hier.

Faktoren, die an der Entstehung von Verletzungen beteiligt sind ( edit | edit source )

Es gibt verschiedene Faktoren, die beim Risiko für das Auftreten von Verletzungen eine Rolle spielen, und diese Faktoren können sich gegenseitig beeinflussen:(13)

  • Trainingsbezogene Faktoren
    • Trainingsvolumen, -belastung, -intensität
    • Art des Trainings
    • Trainings- und Wettkampfplan
    • Ruhezeiten
  • Psychologische Faktoren
    • Überzeugungen
    • Ängste
    • Bewältigungsstrategien
    • Selbstwirksamkeit
    • Katastrophisierung
    • Emotionaler Status (Stress, Depression, Angst)
  • Gesundheitsbezogene Faktoren
    • Ernährung
    • Medikation
    • Allgemeiner Gesundheitszustand
    • Ermüdung
    • Schlafverhalten
  • Nicht veränderbare Faktoren
  • Umweltfaktoren
    • Trainings-/Wettkampf-Untergrund
    • Ausrüstung
    • Kleidung
    • Wetter
    • Coaching
  • Zusätzliche Anforderungen
    • Haushalt
    • Arbeit
    • Familie
    • Gesellschaft
    • Führung
    • Medien
    • Sponsoren
  • Andere Faktoren
    • Sportartspezifisches Fertigkeitsniveau
    • Rang und Status
    • Ziele des Sportlers – kurz- und langfristig

Beim Verletzungsscreening ist es wichtig, die unzähligen Faktoren zu berücksichtigen, die das Auftreten von Verletzungen beeinflussen können. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass diese auf einen einzigen Faktor reduziert werden können, der zu einer Verletzung führen kann.(13) Faktoren, die bei der Untersuchung des Verletzungsrisikos für den Bewegungsapparat üblicherweise untersucht werden, sind:

  • Kraft und Kondition
  • Qualität der Bewegungsabläufe
  • Stabilität/Ausrichtung

Aus der Karte von Bolling et al(14) geht hervor, dass diese Faktoren nur einige der vielen sind, die am Auftreten von Verletzungen beteiligt sein können.(14)

Eine mehrstufige Systemkarte mit Faktoren, Strategien und Akteuren im Zusammenhang mit Verletzungen und deren Prävention. Ausgehend von der Mitte der Karte (d. h. dem Athleten) und von außen nach innen: (A) umfasst künstlerbezogene („artist-related“) intrinsische Verletzungsfaktoren; (B) stellt externe Verletzungsfaktoren dar; (C) beschreibt die wichtigsten Präventionsstrategien (z. B. Belastungsmanagement, Sicherheit und Vorbereitung), die von den Faktoren aus den beiden inneren Kreisen angetrieben werden; (D) stellt die Akteure im System dar sowie deren Verbindung zu den Strategien und Faktoren auf den verschiedenen Ebenen(14)

Prädisposition für Verletzungen ( edit | edit source )

Anstatt zu versuchen, das Auftreten von Verletzungen vorherzusagen, kann es sinnvoller sein, Sportler zu identifizieren, die dafür prädisponiert sind, und diese Prädisposition nach Möglichkeit zu ändern.

  • Zu den nicht veränderbaren Prädispositionen gehören:
    • Anatomie
    • Genetik
    • Frühere Verletzungen
    • Umweltfaktoren
  • Zu den veränderbaren Prädispositionen gehören:
    • Kraft
    • Bewegung
    • Fertigkeit
    • Beweglichkeit
    • Zustand des Sportlers, z. B. müde oder gestresst?

Dieses von Dr. Lee Herrington erstellte Flussdiagramm veranschaulicht, wie Prädispositionen und Belastungen zu einer Anfälligkeit des Sportlers führen und in Kombination mit einem auslösenden Ereignis zu Verletzungsmechanismen und -ereignissen führen können.

Prädisposition für Verletzungen

Überlegungen zur Identifizierung prädisponierter Athleten ( edit | edit source )

  • Verstehen Sie die Art der Sportart und der auftretenden Verletzungen
    • Häufige Verletzungen vs. katastrophale Verletzungen (z. B. Hamstring-Verletzungen vs. VKB-Verletzungen im Fußball)
  • Bestimmen Sie, auf welche Verletzungen Sie abzielen müssen, da dies bestimmt, welche Art von Screening-Tests verwendet wird.
  • Gibt es für diese spezifischen Verletzungen veränderbare Faktoren?
  • Gibt es klar definierbare körperliche Eigenschaften, die mit der Verletzung zusammenhängen? Können diese veränderbaren Faktoren anhand bestimmter körperlicher Eigenschaften eindeutig definiert werden?
  • Können diese körperlichen Eigenschaften mit zuverlässigen Screening-Tests ermittelt werden?
  • Können diese körperlichen Eigenschaften beeinflusst, modifiziert oder verändert werden? (Beispiel: Blaue Augen können ein prädisponierender Faktor für eine bestimmte Art von Verletzung sein und können leicht und zuverlässig erkannt werden, aber die Augenfarbe kann nicht verändert, modifiziert oder beeinflusst werden).
  • Traumatische Verletzungen im Sport – wie beeinflussbar sind traumatische Verletzungen durch Screening und Training?

Screening der neuromuskulären Bewegungskontrolle ( edit | edit source )

Neuromuskuläre Kontrolle ist die Fähigkeit, eine Bewegung auf die bestmögliche Weise auszuführen, um die Belastung zu minimieren oder die Verteilung der Belastung auf das beteiligte Gewebe zu maximieren.(13) Ein wichtiger Teil des „Bewegungsscreenings“ besteht darin, die risikoreichen Bewegungsaufgaben zu identifizieren und festzustellen, ob diese Aufgaben in geschlossene Fertigkeiten unterteilt werden können. Eine geschlossene Fertigkeit wird in einer kontrollierten Umgebung ausgeführt, in der sich der Sportler nur auf diese spezielle Fertigkeit konzentriert (z. B. einbeinige Kniebeuge oder einbeinige Landung).(13) Eine offene Fertigkeit wird in einer sehr chaotischen und zufälligen Umgebung ausgeführt (z. B. einbeinige Landung inmitten einer sportlichen Umgebung wie einem Wettkampf oder Spiel). Der Kontext, in dem diese Bewegungen ablaufen, hat Einfluss auf die Leistung und das Verletzungsrisiko. So kann ein Athlet beispielsweise einen Test einer geschlossenen Fertigkeit/Aufgabe wie die Landung mit einem Bein beim Screening vor der Saison bestehen, sich aber dennoch verletzen (z. B. eine VKB-Verletzung), wenn er in einem sportlichen Umfeld wie einem Wettkampf mit einem Bein landet.

Auswahl von Tests/Aufgaben für das Screening ( edit | edit source )

Bei der Auswahl eines Screening-Tests oder einer Screening-Aufgabe sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:(13)

  • Art der in der jeweiligen Sportart ausgeübten Aktivitäten
  • Art der wichtigsten Verletzungen in der jeweiligen Sportart (sind diese mit bestimmten Bewegungen oder Aktivitäten verbunden?)
  • Die Verletzungsgeschichte des Sportlers (können frühere Verletzungen mit bestimmten Bewegungen oder Aktivitäten in Verbindung gebracht werden?)

Faktoren, die die neuromuskuläre Bewegungskontrolle beeinflussen ( edit | edit source )

Verschiedene Faktoren können sich auf die Fähigkeit eines Sportlers auswirken, einen bestimmten Screening-Test oder eine bestimmte Screening-Aufgabe durchzuführen. Dazu gehören:(13)

Aufbau eines Paradigmas für das Screening von Verletzungsrisiken ( edit | edit source )

  • Prädisposition versus Vorhersage von Verletzungen berücksichtigen
    • Screening-Tests können nicht vorhersagen, ob sich ein Sportler verletzen wird, aber wir können screenen und nach prädisponierten Athleten suchen. Denken Sie daran, dass eine Prädisposition für eine bestimmte Verletzung nicht bedeutet, dass sich ein Athlet verletzen wird. Und auch wenn ein Athlet keine Prädisposition für eine Verletzung hat, ist dies keine Garantie dafür, dass er sich nicht verletzen wird. Athleten werden anfällig für Verletzungen, wenn sie Belastungen und auslösenden Ereignissen ausgesetzt sind (siehe Flussdiagramm oben).
  • Ermitteln Sie, ob Krafterzeugung, Kraftabsorption oder Bewegungsfertigkeit ein Problem bei der Prädisposition darstellen
  • Identifizieren Sie die prädisponierende(n) Bewegungsaufgabe(n)
  • Schlüsseln Sie die identifizierte Bewegungsaufgabe in geschlossene Fertigkeiten auf, die zuverlässig gemessen werden können
  • Wenn der Athlet den Test/die Aufgabe nicht besteht, ermitteln Sie die Gründe für das Versagen.
  • Entwickeln Sie Möglichkeiten zur Verbesserung der Fertigkeit in einer kontrollierten Umgebung, aber auch in Trainings- und Wettkampfumgebungen.

Beispiele für Screening-Tests ( edit | edit source )

  • Ein Beispiel für ein muskuloskeletales Screening ist im folgenden Video zu sehen.

(17)

Ressourcen(edit | edit source)

Referenzen(edit | edit source)

  1. Targett S, Clarsen B. Periodic medical assessment of athletes. In: Brukner P, Clarsen B, Cook J, Cools A, Crossley K, Hutchinson M, McCroy P, Bahr R, Khan K. Brukner and Khan’s Clinical Sports Medicine: Injuries, Volume 1, 5e. Sydney: McGraw Hill Education. 2017
  2. Emery CA, Pasanen K. Current trends in sport injury prevention. Best Practice & Research Clinical Rheumatology. 2019 Feb 1;33(1):3-15.
  3. Walia B, Boudreaux CJ. The cost of players’ injuries to professional sports leagues and other sports organizations. Managerial Finance. 2020 Jul 31.
  4. Hägglund M, Waldén M, Magnusson H, Kristenson K, Bengtsson H, Ekstrand J. Injuries affect team performance negatively in professional football: an 11-year follow-up of the UEFA Champions League injury study. British journal of sports medicine. 2013 Aug 1;47(12):738-42.
  5. 5.0 5.1 Finch CF, Kemp JL, Clapperton AJ. The incidence and burden of hospital-treated sports-related injury in people aged 15+ years in Victoria, Australia, 2004–2010: a future epidemic of osteoarthritis?. Osteoarthritis and cartilage. 2015 Jul 1;23(7):1138-43.
  6. Secrist ES, Bhat SB, Dodson CC. The financial and professional impact of anterior cruciate ligament injuries in National Football League athletes. Orthopaedic journal of sports medicine. 2016 Aug 30;4(8):2325967116663921.
  7. Poulsen E, Goncalves GH, Bricca A, Roos EM, Thorlund JB, Juhl CB. Knee osteoarthritis risk is increased 4-6 fold after knee injury–a systematic review and meta-analysis. British journal of sports medicine. 2019 Dec 1;53(23):1454-63.
  8. 8.0 8.1 Larruskain J, Lekue JA, Martin-Garetxana I, Barrio I, McCall A, Gil SM. Injuries are negatively associated with player progression in an elite football academy. Science and Medicine in Football. 2021 Jun 16(just-accepted)
  9. McCall A, Fanchini M, Coutts AJ. Prediction: the modern-day sport-science and sports-medicine “quest for the holy grail”. International journal of sports physiology and performance. 2017 May 1;12(5):704-6.
  10. Bahr R. Why screening tests to predict injury do not work—and probably never will…: a critical review. British journal of sports medicine. 2016 Jul 1;50(13):776-80.
  11. Verhagen E, van Dyk N, Clark N, Shrier I. Do not throw the baby out with the bathwater; screening can identify meaningful risk factors for sports injuries. British journal of sports medicine. 2018;52(19):1223-4.
  12. Clinical Athlete. Injury risk and screening. Available from https://www.youtube.com/watch?v=lvP_KtQf3Xc (last accessed 25/8/2021)
  13. 13.0 13.1 13.2 13.3 13.4 13.5 Herrington LC, Munro AG, Jones PA. Assessment of factors associated with injury risk. In: Performance Assessment in Strength and Conditioning 2018 Oct 9 (pp. 53-95). Routledge.
  14. 14.0 14.1 14.2 Bolling C, Mellette J, Pasman HR, Van Mechelen W, Verhagen E. From the safety net to the injury prevention web: applying systems thinking to unravel injury prevention challenges and opportunities in Cirque du Soleil. BMJ open sport & exercise medicine. 2019 Feb 1;5(1):e000492.
  15. Flodström F, Heijne A, Batt ME, Frohm A. The nine test screening battery-normative values on a group of recreational athletes. International journal of sports physical therapy. 2016 Dec;11(6):936.
  16. McKeown I, Taylor‐McKeown K, Woods C, Ball N. Athletic ability assessment: a movement assessment protocol for athletes. International journal of sports physical therapy. 2014 Dec;9(7):862.
  17. AFL Community. Musculoskeletal Screening Process. Available from u0DnAjMj3fU (last accessed 19/5/2022)
  18. Aspetar. Why screening to predict injury doesn’t work and probably never will. Available from https://www.youtube.com/watch?v=y0HroNZWmT8 (last accessed 19/5/2022)
  19. Aspetar. From athlete screening to injury risk management -Prof Roald Bahr. Available from https://www.youtube.com/watch?v=jXWWc3wML3o&t=3s (last accessed 19/5/2022)


Berufliche Entwicklung in Ihrer Sprache

Schließen Sie sich unserer internationalen Gemeinschaft an und nehmen Sie an Online-Kursen für alle Rehabilitationsfachleute teil.

Verfügbare Kurse anzeigen