Achtsamkeit für Kinder

Einführung(edit | edit source)

Achtsamkeit („Mindfulness“) hat ihren Ursprung in der alten östlichen und buddhistischen Philosophie und entstand vor etwa 2500 Jahren.(1)(2)(3) Das Konzept der Achtsamkeit wurde vor etwa 40 Jahren in der westlichen Welt eingeführt und von den mit dem Buddhismus verbundenen kulturellen, religiösen und ideologischen Faktoren losgelöst, um die erste formalisierte Achtsamkeitsbasierte Intervention (Mindfulness-Based Intervention – MBI), die sogenannte Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction – MBSR), hervorzubringen. (2)(1)

Achtsamkeit kann definiert werden als:

  • „Das Gewahrsein, das entsteht, wenn man seine Aufmerksamkeit bewusst, im gegenwärtigen Moment und ohne zu urteilen auf die Entfaltung der Erfahrung von Augenblick zu Augenblick richtet.“ (2)
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  • “Bewusstes Lenken der Aufmerksamkeit auf die Erfahrungen des gegenwärtigen Augenblicks mit einer Haltung der Neugier und Akzeptanz” (1)
  • “Achtsames Bewusstsein ist grundsätzlich eine Art des Seins – eine Art, unseren Körper, unseren Geist und unsere Erfahrungen von Augenblick zu Augenblick zu bewohnen… es ist eine Art, sich auf alle Erfahrungen – positive, negative und neutrale – in einer offenen, empfänglichen Weise zu beziehen… es weiß und akzeptiert einfach, was hier und jetzt ist” (4)

Achtsamkeit leitet den Einzelnen an, seine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu richten, indem er Aufmerksamkeitsstrategien wie die Atmung oder den Body Scan (Körperscan) anwendet.(5) Es hat sich gezeigt, dass die Aufrechterhaltung einer achtsamen Perspektive flexible und anpassungsfähige Verhaltensweisen entwickelt.(5) Achtsamkeit ist eine Lebensweise, deren Entwicklung und Verfeinerung ständige Anstrengungen erfordert.(2)

Achtsamkeit kann auch nach einem von Shapiro und Carlson entwickelten Modell erklärt werden,(4) das aus drei Kernelementen besteht: Absicht, Aufmerksamkeit und Einstellung. Diese Elemente sind keine separaten Prozesse/Phasen, sondern miteinander verwobene Teile eines einzigen Prozesses, die sich ständig gegenseitig beeinflussen.

  • Absicht („Intention“) – den Grund für das Üben von Achtsamkeit kennen (das Warum?). „Absicht ist eine Richtung, kein Ziel“.(4) Unsere Absichten (persönlichen Visionen) bilden den Rahmen für das, was möglich ist und was sich dynamisch entwickelt. Mit der Praxis der Achtsamkeit verschieben sich diese oft von der Selbstregulierung zur Selbsterforschung und schließlich zur Selbstbefreiung und zum selbstlosen Dienst.(4) Unsere Absichten sind auch ein Ausdruck dessen, was wir schätzen. Die Achtsamkeitspraxis macht uns unsere Werte bewusst und zeigt uns, ob sie heilsam und ein wahrer Ausdruck dessen sind, was wir wirklich schätzen.
  • Aufmerksamkeit („Attention“)- „das Beobachten der Vorgänge der eigenen inneren und äußeren Erfahrung von Augenblick zu Augenblick“.(4)
  • Einstellung („Attitude“) – Die Qualitäten/Einstellungen, die wir in den Akt der Aufmerksamkeit einbringen, sind entscheidend. Achtsamkeit kann als „Herz-Achtsamkeit“ übersetzt werden, was die Bedeutung der Einbeziehung von „Herz“-Qualitäten in die Aufmerksamkeitspraxis der Achtsamkeit unterstreicht.(4) Siegel(6) beschreibt diese Qualitäten als COAL – Neugierde (Curiosity), Offenheit (Openness), Akzeptanz (Acceptance) und Liebe (Love). Die Haltung, mit der wir uns auf Achtsamkeit einlassen, sollte Sanftheit, Geduld, Mitgefühl, Neugier, Offenheit (der Geist des Anfängers – die Dinge wie zum ersten Mal sehen) und Akzeptanz beinhalten, während wir nicht urteilen und nicht reagieren.(4)

Es wird angenommen, dass Achtsamkeit drei Komponenten umfasst, die eng zusammenwirken, um die Selbstregulierung zu verbessern – verbesserte Aufmerksamkeitskontrolle, verbesserte Emotionsregulierung und veränderte Selbstwahrnehmung (Abbildung 1).(7)

Abbildung 1: Komponenten der Achtsamkeit. Angepasst von Tang et al.(7)

Warum brauchen Kinder Achtsamkeit? ( edit | edit source )

Kinder wachsen in einer sich schnell verändernden Welt auf, die ihre eigenen Herausforderungen mit sich bringt. Kinder und Jugendliche sind sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule einem hohen Maß an Stress und sozialem Druck ausgesetzt, was sich auf ihre Kognition und psychische Gesundheit auswirkt.(3) Schwere psychische Störungen sind bei Kindern weit verbreitet, wobei ADHS, Angstzustände, Depressionen, Verhaltensstörungen und Verhaltensauffälligkeiten am häufigsten vorkommen.(3) Die Forschung zeigt, dass „schulische Leistungen, soziale und emotionale Kompetenz sowie körperliche und geistige Gesundheit grundlegend und vielfach miteinander verknüpft sind. Der beste und effizienteste Weg, einen dieser Bereiche zu fördern, ist die Förderung aller“. .(3)

Kinder und Jugendliche sind außerdem schon früh im Leben einer Vielzahl von Stressfaktoren und Traumata ausgesetzt. Dies gilt nicht nur für einkommensschwache Gruppen und Minderheiten, die von Armut, eingeschränkten Bildungs- und Wirtschaftschancen, Drogen und Gewalt umgeben sind, sondern auch für einkommensstärkere Bevölkerungsgruppen, die einem ständigen Leistungs- und Erfolgsdruck ausgesetzt sind.(8) Die wiederkehrende und chronische Natur dieser Stressoren versetzt viele Kinder in einen „toxischen Stresszustand“, in dem sie ständig überfordert sind und den Stress nicht bewältigen können.(8) Viele Krankheiten im Erwachsenenalter haben ihren Ursprung in Stress und Traumata in der Kindheit, und ein frühzeitiges Eingreifen bei Kindern und Jugendlichen kann die negativen Auswirkungen dieser Belastungen abmildern.(8) MBIs könnten ideal sein, um viele dieser Probleme anzugehen.

Achtsamkeit kann auch als Grundlage und Grundvoraussetzung für die Erziehung betrachtet werden. Kinder müssen lernen, ihre Gedanken nicht abschweifen zu lassen, ihre Aufmerksamkeit und ihre Emotionen zu regulieren, mit ihren Frustrationsgefühlen umzugehen und sich selbst zu motivieren.(3) Genau diese Qualitäten werden durch die Achtsamkeitspraxis gefördert.

Vorteile des Achtsamkeitsansatzes ( edit | edit source )

Achtsamkeitsbasierte Interventionen (MBIs) zeigen vielversprechende Ergebnisse bei der Unterstützung der psychischen Gesundheit, auch wenn keine psychischen Störungen vorliegen, und haben sich zu einer beliebten, kosteneffizienten Methode zur Gesundheitsförderung entwickelt.(1)(5) Die Vorteile von MBIs sind bei Erwachsenen gut belegt und umfassen:(9)(10)(11)

  • Verringerung von Ängsten und Depressionen
  • Linderung von Stress und psychischen Problemen
  • Verbesserte Bewältigungsfähigkeiten
  • Linderung von Schmerzen
  • Verringerung des negativen Affekts

In Anbetracht der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Vorteile von MBIs bei Erwachsenen bemühen sich Kliniker und Forscher, MBIs auch für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen anzupassen.(3) Die Forschung steckt noch in den Kinderschuhen, und die Belege für den Einsatz von MBIs bei Kindern und Jugendlichen hinken der großen Begeisterung dafür noch hinterher.(1) Forschungen zur Achtsamkeit bei Kindern und Jugendlichen lassen auf Vorteile sowohl bei klinischen als auch bei nicht-klinischen Populationen schließen,(3)(9) darunter:(1)(3)(5)(8)(10)(11)(12)(13)

  • Verbesserte schulische Leistungen
  • Verbesserte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Verringerung von Stress und Ängsten
  • Verbesserte Emotionsregulation und exekutive Funktionen – besonders sichtbar bei Kindern mit ADHS
  • Verringerung der Symptome von Depressionen
  • Verringerung negativer Verhaltensweisen
  • Verbesserte soziale Fähigkeiten
  • Verbessertes Selbstwertgefühl
  • Erhöhtes Mitgefühl
  • Verbesserte Schlafgewohnheiten
  • Verbesserte Bewältigungsfähigkeiten
  • Verringerung von posttraumatischen Symptomen

Geronimi et al.(11) schlagen vor, dass „Kinder, die achtsam sind, auch weniger Schwierigkeiten mit Hemmungen, Arbeitsgedächtnis und der Verlagerung der Aufmerksamkeit (Flexibilität und Aufgeschlossenheit) haben“. Diese Fähigkeiten gehören zu den zentralen exekutiven Funktionen unserer kognitiven Prozesse.(11)

Kognitive Veränderungen im Zusammenhang mit Achtsamkeit ( edit | edit source )

Verschiedene Veränderungen in der Gehirnaktivierung wurden im Zusammenhang mit der Praxis der Achtsamkeit dokumentiert, so dass wir die Vorteile von MBIs auch „sehen“ können.(7)(12) Allerdings variieren die Studiendesigns bei der Anwendung verschiedener MBIs stark, und die Lokalisationen der berichteten Wirkungen sind vielfältig und über mehrere Regionen des Gehirns verteilt.(7) Größerer Stress wird mit einer stärkeren Aktivierung der Amygdala in Verbindung gebracht. In einer Studie von Bauer et al.(12) wurde festgestellt, dass Studenten, die eine MBI erhielten, als Reaktion auf die Betrachtung ängstlicher Gesichtsausdrücke über geringeren Stress berichteten, der mit einer reduzierten Aktivierung der Amygdala einherging. Die Herabregulierung der Amygdala unterstreicht den Stressabbau, der bei der MBSR beobachtet wurde.(14) Bei der Achtsamkeit geht es also nicht nur um Aufmerksamkeit. Die Art und Weise, wie wir diesen Fokus des Geistes nutzen, verändert letztlich die Funktion und die Struktur des Gehirns.(6)

(15)

Achtsamkeitsbasierte Interventionen (MBIs) ( edit | edit source )

“Kinder brauchen einen völlig aufmerksamen und eingestimmten Erwachsenen, der in der Lage ist, auf das Kind so zu reagieren, dass es sich verstanden, akzeptiert, gefeiert und angenommen fühlt”. Dr Gabor Maté.

Kinder entwickeln sich in den Fußstapfen der Erwachsenen, wobei ihr Nervensystem auf ihre Umgebung, auf die Erwachsenen um sie herum, insbesondere auf ihre frühen Bindungen, ihre Bezugspersonen, ihre Lehrer, Therapeuten und die Menschen, zu denen sie aufschauen, abgestimmt ist.(16) Wenn ein Kind in einer Umgebung aufwächst, in der sich die Erwachsenen um es herum nicht sicher, reguliert, eingestimmt und aufmerksam fühlen, wird es durch eine Vielzahl von Mechanismen lernen, sich in der Welt zurechtzufinden und zu regulieren.(16) Die Arbeit mit Kindern beginnt daher mit Ihnen als Therapeut und Ihrer eigenen Aufmerksamkeit, Ihrer Fähigkeit, sich im gegenwärtigen Moment zu verankern, und der Art und Weise, wie Sie mit den Menschen um Sie herum in Beziehung treten. MBIs sind in hohem Maße kontextabhängig, und wenn Sie mit dem Kind arbeiten, arbeiten Sie mit seinem Kontext – seiner Geschichte und den vielfältigen Gruppen und Strukturen, denen es angehört (soziale Klasse, Kultur, Lehrer, Familiengruppe, Freundeskreis).(17)

Beim Achtsamkeitstraining mit Kindern geht es darum, ihnen zu helfen, einen Raum und einen Platz in ihrem Leben zu finden, an dem sie lernen können, sich zu regulieren.(16) Wenn ein Kind in seinem „Toleranzfenster“ funktioniert,(18) ist es in der Lage, sich selbst zu managen und zu regulieren und mit seinem Stress umzugehen. Wenn es sich aus diesem Fenster herausbewegt, wird es entweder übererregt (Kampf-oder-Flucht-Reaktion des sympathischen Nervensystems) oder es schaltet ab (parasympathische Reaktion). Achtsamkeit ist ein Instrument, womit Kinder lernen können, zu bemerken, wenn sie sich aus ihrem Toleranzfenster herausbewegen, und befähigt werden, sich wieder zurück in dieses Fenster zu regulieren.(16) Die Fähigkeit des „Bemerkens“ (des Gewahrseins) kann zunächst nur die einfache Wahrnehmung des Körpergefühls umfassen, bevor sie in der Lage sind, eine bestimmte Emotion auszudrücken oder sich bestimmter Gedanken bewusst zu werden. Dies ist ein Teil des Dreiecks des Bewusstseins. Wenn Kinder in der Lage sind zu erkennen, dass etwas in ihnen vorgeht, können sie lernen, es zu benennen, was dazu beiträgt, ihre Erfahrung und die Situation als Ganzes zu entschärfen.(16)

Abbildung 2. Dreieck des Bewussteins

Ähnlich dem Fangen eines Balls ist Achtsamkeit eine Fähigkeit, die durch Training verbessert werden kann, und es wurden vielzählige MBIs entwickelt, um diese Fähigkeit zu verbessern.(1) Viele dieser MBI-Ansätze beruhen auf den Grundsätzen der MBSR.(1)

Einige der Techniken, die in MBIs eingesetzt werden, sind:(5)(13)(19)

  • Atemmeditation – „Wahrnehmen und Konzentrieren auf die mit dem Atem verbundenen Empfindungen“.
  • Body Scan (Körperscan) – „sich auf jeden Teil des Körpers konzentrieren, von den Zehen bis zum Kopf“.
  • Sitzende Meditation
  • Achtsames Yoga

(20)

Wenn Kinder ihre Gedanken wahrnehmen, sollte man ihnen beibringen, sie einfach als Luftblasen zu betrachten, die sich durch sie hindurchbewegen. Es ist nicht nötig, sie aufzuhalten oder zu blockieren, sie können sie einfach als Beobachter betrachten. Und wenn sie in den „Gedankenblasen“ stecken bleiben, können sie einfach dazu übergehen, etwas wahrzunehmen, das sie im gegenwärtigen Moment verankert (z. B. das Gefühl ihrer Füße auf dem Boden oder ihren Atem), und so wieder zur Atemmeditation oder zum Body Scan zurückzukehren.(16)

Die meisten Forschungsarbeiten zur Achtsamkeit haben sich auf MBI-Programme wie MBSR konzentriert, ein 8-wöchiges Programm, aber auch eigenständige Achtsamkeitsübungen (Body Scan, Atemmeditation, Sound Scan, Sitzmeditation) haben sich als nützlich erwiesen.(19) Darüber hinaus wurden auch technologische Fortschritte gemacht, um die Achtsamkeit zu verbessern. Es wurden mobile Anwendungen entwickelt, um Achtsamkeitspraktiken für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und Kinder sind besonders offen für den Einsatz von Technologie.(5) Zu den gut bewerteten achtsamkeitsbasierten Apps gehören Mindfulness with Petit BamBou, Headspace: Meditation and Mindfulness, Breethe – Guided Meditation and Mindfulness, Stop, Breath & Think Kids, Smiling Mind and Calm.(5)

Fazit(edit | edit source)

Die Achtsamkeitspraxis für Kinder und Jugendliche steckt noch in den Kinderschuhen, zeigt aber bereits vielversprechende Vorteile, die Kindern helfen, sich zu entwickeln und zu gedeihen, während sie lernen, sich selbst und ihre Emotionen beim Umgang mit den Stressfaktoren des Lebens besser zu regulieren. Indem man ihnen beibringt, Empfindungen, Gefühle und Gedanken in ihrem Körper wahrzunehmen, sie zu benennen und dann zuzulassen, dass sie sich durch Akzeptanz auflösen, erwerben sie die Fähigkeit, schwierige Situationen im Leben zu bewältigen, ohne sich von ihnen überwältigen zu lassen. Eine bessere Selbst- und Emotionsregulierung öffnet die Tür für ein freieres und ungehinderteres Lernen und verspricht eine bessere Zukunft.

Referenzen(edit | edit source)

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