Lebensstilmedizin, Verhaltensänderung und Selbstfürsorge für das Management von Kreuzschmerzen

Originale Autorin Stacy Schiurring basierend auf dem Kurs von Ziya Altug

Top-BeitragendeStacy Schiurring, Kim Jackson , Wanda van Niekerk, Lucinda hampton, Jess Bell und Aminat Abolade

Einleitung(edit | edit source)

Kreuzschmerzen (Low Back Pain – LBP) können eine komplexe und schwierig zu behandelnde Diagnose sein. Bei der Suche nach den Ursachen von Kreuzschmerzen muss der Physiotherapeut manchmal über die physiologischen Ursachen hinausgehen und überlegen, wie das Verhalten und das soziale Umfeld des Patienten zu seinen Schmerzen beitragen könnten. Oftmals ist eine äußere Belastung, die über die unmittelbaren gesundheitlichen Bedürfnisse hinausgeht, eine beitragende Quelle für den Kreuzschmerz einer Person. Dies unterstreicht den Einsatz eines biopsychosozialen Ansatzes in der Befunderhebung und Behandlung chronischer LWS. Präventive Strategien und die Edukation der Patienten sind wichtige Bestandteile der physiotherapeutischen Versorgung. Therapeutische Interventionen, die geeignet sind, die Chronizität von Kreuzschmerzen zu verringern, müssen sich möglicherweise nicht nur auf biopsychosoziale Aspekte im Zusammenhang mit der unmittelbaren Behandlung konzentrieren, sondern auch auf umfassendere soziale und Lebensstilfaktoren, die die Behinderung infolge der Kreuzschmerzen aufrechterhalten können.(1)

Verhaltensänderung ( edit | edit source )

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass veränderbare Risikofaktoren eine Rolle bei der Entstehung von Kreuzschmerzen spielen können.(2) Eine 2016 in Orthopedics veröffentlichte Studie ergab, dass Nikotinabhängigkeit,, Adipositas,(3), depressive Störungen(4)und Alkoholabhängigkeit statistisch signifikante Risikofaktoren für die Diagnose von Kreuzschmerzen darstellen.(5)

Substanzabhängigkeitsstörungen ( edit | edit source )

Die Substanzabhängigkeitsstörung ist eine Suchterkrankung mit zwanghaftem Substanzkonsum. Sie ist gekennzeichnet durch eine Reihe von verhaltensbezogenen und physiologischen Symptomen, die auf einen kontinuierlichen Konsum der Substanz trotz erheblicher damit verbundener Probleme hinweisen.(6)

Zu den Folgen des Substanzmissbrauchs gehören(7):

  1. Herzkrankheit
  2. Krebs
  3. Schlaganfall
  4. Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
  5. Leberzirrhose
  6. Familiäre, soziale, rechtliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten

Skillgate et al.(8) untersuchten die Auswirkungen eines gesunden Lebensstils auf chronische Rücken- oder Nackenschmerzen bei Erwachsenen. Die Lebensstilfaktoren wurden in gesunde und ungesunde Verhaltensweisen unterteilt und umfassten: regelmäßige moderate oder intensive körperliche Aktivität, tägliches Rauchen, Alkoholkonsum pro Woche und eine gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse. Die Studie ergab, dass sich eine Teilnahme an drei von vier gesunden Lebensstilinterventionen bei einer Nachbeobachtungszeit von vier Jahren protektiv gegen Kreuzschmerzen bei Männern und gegen Nackenschmerzen bei Frauen auswirkte. Die Autoren schlossen die Studie mit einer Empfehlung zur Förderung eines gesunden Lebensstils und der Notwendigkeit weiterer Forschung zu den Auswirkungen von Nahrungsbestandteilen wie Fisch, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, gesüßten Getränken und Natrium auf die Pathophysiologie von Schmerzen ab.(8)

Eine 2010 durchgeführte Metaanalyse,(9) die in der Fachzeitschrift The American Journal of Medicine veröffentlicht wurde, ergab, dass Rauchen das Risiko von Kreuzschmerzen erhöhen kann, wobei der Zusammenhang bei chronischen oder schweren Kreuzschmerzen am stärksten ist. Die Raucherentwöhnung könnte das Risiko verringern, wegen chronischer Kreuzschmerzen eine Behandlung in Anspruch zu nehmen. Es wird empfohlen, den Zusammenhang zwischen der Prävention des Rauchens bzw. der Edukation über die Raucherentwöhnung und der Verringerung der Inzidenz bzw. des Schweregrads von Kreuzschmerzen weiter zu untersuchen.(9)

In einer systematischen Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2013,(10) die in der Fachzeitschrift Manual Therapy veröffentlicht wurde, wurde festgestellt, dass Alkoholkonsum wahrscheinlich mit komplexen und chronischen Kreuzschmerzen bei Personen mit Alkoholabhängigkeit in Verbindung steht. Auch wenn weitere Untersuchungen erforderlich sind, können diese Informationen von Physiotherapeuten als Teil der Patientenedukation für diese Bevölkerungsgruppe genutzt werden.(10)

Veränderung von Suchtverhalten ( edit | edit source )

Eine Gewohnheit ist ein überlernter Prozess, der automatische Reaktionen auf situationsbezogene Hinweise hervorruft und durch Wiederholung verstärkt wird.(11)

Transtheoretisches Modell der Veränderung (TTM)

Allgemeine Strategien zur Änderung eines Suchtverhaltens:

  1. Überweisung zur Einzel- oder Gruppenberatung
  2. Überprüfung der verschreibungspflichtigen und nicht verschreibungspflichtigen Medikamente des Patienten, Kontaktaufnahme mit dem überweisenden Arzt bei etwaigen Bedenken
  3. Bereitstellung von Kontakten zu Organisationen und Ressourcen
  4. Verwendung des Transtheoretischen Modells der Veränderung, um die Bereitschaft einer Person zur Veränderung zu bestimmen
  5. Nutzen Sie die motivierende Gesprächsführung als Teil Ihrer patientenzentrierten Beratung und Behandlung.

Strategien zur Raucherentwöhnung:

  1. Hypnose(12)
  2. Yoga(13)
  3. Strategien der positiven Psychologie und Nutzung von Smartphone-Apps(14)

Praktische Konzepte der positiven Psychologie zur Förderung eines gesunden Lebensstils:

  1. Dankbarkeit für gute Dinge im Leben ausdrücken
  2. Erfolge und Errungenschaften würdigen
  3. Gutes tun und Freundlichkeit zeigen
  4. Vergebung zeigen
  5. An sinnvollen Aktivitäten beteiligt sein, z. B. als Freiwilliger oder Mentor

(15)(16)

Soziale Verbundenheit ( edit | edit source )

Soziale Verbundenheit: eine positive subjektive Bewertung des Ausmaßes, in dem man sinnvolle, enge und konstruktive Beziehungen zu anderen Personen, Gruppen oder der Gesellschaft unterhält.(17)

Der Mensch ist ein soziales Lebewesen. Die Forschung hat gezeigt, dass Menschen, denen es an sozialen Kontakten mangelt, eine Verschlechterung ihrer allgemeinen Gesundheit und ihres Wohlbefindens erfahren können. Dazu können eine geringe Lebenszufriedenheit, Depressionen, ein geringes Selbstwertgefühl, verminderte Hoffnung, ein insgesamt negativer Affekt und Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Aktivitäten des täglichen Lebens gehören.(17)

In einem Artikel aus dem Jahr 2018,(1) der im Journal of Physiotherapy veröffentlicht wurde, wurden vier Bedarfsbereiche identifiziert, die sich auf die Fähigkeit von Personen mit Kreuzschmerzen auswirken, ein angemessenes Management ihrer Schmerzen einzuhalten. Die vier Bereiche waren beruflicher Druck, finanzieller Druck, sozialer Druck und Schwierigkeiten bei den häuslichen Pflichten. Bei der Betrachtung des sozialen Drucks stellte die Studie fest, dass Personen mit Kreuzschmerzen einen starken sozialen Druck verspüren, ihre Beschäftigung aufrechtzuerhalten. Es wurde festgestellt, dass Kreuzschmerzen eine Gefahr für die soziale Unabhängigkeit darstellen. Personen mit Kreuzschmerzen berichteten, dass sie sich aufgrund ihrer Schmerzen von ihren sozialen Gruppen abkoppeln. Dies zeigt, wie wichtig soziale Verbundenheit ist und welche Rolle soziale Beziehungen für die Optimierung des Wohlbefindens spielen.(1)

Eine 2019 veröffentlichte systematische Übersicht mit Metaanalyse(18) bewertete Faktoren, die chronische Kreuzschmerzen am Arbeitsplatz beeinflussen. Die Forscher fanden signifikante Evidenz dafür, dass psychosoziale Arbeitsfaktoren wie eine hohe Arbeitsbelastung mit geringer Arbeitsplatzkontrolle und geringe soziale Unterstützung das Risiko für die Entwicklung chronischer Kreuzschmerzen erhöhen können. In der Untersuchung wurde auch festgestellt, dass eine starke soziale Unterstützung durch Arbeitskollegen und Vorgesetzte das Risiko von chronischen Kreuzschmerzen verhindern oder verringern kann.(18)

Hören Sie sich dieses 10-minütige Interview mit Dr. Martin Roland an, um mehr über den Einsatz sozial orientierter Interventionen im Vereinigten Königreich zu erfahren.(19)

Konventionelle Formen der Bewegungstherapie

Tipps für mehr soziale Kontakte:

  1. Teilnahme an konventionellem Gruppensport
  2. Teilnahme an Körper-Geist- (integrativen) Übungen
  3. Beitritt zu einem Fitnessstudio oder Fitnesscenter
  4. Anmeldung zu kunstbasierten Aktivitäten in der eigenen Gemeinde
  5. Ehrenamtliche Arbeit
  6. Gründung oder Anschluss an eine Übungsgruppe in der Mittagspause
  7. Spaziergänge in einem Einkaufszentrum

    Integrative Formen der Bewegungstherapie

  8. Einen Gemeinschaftsgarten anlegen oder einem solchen beitreten
  9. Kurse besuchen, um ein neues Hobby oder eine neue Aktivität zu erlernen
  10. Beitritt zu Selbsthilfegruppen
  11. Beitritt zu Plattformen sozialer Medien
  12. Besuch von lokalen Sportveranstaltungen oder Kunstaufführungen
  13. Kontakt zu Familie und Freunden, persönlich oder über Zoom
  14. Spielen mit Haustieren

(7)(19)

Natürliche Umgebungen im Freien ( edit | edit source )

Körperliche Aktivität und Sport in natürlicher Umgebung werden als „Green Exercise“ bezeichnet. Aktuelle Erkenntnisse über Green Exercise zeigen Vorteile in drei Bereichen: Regulation der immunologischen und physiologischen Stressreaktion, psychologischer Zustand und Teilnahme an gesundheitsförderndem Verhalten.(20)

Eine systematische Übersicht von 2011(21) deutet darauf hin, dass das Training in der freien Natur zu einem Gefühl größerer Energie führt und eine stärkere Reduktion von Anspannung, Ärger und Depressionen bewirken kann als die gleichen Übungen in geschlossenen Räumen. Die Teilnehmer berichteten auch, dass das Training im Freien die Absicht der Teilnehmer erhöhte, die Trainingseinheiten zu wiederholen.(21)

Eine randomisierte kontrollierte Studie aus dem Jahr 2019 von Huber et al.(20) untersuchte die Wirkung von Green Exercise auf chronische Kreuzschmerzen. Die Forscher fanden heraus, dass eine Kombination aus täglichen moderaten Bergwanderungen und sechs Tage lang durchgeführten Thermalbädern zu signifikanten Verbesserungen der Schmerzen, gesundheitsbezogener Lebensqualität und psychischem Wohlbefinden führte.(20)

Eine Studie von 2014(22) untersuchte die Wirkung einer Lichttherapie in einer Lichtkabine auf chronischen Kreuzschmerz. Diese Behandlungsmethode hat sich bei der Behandlung von Depressionen, wie z. B. der saisonal abhängigen Depression, als hilfreich erwiesen. Es hat sich gezeigt, dass Schmerz und Depression ähnliche pathophysiologische Abläufe und betroffene Hirnregionen aufweisen. Die Studie ergab, dass die Lichttherapie sowohl depressive Symptome verbessern als auch die subjektive Intensität des Kreuzschmerzes verringern kann, und zwar selbst in geringen Dosen.(22) Diese Ergebnisse könnten mit einer Lichtbox reproduziert werden, wenn entweder die Jahreszeiten oder das Wetter Bewegung im Freien verhindern. Das Morgenlicht während dem Sport oder anderen Aktivitäten im Freien bietet die meisten Vorteile. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Sunlight, Outdoor Light, and Light Therapy in Disease Management.

Behandlungsbeispiele aus der Integrativen Lebensstilmedizin ( edit | edit source )

Die Poesietherapie ist eine begleitende therapeutische Maßnahme, die häufig in Drogen- und Alkoholprogrammen eingesetzt wird. Bitte sehen Sie sich diesen TED-Vortrag über die Poesietherapie mit Gefängnisinsassen an.

(23)

Die Kunsttherapie ist eine weitere integrative Therapie, die im Management von affektiven Störungen und Ängsten eingesetzt werden kann. Bitte sehen Sie sich dieses 9-minütige Videobeispiel einer Kunsttherapiesitzung an.

(24)

Musiktherapie ist eine komplementäre Therapie, die bei der Behandlung chronischer Schmerzen und der damit verbundenen unerwünschten Verhaltensweisen hilfreich sein kann. Bitte sehen Sie sich dieses Video an, in dem die Grundlagen der Musiktherapie erläutert werden.

(25)

Selbstfürsorge und Selbstmanagement ( edit | edit source )

Die Selbstfürsorge der Patienten kann für den Erfolg eines multidisziplinären Ansatzes bei der Schmerzbehandlung von Vorteil sein.(26) Eine 2018 in der Fachzeitschrift Musculoskeletal Disorders veröffentlichte Studie ergab, dass die meisten Patienten die Selbstfürsorge bei muskuloskelettalen Schmerzen für wirksam halten, während die Gesundheitsdienstleister die Selbstfürsorge der Patienten nur als Ergänzung zu einem qualifizierten klinischen Management unterstützen und der Meinung sind, dass die Selbstfürsorge bei muskuloskelettalen Schmerzen wie ein Plazebo wirkt.(26)

Eine systematische Übersicht aus 2019,(27) die in der Zeitschrift Physiotherapy Theory and Practice veröffentlicht wurde, kam zu dem Ergebnis, dass Physiotherapeuten gut darauf eingestellt sind, das Selbstmanagement von Patienten bei der Behandlung chronischer Erkrankungen zu unterstützen und zu fördern. Die Anerkennung der Autonomie und Menschlichkeit der Patienten ist der Schlüssel zur Unterstützung erfolgreicher Selbstmanagementkonzepte.(27)

Strategien zum Selbstmanagement:

  1. Activity Pacing (Balance zwischen Aktivität und Ruhe)
  2. Fähigkeiten zur Bewältigung („coping skills“)
  3. Fähigkeiten zum ergonomischen Einrichten
  4. Programmierung von Übungen
  5. Management von Flare-ups
  6. Gesunde Lebensweise
  7. Leitlinien für den Gelenkschutz
  8. Ernährungsscreening und Überweisung
  9. Schmerzmanagement;
  10. Fähigkeiten zur Problemlösung
  11. Entspannende Aktivitäten
  12. Fähigkeiten zur Ressourcennutzung
  13. Fähigkeiten zur Selbstbeobachtung
  14. Fähigkeiten zur Selbstorganisation
  15. Schlafhygiene
  16. Stressmanagement
  17. Zeitmanagement

(28)(29)

Ressourcen(edit | edit source)

Tests und Ergebnismessungen (zur freien Verwendung):

Nützliche Websites von Organisationen:

Referenzen(edit | edit source)

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