Einführung in die Telegesundheit

Einleitung(edit | edit source)

Unter Telegesundheit (engl. „telehealth“) versteht man die Bereitstellung von gesundheitsbezogenen Dienstleistungen und Informationen über den Weg der elektronischen Kommunikation. Die Begriffe „Telegesundheit“ und „Telemedizin“ können synonym verwendet werden, haben aber unterschiedliche Definitionen. „Telemedizin“ bezieht sich speziell auf die Bereitstellung von Gesundheitsdiensten und klinischen Informationen aus der Ferne mit Hilfe von Telekommunikationstechnologien wie Internet, Funk, Satellit und Telefonen.(1) „Telegesundheit“ wird definiert als die Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel zum Austausch medizinischer Informationen von einem Ort zum anderen mit dem Ziel, den Gesundheitszustand eines Patienten zu verbessern.(2) Die Telegesundheit ist eine Erweiterung der Telemedizin, aber im Gegensatz zur Telemedizin (die sich auf kurative Aspekte der Gesundheit konzentriert) umfasst sie präventive, fördernde und kurative Aspekte der Gesundheit, und viele verschiedene Gesundheitsberufe sind an ihrer Durchführung beteiligt.(3) Es handelt sich um einen weit gefassten Begriff, der sowohl die Edukation / Ausbildung von Patienten und Angehörigen der Gesundheitsberufe als auch Initiativen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der Gesundheitsverwaltung umfassen kann.(4)

Die Telegesundheit ist kein neues Konzept. Es gibt Berichte über ihre Verwendung seit dem frühen 20. Jahrhundert, als Leistungserbringer Zwei-Wege-Funkgeräte für die Kommunikation verwendeten.(2) Ab den 1960er Jahren fingen Angehörige der Gesundheitsberufe dann an, Telefone zu nutzen, um Patienten zu beraten und anzuleiten. Mit der Einführung verschiedener neuer Technologien stellt die Telegesundheit jedoch nach und nach die Art und Weise, wie die Gesundheitsversorgung gegenwärtig erbracht wird, in Frage.(2) Im Laufe der Zeit hat sich eine neue Terminologie der Telegesundheit entwickelt, die sich nach dem Bereich der Gesundheitsversorgung (z.B. Teleradiologie und Telepsychologie) oder dem Zweck der Intervention (z.B. Telerehabilitation oder Telepflege) richtet.

Manchmal wird auch der Begriff „digitale Praxis“ verwendet. Der Begriff „digitale Praxis“ wird als umfassender angesehen als der Begriff „Telepraxis“, da er das breitere Spektrum der verschiedenen verfügbaren Technologien und ihre Auswirkungen auf die Praxis und die Dienstleistungsmodelle sowohl jetzt als auch in Zukunft abbildet. Die Digital Physical Therapy Practice Task Force (Arbeitsgruppe Digitale Physiotherapiepraxis) der WCPT/INPTRA hat vorgeschlagen, den Begriff „digitale Praxis“ für die Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen sowie für die Unterstützung und Informationen zu verwenden, die aus der Ferne über digitale Kommunikation und Geräte bereitgestellt werden. Die Arbeitsgruppe kam zu dem Schluss, dass das Ziel der digitalen Physiotherapiepraxis darin besteht, die „effektive Erbringung von Dienstleistungen der Physiotherapie durch die Verbesserung des Zugangs zur Versorgung und zu Informationen sowie die Verwaltung von Gesundheitsressourcen“ zu erleichtern.(5) Da der Begriff „Telegesundheit“ jedoch besser bekannt ist, wird er hier anstelle von „digitaler Praxis“ verwendet.

Sinn und Zweck der Telegesundheit ( edit | edit source )

Die Telegesundheit zielt darauf ab, Barrieren zu überwinden und einen gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsdiensten und -interventionen zu ermöglichen.(3) Die Telegesundheit trägt auch dazu bei, Barrieren zu überwinden, die einer persönlichen Konsultation im Wege stehen, z. B. Terminprobleme, schlechtes Wetter und Krankheit.(6)

Verschiedene Modelle der Telegesundheit ( edit | edit source )

  • Synchrone Telegesundheit bedeutet, dass Gesundheitsinformationen in Echtzeit übermittelt werden,(7) z.B. durch eine Live-Konsultation im Rahmen der Telegesundheit. Dies geschieht über ein interaktives Video, bei dem der Patient und die Gesundheitsfachkraft gleichzeitig anwesend sind.(8) Es wird zur Beratung, Diagnose und Behandlung von Patienten eingesetzt.(9)
  • Asynchrone Telegesundheit(7) oder „store and forward“, bezieht sich auf die Erfassung von Patienteninformationen (diagnostische Bildgebung, Vitalparameter, Videoaufnahmen) am Standort des Patienten. Diese Informationen werden dann von einem Kliniker an einem anderen Standort beurteilt und analysiert.(8)(9) Ein Beispiel hierfür ist ein Patient, der seine Aktivität oder seine Schritte am Tag aufzeichnet – diese Informationen werden dann an den Physiotherapeuten zur Überwachung weitergeleitet.
  • Die hybride Telegesundheit umfasst eine Kombination aus Live-Telegesundheit (synchron) und „Store-and-Forward“-Therapieterminen (asynchron).(8) Ein hybrides Gesundheitsversorgungsmodell würde bedeuten, dass dem Patienten sowohl persönliche als auch telegesundheitliche Dienste zur Verfügung gestellt werden.(6)
  • Die Fernüberwachung von Patienten (Remote Patient Monitoring, RPM) bezieht sich auf die Verwendung von Geräten zur Fernabfrage von Patientendaten, z. B. zur Überwachung von Blutzucker und Blutdruck. Diese Informationen werden dann zur Auswertung an Dienste für häusliche Gesundheitsversorgung oder eine Remote Diagnostic Testing Facility/RDTF (etwa: Ferndiagnoseeinrichtung) übermittelt.(10) Dies ermöglicht die Nachverfolgung und Überwachung des Patienten.(9)
  • Das neueste Modell der Telegesundheit ist die mobile Gesundheit oder mHealth – dazu gehören Online-Dienste und Mobiltelefonanwendungen (z.B. SMS oder Apps), die direkt an die Verbraucher vermarktet werden.(9) Sie ermöglicht den Verbrauchern den Zugang zu Gesundheitsinformationen sowie zu Online-Gruppen, die gegenseitige Unterstützung bieten.(10)

Die Vorteile der Telegesundheit ( edit | edit source )

Die Telegesundheit hat viele Vorteile für Patienten, Physiotherapeuten und die Gesellschaft im Allgemeinen.(3)

Die Vorteile für den Patienten umfassen unter anderem:(5)

  • Zugang zu physiotherapeutischen Leistungen, die an abgelegenen Orten sonst nicht verfügbar sind
  • Beseitigung von Barrieren wie Fahrtzeiten, Parkplätze und Warteräume
  • Verbesserte Sicherheit für Patienten, die zu krank sind, um zu reisen, oder deren Mobilität eingeschränkt ist
  • Ortsunabhängigkeit
  • Stärkung der Autonomie der Patienten beim Management ihrer Gesundheit durch Online-Selbstmanagement und -Überwachung
  • Mehr Flexibilität für die Patienten, da sie die Therapie zu Zeiten planen können, die ihnen besser passen
  • Verbesserte Kosteneffektivität der Therapie in Bezug auf Fahrtzeiten, vorzeitiges Verlassen des Arbeitsplatzes oder Bedarf an Betreuungspersonen für Kinder oder Familienangehörige(5)
  • Verringerung der medizinischen Inanspruchnahme bei bestimmten Patientengruppen (z. B. Herzpatienten)(11)

Die Vorteile für den Physiotherapeuten umfassen unter anderem:(5)

  • Verbesserte Effizienz, da weniger Fahrten zwischen den Praxisstandorten erforderlich sind
  • Standardisierte Pfade für die Nutzer der Dienstleistungen
  • Größere Einheitlichkeit beim häuslichen Selbstmanagement der Patienten und bei der Überwachung von Versorgungsstandards und -ergebnissen
  • Möglichkeiten für mehr Kreativität bei der Standardversorgung mit der sich weiterentwickelnden Technologie

Zu den Vorteilen für die Gesellschaft gehören:(5)

  • Bessere Nutzung der öffentlichen Ressourcen
  • Vorteile für Arbeitgeber, einschließlich weniger Fehlzeiten der Arbeitnehmer
  • Der Patient/die Gemeinschaft ist autonomer und besser informiert
  • Verringerung der Abhängigkeit vom medizinischen System und stärkere Ermutigung der Patienten, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen
  • Erfüllung der Erwartungen der Menschen, stärker digital vernetzt zu sein
  • Gerechterer Zugang zur Gesundheitsversorgung
  • Geringerer ökologischer Fußabdruck durch weniger Verkehr

Eine Studie hat gezeigt, dass Patienten mit Speiseröhrenkrebs, bei denen eine Ösophagektomie durchgeführt wurde und die postoperative Komplikationen hatten oder deren Krankenhausaufenthalt verlängert wurde, ihren funktionellen Status verbessern konnten, indem sie praktische Übungen in ihrer häuslichen Umgebung durchführten, unterstützt durch Telerehabilitation und die Verwendung von Tablets, wobei sie von einem erfahrenen Physiotherapeuten fernangeleitet wurden.(12)

Nichtklinische Anwendungen von Technologien der Telegesundheit ( edit | edit source )

Es gibt verschiedene nichtklinische Anwendungen von Technologien der Telegesundheit, darunter:(3)

  • Fernunterricht z.B. im Rahmen von medizinischen Fortbildungen oder Patientenschulungen
  • Administrative Anwendungen, einschließlich Meetings zwischen Telegesundheitsnetzen, Überwachung und Präsentationen
  • Forschung über Telegesundheit
  • Online-Informationen und Verwaltung von Gesundheitsdaten
  • Integration der Gesundheitssysteme
  • Identifizierung und Auflistung von Einrichtungen, Zuordnung von Patienten zu Einrichtungen sowie Patientenbewegung
  • Allgemeines Management im Gesundheitswesen
  • Patientenbewegung und Fernaufnahme

Klinische Anwendungen von Technologien der Telegesundheit ( edit | edit source )

Zu den klinischen Anwendungen von Technologien der Telegesundheit gehören:(3)

  • Übermittlung medizinischer Bildgebung zu Diagnosezwecken (oft als „store and forward telehealth“ bezeichnet)
  • Gruppen oder Einzelpersonen, die live per Videokonferenz Gesundheitsdienste oder Edukation austauschen (Echtzeit-Telegesundheit)
  • Übermittlung medizinischer Daten zur Diagnose oder zum Krankheitsmanagement (manchmal auch als Fernüberwachung bezeichnet)
  • Beratung zur Prävention von Krankheiten und Förderung der Gesundheit durch Überwachung und Nachsorge der Patienten
  • Telefonische Gesundheitsberatung in dringenden Fällen (so genannte Teletriage)

Aktuelle Grenzen der Telegesundheit ( edit | edit source )

Die Telegesundheit weist verschiedene Grenzen auf, die vor der Nutzung dieser Form der Gesundheitsversorgung berücksichtigt werden sollten. Diese Bereiche werden auf unserer Seite Ethische und berufliche Überlegungen zur Telegesundheit ausführlicher behandelt.

Patientenbezogene Grenzen ( edit | edit source )

  • In dem Maße, wie der Markt für Telegesundheit wächst, kann es für die Patienten einfacher werden, sich „umzusehen“ und die Meinungen verschiedener Leistungserbringer einzuholen – dies kann zu Verwirrung und Diskontinuität in der erbrachten Dienstleistung/Versorgung führen(5)
  • Wie bei jeder Interaktion muss ein Leistungserbringer kulturspezifische Aspekte berücksichtigen, insbesondere bei der Aufnahme von Bildern, aber auch im Bezug auf Blickkontakt oder dem Geschlecht des Therapeuten
  • Sprachbarrieren – falls ein Dolmetscher erforderlich ist: Ist diese Person mit der Telegesundheit vertraut?(5)
  • Entscheidungsfindung in Bezug auf schutzbedürftige Personen oder Gruppen, z. B. ältere Menschen und Kinder – muss eine Betreuungsperson oder ein Elternteil bei dem Termin anwesend sein?(5)
  • Der Therapeut muss über gute kommunikative Fähigkeiten verfügen, da die bei persönlichen Gesprächen üblichen visuellen Hinweise nicht vorhanden sind.(13)

Technologiebezogene Grenzen ( edit | edit source )

  • Internetverbindung – wenn sie schlecht oder unzuverlässig ist, muss ein anderer Kommunikationsweg genutzt werden(5)
  • Beide Parteien (Therapeut und Patient) müssen mit der verwendeten Technologie vertraut sein und sie problemlos nutzen können(5)
  • Die Integrität der eingesetzten Software spielt eine Rolle für den Erfolg der Konsultation sowie für die „Sicherung“ der Konsultation(5)
  • Die physische Einrichtung (geeignete Beleuchtung, Kameraeinstellung/Auflösung, Audioqualität, Hintergrund) trägt zur Qualität der telegesundheitlichen Leistung bei(5)
  • Virtuelles Verhalten unterscheidet sich von persönlicher Versorgung. Um beispielsweise Blickkontakt herzustellen, müssen die Teilnehmer (Patient und Therapeut) in die Kamera und nicht nur auf das Video-/Bildschirmmaterial schauen(5)
  • Nicht alle Personen (Patienten und Therapeuten) werden Zugang zu der für die Telegesundheit erforderlichen Technologie haben.(13)

Versicherungs- und finanzierungsbezogene Grenzen ( edit | edit source )

  • Therapeuten und Patienten müssen wissen, ob die telegesundheitlichen Leistungen von den Krankenkassen anerkannt werden. Die Kostenerstattung bleibt eine zentrale Herausforderung bei der Einführung von telegesundheitlichen Diensten.(5)(14)

Bildungsbezogene Grenzen ( edit | edit source )

  • Das Personal muss über die Telegesundheit Bescheid wissen und in den für die erfolgreiche Durchführung der Telegesundheit erforderlichen Fähigkeiten geschult sein.(5) Ein kürzlich entwickeltes internationales Rahmenkonzept für Kernkompetenzen für Physiotherapeuten der University of Melbourne bietet einen Leitfaden für das Wissen und die Fähigkeiten, die Physiotherapeuten benötigen, um eine qualitativ hochwertige Versorgung über Videokonferenzen zu erbringen. Zusätzlich soll es auch die Schulung von Physiotherapeuten in der digitalen Umgebung fördern, indem es Informationen und Vorschläge für die künftige Entwicklung von Lehrplänen und Initiativen zur beruflichen Weiterentwicklung von Physiotherapeuten im Bezug auf die Erbringung von Telegesundheit liefert.(15)

Forschungsbezogene Grenzen ( edit | edit source )

  • Für die Bereitstellung von telegesundheitlichen Diensten sollte ein evidenzbasierter Ansatz gewählt werden(5)
  • Kliniker/Therapeuten sollten stets klinisches Reasoning anwenden und korrekte Praxisstandards sowie einschlägige Verhaltenskodizes befolgen.(5)
  • Kliniker/Therapeuten sollten die Erbringung von telegesundheitlichen Diensten stets bewerten und feststellen, ob die relevanten Ergebnisse erreicht werden.(5)

Rechtliche Bestimmungen(edit | edit source)

  • In den einzelnen Ländern gelten unterschiedliche Vorschriften für die Telegesundheit. Diese Bestimmungen und etwaige künftige Änderungen können sich auf den Fortschritt bei der Einführung der Telegesundheit auswirken.(5)
  • Jeder Angehörige der Gesundheitsberufe muss sicherstellen, dass er nicht gegen die Datenschutz- und HIPAA-Gesetze verstößt und alle lokalen, staatlichen und behördlichen Vorschriften zur Telegesundheit beachtet.(7)

Referenzen(edit | edit source)

  1. Achenbach SJ. Telemedicine: Benefits, Challenges, and its Great Potential. Health Law and Policy Brief. 2020; 14(1). Available at: https://digitalcommons.wcl.american.edu/hlp/vol14/iss1/2
  2. 2.0 2.1 2.2 Neville CW. Telehealth: A Balanced Look at Incorporating This Technology Into Practice. SAGE Open Nursing. 2018; 4.
  3. 3.0 3.1 3.2 3.3 3.4 Cottrell, M. and Russel, T. Introduction to Telehealth Course. Plus. 2020
  4. Richmond T, Peterson C, Cason J, Billings M, Terrell EA, Lee AC, Towey M, Parmanto B, Saptono A, Cohn ER, Brennan D. American Telemedicine Association’s principles for delivering telerehabilitation services. International journal of telerehabilitation. 2017;9(2):63.
  5. 5.00 5.01 5.02 5.03 5.04 5.05 5.06 5.07 5.08 5.09 5.10 5.11 5.12 5.13 5.14 5.15 5.16 5.17 5.18 Report of the WCPT/INPTRA Digital Physical Therapy Task Force. May 2019.
  6. 6.0 6.1 Cole B, Pickard K, Stredler-Brown A. Report on the Use of Telehealth in Early Intervention in Colorado: Strengths and Challenges with Telehealth as a Service Delivery Method. International journal of telerehabilitation. 2019;11(1):33.
  7. 7.0 7.1 7.2 Mechanic OJ, Kimball AB. Telehealth Systems. (Updated 2019 Dec 27). In: StatPearls. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; Jan 2020
  8. 8.0 8.1 8.2 What types of telehealth services can I offer? HealthIT.gov. last reviewed on April 15, 2019
  9. 9.0 9.1 9.2 9.3 Marcoux RM, Vogenberg FR. Telehealth: Applications from a legal and regulatory perspective. P&T. 2016; 41(9): 567–570.
  10. 10.0 10.1 ATA. Telehealth Basics. Available from https://www.americantelemed.org/resource/why-telemedicine/ (last accessed 10 May 2020).
  11. Pande RL, Morris M, Peters A, Spettell CM, Feifer R, Gillis W. Leveraging remote behavioral health interventions to improve medical outcomes and reduce costs. Am J Manag Care. 2015; 21(2): e141-51.
  12. van Egmond MA, Engelbert RH, Klinkenbijl JH, van Berge Henegouwen MI, van der Schaaf M. Physiotherapy With Telerehabilitation in Patients With Complicated Postoperative Recovery After Esophageal Cancer Surgery: Feasibility Study. Journal of Medical Internet Research. 2020;22(6):e16056.
  13. 13.0 13.1 Pirtle CJ, Payne KL, Drolet BC. Telehealth: legal and ethical considerations for success. Telehealth and Medicine Today. Available from https://telehealthandmedicinetoday.com/index.php/journal/article/view/144/173 (accessed 1 May 2020).
  14. Dinesen B, Nonnecke B, Lindeman D, Toft E, Kidholm K, Jethwani K. Personalised telehealth in the future: a global research agenda. J Med Internet Res. 2016; 18(3): e53.
  15. Davies L, Hinman RS, Russell T, Lawford B, Bennell K, Billings M, Cooper-Oguz C, Finnan K, Gallagher S, Gilbertson DK, Holdsworth L. An international core capability framework for physiotherapists to deliver quality care via videoconferencing: a Delphi study. Journal of Physiotherapy. 2021 Sep 11.


Berufliche Entwicklung in Ihrer Sprache

Schließen Sie sich unserer internationalen Gemeinschaft an und nehmen Sie an Online-Kursen für alle Rehabilitationsfachleute teil.

Verfügbare Kurse anzeigen