Handfunktion – 7 bis 24 Monate

Einleitung(edit | edit source)

Die Handfunktion kann im Alter von 7-24 Monaten in zwei Phasen unterteilt werden:

  1. Im Zeitraum von 7 bis 12 Monaten benutzen Säuglinge ihre Hände weiterhin, um die Eigenschaften von Gegenständen zu erforschen, aber sie lernen auch, ihren Griff an die Form und Größe von Gegenständen anzupassen, und sie lernen, nach Gegenständen zu greifen und sie auf viele verschiedene Arten zu bewegen. Außerdem beginnen sie, ihre Hände zur Kommunikation zu benutzen.
  2. Im Alter von 12 bis 24 Monaten beginnen Säuglinge, ihre Hände zu benutzen, um die vielen verschiedenen Möglichkeiten zu erforschen, wie Gegenstände gegriffen, bewegt und relativ zueinander manipuliert werden können, um viele Aufgaben und zielgerichtete Handlungen auszuführen.(1)

Die Bedeutung der Erfahrung für die Entwicklung der Handfunktion ( edit | edit source )

Bei der Betrachtung der Entwicklung der Handfunktion gibt es zwei wichtige Ideen, die berücksichtigt werden müssen: Kaskaden in der Entwicklung und Wahrnehmungs-Handlungs-Schleifen mit eingebetteter Erkundung und Auswahl.(1)

Kaskaden in der Entwicklung ( edit | edit source )

Die Entwicklung kann als eine Kaskade betrachtet werden, bei der neue Verhaltensweisen auf bereits bestehenden aufbauen. Zu jedem Zeitpunkt ist das gesamte Kind ein Produkt aller vorangegangenen Entwicklungen, und jede neue Veränderung beginnt mit diesen vorangegangenen Entwicklungen und muss auf ihnen aufbauen.(2)

Die Entwicklung der Handfunktion veranschaulicht dieses Prinzip deutlich: Die spontanen Bewegungen der Arme und Hände des Neugeborenen werden durch den willkürlichen Einsatz der Hände ersetzt, um Oberflächen und Gegenstände auf immer komplexere Weise zu erkunden. So kann der Säugling herausfinden, wie die Hände zum Aufnehmen, Bewegen und Manipulieren von Objekten eingesetzt werden können, um Aufgaben zu erfüllen und eine Vielzahl von Zielen zu erreichen.(1)

Wahrnehmungs-Handlungs-Schleifen mit eingebetteter Erkundung und Auswahl ( edit | edit source )

Säuglinge werden eine neue Aufgabe viele Male wiederholen, so dass sie immer wieder Gelegenheit haben, Informationen über den Erfolg ihrer Handlungen zu nutzen, um ihre Bewegungen in nachfolgenden Versuchen zu variieren und mit der Zeit das auszuwählen und zu reproduzieren, was funktioniert.(1)

Durch die wiederholte Ausführung einer Handlung entstehen Wahrnehmungs-Handlungs-Schleifen (engl. „Perception-Action-Loops“), wobei jede Wiederholung eine leicht veränderte Bewegungsabfolge und folglich eine leicht veränderte sensorische Rückmeldung erzeugt.(3)

Einige Variationen des Bewegungsmusters sind effektiver, um das Ziel zu erreichen, und werden mit der Zeit ausgewählt, wenn die Aufgabe erneut ausgeführt wird.(1)

Corbetta et al.(3) bezeichnen diesen Prozess der Wiederholung und Anpassung als Wahrnehmungs-Handlungs-Schleifen mit eingebetteter Erkundung und Auswahl. Es wird argumentiert, dass der eingebettete Erkundungs- und Auswahlprozess den grundlegenden Mechanismus darstellt, durch den die Entdeckung und Bildung neuer Verhaltensweisen erfolgt(3)

Im Alter von 7-12 Monaten benutzen Säuglinge ihre Hände für 3 verschiedene Funktionen ( edit | edit source )

  1. Als Teil des posturalen und lokomotorischen Systems, einschließlich von: Erlernen des Gleichgewichts im Sitzen, Krabbeln, Rutschen mit dem Gesäß („Shuffling“) und Entlanghangeln an Gegenständen („Cruising“)
  2. Zur Kommunikation und für soziale Interaktionen
  3. Zum Aufheben, Bewegen und Manipulieren von Gegenständen, um ihre verschiedenen Eigenschaften zu erforschen und zu sehen, was man mit ihnen machen kann(1)

Handverhalten im Zeitraum von 7-12 Monaten ( edit | edit source )

Während des Zeitraums von 7 bis 12 Monaten erforschen Säuglinge weiterhin die Eigenschaften von Objekten, indem sie eine breite Palette unterschiedlicher und zunehmend komplexer Hand-Objekt-Interaktionen verwenden.(4)(5)

Dazu gehören:

  • Schütteln – insbesondere Spielzeug, das Geräusche macht
  • Klopfen – vor allem auf Spielzeug und harten Oberflächen.
  • Tätscheln, Stupsen, Streichen, mit den Fingern Schlagen
  • Gegenstände mehrmals umdrehen, um sie aus allen Blickwinkeln zu betrachten
  • Übergabe von Gegenständen von einer Hand zur anderen
  • Das Werfen und Fallenlassen von Gegenständen wird immer häufiger
  • Aufheben, Bewegen und Fallenlassen von kleinen und großen Gegenständen
  • Gegenstände zum Mund führen(1)

Diese Hand-Objekt-Interaktionen bieten Säuglingen viele Gelegenheiten zu lernen, wie sie ein Griffmuster wählen, das für die ausgeführte Handlung geeignet ist.

Die Erfahrung im Umgang mit vielen verschiedenen Gegenständen ist wichtig, um zu lernen, das Bewegungsmuster der Finger an die Form und Größe der verschiedenen Gegenstände anzupassen. Dies ist die Erkundungsphase, und durch die Wiederholungen wird dann das effektivste Muster ausgewählt, wenn man demselben Objekt zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal begegnet.(1)

Folgende Griffmuster werden In diesem Zeitraum häufig beobachtet:

  • Hakengriff
  • Kraftgriff / Grobgriff
  • Handflächengriff
  • Sphärischer Griff / Zylindergriff
  • Präzisionsgriffe (z.B. tridigitaler Fingerbeerengriff / Drei-Finger-Griff)
  • Schlüsselgriff
  • Spitzgriff / Pinzettengriff(6) (7)

Haltungsstabilität und Gebrauch der Hände ( edit | edit source )

Zu Beginn des Zeitraums von 7 bis 12 Monaten, wenn Säuglinge noch lernen, selbstständig zu sitzen, sind ihre Kopf- und Rumpfstabilität und ihr Gleichgewicht noch unsicher, und es sind Armaktivitäten erforderlich, um das Gleichgewicht zu halten.(8)(9)

Dies bedeutet, dass ein Teil der begrenzten Aufmerksamkeitsressourcen des Gehirns für das Gleichgewicht benötigt wird und dass Handbewegungen, insbesondere das Greifen über eine Armlänge hinaus, etwas eingeschränkt sind.(1)

Die Bereitstellung externer Unterstützung überwindet jedoch diese Einschränkung und ermöglicht es dem Säugling, Möglichkeiten zur Interaktion mit Spielzeug und anderen Gegenständen zu erkunden und zu beginnen, über eine Armlänge hinaus zu greifen.(8) (9)

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Detaillierte Untersuchung und Erkundung eines Spielzeugs ( edit | edit source )

Wenn Säuglinge im Alter von 7 bis 12 Monaten zum ersten Mal mit einem neuen Spielzeug in Berührung kommen, führen sie oft systematisch eine Reihe von Erkundungsaktionen durch, die ihnen Informationen über den Gegenstand liefern.(10)

Dazu gehören das wiederholte Schütteln und Schlagen des Spielzeugs, das Umdrehen des Spielzeugs, das Fühlen mit den Fingern, das Führen zum Mund und die Übergabe des Spielzeugs von einer Hand zur anderen.(1)

Durch diese verschiedenen Handlungen erhält das sensomotorische Gehirn des Säuglings eine detaillierte interne Karte des Spielzeugs – seine Größe, Form, Beschaffenheit und die Art und Weise, wie sich die verschiedenen Teile relativ zueinander bewegen. (11)

Durch diese Erkundungsaktionen werden Erfahrungen mit verschiedenen Griffmustern gesammelt, die sich an Form und Größe des Spielzeugs anpassen. (1)

Durch die vielen Erkundungsaktionen, die Säuglinge durchführen, erhalten sie detaillierte Informationen über Form, Größe, Gewicht und Beschaffenheit von Gegenständen sowie darüber, wie verschiedene Eigenschaften von Objekten verschiedene Handlungen ermöglichen – so genannte „Affordanzen“ (engl.: Affordances).

So sind zum Beispiel Bälle gut zum Werfen geeignet, kleine Bälle können mit einer Hand geworfen werden, aber größere Bälle erfordern einen beidhändigen Griff. Behälter wie Wannen und Dosen ermöglichen verschiedene Aktionen und eignen sich gut, um Spielsachen hineinzulegen und sie durch das umdrehen des Objekts wieder herauszubekommen.(1)

Aktivitäten mit dem Ball bieten eine große Vielfalt an Erfahrungen ( edit | edit source )

Beim Spielen mit großen und kleinen Bällen machen Säuglinge vielfältige Erfahrungen und lernen, wie sich Bälle verhalten. Nennenswert ist das Verhalten, dass ein geworfener Ball landet und dann über den Boden rollt, bis etwas oder jemand seine Vorwärtsbewegung stoppt.

Säuglinge und Kleinkinder werden von der Bewegung des Balls angezogen und lernen, den sich bewegenden Ball visuell zu verfolgen und vorherzusagen, wo er sich zu einem späteren Zeitpunkt befinden wird. Um das Fangen eines Balls zu lernen, ist es wichtig, abschätzen zu können, wo sich der Ball zu einem bestimmten Zeitpunkt befinden wird. (1)

Aufheben kleiner Gegenstände ( edit | edit source )

Etwa im Alter von 10-11 Monaten beginnen Säuglinge, sich für das Aufheben von sehr kleinen Gegenständen zu interessieren. Sie benutzen den ausgestreckten Zeigefinger auch, um kleine Gegenstände anzustupsen.

Bei den ersten Versuchen, kleine Gegenstände aufzuheben, werden die Finger in der Regel gebeugt und gestreckt, wobei eine Art „Rechenbewegung“ ausgeführt wird.

Mit der Zeit fangen Säuglinge an, kleine Gegenstände mit einem Schlüssel- oder Pinzettengriff zu greifen. Beim Schlüsselgriff wird der Gegenstand zwischen Daumenbeere und der Seite des Zeigefingers gehalten. Beim Zangengriff wird der Gegenstand zwischen Daumen- und Zeigefingerbeere gehalten. Dies erfordert eine stärkere Opposition des Daumens.(1)

Gesten der sozialen Interaktion und Kommunikation ( edit | edit source )

Am Ende des Zeitraums von 7 bis 12 Monaten haben Säuglinge eine Reihe von Gesten zur sozialen Interaktion und Kommunikation gelernt. Dazu gehören das Äußern von Bitten, das Zeigen mit dem Blick und dem Arm, das Winken, das Nachahmen von Handlungen der sozialen Partner und der Beginn von Rollenspielen.

Häufig haben sie zu diesem Zeitpunkt schon gelernt, in die Hände zu klatschen, die Arme zum „Hurra!“ zu heben und ein „High Five“ zu geben.

Mit 12 Monaten haben Säuglinge auch mit Rollenspielen begonnen und lernen schnell, so zu tun, als ob sie mit einem Handy sprechen oder eine Puppe füttern würden. (12)

Der Zeitraum von 12-24 Monaten ( edit | edit source )

In dieser Zeit lernen Säuglinge, ihre visuelle Aufmerksamkeit, ihre motorische Planung und ihre Fähigkeiten zum Reichen, Greifen, Halten, Transportieren und Manipulieren einzusetzen, um eine Reihe von zielgerichteten Handlungen auszuführen.(1)

Hier sind einige der Aufgaben, die Kleinkinder im zweiten Jahr mit der Hand bewältigen ( edit | edit source )

  • Blöcke stapeln, Türme bauen
  • Einpassen von Gegenständen durch Öffnungen (kleine Öffnungen) – Einfügen von Gegenständen
  • Aufsetzen und Abnehmen von Deckeln
  • Auseinanderziehen und Zusammenschieben
  • Werfen und Fangen von Bällen
  • Entnahme von Gegenständen aus einem Behälter und Kippen von Gegenständen aus einem Behälter
  • Heben, Bewegen und Tragen von großen oder schweren Gegenständen
  • Einen Löffel für die Selbstfütterung verwenden
  • Mit den Fingern essen
  • Trinken aus einem Becher(1)

Struktur der Aufgabe ( edit | edit source )

Das Erlernen komplexerer zielgerichteter Aufgaben erfordert ein Verständnis für die Struktur der Aufgabe und die Kombination verschiedener Hand-Objekt-Oberflächen-Interaktionen zur Bewältigung der Aufgabe.

Die Struktur einer Aufgabe bezieht sich auf die Abfolge der Aktionen, die zur Bewältigung der Aufgabe erforderlich sind, einschließlich:

  • Beschaffung visueller Informationen für die Planung der Bewegungen
  • Antizipatorische und kompensatorische Haltungsreaktionen als Antwort auf Bewegungen der Extremitäten
  • Die Abfolge der Bewegungen, die zur Erfüllung der Aufgabe erforderlich sind(1)

Deckel auf Flaschen aufsetzen ( edit | edit source )

Das Aufsetzen eines Deckels auf eine Flasche erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Deckel umdrehen und ihn dann am Rand greifen
  2. Den Deckel auf die Öffnung der Flasche legen
  3. Den Deckel auf die Flasche setzen und dann nach unten drücken oder drehen, um die Aktion abzuschließen.

Das Aufsetzen und Abnehmen des Deckels ist in der Regel eine beidhändige Tätigkeit, bei der eine Hand die Flasche hält und die andere Hand den Deckel bedient.(13)(14)(15)

Steckspiele ( edit | edit source )

Das Einführen oder Einstecken von Gegenständen durch kleine Öffnungen oder in kleine Räume ist eine weitere Aktivität, die Kleinkinder gerne ausführen. In Haushalten mit mobilen Kleinkindern führt dieses Interesse häufig zum Verlust von Schlüsseln und anderen Gegenständen, die Kleinkinder sehr schätzen, wie z. B. Handys und Autoschlüssel.

Kleinkinder haben auch große Freude an Aktivitäten, bei denen kleine Bälle, Zylinder und flache Scheiben in Löcher in den Deckeln von Behältern gesteckt werden. Bei diesen Aktivitäten können die Größe und Form der Löcher und der zu steckenden Gegenstände je nach den Fähigkeiten des Kleinkindes variiert werden.(1)

Eine Scheibe durch einen Schlitz stecken – Struktur der Aufgabe ( edit | edit source )

  1. Die visuelle Suche lokalisiert die Position der Scheibe
  2. Die Scheibe wird mit einem Griff aufgenommen, der die Scheibe vertikal ausrichtet
  3. Die visuelle Aufmerksamkeit wird auf den Schlitz im Behälter gelenkt
  4. Die Hand wird so bewegt, dass sich die Scheibe senkrecht über dem Schlitz befindet und mit dessen Winkel ausgerichtet ist
  5. Die Position und Ausrichtung der Scheibe wird bei Bedarf angepasst
  6. Die Scheibe wird eingeführt(1)

Kleinkinder sind vielbeschäftigte Menschen ( edit | edit source )

Kleinkinder sind sehr beschäftigt und bewegen sich in einer sicheren und förderlichen Umgebung oft schnell zwischen verschiedenen Bereichen der physischen Umwelt hin und her, wobei sie kurze Zeit mit interessanten Gegenständen und Spielzeugen interagieren, denen sie begegnen. Sie spielen auch gerne, indem sie die Aktivitäten der Bezugspersonen nachahmen.(1)

In der Küche zum Beispiel werden Schubladen und Schranktüren geöffnet und geschlossen, und der Inhalt wird ausgepackt. Töpfe und Pfannen können für eine kurze Zeit verwendet werden, um das Kochen nachzuahmen, bevor sich das Kleinkind etwas anderes zum Spielen sucht.

In einer natürlichen Umgebung wie zu Hause oder in der Kindertagesstätte bewegen sich Säuglinge in ihrer Umgebung und beschäftigen sich für kurze Zeit mit vielen Gegenständen.(1)

Corit Herzberg und Kollegen(16) von der New York University (NYU) führten eine Studie durch, bei der sie die spontanen Aktivitäten von vierzig 13-23 Monate alten Säuglingen bei zweistündigen Hausbesuchen Bild für Bild des Videos analysierten. Bei einer Gesamtzahl von 10.015 Durchläufen mit Gegenständen waren, unabhängig vom Alter des Kindes, die Objektinteraktionen von jedem Säugling und in jeglicher Zeitskala eher kurz (Median = 9,8 s) und vielfältig, mit Übergängen zwischen Dutzenden von Spielzeugen und Nichtspielzeugen. Diese Aktivität nahm durchschnittlich 60 % der Zeit der Säuglinge in Anspruch.(16)

Die Autoren der NYU-Studie vermuten, dass dieses überschwängliche Spiel mit Objekten zu einer immensen Anzahl kurzer, zeitlich verteilter, variabler Interaktionen mit Gegenständen führt und das Lernen über die Eigenschaften und Funktionen von Objekten, den Erwerb motorischer Fähigkeiten und das Wachstum in kognitiven, sozialen und sprachlichen Bereichen optimal fördern kann.(16)

Eine wichtige Erkenntnis aus dieser Studie ist, dass Säuglinge ihre Umwelt auf natürliche Weise durch kurze Erkundungsinteraktionen mit vielen Spiel- und Nicht-Spiel-Objekten kennenlernen. Dieses Hin- und Herspringen von einer Aktivität zur anderen ist kein Zeichen für eine schlechte Aufmerksamkeitsspanne, sondern eher ein Hinweis darauf, dass sie ihre Zeit so effektiv wie möglich nutzen, um die Eigenschaften und Affordanzen vieler Gegenstände kennenzulernen. (16)

Ressourcen:(edit | edit source)

Referenzen(edit | edit source)

  1. 1.00 1.01 1.02 1.03 1.04 1.05 1.06 1.07 1.08 1.09 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 1.19 1.20 Versfeld, P. Hand Function 7-24 months Course. Plus. 2022
  2. Smith LB. It’s all connected: Pathways in visual object recognition and early noun learning. American Psychologist. 2013 Nov;68(8):618.
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  5. Lobo MA, Kokkoni E, de Campos AC, Galloway JC. Not just playing around: Infants’ behaviors with objects reflect ability, constraints, and object properties. Infant Behavior and Development. 2014 Aug 1;37(3):334-51.
  6. Skills For Action: The Different Ways We Use our Hands to Grasp, Hold, Move and Manipulate Objects: Available from: https://skillsforaction.com/different-ways-we-use-our-hands-everyday-function
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  8. 8.0 8.1 Harbourne RT, Lobo MA, Karst GM, Galloway JC. Sit happens: Does sitting development perturb reaching development, or vice versa?. Infant Behavior and Development. 2013 Jun 1;36(3):438-50.
  9. 9.0 9.1 Kyvelidou A, Stuberg WA, Harbourne RT, Deffeyes JE, Blanke D, Stergiou N. Development of upper body coordination during sitting in typically developing infants. Pediatric research. 2009 May;65(5):553-8.
  10. Lobo MA, Kokkoni E, de Campos AC, Galloway JC. Not just playing around: Infants’ behaviors with objects reflect ability, constraints, and object properties. Infant Behavior and Development. 2014 Aug 1;37(3):334-51.
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