Interventionen bei Zerebralparese

Originale Autorin Robin Tacchetti basierend auf dem Kurs von Krista Eskay
Top-BeitragendeRobin Tacchetti, Jess Bell und Kim Jackson

Einleitung(edit | edit source)

Die Zerebralparese (CP) ist zwar eine nicht progressive Erkrankung, wird aber häufig von Komorbiditäten und sekundären Komplikationen begleitet.(1) Die Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten und der Unabhängigkeit, die durch diese sekundären Probleme beeinträchtigt werden, ist das Ziel des therapeutischen Managements bei der CP.(2) Interventionen für Kinder mit CP sollten möglichst aktiv sein. Sie sollten aufgaben- und zielorientiert sein (mit Blick auf die Ziele des Kindes und der Familie) und sich auf den Kontext konzentrieren, in dem das Kind aktiv spielen und arbeiten wird.(3)

Zu den häufigsten Herausforderungen bei der Behandlung von CP gehören Spastizität (Spastik), Schmerzen, Schluckbeschwerden, Ernährung und Dystonie. Es ist auch wichtig, dass die Hüfte überwacht wird, da ein erhöhtes Risiko für eine Hüftluxation besteht.(1) Eine Person mit CP kann mit einem multidisziplinären Team zusammenarbeiten, zu dem u.a. Folgende gehören:(2)

  • Physiotherapeut
  • Ergotherapeut
  • Orthopädischer Chirurg
  • Audiologe
  • Medizinischer Sozialarbeiter
  • Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Kinderneurologe (Neuropädiatrie)
  • Logopäde / Sprachtherapeut
  • Sondererzieher, Sonder-/Heilpädagoge
  • Kinderarzt
  • Kinderpneumologe
  • Ernährungswissenschaftler
  • Kindergastroenterologe

Kinder mit CP können auch den Einsatz von Hilfsmitteln erfordern.(2)

Spastizität(edit | edit source)

Spastizität und Dystonie führen zu Schwierigkeiten bei Koordination, Kraft und selektiver motorischer Kontrolle und sind die häufigsten Bewegungsstörungen bei CP. Die Spastizität verursacht Gelenk- und Knochenfehlstellungen, Funktionsverluste und Schmerzen und ist die größte Herausforderung bei der Behandlung der CP.(2) Zur Bewältigung der Spastik wird ein multifaktorieller Ansatz verwendet, der Arzneimitteltherapie, Physiotherapie und/oder chirurgische Eingriffe umfasst.(4)

1. Medikamente (edit | edit source)

Zu den gängigen Medikamenten gegen Spastizität gehören Baclofen, Diazepam, Clonazepam, Dantrolen und Tizanidin.(2) Diese Medikamente zielen auf die allgemeine Spastik ab.(4)

2. Botulinumtoxin (edit | edit source)

Zur Bekämpfung der fokalen Spastik ist Botulinumtoxin (Botox) eine der grundlegenden Therapien, die intramuskulär eingesetzt werden. Die Verminderung der Spastik kann 3-8 Monate anhalten. Während dieser Zeit ist eine Rehabilitation erforderlich, um die Reduktion der Spastik voll auszunutzen. Zu den Wirkungen von Botulinumtoxin gehören die Verbesserung des passiven und aktiven Bewegungsausmaßes sowie die Verringerung von Beschwerden und Schmerzen im Zusammenhang mit erhöhter Muskelspannung. Die Anwendung von Botulinumtoxin erleichtert auch die Korrektur der Körperhaltung.(4) Die optimale Wirksamkeit wurde im Alter von 1-6 Jahren bei Spastik der unteren Extremitäten und im Alter von 5-15 Jahren bei spastischer Hemiplegie nachgewiesen.(5)

3. Operationen (edit | edit source)

Die selektive dorsale Rhizotomie ist ein chirurgischer Eingriff, der darauf abzielt, die Spastik zu reduzieren, die den Gang beeinträchtigt. Dieses Verfahren verbessert das Bewegungsausmaß und die Gehfähigkeit von Menschen mit CP.(2) Sie ist am effektivsten bei Kindern im Alter von 3-8 Jahren mit einem GMFCS der Stufen III und IV.

Andere chirurgische Behandlungsmöglichkeiten für CP-Kinder sind:(2)

  • Verlängerung der Weichteilstrukturen wie Adduktoren und Kniebeuger (ischiokrukrale Muskulatur)
  • Mehretagen-OP (Multilevelkorrektur) von Sprunggelenk und Fuß
  • Nervenblockaden
  • Sehnentransfers
  • Gelenkstabilisierende Eingriffe

Management von Funktionsstörungen der Hand (edit | edit source)

Die Handfunktion von CP-Patienten kann entweder beidseitig oder einseitig betroffen sein. Zwei gängige Techniken zur Unterstützung der Handfunktion sind die Constraint-Induced Movement Therapy (CIMT) und die Hand-Arm Bimanual Intensive Therapy (HABIT).
(2)

1. Constraint-Induced Movement Therapy (CIMT) (edit | edit source)

Die Constraint-Induced Movement Therapy (CIMT) basiert auf der Idee, dass eine intensive Nutzung der betroffenen Hand anstelle der nicht betroffenen Hand die Funktion der betroffenen Hand verbessert. Die Protokolle variieren, aber der weniger betroffene Arm des Kindes wird in irgendeiner Form (z.B. Handschuh, Schlinge, Gipsschiene) für einige Stunden am Tag fixiert und es wird ein intensives strukturiertes Training durchgeführt.(6) Die Forschung hat gezeigt, dass die CIMT eine wirksame Methode zur Verbesserung der Handfunktion ist, aber ihre Auswirkungen auf den Muskeltonus sind noch nicht geklärt.(2)

2. Hand-Arm Bimanual Intensive Therapy (HABIT) (edit | edit source)

Die Hand-Arm Bimanual Intensive Therapy (HABIT) ist eine weitere Technik zur Verbesserung der Handfunktion durch den Einsatz beider Hände. Es handelt sich dabei um „sich wiederholende Aufgaben, bei denen zwei Hände statt einer Hand benutzt werden, um funktionelle Aktivitäten auszuführen.“(7) Es ist eine kindgerechte Technik ohne die physische Einschränkung der weniger betroffenen Hand. HABIT wird demnach besser toleriert als CIMT.(2)

Management von Fehlstellungen an Hüfte und Sprunggelenk (edit | edit source)

1. Hüfte (edit | edit source)

Hüftluxation, -subluxation und andere damit verbundene Probleme sind bei Kindern mit CP häufig. Es wird empfohlen, im Rahmen eines Überwachungsprogramms für die Hüfte nach Fällen von Hüftdeformitäten zu suchen.(2) Die chirurgische Behandlung von Hüftproblemen umfasst rekonstruktive Verfahren wie Osteotomie und Arthroplastik.

2. Sprunggelenk (edit | edit source)

Orthesen können dazu beitragen, das Bewegungsausmaß der Sprunggelenke und damit das Gangbild zu verbessern. Knöchel-Fuß-Orthesen (AFOs) können Kindern mit spastischer CP helfen, ihren Energieverbrauch zu senken.(2)

Physiotherapie(edit | edit source)

Die Forschung hat gezeigt, dass Kinder mit CP von der Physiotherapie profitieren können, zumal sie Folgendes bewirken kann:(5)

  • Verbesserung der lokalen muskulären Ausdauer: Übungen mit geringem Widerstand und hoher Wiederholungszahl für die wichtigsten Muskelgruppen
  • Vorbeugung von Gelenkkontrakturen: passive, sanfte Bewegungsübungen und Dehnungen der wichtigsten Gelenke; die Dehnungen müssen 6 Stunden andauern, um Wirkung zu zeigen(3)(8)
  • Verbesserung der Muskelkraft: progressiv ansteigende Widerstandsübungen für alle wichtigen Muskelgruppen

Darüber hinaus kann die Physiotherapie helfen, das Gleichgewicht, die posturale Kontrolle und den Gang zu verbessern sowie Mobilität und Transfers zu unterstützen.(5)

Ergotherapie (edit | edit source)

Die Ergotherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der CP-Rehabilitation, um Kindern zu helfen, die Feinmotorik ihrer oberen Extremitäten zu verbessern. Darüber hinaus können Ergotherapeuten Hilfsmittel für das Lernen und die Selbstversorgung zur Verfügung stellen und dabei helfen, die Lernumgebung eines Kindes zu verändern, um die Informationsverarbeitung und die Aufmerksamkeit zu verbessern.(5)

** Physiotherapie und Ergotherapie, die bei Kindern mit CP im Alter von 4 bis 5 Jahren begonnen werden, sind wirksamer als bei älteren Kindern.(5)

Zusammenfassung der Interventionen bei Zerebralparese nach dem Ampelsystem (edit | edit source)

Im Jahr 2020 haben Novak et al.(9) eine aktualisierte systematische Übersicht über verfügbare Interventionen für Kinder mit Zerebralparese veröffentlicht. Dies war eine Aktualisierung des ursprünglichen Artikels aus dem Jahr 2013.(10) Novak et al.(9) ordneten Interventionen für Kinder mit Zerebralparese auf der Grundlage ihrer systematischen Überprüfung der Evidenz in ein Ampelsystem ein.

  • Grünes Licht = „Anwendung empfohlen“
  • Gelbes Licht, schwach positiv = „wahrscheinlich anwenden“
  • Gelbes Licht, schwach negativ = „wahrscheinlich nicht anwenden“
  • Rotes Licht = „Anwendung nicht empfohlen“

Den vollständigen Review finden Sie hier: State of the evidence traffic lights 2019: systematic review of interventions for preventing and treating children with cerebral palsy.(9)

Interventionen mit grünem Licht – d. h. „Anwendung empfohlen“ (edit | edit source)

Motorische Interventionen mit grünem Licht zur Verbesserung der Funktion und Ausführung von Aufgaben bei Kindern mit Zerebralparese:

Die Interventionen sind trainingsbasiert. Der Wirkmechanismus dieser Interventionen ist die erfahrungsabhängige Plastizität, wobei Motivation und Aufmerksamkeit als entscheidende Modulatoren der Neuroplastizität agieren:

  1. Action Observation Training
  2. Beidhändiges (bimanuelles) Training
  3. Constraint-induced Movement Therapy (CIMT)
  4. Functional Chewing Training (FCT)
  5. Zielgerichtetes Training, einschließlich Heimprogramme, die es nutzen
  6. Mobilitätstraining
  7. Laufbandtraining (Training auf dem Laufband mit Vollbelastung oder partieller Körpergewichtsentlastung)
  8. Ergotherapie nach Botulinumtoxin-Injektionen
  9. Umweltanreicherung zur Förderung der Aufgabenperformanz (Leistung bei einer bestimmten Aufgabe)(9)

Massage ist eine Intervention mit grünem Licht. Sie scheint bei Kindern mit Zerebralparese die Verstopfung (Obstipation) zu reduzieren.(9)

Therapeutische Strategien mit grünem Licht zur Prävention und zum Management von Kontrakturen:

  • Ein Seriengips kann eingesetzt werden, um frühe bis mittelschwere Kontrakturen nach ihrem Beginn wirksam zu reduzieren oder in naher Zukunft zu beheben. Dies hängt jedoch von den Fertigkeiten des Therapeuten ab. Die Ergebnisse dieser Methode werden verbessert, indem der Gips 4 Wochen nach der Injektion mit Botulinumtoxin angelegt wird, wenn die Spastik bereits zurückgegangen ist. Außerdem vertragen die Kinder den Gips 4 Wochen nach der Injektion besser.
  • Nach dem Seriengips haben aktives Krafttraining und zielgerichtetes Training grünes Licht, um dem Kind zu helfen, das neu erworbene Bewegungsausmaß effektiv zu nutzen.(9)

Weitere Interventionen mit grünem Licht sind:

  • Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
  • Fitnesstraining
  • Zielorientiertes Training (zur Verbesserung der grobmotorischen Fertigkeiten)
  • Hippotherapie (zur Verbesserung der Symmetrie)
  • Heimprogramme
  • Interventionen zur Alphabetisierung
  • Mobilitätstraining
  • Orale Sensomotorik
  • Orale Sensomotorik plus Elektrostimulation
  • Dekubitus-Versorgung
  • Stepping Stones Triple P (zur Unterstützung des Verhaltens)
  • Krafttraining
  • Aufgabenspezifisches Training
  • Laufbandtraining (Laufbandtraining mit Vollbelastung oder partieller Körpergewichtsentlastung)(9)

Zu den medizinischen, chirurgischen, pharmakologischen und regenerativen Therapien mit grünem Licht gehören unter anderem:

  • Botulinumtoxin
  • Botulinumtoxin plus Ergotherapie
  • Botulinumtoxin plus Gips (zur Verbesserung des Bewegungsausmaßes)
  • Selektive dorsale Rhizotomie (SDR)
  • Korrektur der Skoliose
  • Überwachung der Hüfte(9)

Interventionen mit gelbem Licht – d. h. schwach positiv „wahrscheinlich anwenden“ und schwach negativ „wahrscheinlich nicht anwenden“ (edit | edit source)

Motorische Interventionen mit gelbem Licht zur Verbesserung der Funktion und Ausführung von Aufgaben bei Kindern mit Zerebralparese:

Die Änderung der Aufgabe und der Umgebung, um die Aufgabenperformanz mit Hilfe der kontextbezogenen Therapie zu ermöglichen, wird als Intervention mit gelbem Licht betrachtet.

Die folgenden Interventionen können mit einem aufgabenspezifischen motorischen Training kombiniert werden, um die positiven Effekte des Trainings bei Kindern mit Zerebralparese zu verstärken. Sie sind als Interventionen mit gelbem Licht (schwach negativ) aufgeführt, und weitere Nachforschungen sind erforderlich.

  • Akupunktur
  • Tiergestützte Therapie
  • Virtuelle Realität und Gaming
  • Elektrische Stimulation
  • Hydrotherapie
  • Taping
  • Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS)
  • Virtual Reality Serious Gaming(9)

Interventionen mit gelbem Licht zur Verbesserung der motorischen Fertigkeiten bei Kindern mit Zerebralparese:

Einige Studien deuten auf die Wirksamkeit von komplementär- und alternativmedizinischen Behandlungen mit gelbem Licht hin:

  • Akupunktur und tiergestützte Therapie (schwach positiv)
  • Konduktive Förderung, Massage, Reflexologie, Vojta und Yoga (schwach negativ)
  • Körperliche Aktivität wie allgemeines Training, Aktivitätstraining, Krafttraining und Strategien zur Verhaltensänderung verbessern die grobmotorischen Fertigkeiten nicht (gelbes Licht, schwach negativ)

**Auch wenn Konduktive Förderung die motorischen Fertigkeiten nicht verbessert, könnte sie sich positiv auf die Lebensqualität und die sozialen Fertigkeiten auswirken.(9)

Interventionen mit gelbem Licht zur Reduzierung von Verstopfung (Obstipation): Craniosacrale Osteopathie und Reflexologie scheinen zu helfen (schwach positiv).(9)

Interventionen mit gelbem Licht zur Schmerzlinderung:

  • Massage kann bei der Verringerung von Schmerzen helfen (schwach positiv)
  • Yoga scheint bei Kindern mit Zerebralparese nicht gegen Schmerzen zu helfen (schwach negativ), verbessert jedoch möglicherweise die Flexibilität, das Gleichgewicht und die Aufmerksamkeitsspanne (schwach positiv)(9)

Interventionen mit gelbem Licht zum Management von Kontrakturen:

  • Isoliertes passives Dehnen ist eine Intervention mit gelbem Licht
  • Für die folgenden Methoden gibt es Evidenz von geringer Qualität, aber es sind weitere Untersuchungen erforderlich: Robotik für das Sprunggelenk, Biofeedback, Botulinumtoxin in Kombination mit elektrischer Stimulation und Ganzkörpervibration(9)

Interventionen mit gelbem Licht für die körperliche Aktivität:

  • um die Fitness, die körperliche Aktivität, die Gehfähigkeit, die Bewegung, die Partizipation (Teilhabe) und die allgemeine Lebensqualität zu verbessern: allgemeines Training, Aktivitätstraining, Krafttraining und Strategien zur Verhaltensänderung (gelbes Licht, schwach positiv)(9)

Interventionen mit rotem Licht – d.h. „Anwendung nicht empfohlen“ (edit | edit source)

Motorische Interventionen mit rotem Licht zur Verbesserung der Funktion und Ausführung von Aufgaben bei Kindern mit Zerebralparese:

Die folgenden Interventionen sind rein passive Bewegungserfahrungen durch einen therapeutischen Hands-on-Ansatz. Aus Sicht der Neuroplastizität benötigen sie keine Initiative des Kindes, um ein Problem zu lösen oder seinen motorischen Kreislauf zu aktivieren:

  • Craniosacrale Osteopathie
  • Hyperbarer Sauerstoff
  • Neurologische Entwicklungstherapie (NDT) – in ihrer ursprünglichen passiven Form
  • Sensorische Integration(10)(9)(weitere Erörterung von Überlegungen zur Sensorischen Integration bei Zerebralparese finden Sie auf dieser Seite)

Interventionen mit rotem Licht für die Verbesserung der motorischen Fertigkeiten:

  • Craniosacrale Osteopathie
  • Hyperbarer Sauerstoff(9)

Interventionen mit rotem Licht zum Management von Kontrakturen:

  • Neurologische Entwicklungstherapie (NDT)(9)

Ressourcen(edit | edit source)

Referenzen(edit | edit source)

  1. 1.0 1.1 Graham D, Paget SP, Wimalasundera N. Current thinking in the health care management of children with cerebral palsy. Medical Journal of Australia. 2019 Feb;210(3):129-35.
  2. 2.00 2.01 2.02 2.03 2.04 2.05 2.06 2.07 2.08 2.09 2.10 2.11 Paul S, Nahar A, Bhagawati M, Kunwar AJ. A Review on Recent Advances of Cerebral Palsy. Oxidative Medicine and Cellular Longevity. 2022 Jul 30;2022.
  3. 3.0 3.1 Eskay, K. Cerebral Palsy General Assessment and Interventions. Plus. 2022
  4. 4.0 4.1 4.2 Sadowska M, Sarecka-Hujar B, Kopyta I. Cerebral palsy: Current opinions on definition, epidemiology, risk factors, classification and treatment options. Neuropsychiatric disease and treatment. 2020;16:1505.
  5. 5.0 5.1 5.2 5.3 5.4 Patel DR, Neelakantan M, Pandher K, Merrick J. Cerebral palsy in children: a clinical overview. Translational pediatrics. 2020 Feb;9(Suppl 1):S125
  6. Eliasson AC, Krumlinde-Sundholm L, Gordon AM, Feys H, Klingels K, Aarts PB, et al. Guidelines for future research in constraint-induced movement therapy for children with unilateral cerebral palsy: an expert consensus. Dev Med Child Neurol. 2014 Feb;56(2):125-37
  7. Ouyang RG, Yang CN, Qu YL, Koduri MP, Chien CW. Effectiveness of hand-arm bimanual intensive training on upper extremity function in children with cerebral palsy: A systematic review. Eur J Paediatr Neurol. 2020 Mar;25:17-28
  8. Novak I, Mcintyre S, Morgan C, Campbell L, Dark L, Morton N, Stumbles E, Wilson SA, Goldsmith S. A systematic review of interventions for children with cerebral palsy: state of the evidence. Developmental medicine & child neurology. 2013 Oct;55(10):885-910
  9. 9.00 9.01 9.02 9.03 9.04 9.05 9.06 9.07 9.08 9.09 9.10 9.11 9.12 9.13 9.14 9.15 9.16 Novak I, Morgan C, Fahey M, Finch-Edmondson M, Galea C, Hines A, et al. State of the evidence traffic lights 2019: systematic review of interventions for preventing and treating children with cerebral palsy. Curr Neurol Neurosci Rep. 2020 Feb 21;20(2):3.
  10. 10.0 10.1 Novak I, Mcintyre S, Morgan C, Campbell L, Dark L, Morton N, Stumbles E, Wilson SA, Goldsmith S. A systematic review of interventions for children with cerebral palsy: state of the evidence. Developmental medicine & child neurology. 2013 Oct;55(10):885-910


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