Förderung von körperlich aktiven und sportlichen Kindern – Vorteile und Barrieren

Originale Autorin Jess Bell basierend auf dem Kurs von Tracy Prowse
Top-BeitragendeJess Bell, Wanda van Niekerk, Kim Jackson , Olajumoke Ogunleye, Naomi O’Reilly , Tarina van der Stockt und Cindy John-Chu

Einleitung(edit | edit source)

Körperliche Aktivität ist etwas anderes als Training. Körperliche Aktivität bezieht sich auf jede Art von Bewegung, wie z. B. Gehen, Fahrradfahren, Sport, aktive Erholung und Spiel. Menschen aller Könnensstufen können Spaß an körperlicher Aktivität haben.(1)

Training bzw. Übungen (Engl.: exercise) sind eine spezielle Unterkategorie der körperlichen Aktivität. Hier handelt es sich um eine geplante, strukturierte, sich wiederholende und zweckmäßige Bewegung, die letztlich darauf abzielt, die körperliche Fitness zu verbessern oder zu erhalten.(2)

Körperliche Aktivität verbessert die Gesundheit von Kindern und verringert die Risikofaktoren für eine schlechte Gesundheit.(3)

Adipositas(edit | edit source)

Seit 1997 betrachtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Adipositas (starkes Übergewicht) als ein bedeutendes Problem der öffentlichen Gesundheit und als globale Epidemie.(4) Die Prävalenz von Adipositas hat in den letzten 40 Jahren erheblich zugenommen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird die Mehrheit der Erwachsenen bis zum Jahr 2030 übergewichtig oder adipös sein.(4)

Weltweit gelten 38,3 Millionen Kinder unter 5 Jahren (oder 5,6 %) als stark übergewichtig.(5) Je länger Kinder übergewichtig oder adipös sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie auch als Erwachsene unter Adipositas leiden werden.(5)

  • Seit 2000 ist die Zahl der übergewichtigen Kinder unter 5 Jahren in Afrika um fast 24 Prozent gestiegen.(6)
    • In Südafrika hängt Adipositas bei Kindern möglicherweise mit kulturellen Überzeugungen und Praktiken zusammen.(7)
  • Im Jahr 2019 lebte fast die Hälfte aller Kinder unter 5 Jahren, die übergewichtig oder adipös waren, in Asien(6)
  • In manchen Gegenden kann es zu einer doppelten Last durch Fehlernährung (Engl.: double burden of malnutrition) kommen:(6)
  • Bei Kindern in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie:(6)
    • Eine unzureichende Ernährung bekommen, sei es vor der Geburt, als Säugling oder Kleinkind
    • Einer mikronährstoffarmen, energiereichen Ernährung ausgesetzt sind, die zucker- und energiereiche Lebensmittel enthält

In Kombination mit mangelnder körperlicher Aktivität (siehe unten) können diese Ernährungsfaktoren bei Kindern zu Adipositas führen.(6) Es besteht auch ein Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und dem Körperfettanteil,(8) wobei Adipositas in einkommensschwachen Gruppen häufiger vorkommt.(3)

(9)

Körperliche Aktivität ( edit | edit source )

Viele Kinder und Jugendliche sind nicht ausreichend aktiv. Vor allem bei Kindern im Alter zwischen 9 und 15 Jahren nimmt die körperliche Aktivität häufig ab.(10)

Der Rückgang der körperlichen Aktivität kann zurückzuführen sein auf:(3)

  • Den „schrumpfenden Hinterhof“ (Engl.: „shrinking backyard“)
  • Die vermeintliche/tatsächliche Gefahr, Kinder draußen spielen zu lassen
  • Die zunehmende Nutzung von Technologie
  • Ein geringeres Maß an spontaner körperlichen Aktivität

Außerdem gibt es hohe Abbrecherquoten beim organisierten Sport, worauf hier näher eingegangen wird.

Darüber hinaus wissen nach Angaben der Chartered Society of Physiotherapists(11) nur 20 Prozent der Eltern, wie viel körperliche Aktivität / Training ihre Kinder täglich bekommen sollten.

Initiativen zu körperlicher Aktivität und Verletzungsprävention ( edit | edit source )

Zahlreiche Aktionen wurden bisher zur Förderung der körperlichen Aktivität entwickelt, darunter:

Die Entwicklung von Partnerschaften zwischen dem Gesundheits- und dem Bildungssektor könnte dazu beitragen, die Ziele für körperliche Aktivität bei Kindern zu erreichen. Physiotherapeuten können auch dazu beitragen, Eltern und Lehrer zur körperlichen Aktivität von Kindern zu ermutigen.(3)

Empfehlungen für körperliche Aktivität ( edit | edit source )

Es gelten folgende allgemeine Empfehlungen für die körperliche Aktivität:(3)

  • Kinder sollten täglich eine Stunde körperliche Aktivität anstreben
  • Ihre Herzfrequenz sollte sich erhöhen, aber eine Unterhaltung sollte noch möglich sein
  • Das Training oder die körperliche Aktivität kann über den Tag verteilt werden
  • Erwachsene sollten an den meisten Tagen 30 Minuten Training anstreben

Weitere Informationen über das empfohlene Maß an körperlicher Aktivität für Kinder finden Sie hier.

Vorteile körperlicher Aktivität ( edit | edit source )

Körperliche Aktivität hat viele Vorteile für Kinder:(12) Sie fördert die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems, stärkt Knochen, Muskeln und Bindegewebe und verbessert die Fitness und Sportlichkeit.(13)

Körperliche Aktivität und das Gehirn ( edit | edit source )

Körperliche Aktivität hat auch einen positiven Einfluss auf das Gehirn.

  • Gedächtnis und Lernfähigkeit verbessern sich bei Kindern, die sich mehr bewegen.(14)
  • Die Lese- und Mathematikleistungen von Kindern, die aktiver sind,(3) einschließlich derer mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), sind besser.(15)
  • Die Top-down-Kontrolle (d. h. die Exekutivfunktion) verbessert sich nach dem Training(16)(17)
    • Dies hat positive Auswirkungen auf Kinder mit ADHS(3)
    • Pontifex und Kollegen(18) fanden heraus, dass mäßig intensives aerobes Training die neurokognitive Funktion und die inhibitorische Kontrolle bei Kindern mit ADHS verbessern kann

(19)

Warum wirkt sich körperliche Aktivität auf das Gehirn aus? ( edit | edit source )

  • Körperliche Aktivität verbessert das Lernen und die Neurogenese im Hippocampus (d. h. das Wachstum neuer Nervenzellen im Hippocampus)(13)(20) (21)
  • Körperliche Aktivität und eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Naturprodukten können:(13)(21)
    • Das Wachstum neuer Blutgefäße begünstigen
    • Chemische Botenstoffe und Wachstumsfaktoren verstärken

Daher kann es von Vorteil sein, Kinder zu morgendlicher Bewegung zu ermuntern, damit sie sich in der Schule besser konzentrieren können. Die Kinder könnten motiviert werden, zu Fuß zur Schule zu gehen, oder ihre Lehrer könnten zu Beginn eines jeden Schultages einen Spaziergang / Lauf um das Schulgelände einplanen.(3)

Welche Art von Training ist am besten? ( edit | edit source )

Es hat sich gezeigt, dass verschiedene Arten von Training unterschiedliche Auswirkungen haben.

  • Hochintensives Training (HIT) verbessert bei Erwachsenen die Insulinempfindlichkeit(22)(23) und die Top-down-Aufmerksamkeitskontrolle(16)
  • Winter et al.(24) fanden heraus, dass bei gesunden Probanden das Lernen von Vokabeln nach anaeroben Sprints mit hoher Stoßbelastung im Vergleich zu aerobem Laufen mit geringer Stoßbelastung oder Ruhezeit besser war.
  • Vaisto et al.(25) kamen zu folgendem Schluss:
    • Die körperliche Gesamtaktivität verhält sich umgekehrt proportional zum kardiometabolischen Risiko und direkt proportional zum High-Density-Lipoprotein (HDL)-Cholesterinspiegel.
    • Die stärkste Assoziation bestand für unstrukturierte körperliche Aktivität und Pausenaktivitäten
      • Andere Studien(26)(27) haben ebenfalls die Vorteile von spontaner körperlichen Aktivität / Pausenaktivitäten für Kinder festgestellt
    • Ruhe und Bildschirmarbeit erhöhen das kardiometabolische Risiko
  • Aerobes und Widerstandstraining sind ebenfalls von Vorteil:
    • Colcombe und Kramer(28) sowie Hall et al.(29) fanden heraus, dass aerobes Training mit Verbesserungen der kognitiven Fähigkeiten einhergeht, insbesondere der exekutiven Kontrollprozesse (Planung, Multitasking, Arbeitsgedächtnis und Umgang mit Mehrdeutigkeit).
    • Hillman et al.(17) stellten fest, dass mäßig bis höher intensives Training die kognitive Leistung und die Gehirnfunktion von Kindern im Alter von 7 bis 9 Jahren bei Aufgaben verbessern kann, die eine größere exekutive Kontrolle erfordern.
      • Die Teilnehmer der Studie von Hillman et al.(17) nahmen intermittierend mindestens 70 Minuten lang an mäßiger bis höher intensiver körperlichen Aktivität teil.

(30)

Körperliche Aktivität und motorische Fähigkeiten ( edit | edit source )

Es gibt starke Evidenz dafür, dass grundlegende motorische Fertigkeiten mit körperlicher Aktivität, Adipositas, kardiorespiratorischer Fitness und Ballfertigkeiten zusammenhängen.(3)(31)(32)(33) Mangelhafte motorische Fertigkeiten stehen in negativem Zusammenhang mit: (34)

  • Körperzusammensetzung
  • Fitness
  • Muskelkraft und -ausdauer
  • Anaerobe Kapazität
  • Schnellkraft
  • Körperliche Aktivität

Außerdem sind Kinder mit schlechten motorischen Fähigkeiten eher übergewichtig oder adipös.(35)(36)

  • Eine entwicklungsbedingte Koordinationsstörung (EK) kann ein spezifischer Risikofaktor für eine schlechte kardiovaskuläre Gesundheit bei Kindern sein(37)
  • De Waal et al.(38) fanden heraus, dass die motorischen Fähigkeiten von Kindern durch eine Gewichtszunahme beeinträchtigt werden können, dieser Effekt jedoch durch eine Gewichtsabnahme ausgeglichen werden kann

Bewegungsinterventionen zur Förderung motorischer Fähigkeiten ( edit | edit source )

Es gibt nur begrenzte Evidenz darüber, welche Interventionen für Kinder mit schlechten motorischen Fähigkeiten am besten geeignet sind Laut Cliff et al.(39) gilt jedoch Folgendes:

„Bewegungsprogramme für Kinder mit Übergewicht/Adipositas müssen als Teil einer Gesamtstrategie zur Förderung der Teilnahme an körperlichen Aktivitäten auf Defizite der motorischen Fähigkeiten eingehen“.

Eine Längsschnittstudie von Barnett et al.(40) aus dem Jahr 2009 ergab, dass:

  • Eine gute Kompetenz in Fertigkeiten der Objektkontrolle (z. B. Fangen, Werfen und Schießen) in der Kindheit kann dazu beitragen, dass junge Menschen eine positive Wahrnehmung ihrer Sportkompetenz entwickeln
  • Diese Wahrnehmung könnte das Engagement für körperliche Aktivität erhöhen und die Fitness von Jugendlichen verbessern

Barnett et al. kommen daher zu folgendem Schluss:

„Lehrer sollten ermutigt werden, motorische Fertigkeiten in einem Umfeld zu unterrichten, in dem das Kind Erfolgserlebnisse hat und motiviert wird, sich persönlich zu verbessern, was zu einem größeren Maß an Freude und einem höheren Niveau an wahrgenommener Kompetenz führen kann.“(40)

Daher sollten sich Maßnahmen zur Verbesserung der körperlichen Aktivität und der Teilnahme von Kindern auf folgende Punkte konzentrieren:(3)

  • Gewichtskontrolle
  • Training der motorischen Fähigkeiten
  • Steigerung der intrinsischen Motivation
  • Die Lehrpläne für den Sportunterricht müssen den Bedürfnissen aller Schüler gerecht werden.

(41)

Der Körperbau eines Kindes ( edit | edit source )

Bindegewebe findet sich in Muskeln, Bändern, umliegenden Organen und Knochen. Es stützt, verankert und verbindet verschiedene Körperteile. Ein niedriger Bindegewebstonus kann fälschlicherweise als „niedriger Muskeltonus“ oder Hypotonie bezeichnet werden.(3)

Abbildung 1. Beighton-Score.

Ein niedriger Bindegewebstonus (d. h. Hypermobilität oder erhöhte Laxität des Bindegewebes) kann die Teilnahme eines Kindes an körperlichen Aktivitäten beeinträchtigen. Sie kann die Verletzungsanfälligkeit eines Kindes erhöhen(42) und wird mit Koordinations- oder Kraftdefiziten in Verbindung gebracht.(3)

Schwaches Bindegewebe kann mithilfe des Beighton-Scores (Abbildung 1) beurteilt werden. Weitere Informationen zum niedrigen Bindegewebstonus finden Sie hier, und eine ausführliche Erörterung des benignen artkulären Hypermobilitätssyndroms (BJHS) finden Sie hier.

Fazit(edit | edit source)

  • Das Niveau der körperlichen Aktivität geht zurück, aber Adipositas bei Kindern und Jugendlichen nimmt zu
  • Die Vorteile eines gesunden Gewichts und regelmäßiger körperlichen Aktivität sind bekannt.
  • Die Teilnahme an körperlicher Aktivität kann mit motorischen Fähigkeiten und bestimmten Bedingungen wie einem niedrigen Bindegewebstonus in Verbindung gebracht werden.

Referenzen(edit | edit source)

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