Inklusion von Kindern mit Behinderungen beim freien riskanten Spiel

Originale Autorin Andrea Sturm
Top-BeitragendeTop-BeitragendeJess Bell, Robin Tacchetti, Aminat Abolade, Tarina van der Stockt und Kim Jackson

Einleitung(edit | edit source)

Das Recht des Kindes auf Spiel ist in Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention verankert. Diesem Recht wird jedoch von Institutionen, Regierungen und politischen Entscheidungsträgern nicht immer in angemessener Weise entsprochen.(1) Zum Spielen gehört auch körperliche Aktivität, die für eine gesunde soziale, physische und psychische Entwicklung der Kinder von entscheidender Bedeutung ist. Etwa 80 % der Kinder auf der ganzen Welt erreichen nicht die Empfehlungen der WHO für 60 Minuten mäßig bis hoch intensive körperliche Aktivität pro Tag.(2) Aber nicht nur die Intensität ist für den gesundheitlichen Nutzen von Bedeutung, insbesondere bei Kindern mit Behinderungen. Die Bedeutung globaler psychosozialer Erfahrungen wie Zufriedenheit, Freude und Wahrnehmung der Inklusion wurde ebenfalls bereits hervorgehoben.(3)

Partizipation (Teilhabe) von Kindern mit Behinderungen an körperlicher Aktivität ( edit | edit source )

Ross et al.(3) definieren die Partizipation von Kindern mit Behinderungen an körperlichen Aktivitäten wie folgt:

„Die Partizipation (Teilhabe) an körperlicher Aktivität beschreibt ‚Erfahrungen mit körperlich anstrengender Bewegung, Sport, Spiel oder Freizeitbeschäftigung, die zu Energieumsatz und der Wahrnehmung von gemeinschaftlicher Einbindung führen.'“(3)

Die Partizipation von Kindern mit Behinderungen an körperlichen Aktivitäten kann durch folgende Faktoren beeinflusst werden:(3)

  1. Niveau: Häufigkeit der Anwesenheit und Intensität der körperlichen Anstrengung
  2. Qualität der Erfahrung: selbst wahrgenommene Gefühle von sozialer Inklusion, Vergnügen, Selbstwirksamkeit und Zufriedenheit
  3. Gesamtprofil: das Ausmaß, in dem der Grad der Partizipation eines Kindes seinen Erwartungen an ein Qualitätserlebnis entspricht

Die Definition der Partizipation an körperlichen Aktivitäten für Kinder mit Behinderungen geht über die reinen gesundheitlichen und körperlichen Ergebnisse hinaus. Sie umfasst eine breitere Gesundheitserfahrung, die die dynamische Interaktion zwischen dem Kind und seiner Umwelt berücksichtigt und auch die Qualität der Erfahrung mit einbezieht. Die Unterschätzung der Fähigkeiten von Kindern mit Behinderungen, sich körperlich zu betätigen und zu spielen, kann zu verminderten Erwartungen, eingeschränkten Möglichkeiten und einem geringeren Engagement für gesundheitsfördernde Verhaltensweisen führen. Wenn Kinder mit Behinderungen während ihrer Kindheit zu mäßig bis hoch intensiver körperlicher Aktivität ermutigt werden, kann dies dazu beitragen, ihre Anfälligkeit für sekundäre Gesundheitsprobleme, wie nicht übertragbare Krankheiten, zu verringern. Körperliche Aktivitäten, die Spaß machen, fördern Erfahrungen in der Kindheit, die die psychosoziale Entwicklung unterstützen, einschließlich der Entwicklung von zwischenmenschlichen Fähigkeiten, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit. Sowohl Eltern als auch Fachleute, die mit Kindern mit Behinderungen arbeiten, sehen es als ein vorrangiges Ziel an, die Partizipation der Kinder an körperlicher Aktivität zu erhöhen.(3)

Freies riskantes Spiel für Kinder mit Behinderungen ( edit | edit source )

Im Allgemeinen streben Kinder nach spannenden und aufregenden Spielaktivitäten, die mit einem gewissen Risiko verbunden sind, wie z. B. Klettern oder Springen in großer Höhe, Schaukeln, Raufen oder Toben. Freies, riskantes Spiel bietet die Möglichkeit, altersgemäße Herausforderungen zu meistern, Ängste zu bewältigen und Lebenskompetenzen zu erlernen. Eine vernünftige Risikobereitschaft im Spiel ist ein grundlegender Faktor für die emotionale Entwicklung und die Entwicklung der Grobmotorik und der kognitiven Funktionen.(4) Die Gelegenheiten für Kinder, sich im Freien mit riskantem Spiel zu beschäftigen, werden durch soziale und umweltbedingte Faktoren sowie durch die Bedenken der Erwachsenen eingeschränkt. Diese können die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes beeinträchtigen.

Das freie riskante Spiel ist für Kinder mit Behinderungen noch wichtiger als für Gleichaltrige ohne Behinderungen. Ein Mangel an zugänglichen Spielplätzen oder eine überfürsorgliche Haltung der Betreuungspersonen sind große Barrieren, die verhindern, dass Kinder mit Behinderungen in vollem Umfang von dieser Art von Spielerfahrung profitieren können.(5)

Die soziale Ausgrenzung von Menschen mit Beeinträchtigungen wurde durch die Anwendung eines medizinischen Modells von Behinderung aufrechterhalten, das sich in erster Linie darauf konzentriert, Behinderung bei den Menschen und ihren körperlichen Problemen zu verorten. Im Rahmen dieses Modells zielen Gesundheitsinterventionen wie die Physiotherapie seit jeher darauf ab, die mit der Behinderung verbundenen individuellen Merkmale zu beseitigen oder zu verbessern. Bei diesem Ansatz wird jedoch übersehen, dass Umwelt- und soziale Faktoren, die zu Behinderungen beitragen, einen erheblichen Einfluss haben. Durch die Vernachlässigung der behindernden Einflüsse von Umwelt und Gesellschaft wird die Berücksichtigung dieser entscheidenden Faktoren minimiert.(6) Manchmal wird eine Beeinträchtigung als biomechanischer, physiologischer oder kognitiver Zustand betrachtet. Folglich ist Behinderung die Erfahrung einer Beeinträchtigung, wie sie in einer Gesellschaft strukturiert ist und sozial erzeugt wird. Werden Kinder ohne Behinderungen als Referenzrahmen verwendet, trägt das dazu bei, dass von Kindern mit Behinderungen erwartet wird, dass sie „Dinge normal tun“, anstatt die „Normalität, Dinge anders zu tun“ zu akzeptieren.(7) Indigene Kinder mit Behinderungen gelten aufgrund der zusätzlichen Einschränkungen, die sie erfahren, als „dreifach benachteiligt“.(8)

Es ist von entscheidender Bedeutung, Kindern mit Behinderungen die Möglichkeit zu geben, sich selbst auszudrücken, sowohl im Bildungs- als auch im Gesundheitswesen. Es ist von größter Wichtigkeit, dass Kinder mit Behinderungen Freude erleben und ein Gefühl der Kontrolle über ihr Leben und ihre Aktivitäten behalten können. Es ist kaum überraschend, dass eine Therapie bei Kindern mit Behinderungen besser ankommt, wenn sie ihnen Spaß macht, Freude bereitet und sie anspricht.(6)(8) Die Wiederholung bestimmter Aspekte der Therapie wird in diesem Sinne auch manchmal als langweilig und öde empfunden. Natürlich werden solche Interventionen gefördert, um durch regelmäßige Wiederholung Veränderungen auf struktureller, funktioneller oder aktiver Ebene zu verhindern. Abgesehen davon, dass solche Interventionen langweilig sind, können sie unangenehm und schmerzhaft sein oder die Möglichkeiten des Kindes zur Partizipation an anderen Aktivitäten oder Rollen einschränken. Familien haben von Spannungen und elterlichem Stress berichtet, wenn sie mit ihren Kindern manchmal schmerzhafte Übungen durchführen mussten. Eltern haben mit Situationen zu kämpfen, in denen Heimprogramme zwar auf langfristige Rehabilitationsergebnisse abzielen, den Kindern aber möglicherweise in sozioemotionaler Hinsicht schaden.(6)

In Anbetracht der zahlreichen Vorteile von Aktivitäten im Freien und riskantem Spiel sowohl für Kinder mit Behinderungen als auch für ihre Betreuungspersonen stellt sich die Frage, warum Gesundheitsfachleute diese Möglichkeiten bisher nicht in vollem Umfang genutzt haben. Der australische Verband für Physiotherapie (Australian Physiotherapy Association) hat sogar ausdrücklich empfohlen, dass Kinder aktiv an riskantem Spiel teilnehmen sollten, um den negativen Auswirkungen des Bewegungsmangels infolge der COVID-19-Pandemie entgegenzuwirken. Die Forschung zeigt, dass Physiotherapeuten sich auf die Entwicklung von Prozessen und Praktiken konzentrieren sollten, bei denen Spaß, Engagement und Bestätigung für jedes einzelne Kind bei jeder Interaktion im Vordergrund stehen, insbesondere für Kinder mit Behinderungen.(6) Diese Anregung gilt auch für die Erstellung von Übungsprogrammen für zu Hause, d.h. wir sollten sowohl die Partizipation an körperlicher Aktivität im Freien als auch die Qualität der Erfahrung berücksichtigen.(3) Dieser Ansatz könnte dazu beitragen, die Tatsache auszugleichen, dass Kinder mit Behinderungen weniger Gelegenheit haben, Zeit mit ihren Familien in der natürlichen Umgebung zu verbringen, als nicht behinderte Kinder. Die verschiedenen Verpflichtungen von Familienmitgliedern sowie die Organisation von Therapiesitzungen nehmen einen großen Teil der Zeit einer Betreuungsperson in Anspruch, so dass wenig Zeit für Freizeitaktivitäten im Freien bleibt.(9) Eine Kombination von Physio- oder Ergotherapie und Aktivitäten im Freien, entweder in einem therapeutischen Setting oder bei der Erstellung von Heimprogrammen, kann zu angenehmen, positiven Beziehungen und Erfolgen beitragen, die von Kindern mit Behinderungen geschätzt werden.(6)

Das freie Spielen im Freien und der Zugang zu einer natürlichen Umgebung sind für Kinder mit (mehrfachen) Beeinträchtigungen besonders wichtig. Die sensorische Erkundung von Gerüchen, Texturen und Geräuschen in der freien Natur kann das Bewusstsein und die Wertschätzung der Kinder für ihre natürliche Umgebung verbessern und zu ihrem Glück, Wohlbefinden und ihrer allgemeinen Gesundheit beitragen. Das Spielen im Freien bietet die Möglichkeit, Grenzen zu erkunden und sich mit Unbekanntem oder Unerwartetem auseinanderzusetzen. Dies wiederum stärkt das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl. Für manche Kinder mit Behinderungen kann es beispielsweise als Risiko wahrgenommen werden, ihre Hände oder Füße draußen ins Wasser, in den Schlamm, in den Sand oder sogar in den Schnee zu stecken, weil es für sie eine völlig neue Erfahrung ist. Jemand hat vielleicht noch nie die Rinde eines Baumes oder einen Stein berührt und könnte von diesem Gefühl überwältigt sein. Eine Form der Risikobereitschaft könnte in diesem Sinne auch darin bestehen, eine Umgebung (mit einfühlsamer Unterstützung durch eine Betreuungsperson oder einen Therapeuten) für jemanden zugänglich zu machen, der Schwierigkeiten hat, sich selbst Zugang zu ihr zu verschaffen.(10) Was ein Risiko ist, kann also von verschiedenen Personen in verschiedenen Situationen unterschiedlich verstanden werden. Darüber hinaus trägt das Anbieten von Wahlmöglichkeiten, wie eine riskante Situation gemeistert werden kann, dazu bei, die Entscheidungsfindung des Kindes zu erleichtern und seine Selbstwirksamkeit zu entwickeln. Bei Kindern mit Behinderungen ist das Verständnis von Risikobereitschaft und riskantem Spiel im Freien breiter und umfassender. Die Förderung der Risikobereitschaft und des riskanten Spiels von Kindern mit Behinderungen widerspricht nicht der ursprünglichen Intention des Konzepts des riskanten Spiels als unstrukturierte, vom Kind gesteuerte Aktivitäten.(10)

Die meisten Eltern würden es begrüßen, wenn ihre Kinder unbeaufsichtigt draußen spielen könnten, aber ihre Ängste, wie z. B. die „Gefahr durch Fremde“ und die Sorge um die Sicherheit im Straßenverkehr, hindern sie daran, ihren Kindern viel Freiheit zu lassen. Aufgrund einer Reihe von sozialen und umweltbedingten Barrieren sind Kinder mit Behinderungen in dieser Freiheit stärker eingeschränkt als ihre nicht behinderten Altersgenossen.(1) Kinder und insbesondere Kinder mit Behinderungen werden oft als abhängig und verletzlich angesehen, anstatt als kompetent und in der Lage, aktiv Entscheidungen zu treffen und sich an der Entscheidungsfindung zu beteiligen.(1)(6) Es wurde berichtet, dass gehörlose Kinder und Kinder mit Kommunikationsbeeinträchtigungen, Autismus oder multiplen gesundheitlichen Bedürfnissen am meisten isoliert sind und am wenigsten gefragt und gehört werden.(1)

Auch andere Faktoren können die Fähigkeit von Kindern mit Behinderungen beeinträchtigen, in vollem Umfang an riskantem Spiel teilzunehmen. So können beispielsweise motorische und sensorische Einschränkungen ihre Bewegungsfreiheit und die Erkundung der Umwelt behindern. So fühlen sich sehbehinderte Kinder manchmal weniger in der Lage als ihre Altersgenossen, Aufgaben zu erledigen, an körperlichen Aktivitäten teilzunehmen oder außerhalb der Schule allein oder mit anderen Kindern spazieren zu gehen, was zu einer höheren Inaktivität führt.(11) Außerdem können intellektuelle Einschränkungen es dem Kind erschweren, Risiken einzuschätzen und mit ihnen umzugehen.(5) Kinder mit Behinderungen sind häufig auf die Anwesenheit einer Betreuungsperson angewiesen und benötigen ein höheres Maß an Beaufsichtigung durch Erwachsene (z. B. Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen, da sie dazu neigen, wegzulaufen).(9) Der Grad des akzeptablen Risikos für das riskante Spiel bei einem Kind mit Behinderungen muss entsprechend seinen individuellen Merkmalen bewertet werden. Manchmal müssen bestimmte Aktivitäten vermieden werden, z. B. das Klettern auf Bäume bei Kindern mit Epilepsie.(5)

Für Betreuungspersonen ist es nicht immer einfach, ein Gleichgewicht zwischen dem Eingehen von Risiken und der Aufrechterhaltung der Gesundheit und Sicherheit von Kindern mit Behinderungen zu finden, was zu eingeschränkten Spielmöglichkeiten für diese Kinder führen kann.(12) Darüber hinaus sind Kinder mit Behinderungen leider überproportional häufig von Bullying betroffen, wenn Kinder, die nicht den vorherrschenden kulturellen Normen entsprechen, in bestimmten Spielräumen ausgeschlossen werden.(1)(13) Außerdem können Spielplätze Orte sein, an denen junge Menschen repressive soziale Hierarchien definieren und legitimieren.(13) Solche diskriminierenden Erfahrungen hindern Kinder mit Behinderungen noch mehr daran, Spielplätze im Freien zu nutzen. Orte, die Kinder mit Behinderungen ausschließen, sind selten natürliche Konstrukte, sondern eher das Ergebnis von Machtverhältnissen, Politik und schlechter Planung, die es nicht behinderten Kindern ermöglichen, auf Kosten von Kindern mit Behinderungen zu profitieren.(13) Darüber hinaus wachsen behinderte Kinder häufiger in Familien mit geringem Einkommen auf als nicht behinderte Kinder, was die Möglichkeit der Familie einschränken kann, gemeinsam zu reisen, um an Freizeitaktivitäten im Freien teilzunehmen.(9) Um den Zugang zu inklusivem Spiel im Freien zu verbessern, ist daher die Zusammenarbeit mehrerer Stellen erforderlich, einschließlich der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und ihrer Familien.(1)

In diesem Video von Voice America geht es um einen speziellen Spielplatz für Kinder mit besonderen Bedürfnissen:

Ressourcen(edit | edit source)

Referenzen(edit | edit source)

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  2. Aubert S, Barnes JD, Abdeta C, Abi Nader P, Adeniyi AF, Aguilar-Farias N, Tenesaca DS, Bhawra J, Brazo-Sayavera J, Cardon G, Chang CK. Global matrix 3.0 physical activity report card grades for children and youth: results and analysis from 49 countries. Journal of physical activity and health. 2018 Jan 2;15(s2):S251-73.
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  4. Sandseter EB, Kennair LE. Children’s risky play from an evolutionary perspective: The anti-phobic effects of thrilling experiences. Evolutionary psychology. 2011 Apr 1;9(2):147470491100900212.
  5. 5.0 5.1 5.2 Caprino F. WHEN THE RISK IS WORTH IT: THE INCLUSION OF CHILDREN WITH DISABILITIES IN FREE RISKY PLAY. Today’s Children are Tomorrow’s Parents. 2018 Feb 1.
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