Das aus den Arbeiten von Donald Schön(1) stammende Konzept der reflektierten Praxis gilt als wichtiger Bestandteil der beruflichen Tätigkeit von Angehörigen der Gesundheitsberufe.(2) Klinische Reflexion ermöglicht es Fachkräften, mit komplexen Situationen umzugehen(3) und bewährte Verfahren zu entwickeln. Aus diesem Grund befürworten viele Berufsverbände mittlerweile deren Einsatz für die Erbringung hochwertiger Dienstleistungen.
Angesichts des wachsenden Drucks zur Weiterentwicklung der Dienstleistungen gilt die klinische Reflexion als eine wesentliche Fertigkeit für alle Angehörigen der Gesundheitsberufe.(4) In der Physiotherapie verbessert sie die Patientenversorgung, die klinische Supervision, die Zusammenarbeit und das klinische Reasoning(3)und erfüllt gleichzeitig in einigen Ländern die Vorgaben für die berufliche Weiterbildung (Continuing Professional Development, CPD). Bei richtiger Umsetzung verbessert die reflektierte Praxis die klinischen Fertigkeiten. (5)
„Reflexion ist ein Prozess, bei dem eine praktische Erfahrung aufgearbeitet wird, um sie zu beschreiben, zu analysieren, zu bewerten und so das Lernen über die Praxis zu unterstützen und beeinflussen.“.(6) Dabei werden Erfahrungen, Handlungen und Reaktionen systematisch untersucht, um sowohl aus Erfolgen als auch aus Fehlern zu lernen.(7)
Im Gesundheitswesen erfordert klinische Reflexion Fertigkeiten im kritischen Denken,(8) um vorhandenes Wissen zu identifizieren, neue Informationen zu integrieren und ein besseres Verständnis für die zukünftige Praxis zu entwickeln.(7) Reflektierte Praxis geht über das einfache Nachdenken über die eigene Arbeit hinaus. Sie umfasst die bewusste Analyse schwieriger oder unklarer Situationen, um Lernmöglichkeiten zu identifizieren und Praktikern dabei zu helfen, ihre Fertigkeiten kontinuierlich zu verbessern.(9)
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Es gibt verschiedene Rahmenkonzepte für die Strukturierung der Reflexion.(10) Es gibt keine richtige oder falsche Reflexionsmethode. Eine effektive Reflexion sollte nützlich und ehrlich sein und objektives, kritisches Denken beinhalten. Im Folgenden werden einige der gängigsten Rahmenkonzepte und Modelle für die Reflexion beschrieben.
Dieser weit verbreitete Rahmen, der von Hatton und Smith in 1995 entwickelt wurde, identifiziert vier hierarchische Niveaustufen, die Praktikern helfen, ausgefeilte Reflexionsfertigkeiten zu entwickeln.(11)(12)
1. Deskriptives (Technisches) Schreiben
Dies umfasst die sachliche Berichterstattung ohne Analyse oder Reflexion. Dokumentieren Sie einfach, was geschehen ist, ohne persönliche Interpretation oder Betrachtung von Alternativen.(13) Beispiel: „Der Patient klagte über Knieschmerzen. Als Bewegungsausmaß wurden 90 Grad Flexion gemessen. 15 Minuten lang wurde manuelle Therapie durchgeführt. Ein Übungsblatt wurde ausgehändigt.“
2. Deskriptive Reflexion
Diese umfasst eine grundlegende Beschreibung einschließlich persönlicher Urteile und Empfindungen, wobei Alternativen nur begrenzt berücksichtigt werden. Sie beginnen, persönliche Urteile und Empfindungen über die Erfahrung einzubeziehen.(12) Beispiel: „Der Patient schien wegen seiner Knieschmerzen besorgt zu sein. Ich war zuversichtlich, die manuelle Therapie anzuwenden, da sie in früheren Fällen gut funktioniert hatte. Die Behandlung verlief reibungslos und ich glaube, dass sie geholfen hat.“
3. Dialogische Reflexion
Dabei werden Entscheidungen hinterfragt und es wird nach Evidenz aus der Forschung oder Leitlinien gesucht. Es werden alternative Ansätze, Evidenz aus der Forschung oder professionellen Leitlinien berücksichtigt und persönliche Biases untersucht. Was hätte anders gemacht werden können?(12) Beispiel: „Warum habe ich mich für eine manuelle Therapie entschieden? Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Übungstherapie bei Kniearthrose ebenso wirksam sein kann. Inwiefern hat meine bisherige positive Erfahrung meine Entscheidung beeinflusst? Welche alternativen Ansätze hätten geeignet sein können?“
4. Kritische Reflexion
Hier werden grundlegende Überzeugungen und Annahmen hinterfragt. Es wird untersucht, wie soziale, kulturelle und politische Faktoren Entscheidungen beeinflussen, Machtverhältnisse hinterfragt, Biases, die sich auf das klinische Reasoning auswirken, und systemische Einflüsse auf die Versorgung überprüft.(12) Beispiel: „Wie wirken sich Ungleichheiten im Gesundheitswesen auf den Zugang dieses Patienten zur Behandlung aus? Welche Annahmen über seine Therapietreue treffe ich aufgrund seines Hintergrunds? Wie beeinflusst die Machtdynamik in unserer therapeutischen Beziehung die Behandlungsentscheidungen?“
Schön unterscheidet zwei Formen der Reflexion: Reflexion über die Handlung (Analyse der Handlung nach dem Ereignis) und Reflexion in der Handlung (Reflexion während der Ausführung der Handlung).(1)(14)
Reflexion über die Handlung – wird in der Regel von unerfahrenen Praktikern angewendet und umfasst das Nachdenken über das Geschehene, die Überprüfung von Überzeugungen und Biases sowie Überlegungen, wie die Ergebnisse beim nächsten Mal verbessert werden können. Dieser Prozess wandelt Erfahrung in Wissen um.(7)
Reflexion in der Handlung – wird von erfahrenen Praktikern angewendet und umfasst „Forschung vor Ort“ während der Praxis, was bewusste Aufmerksamkeit erfordert und bedeutet, dass man als sein eigener Supervisor agiert.(7)
Beispiel: Ein Physiotherapeut, der einen Patienten mit Rückenschmerzen behandelt, stellt während der Sitzung fest, dass sein üblicher Ansatz nicht funktioniert (Reflexion in der Handlung). Er passt seine Technik sofort an die Reaktionen des Patienten an. Später am Abend denkt er über die gesamte Sitzung nach und überlegt, warum sein ursprünglicher Ansatz fehlgeschlagen ist und was er für zukünftige ähnliche Fälle gelernt hat (Reflexion über die Handlung).
Kolbs Modell beschreibt Lernen als einen Prozess in vier Schritten, der Erfahrung, Reflexion, Begriffsbildung und Experimentieren miteinander verbindet, um die zukünftige Praxis zu verbessern.(15) Wir durchlaufen Erfahrung, Reflexion, Begriffsbildung und Experimentieren und verwandeln jeden Schritt in eine bessere Handlung für das nächste Mal.(16) Dieser kontinuierliche Zyklus hilft Praktikern im Gesundheitswesen, Erfahrungen in bessere klinische Ergebnisse umzusetzen.(17)(18)
1. Konkrete Erfahrung
2. Beobachtung und Reflexion
3. Abstrakte Begriffsbildung
4. Aktives Experimentieren
Das Modell von Gibbs bietet einen strukturierten Ansatz für das Lernen aus Erfahrungen in sechs systematischen Stufen:(19)(20)
1. Beschreibung
2. Gefühle
3. Evaluation
4. Analyse
5. Fazit
6. Aktionsplan
Das Modell von Johns verwendet strukturierte Fragen, um die systematische Reflexion anzuleiten. Dies ist besonders wertvoll für Führungssituationen, in denen es um Machtdynamik und berufliche Beziehungen geht. Es hilft Praktikern, sowohl über Gedanken als auch über Gefühle nachzudenken, um relevantes Wissen für die Praxis zu identifizieren.(21)
Das Modell untersucht fünf Kategorien vor der Handlungsplanung:(16)
1. Beschreibung (Was ist passiert?)
2. Blick nach außen / Ästhetik (Die Kunst der Praxis)
3. Blick nach innen / Persönlich (Selbsterkenntnis)
4. Ethik (Moralische und berufliche Verpflichtungen)
5. Empirie (Evidenz und Wissen)
Handlungsplanung
Dieser einfache Rahmen wurde von Rolfe, Freshwater und Jasper entwickelt und baut auf Bortons ursprünglichen drei Schlüsselfragen auf: What? So what? Now what?(22) Im Gegensatz zu Driscolls ausführlicherem Modell,(23) bietet Rolfes Modell eine schnelle Reflexion, die sich für ein schnelllebiges Umfeld im Gesundheitswesen eignet.(16)(24)
1. What? (Beschreibung)
Beschreiben Sie das Erlebnis objektiv: Was ist passiert? Welche Rolle haben Sie und andere gespielt? Was hat Ihr Handeln beeinflusst? Welche Gefühle hat dies bei Ihnen ausgelöst? Beispiel: Während einer Teambesprechung fiel mir auf, dass ein jüngerer Kollege zögerte, sich einzubringen, also fragte ich ihn direkt nach seiner Meinung. Er gab einen wertvollen Vorschlag, den wir umgesetzt haben.
2. So What? (Analyse)
Untersuchen Sie die Bedeutung und die Auswirkungen: Welche Annahmen lagen vor? Was sagt dies über die Situation und Ihre Vorgehensweise aus? Beispiel: Beispiel: Machtverhältnisse können junge Mitarbeiter hemmen. Mein direkter Ansatz hat funktioniert, aber ich muss von Beginn an ein integratives Umfeld schaffen, anstatt mich auf direkte Fragen zu verlassen.
3. Now What? (Handlungsplanung)
Konzentrieren Sie sich auf spezifische zukünftige Handlungen und Hindernisse: Was werden Sie anders machen? Welche Kenntnisse oder Fertigkeiten benötigen Sie? Was könnte diesem Plan im Wege stehen? Welche Unterstützung brauche ich, um in ähnlichen Situationen besser zurechtzukommen? Beispiel: Beispiel: Ich werde Besprechungen damit beginnen, ausdrücklich alle zu Beiträgen aufzufordern, und Grundregeln aufstellen, die unterschiedliche Perspektiven fördern. Ich brauche Mentoring zur Moderation integrativer Diskussionen.
KI-Tools können die reflektierte Praxis verbessern, ähnlich wie ein reflektierender Partner, indem sie strukturierte Impulse, alternative Perspektiven und tiefere Einblicke bieten, wenn keine fachkundige Anleitung sofort verfügbar ist.(16)
Wie KI Ihre Reflexion unterstützen kann: KI bietet strukturierte Fragestellungen durch reflektierende Rahmenkonzepte, schlägt alternative Sichtweisen vor, bietet einen sicheren Raum für sensible Themen und hilft dabei, wiederkehrende Muster in Ihrer Praxis im Laufe der Zeit zu erkennen.
Prompt-Template (Eingabevorlage) für die Reflexion: Sie können diese Vorlage mit KI-Tools wie dem Physiopedia AI Assistant (PAI) verwenden, um Ihre klinischen Reflexionen zu strukturieren:
„Ich möchte eine klinische Situation unter Verwendung des Rahmenkonzepts von (Rahmen angeben: Gibbs/Johns/Rolfe/Kolb) reflektieren. Die Situation war folgende: (kurze Beschreibung). Bitte führe mich durch jede Phase dieses Rahmens mit spezifischen Fragen, die auf meine Situation zugeschnitten sind. Stelle mir jeweils eine Frage und warte meine Antwort ab, bevor wir zur nächsten Stufe übergehen. Nachdem wir den Rahmen abgeschlossen haben, hilf mir bitte, wichtige Lernpunkte zu identifizieren und schlage mir vor, wie ich dieses Wissen in meiner zukünftigen Praxis anwenden kann.“
Ethische Überlegungen: Anonymisieren Sie bei der Verwendung von KI-Tools immer die Patientendaten. KI verbessert die menschliche Anleitung in komplexen Situationen, ersetzt sie jedoch nicht. Verwenden Sie die KI-Reflexion als Vorbereitung für Gespräche mit dem Supervisor und nicht als vollständigen Ersatz.(16)
Wählen Sie den Rahmen entsprechend Ihrem Kontext, Ihrer verfügbaren Zeit und der Komplexität der Situation aus. Effektive Praktiker verwenden verschiedene Modelle für verschiedene Zwecke. Probieren Sie daher mehrere Modelle aus, um das für Sie am besten geeignete zu finden.(16)
Für kurze tägliche Reflexionen: Rolfes „What? So What? Now What?“ eignet sich gut für kurze Reflexionen an arbeitsreichen Tagen oder für die routinemäßige Dokumentation von Fortbildungen.
Für bedeutsame Vorfälle oder komplexe Situationen: Der umfassende sechsstufige Zyklus von Gibbs eignet sich für eine tiefere Analyse komplexer Situationen, formelle Reflexionen oder Vorfälle, die eine detaillierte Dokumentation erfordern.
Für Führungs- und ethische Dilemmata: Johns‘ Modell eignet sich besonders, wenn Machtdynamiken, Beziehungen oder ethische Überlegungen im Mittelpunkt stehen, und konzentriert sich auf persönliches Bewusstsein und Ethik.
Für eine lernorientierte Reflexion: Kolbs Zyklus wandelt Erfahrungen effektiv in umfassenderes Lernen für die zukünftige Anwendung und die Entwicklung von Fertigkeiten um.
Berücksichtigen Sie Ihr Erfahrungsniveau: Anfänger profitieren oft von strukturierten Rahmen wie Gibbs, während erfahrene Kliniker für routinemäßige Reflexionen möglicherweise einfachere Modelle bevorzugen.
Passen Sie das Reflexionsmodell an Ihren Zweck an: die Dokumentation von Fortbildungen für behördliche Zwecke braucht möglicherweise klar reflektierte Lernergebnisse, für die reine persönliche Entwicklung sollte der Reflexionsrahmen mit Ihrem Denkstil übereinstimmen, und akademische Arbeiten erfordern eine ausreichende analytische Tiefe.
Beginn Ihrer reflektierenden Reise: Viele Studierende im Gesundheitswesen beginnen damit, während ihrer Praktika reflektierende Tagebücher zu führen und dabei wichtige Fragen zu beantworten: Was ist passiert? Warum haben Sie sich für diese Methode entschieden? Gibt es Forschungsergebnisse, die Ihre Entscheidungen unterstützen? Was ist gut gelaufen? Was könnte verbessert werden? Was sind Ihre Aktionspunkte?(25)(4)
Entwicklung Ihrer Fertigkeiten: Schreiben Sie zunächst Reflexionen, um Ihr Denken in den verschiedenen Phasen zu entwickeln. Mit zunehmender Entwicklung Ihrer Fertigkeiten können Sie im Laufe des Tages intern reflektieren und nur zu wichtigen Ereignissen formelle Reflexionen schreiben.(26)
Erfüllung beruflicher Anforderungen: Einige Berufsverbände und Behörden verlangen im Rahmen der beruflichen Weiterbildung (Fortbildungen) Nachweise in Form einer reflektierten Praxis. Regelmäßige Reflexion ermöglicht, diese Anforderungen einfacher zu erfüllen und zeigt gleichzeitig, dass Sie sich für professionelles Wachstum und Patientensicherheit einsetzen.
Aufbau von Konsistenz: Beginnen Sie mit kurzen, regelmäßigen Reflexionen unter Verwendung einfacher Rahmen wie dem Modell von Rolfe. Integrieren Sie nach und nach detaillierte Analysen für komplexe Situationen. Reflexion entwickelt sich durch wiederholtes Üben.(26)
Der „Teach Back“-Ansatz: Zeigen Sie, dass Sie das Gelernte verstanden haben, indem Sie es einer anderen Person (oder sogar sich selbst) erklären. Dies zwingt zu einer tieferen Verarbeitung, zeigt Wissenslücken auf und bringt die Reflexion vom inneren Denken zum äußeren Ausdruck, wodurch deutlich wird, ob Sie Konzepte wirklich verstehen oder nur glauben, sie zu verstehen.(16) Wenn Sie etwas unterrichten müssen, erkennen Sie ganz natürlich Lücken in Ihrem Verständnis, ordnen die Informationen kohärent und stellen Verbindungen her, die Sie vielleicht übersehen haben. Beispiel: Beispiel: Nach einer klinischen Schulung könnte ein Physiotherapiestudent seinem Betreuer erklären, was er über ein Verfahren gelernt hat. Oder im Coaching-Kontext könnten Sie Ihrem Mentor Ihre Erkenntnisse aus einem schwierigen Gespräch zusammenfassen. Der Zuhörer kann dann eventuelle Missverständnisse klären oder bestätigen, dass Sie die wichtigsten Punkte verstanden haben.
Reflexion und Lernen am Arbeitsplatz:
Sehen Sie sich diesen kurzen Vortrag aus dem Londoner Dekanat des NHS über Reflexion und Lernen am Arbeitsplatz an. Er richtet sich an angehende Ärzte, aber alle Angehörigen der Gesundheitsberufe können von den vorgestellten Prinzipien profitieren.
Das Verständnis dessen, was reflektierte Praxis fördert und behindert, ermöglicht es Angehörigen der Gesundheitsberufe, unterstützende Bedingungen zu schaffen und häufige Barrieren anzugehen.(27)
Häufige Barrieren: Zeitdruck aufgrund hoher Arbeitsbelastung, fehlende strukturierte Rahmenkonzepte, wenig unterstützende Kulturen, Angst vor Verletzlichkeit beim Eingestehen von Fehlern, unzureichende Motivation und begrenzte fachliche Anleitung.(28)(27)
Wichtige Förderfaktoren: Geschützte Zeit („protected time“), unterstützende Beziehungen, klare Ziele, geeignete Tools, Lernkulturen, die Unsicherheit normalisieren, und formelle Anerkennung in der beruflichen Entwicklung.(28) Online-Reflexion profitiert von patientenorientiertem Lernen, kooperativen Ansätzen, verbesserter Kreativität bei der Problemlösung, Fortschrittsverfolgung und einfacher Kontaktaufnahme mit Kollegen für Feedback.(29)
Klinische Reflexion ist eine grundlegende Fertigkeit, die Erfahrungen in Lernen umwandelt und die Patientenversorgung verbessert. Ganz gleich, ob Sie Fortbildungsanforderungen dokumentieren oder komplexe ethische Dilemmata untersuchen – die hier vorgestellten Rahmen und Ansätze bieten eine Struktur für eine sinnvolle berufliche Weiterentwicklung.
Denken Sie daran, dass eine effektive Reflexion Übung erfordert und oft von der Anleitung eines Experten oder einer Diskussion unter Kollegen profitiert. Beginnen Sie mit dem Rahmen, der sich für Ihren Denkstil am natürlichsten anfühlt, experimentieren Sie mit verschiedenen Ansätzen für unterschiedliche Situationen und gründen Sie Ihre Überlegungen immer auf evidenzbasierter Praxis. Durch konsequente reflektierte Praxis entwickeln Sie ein verbessertes klinisches Reasoning, eine bessere Selbsterkenntnis und können Ihren Patienten letztendlich eine hochwertigere Versorgung bieten.