Geburt und Beckenboden

Originale Autorin Jess Bell basierend auf dem Kurs von Ibukun Afolabi
Top-Beitragende Jess Bell, Kim Jackson, Carin Hunter und Olajumoke Ogunleye

Einleitung(edit | edit source)

Der Beckenboden kann durch die Geburt erheblich beeinträchtigt werden,(1) und zwar so sehr, dass die Beckenbodendysfunktion nach der Geburt als ein wichtiges Problem für die öffentliche Gesundheit erkannt worden ist.(2) Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass der Beckenboden bei der Geburt eine Schlüsselrolle spielt.(3)

Der Begriff „Beckenboden bei der Geburt“ bezieht sich nicht nur auf die Beckenbodenmuskulatur, sondern auf den gesamten Beckenboden, einschließlich der Beckenorgane, Bänder, Myofaszien, Muskeln, Nerven usw. Diese Strukturen interagieren alle innerhalb der Beckenschale (auch als Beckenring bezeichnet).

Diese Seite befasst sich mit spezifischen Möglichkeiten, die Gesundheit des Beckens während der Geburt zu erhalten und nach der Geburt zu verbessern. Insbesondere werden die fünf von Ibukun Afolabi(3) genannten Schlüsselprioritäten für die Beckengesundheit bei der Geburt erörtert, die so genannten „5 Ps“.

Die „5 Ps“:

  1. Proaktive Prävention (Proactive prevention)
  2. Biomechanik des Beckens (Pelvic biomechanics)
  3. Haltung (Position)
  4. Druckmanagement (Pressure management)
  5. Strategien zum Dammschutz (Perineal preservers)

1. Proaktive Prävention ( edit | edit source )

Wie bereits erwähnt, kann eine Entbindung, ob vaginal oder per Kaiserschnitt, die Gesundheit des Beckens beeinträchtigen. Dennoch können die folgenden Fragen gestellt werden:(3)

  • Ist das Problem die Entbindung an sich?
  • Ist die Geburt eines Kindes von Natur aus problematisch?
  • Könnte das Problem etwas anderes sein?

Afolabi(3) argumentiert, dass die Entbindung an sich nicht das Problem ist. Das Problem liegt vielmehr darin, wie Frauen darauf vorbereitet und angewiesen werden, zu gebären, und was von ihnen dabei erwartet wird. Sie ist auch der Meinung, dass dies verbessert werden kann, wenn aktuelles Wissen auf den Kontext der Geburt angewendet wird.

2. Biomechanik des Beckens ( edit | edit source )

Die Bewegungen des Beckens werden im Allgemeinen als Rotationen um eine von drei Kardinalachsen beschrieben. Jede Rotation bewirkt eine Bewegung in einer Ebene:(4)

  • Die Rotation um eine mediolaterale Achse bewirkt eine Bewegung in der Sagittalebene.
    • Oft als anteriore (ventrale) oder posteriore (dorsale) Kippung bezeichnet
  • Die Rotation um eine anteroposteriore Achse bewirkt eine Bewegung in der Frontalebene
    • Tritt auf, wenn eine Seite des Beckens absinkt, während sich die andere Seite anhebt
    • Oft auch als Elevation und Depression des Beckens bezeichnet
  • Die Rotation um eine vertikale Achse bewirkt eine Bewegung in der Transversalebene
    • Als Vorwärts- und Rückwärtsdrehung oder anteriore und posteriore Rotation bezeichnet

Das folgende Video erklärt die Bewegungen des Beckens im Detail.

(5)

Die Bewegungen des Beckens können sich positiv auf die Geburt auswirken. Während der Wehen nimmt die Beweglichkeit innerhalb des Beckenrings in Erwartung der Geburt zu. Die mütterlichen Bewegungen des Beckens während der Geburt ermöglichen es dem Baby, durch den Beckeneingang zum Beckenausgang zu gelangen und alle Hindernisse zu umgehen.(3)

Die folgenden Videos bieten zusätzliche Informationen zu diesen Punkten. Das Video auf der linken Seite befasst sich mit dem Beckeneingang und -ausgang, während das zweite Video die Vorteile der Bewegung während der Wehen erörtert.

Wenn auf dem Bewegungsweg des Babys Hindernisse auftreten und das Baby nicht durch das Becken navigieren kann, fangen andere Strukturen die von der Gebärmutter erzeugten Kräfte ab. Dies kann die Beckenstrukturen stärker belasten und sich negativ auf den Beckenboden auswirken:(3)

  • Es kann zu einer verstärkten Kompression des N. pudendus kommen, was die Schmerzen während des Geburtsprozesses verstärken kann
  • Die Beckenbodenmuskeln (und der Körper im Allgemeinen) können sich verkrampfen und versteifen, anstatt geschmeidig, elastisch und dynamisch zu bleiben
  • Medizinische Interventionen können ausgeweitet werden:
    • So kann einer Mutter beispielsweise mehr synthetisches Oxytocin verabreicht werden, um die Gebärmutterkontraktionen zu verstärken
    • Es hat sich gezeigt, dass dies die Koordination zwischen den Kontraktionen von Gebärmutter und Beckenbodenmuskulatur beeinträchtigt(8)

Bewegung im Allgemeinen und der Einsatz von Beckenbewegungen können dazu beitragen, diese Abwärtsspirale zu stoppen und somit Verletzungen des Beckenbodens zu verhindern.(3) In verschiedenen Studien wurde die positive Wirkung von Bewegung auf die Geburt untersucht:

  • Eine Cochrane-Übersicht(9) fand Evidenz dafür, dass Gehen und aufrechte Positionen während der ersten Geburtsphase die Dauer der Geburt, die Wahrscheinlichkeit eines Kaiserschnitts und die Wahrscheinlichkeit, eine Periduralanästhesie (PDA) zu benötigen, verringern können
  • Toberna und Kollegen(10) erörtern die Rolle des „Tanzes“ im Hinblick auf die Förderung der aufrechten Haltung und der Bewegung während der ersten Geburtsphase
    • Die Autoren weisen darauf hin, dass der Begriff „Tanz“ in diesem Zusammenhang nicht wörtlich zu nehmen ist, sondern vielmehr für eine Reihe von Körperbewegungen steht (Becken- und rhythmische Körperbewegungen, aufrechte Positionen und Positionswechsel)(10)

3. Haltung ( edit | edit source )

Die Position der Mutter während der Geburt (d. h. die Ausrichtung des gesamten Körpers im Verhältnis zu seiner Umgebung und im weiteren Kontext der Schwerkraft) kann eine optimale Beckenbiomechanik begünstigen oder behindern und sich somit direkt auf die Beckenbodenstrukturen und -muskeln auswirken.(3)

Die Geburtshaltungen (oder Gebärpositionen) umfassen:(3)

  • Stehen
  • Rückenlage
  • Halbliegend
  • Vierfüßler
  • Hockend
  • Seitenlage

Zahlreiche Forschungsergebnisse zeigen, dass vertikale Gebärpositionen einen positiven Einfluss auf das Ergebnis für Mutter und Kind haben.(3) (11)(12)(13)(14) (15) Daher sollte eine Mutter in Situationen, in denen keine Notlage vorliegt, ermutigt werden, die Haltung einzunehmen, die sich für sie am besten anfühlt, und die Position gelegentlich zu wechseln.(3)

Dies trägt zu Folgendem bei:

  • Vergrößerung des Raums im Beckeneingang, in der Beckenmitte oder im Beckenausgang (siehe Videos oben)
    • Die optimale Position hängt davon ab, wo sich das Baby gerade befindet (z. B. Bewegung durch den Beckeneingang oder den Beckenausgang).(3)(16)
  • Verbesserung der Wirksamkeit der Gebärmutterkontraktionen
  • Minimierung des zusätzlichen Gewebewiderstands
  • Verringerung der Spannung in den Beckenmuskeln/-bändern und den Bändern der Gebärmutter
  • Optimierung des Beitrags der Bauchmuskeln und des Zwerchfells
  • Erleichterung der Bewegungen des Babys
  • Bessere Energieerhaltung
  • Offenhaltung des Beckenbodens
  • Bestärkung der Mutter

Die wichtigsten Fragen zu Geburtshaltungen, die sich direkt auf den Beckenboden auswirken, sind:(3)

  • Ist das Becken frei oder fest?
  • Ermöglicht diese Haltung die Bewegung der Hüfte und/oder der Lendenwirbelsäule?
  • Ermöglicht diese Haltung eine sakrale Nutation / Gegennutation?
  • Können die Bauchmuskeln in dieser Haltung leicht zum Schieben beitragen, falls dies erforderlich ist?
  • Erhöht diese Haltung die Durchblutung und Sauerstoffversorgung von Muskeln, Gewebe, Organen und des Babys?
  • Fühlt sich die Mutter in dieser Haltung gestützt, stabil und sicher?
  • Öffnet diese Haltung den Beckenboden?
  • Welchen Einfluss hat die Schwerkraft auf diese Haltung?
  • Sind die Beckenbodenmuskeln in der Lage, sich in dieser Haltung zu verlängern oder zu bewegen?
  • Ist die Mutter in dieser Haltung ermächtigt oder entmachtet?

Die folgenden Videos informieren Sie über vertikale Positionen während der Geburt.

4. Druckmanagement ( edit | edit source )

Verschiedene Verletzungen des Beckenbodens hängen mit dem Druck zusammen; während der Pressperiode in der Austreibungsphase der Geburt wird in der Beckenbodenmuskulatur ein enormer Druck erzeugt.(3) Eine Verletzung des Beckenbodens ist wahrscheinlicher, wenn die Austreibungsphase länger dauert, insbesondere wenn sich die Mutter in einer nicht optimalen Position befindet. Das Ziel des Becken- oder Perinatalphysiotherapeuten und des übrigen multidisziplinären Teams ist es daher, eine sichere Geburt zu ermöglichen, ohne den Beckenboden unnötigem / übermäßigem Druck auszusetzen oder Verletzungen des Dammes zu verursachen.(3)

Die folgenden Methoden können helfen, den Druck während der Geburt zu kontrollieren:(3)

  • Einsatz von selbstgesteuerten Strategien (d. h. „uncoached pushing“, etwa: „unangeleitetes Schieben“)(19)(20)
  • Ermutigen Sie die Mutter, das „Herauswringen“ des Babys durch die Gebärmutter während des Ferguson-Reflexes zuzulassen
  • Wenn die Mutter spontan presst, sollte dieses Pressen zur gleichen Zeit wie die Kontraktion der Gebärmutter erfolgen
  • Schieben mit offener Glottis (d. h. Schieben beim Ausatmen)(21), Schieben mit geschlossener Glottis (d. h. ein Valsalva-Manöver)(22) oder eine Kombination aus beidem ist je nach den Bedürfnissen von Mutter und Kind möglich
    • Eine Strategie mit geschlossener Glottis erhöht den intraabdominalen und den Beckendruck
    • Eine Strategie mit offener Glottis verringert den Druck(3)(22)
  • Ruhige verbale Ermutigung, visuelles Feedback mit Spiegel,(23) taktiles Feedback, positive Visualisierungen und sorgfältige Sprache können von Vorteil sein
  • Arbeiten Sie daran, ein langsames Absenken des Kopfes zu fördern, so dass sich die Beckenbodenmuskeln allmählich dehnen können.

Frauen, die während der Schwangerschaft mit Beckenbodenphysiotherapeuten arbeiten, haben die Möglichkeit zu lernen, verschiedene Empfindungen in ihrem Beckenboden zu verstehen / zu interpretieren (z. B. das Erleben von Druck / Belastung oder das Anspannen der Beckenbodenmuskeln).(3)

5. Strategien zum Dammschutz ( edit | edit source )

Während der Geburt muss das Baby die drei Schichten des Beckenbodens durchqueren:(3)

  1. Tiefe Schicht – Beckenzwerchfell
  2. Mittlere Schicht – Membrana perinealis
  3. Oberflächliche Schicht

Die oberflächlichen Beckenbodenmuskeln laufen am Centrum tendineum perinei (Corpus perineale), der zentralen Bindegewebsplatte des Damms, zusammen. Der Damm ist der Bereich, der bei einer vaginalen Geburt am meisten gefährdet ist, zu reißen. Ein Riss oder eine Episiotomie kann die Beckenbodenfunktion nach der Geburt beeinträchtigen und zu myofaszialen Schmerzen, sexuellen Funktionsstörungen, einem Beckenorganprolaps oder einer Hypertonizität der Beckenbodenmuskulatur führen.(3)

Der Damm (Perineum) ist der Raum zwischen der hinteren Fourchette (d. h. dem Gewebeband, das die beiden inneren Schamlippen miteinander verbindet(24)) und dem äußeren Analsphinkter.

Im Idealfall ist die Beckenbodenmuskulatur der Mutter vor der Geburt stark und elastisch, aber auch in der Lage, allmählich nachzugeben und sich zu dehnen. Es kann kontraproduktiv für die Bemühungen der Gebärmutter sein, wenn sich die Beckenbodenmuskeln während der Geburt nicht sanft lösen können. Daher kann es von großem Nutzen sein, Frauen vor der Geburt zu helfen, sich mit ihrem Beckenboden zu verbinden.(3)

Der Zustand des Beckenbodens wird auch durch spirituelle, emotionale und psychische Zustände sowie durch das soziale Umfeld beeinflusst. Der Geburtsraum sollte daher ein Bereich sein, der nur minimale Spannungen verursacht – dazu gehören der mentale Raum (Denkweise) sowie der physische und emotionale Raum.(3)

Zu den spezifischen Methoden zum Schutz des Dammes, die von Beckenbodenphysiotherapeuten angeboten werden können, gehören:(3)

  1. Anleitung zur Dammmassage und innerer Massage in den letzten Wochen der Schwangerschaft, etwa ab der 36. Woche(25)(26)(27)
  2. Arbeit mit den Patientinnen, um ihnen zu helfen zu verstehen, wie sich „Spannung“ in ihrem Beckenboden anfühlt und wie sie diese Spannung erkennen und lösen können
  3. Arbeit mit den Patientinnen während der Schwangerschaft zur Entwicklung eines starken, aber nachgiebigen, flexiblen und belastbaren Beckenbodens
  4. Vermittlung von Atemstrategien, die dazu beitragen können, die Geschwindigkeit der Geburt des Kopfes zu verlangsamen (siehe Video unten)

(28)

Referenzen(edit | edit source)

  1. Van Geelen H, Ostergard D, Sand P. A review of the impact of pregnancy and childbirth on pelvic floor function as assessed by objective measurement techniques. Int Urogynecol J. 2018;29(3):327-38.
  2. Burkhart R, Couchman K, Crowell K, Jeffries S, Monvillers S, Vilensky J. Pelvic floor dysfunction after childbirth: occupational impact and awareness of available treatment. OTJR (Thorofare N J). 2021;41(2):108-15.
  3. 3.00 3.01 3.02 3.03 3.04 3.05 3.06 3.07 3.08 3.09 3.10 3.11 3.12 3.13 3.14 3.15 3.16 3.17 3.18 3.19 3.20 3.21 3.22 Afolabi I. Childbirth and the Pelvic Floor Course. Plus , 2022.
  4. Lewis CL, Laudicina NM, Khuu A, Loverro KL. The human pelvis: variation in structure and function during gait. Anat Rec (Hoboken). 2017;300(4):633-42.
  5. Dr. Jacob Goodin. Hip Joint & Pelvic Girdle Anatomy: Joint Movements. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=n8iNhG4xJVc (last accessed 10/1/2022)
  6. About Medicine. What is the True Pelvis? – Pelvic Inlet & Outlet Anatomy. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=NB0-8WCo9X4 (last accessed 10/1/2022)
  7. Kim Vopni – The Vagina Coach. Make childbirth easier. The pelvic inlet and pelvic outlet in birth positions. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=_SnE79Q2rp8 (last accessed 10/1/2022)
  8. Karahan N, Arslan H, Çam Ç. The behaviour of pelvic floor muscles during uterine contractions in spontaneous and oxytocin-induced labour. J Obstet Gynaecol. 2018;38(5):629-34.
  9. Lawrence A, Lewis L, Hofmeyr GJ, Styles C. Maternal positions and mobility during first stage labour. Cochrane Database Syst Rev. 2013 Oct 9;(10):CD003934.
  10. 10.0 10.1 Toberna CP, Horter D, Heslin K, Forgie MM, Malloy E, Kram JJF. Dancing during labor: social media trend or future practice?. J Patient Cent Res Rev. 2020;7(2):213-217.
  11. Zang Y, Lu H, Zhang H, Huang J, Ren L, Li C. Effects of upright positions during the second stage of labour for women without epidural analgesia: A meta-analysis. J Adv Nurs. 2020;76(12):3293-306.
  12. Berta M, Lindgren H, Christensson K, Mekonnen S, Adefris M. Effect of maternal birth positions on duration of second stage of labor: systematic review and meta-analysis. BMC Pregnancy Childbirth. 2019;19(1):466.
  13. Zang Y, Lu H, Zhao Y, Huang J, Ren L, Li X. Effects of flexible sacrum positions during the second stage of labour on maternal and neonatal outcomes: A systematic review and meta-analysis. J Clin Nurs. 2020;29(17-18):3154-69.
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  15. Watson HL, Cooke A. What influences women’s movement and the use of different positions during labour and birth: a systematic review protocol. Syst Rev. 2018;7(1):188.
  16. Kjeldsen LL, Blankholm AD, Jurik AG, Salvig JD, Maimburg RD. Pelvic capacity in pregnant women, identified using magnetic resonance imaging. Acta Obstet Gynecol Scand. 2021;100(8):1454-62.
  17. Beaumont Health. Upright Positions | Beaumont Labor and Birth. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=B6jkU_3CaeA (last accessed 10/1/2022)
  18. Bridget Teyler. HOW TO GIVE BIRTH | Top 3 BIRTH POSITIONS To Give Birth In. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=OEew83tcxrY (last accessed 10/1/2022)
  19. Schaffer JI, Bloom SL, Casey BM, McIntire DD, Nihira MA, Leveno KJ. A randomized trial of the effects of coached vs uncoached maternal pushing during the second stage of labor on postpartum pelvic floor structure and function. Am J Obstet Gynecol. 2005;192(5):1692-6.
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  21. Yildirim G, Beji NK. Effects of pushing techniques in birth on mother and fetus: a randomized study. Birth. 2008;35(1):25-30.
  22. 22.0 22.1 Barasinski C, Debost-Legrand A, Vendittelli F. Is directed open-glottis pushing more effective than directed closed-glottis pushing during the second stage of labor? A pragmatic randomized trial – the EOLE study. Midwifery. 2020;91:102843.
  23. Palompon D. Visual biofeedback: adjunct mirror intervention during stage two labor among primiparous women. Asian Journal of Health. 2011;1(1):204-16.
  24. Sommers MS. Defining patterns of genital injury from sexual assault: a review. Trauma Violence Abuse. 2007;8(3):270-80.
  25. Abd-Ella N, Kandeel H, Gouda A. Effect of Late Pregnancy Self-Perineal Massage on the Perineal State of the Primiparturients. Tanta Scientific Nursing Journal, 2021; 23(4): 52-73.
  26. Hajela N, Turner KA, Roos J, Rivera M. Effectiveness of prenatal perineal massage in reducing the risk of perineal trauma during vaginal delivery in nulliparous women: a meta-analysis and evidence based review. J Women’s Health Dev. 2021;4(4):136-50.
  27. Álvarez-González M, Leirós-Rodríguez R, Álvarez-Barrio L, López-Rodríguez AF. Prevalence of perineal tear peripartum after two antepartum perineal massage techniques: a non-randomised controlled trial. J Clin Med. 2021;10(21):4934.
  28. Bridget Teyler. BREATHING Techniques for an EASIER LABOR | How To Breathe During Labor | Lamaze | Doula. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=qKDujazvDGM (last accessed 10/1/2022)


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