Rektusdiastase und Beckenbodendysfunktion

Rektusdiastase ( edit | edit source )

Rektusdiastase

Die Rektusdiastase (RD, Diastasis recti) bezeichnet die Verbreiterung und Ausdünnung der Linea alba (LA). Diese Trennung führt zu einer Vergrößerung des Abstands zwischen dem rechten und linken M. rectus abdominis, der gemeinhin als Interrektusdistanz (IRD) bezeichnet wird.(1)(2) Eine RD liegt vor, wenn die IRD die normalen Werte überschreitet, die in einer oder mehreren Regionen entlang der LA gemessen werden können.(3)(4) Es ist zu beachten, dass es sich bei der Separation der Mm. recti in der Mittellinie eher um eine Dehnung der LA als um eine echte Trennung handelt.(5)

Die RD kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen und in allen Altersgruppen auftreten,(6) ist aber bei schwangeren Frauen und Frauen nach der Geburt am häufigsten anzutreffen.(1) Während sich die Gebärmutter ausdehnt, um Platz für den wachsenden Fötus zu schaffen, verlängern sich die geraden Bauchmuskeln (Mm. recti abdominis) und ihr Ansatzwinkel verändert sich. In Verbindung mit hormonell bewirkten Veränderungen der Elastizität des Bindegewebes(7) führt dies zu einer Dehnung der Linea alba, wodurch sich der IRD vergrößert und eine Verschiebung der Bauchorgane sowie eine Vorwölbung der Bauchdecke verursacht wird.(6) Während der Schwangerschaft weisen 33 % der Frauen im zweiten Trimester eine erhöhte IRD auf,(8) und bis zum Ende des dritten Trimesters steigt dieser Prozentsatz auf etwa 66 % bis zu 100 % der Frauen an.(9) Im ersten Jahr nach der Entbindung klingt sie dann allmählich ab, wobei die Prävalenz nach 6 Wochen auf etwa 60 %, nach 6 Monaten auf 45 % und nach 12 Monaten auf rund 33 % sinkt.(10)

Diese Seite bezieht sich in erster Linie auf Frauen; es ist jedoch zu beachten, dass bei Männern mit zunehmendem Alter, insbesondere ab dem mittleren Lebensalter, ein erhöhter BMI bzw. Adipositas, Rauchen sowie körperliche Aktivitäten, die die Belastbarkeit der Bauchdecke übersteigen (einschließlich des Hebens schwerer Lasten, das den intraabdominellen Druck übermäßig erhöht), als Risikofaktoren für eine RD gelten.(11)(12)

Klinisch relevante Anatomie (edit | edit source)

Bei der RD sind direkt jene Muskeln beteiligt, deren Aponeurosen die Linea alba bilden. Die Behandlung befasst sich zudem mit dem weiter gefassten „Core“, der den intraabdominellen Druck und die Rumpfkontrolle reguliert. Die folgenden Strukturen sind daher klinisch relevant.

Direkt beteiligte Strukturen:

Weiter zum Core gehörend:

Typische Begleitdiagnosen (edit | edit source)

Patienten werden häufig aufgrund eines damit zusammenhängenden Problems und nicht wegen der RD selbst überwiesen. Die am häufigsten mit einer RD einhergehenden Diagnosen sind Kreuzschmerzen, Beckenschmerzen bzw. -dysfunktion sowie Hüft- oder Leistenbeschwerden.(13)

Klinische Merkmale der RD (edit | edit source)

Das charakteristische Merkmal der RD ist eine sichtbare oder tastbare Wölbung entlang der Mittellinie des Abdomens, in der Regel oberhalb und/oder unterhalb des Nabels. Sie ist am deutlichsten bei Kontraktion des M. rectus abdominis zu erkennen, beispielsweise beim Anheben des Kopfes oder bei Crunches, und verstärkt sich bei allen Aktivitäten, die den intraabdominellen Druck erhöhen (z. B. Pressen oder Übungen, die für die Bauchwand belastend sind).(14)(15) Die RD tritt häufig gemeinsam mit Beckenbodendysfunktionen auf, darunter Stressinkontinenz und Beckenorganprolaps, insbesondere in der Zeit nach der Entbindung.

Die Evidenz für einen direkten Zusammenhang ist jedoch uneinheitlich und von geringer Qualität.(16)

Befunderhebung bei RD (edit | edit source)

Es gibt keinen einheitlich festgelegten Schwellenwert für die Diagnose einer RD, und die berichteten Prävalenzwerte variieren, da sich die Studien hinsichtlich Messmethode, Untersuchungsort und Kriterien unterscheiden. Eine Separation von etwa 2 cm oder mehr wird allgemein als klinisch signifikant angesehen, insbesondere bei gleichzeitiger Vorliegen einer Hernie.(17) Einige Klassifikationen stufen eine Separation von etwa 2–3 cm als leicht ein, während größere Separationen als schwerer eingestuft werden.(18)

Körperliche Untersuchung (edit | edit source)

Eine RD wird in der Regel im Rahmen der körperlichen Untersuchung festgestellt. Die Patientin liegt auf dem Rücken, die Beine sind angestellt, und der Kliniker palpiert die Linea alba oberhalb, am und unterhalb des Nabelbereichs, um eine Separation in Ruhe sowie beim Anheben des Kopfes festzustellen. Die Palpation mit Schätzung der Fingerbreit dient als Screening-Verfahren zum Nachweis des Vorliegens oder Fehlens einer Separation, ist jedoch die ungenaueste Vorgehensweise. Ein flexibles Maßband oder ein Messschieber liefern eine genauere Schätzung der Interrektusdistanz (IRD). Insgesamt korrelieren die Befunde der klinischen Untersuchung gut mit den Ultraschallbefunden.(17)(19)(20)

Bildgebung(edit | edit source)

Die CT galt bislang als die genaueste Methode zur Messung der IRD, doch in der Praxis wird vor allem der Ultraschall am häufigsten eingesetzt, insbesondere während der Schwangerschaft und in der Zeit nach der Entbindung. CT und MRT liefern detailliertere anatomische Informationen und können gleichzeitig auftretende Probleme, wie beispielsweise eine Hernie, erkennen. Sie eignen sich jedoch weniger für den Alltag, da sie kostspieliger sind und im Falle der CT mit einer Strahlenbelastung verbunden sind. Die Scherwellenelastographie, die in Verbindung mit Ultraschall eingesetzt wird, ist eine aufkommende Technik, mit der auch die Muskelsteifigkeit beurteilt werden kann.(17)

Behandlung der RD (edit | edit source)

Die konservative Behandlung der RD konzentriert sich auf Edukation, Übungstherapie und Physiotherapie. Der aktuelle Stand der Forschung legt den Schwerpunkt eher auf die Straffung der Linea alba durch Aktivierung der Rumpfmuskulatur (Core) als auf den Verschluss der IRD.

Im Mittelpunkt der Rehabilitation steht die Kräftigung der Bauch- und Beckenbodenmuskulatur. Gut konzipierte Programme können die Funktion des M. rectus abdominis und die Lebensqualität verbessern. Insbesondere Übungen zur Stabilisation des Rumpfes (Core) önnen zu einer stärkeren Verringerung der IRD und einer größeren Verbesserung der Lebensqualität führen als herkömmliche Bauchmuskelübungen, während Curl-ups und andere gezielte Bauchmuskelübungen die Kraft und Dicke des M. rectus abdominis auch dann erhöhen können, wenn die IRD unverändert bleibt. Die Einbeziehung von Beckenbodentraining ist ebenfalls sinnvoll. Frühzeitige kombinierte Übungen mit geringer Intensität wurden mit einer Verringerung von Beckenbodenschmerzen und einer moderaten Verbesserung der RD in Verbindung gebracht, doch müssen die Programme stets individuell auf den Patienten abgestimmt werden.(17)

Auch verschiedene ergänzende Maßnahmen können eine Rolle spielen. Bauchbinden können das Wohlbefinden und das Körperbild unterstützen. Beachten Sie, dass sie nicht zu fest angelegt werden sollten, da eine übermäßige Kompression Druck auf den Beckenboden ausübt. Kinesiologisches Taping in Kombination mit biofeedbackgestützter Rumpfkräftigung kann sich positiv auf die IRD und die körperliche Funktion auswirken, und Pilates kann die IRD verringern und die Ausdauer der Bauchmuskulatur verbessern.(17)

Beckenbodendysfunktion ( edit | edit source )

Anatomie des Beckenbodens (edit | edit source)

Der Begriff „Beckenboden“ bezieht sich im weiteren Sinne auf den Beckenbereich sowie dessen gesamten Inhalt und die damit verbundenen Strukturen, darunter das Becken, die Beckengelenke, die Beckenorgane (Blase, Gebärmutter, Enddarm bei Frauen), die Bänder des Beckens, die endopelvine (pubozervikale) Faszie, das Bindegewebe, Nerven, Blutgefäße, das Lymphsystem, die äußeren Genitalien und die Beckenbodenmuskulatur. Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die Beckenbodenmuskulatur.

Die Beckenbodenmuskulatur verschließt den knöchernen Beckenausgang, bildet jedoch Öffnungen (Hiatus levatorius) für den Durchtritt von Rektum, Urethra und (bei Frauen) Vagina.

Die tiefste Schicht wird als Beckenzwerchfell (Diaphragma pelvis) bezeichnet. Es handelt sich um eine breite, trichterförmige Schlinge aus Faszien und Muskeln, die an knöchernen Ansatzpunkten im kleinen Becken aufgehängt ist. Die Muskeln des Beckenzwerchfells sind der M. ischococcygeus (auch als M. coccygeus bezeichnet) und der M. levator ani. Der M. levator ani teilt sich in drei Muskeln auf: M. pubococcygeus, M. puborectalis and M. iliococcygeus.

Beckenbodenmuskulatur

Die mittlere Schicht wurde traditionell als „urogenitales Zwerchfell“ bezeichnet, wird aber heute eher unter dem Begriff „Membrana perinealis“ (etwa: „Dammmembran“) verstanden. Diese Schicht erstreckt sich über das urogenitale Dreieck und umfasst bei Frauen die Schließmuskeln der Harnröhre und der Scheide. Diese Sphinkter verschließen Urethra und Vagina und sorgen für Kontinenz.

Die oberflächlichste Schicht der Beckenbodenmuskulatur besteht aus M. bulbocavernosus and M. ischiocavernosus, dem paarigen M. transversus perinei superficialis und dem M. sphincter ani externus (äußerer Analsphinkter), der den Analkanal verschließt.

Weitere Informationen zu diesen Muskeln und ihrer Funktion finden Sie unter: Überblick über die Anatomie und Physiologie der weiblichen Beckenbodenmuskulatur und Funktionelle Anatomie des Beckens.

Arten der Beckenbodendysfunktion (edit | edit source)

Beckenbodendysfunktionen lassen sich grob in zwei Muster unterteilen: einen unteraktiven (schwachen oder überdehnten) Beckenboden und einen überaktiven (verspannten) Beckenboden.

Unteraktivität (Schwäche/Überdehnung) (edit | edit source)

Eine Schwäche oder Überdehnung der Beckenbodenmuskulatur kann nach einer Schwangerschaft und Geburt auftreten und zu einem Beckenorganprolaps (Pelvic Organ Prolapse – POP) sowie zu Harninkontinenz beitragen. Ein Beckenorganprolaps liegt vor, wenn ein Beckenorgan in die Scheidenwand absinkt. raditionell wurde der Prolaps nach dem betroffenen Organ klassifiziert – Zystozele (Blasenvorfall), Rektozele (Rektumprolaps), Uterusprolaps (Gebärmuttervorfall), Urethrozele (Harnröhrenvorfall), Enterozele (Darmvorfall) und Scheidengewölbeprolaps (nach Hysterektomie). Zunehmend wird jedoch ein anatomisch basiertes System verwendet, das den Prolaps anhand der Lokalisation an der vorderen Scheidenwand, der hinteren Scheidenwand und des Vaginalgewölbes (apikaler Prolaps) beschreibt.(21)

Zu den Symptomen können ein Schwere-, Senkungs- oder Fremdkörpergefühl, eine sicht- oder tastbare Vorwölbung, Stressinkontinenz (Harnverlust beim Husten, Niesen, Lachen oder Heben) sowie Becken- oder Kreuzschmerzen gehören.(22)

Überaktivität (Verspannung) (edit | edit source)

Ein überaktiver Beckenboden ist angenähert und angehoben und kann sich nicht vollständig entspannen, wodurch er funktionell geschwächt wird. Zu den damit verbundenen Diagnosen gehören das Levator-ani-Syndrom (chronische Verspannung und Schmerzen im M. levator ani), Proktalgie (Schmerzen im Rektum), Vulvodynie (chronische Schmerzen im Vulvabereich), Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr) und Kokzygodynie (Steißbeinschmerzen). Die Symptome umfassen Schmerzen am Beckenboden, Beckengürtel und/oder Hüften; Harnverlust, Drang- oder Stressinkontinenz, unvollständige Blasenentleerung; sowie schmerzhafter oder erschwerter Stuhlgang und Verstopfung.(23)

Risikofaktoren für die Beckenbodendysfunktion (edit | edit source)

Zu den Risikofaktoren für eine Beckenbodendysfunktion zählen frühere Schwangerschaften, Episiotomien oder Dammrisse, bereits bestehende Kontinenzprobleme, zunehmendes Alter, eine Zangengeburt, längeres aktives Pressen während der Wehen sowie Adipositas.(24) Selbst nach einer vaginalen Geburt mit geringem Risiko kommt es zu einer gewissen Überdehnung und zu Muskelverletzungen; diese können sich mit der Zeit zurückbilden, erfordern jedoch unter Umständen eine Behandlung. Weitere Faktoren, die die Belastung des Beckenbodens erhöhen, sind Atemwegserkrankungen in der Vorgeschichte mit starkem Husten (z. B. COVID-19, Asthma, COPD) sowie gastrointestinale Probleme wie Reizdarmsyndrom (RDS) oder Verstopfung.(25)

Behandlung der Beckenbodendysfunktion (edit | edit source)

Das Management von Beckenbodendysfunktionen sollte auf die Befunderhebung und Behandlung möglicher Beeinträchtigungen des Beckengürtels abzielen, einschließlich der Beweglichkeit, Flexibilität und Kraft von Rumpf und Hüfte (Muskelschlingen berücksichtigen). Es können Übungen zur Stabilisation der Rumpfmuskulatur („Core“) eingeführt werden, gegebenenfalls in Verbindung mit Beckenbodenkontraktionen (nicht bei hypertonem Beckenboden) sowie geeigneten Atemstrategien beim Training und bei Aktivitäten des täglichen Lebens. Die Patientenedukation sollte Verhaltensfaktoren/Angst, die Flüssigkeitsaufnahme sowie die Vermeidung von Blasenreizstoffen und des Valsalva-Manövers umfassen.

Eine Überweisung kann ggf. angebracht sein, entweder an einen Beckenbodentherapeuten, einen Gynäkologen oder mit Empfehlungen zurück an den überweisenden Leistungserbringer.

Referenzen(edit | edit source)

  1. 1.0 1.1 Dufour S, Bernard S, Murray-Davis B, Graham N. Establishing expert-based recommendations for the conservative management of pregnancy-related diastasis rectus abdominis: A Delphi consensus study. Journal of Women’s Health Physical Therapy. 2019 Apr 1;43(2):73-81.
  2. Acharry N, Kutty RK. Abdominal Exercise With Bracing, A Therapeutic Efficacy In Reducing Diastasis-Recti Among Postpartal Females. International Journal of Physiotherapy and Research. 2015Nov;3(2):999–1005.
  3. Beer GM, Schuster A, Seifert B, Manestar M, Mihic‐Probst D, Weber SA. The normal width of the linea alba in nulliparous women. Clinical anatomy. 2009 Sep;22(6):706-11
  4. Lee D, Hodges PW. Behavior of the linea alba during a curl-up task in diastasis rectus abdominis: an observational study. journal of orthopaedic & sports physical therapy. 2016 Jul;46(7):580-9
  5. Hickey F, Finch JG, Khanna A. A systematic review on the outcomes of correction of diastasis of the recti. Hernia. 2011;15(6):607–14.
  6. 6.0 6.1 Michalska A, Rokita W, Wolder D, Pogorzelska J, Kaczmarczyk K. Diastasis recti abdominis — a review of treatment methods. Ginekologia Polska. 2018;89(2):97–101
  7. Benjamin DR, Van de Water AT, Peiris CL. Effects of exercise on diastasis of the rectus abdominis muscle in the antenatal and postnatal periods: a systematic review. Physiotherapy. 2014 Mar 1;100(1):1-8.
  8. Sperstad JB, Tennfjord MK, Hilde G, Ellström-Engh M, Bø K. Diastasis recti abdominis during pregnancy and 12 months after childbirth: prevalence, risk factors and report of lumbopelvic pain. Br J Sports Med. 2016 Jun 20:bjsports-2016
  9. Skoura A, Billis E, Papanikolaou DT, Xergia S, Tsarbou C, Tsekoura M, et al. Diastasis recti abdominis rehabilitation in the postpartum period: a scoping review of current clinical practice. Int Urogynecol J. 2024;35:491–520.
  10. Sperstad JB, Tennfjord MK, Hilde G, Ellström-Engh M, Bø K. Diastasis recti abdominis during pregnancy and 12 months after childbirth: prevalence, risk factors and report of lumbopelvic pain. Br J Sports Med. 2016 Sep;50(17):1092-6.
  11. Reinpold W, Köckerling F, Bittner R, Conze J, Fortelny R, Koch A, Kukleta J, et al. Classification of rectus diastasis-a proposal by the German Hernia Society (DHG) and the International Endohernia Society (IEHS). Front Surg. 2019 Jan 28;6:1.
  12. Zhu C, Shen Y, Wang L, Gu Y, Yu X, Wu L, Gu Y, Xu H. Prevalence, risk factors, and adverse outcomes of diastasis of rectus abdominis in men: a cross-sectional study. Hernia. 2024 Nov 27;29(1):31.
  13. Claus CM, Malcher F, Cavazzola LT, Furtado M, Morrell A, Azevedo M, Meirelles LG, Santos H, Garcia R. Subcutaneous onlay laparoscopic approach (SCOLA) for ventral hernia and rectus abdominis diastasis repair: technical description and initial results. ABCD. Arquivos Brasileiros de Cirurgia Digestiva (São Paulo). 2018;31(4).
  14. Spitznagle TM, Leong FC, Van Dillen LR. Prevalence of diastasis recti abdominis in a urogynecological patient population. Int Urogynecol J Pelvic Floor Dysfunct. 2007;18(3):321-328. doi:10.1007/s00192-006-0143-5
  15. Michalska A, Rokita W, Wolder D, Pogorzelska J, Kaczmarczyk K. Diastasis recti abdominis — a review of treatment methods. Ginekologia Polska. 2018;89(2):97-101. doi:10.5603/GP.a2018.0016
  16. Hagovská M, Dudič R, Švihra J, Urdzík P. Relationships of diastasis recti abdominis with stress urinary incontinence and pelvic floor muscle dysfunction in postpartum women. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2024 Oct;301:222-226.
  17. 17.0 17.1 17.2 17.3 17.4 Du Y, Huang M, Wang S, Yang L, Lin Y, Yu W, Pan Z, Ye Z. Diastasis recti abdominis: A comprehensive review. Hernia. 2025 Jul 7;29(1):222.
  18. Reinpold W, Köckerling F, Bittner R, Conze J, Fortelny R, Koch A, et al. Classification of rectus diastasis-a proposal by the German Hernia Society (DHG) and the International Endohernia Society (IEHS). Front Surg. 2019 Jan 28;6:1.
  19. Van de Water AT, Benjamin DR. Measurement methods to assess diastasis of the rectus abdominis muscle (DRAM): a systematic review of their measurement properties and meta-analytic reliability generalisation. Manual therapy. 2016 Feb 1;21:41-53
  20. Chiarello CM, McAuley JA. Concurrent validity of calipers and ultrasound imaging to measure interrecti distance. journal of orthopaedic & sports physical therapy. 2013 Jul;43(7):495-503
  21. Persu C, Chapple CR, Cauni V, Gutue S, Geavlete P. Pelvic Organ Prolapse Quantification System (POP-Q) – a new era in pelvic prolapse staging. J Med Life. 2011;4(1):75-81.
  22. Sanchez EJ, Chen J, Zapata I, Brooks BD. Pelvic organ prolapse (POP) symptom progression and treatment satisfaction from the patients’ perspective. BMC Women’s Health. 2025 Apr 11;25(1):173.
  23. Laurenzana L, Fitzgerald C, Bennis S. Pelvic Pain and Pelvic Floor Disorders in Women: A Physiatrist’s Approach to Epidemiology and Examination. Physical Medicine and Rehabilitation Clinics. 2025 May 1;36(2):311-28.
  24. Mihretie TB, Mogess WN. Prevalence and associated factors affecting pelvic floor disorder among women in Ethiopia: A systematic review and meta-analysis. PloS one. 2025 Jul 18;20(7):e0328184.
  25. Riczo D. Diastasis Recti Abdominis and Pelvic Floor Muscle Dysfunction Course. Physiopedia Plus, 2021.


Berufliche Entwicklung in Ihrer Sprache

Schließen Sie sich unserer internationalen Gemeinschaft an und nehmen Sie an Online-Kursen für alle Rehabilitationsfachleute teil.

Verfügbare Kurse anzeigen