Rollstuhltraining – Handhabung und Fahrtechniken

Warnung: Die hier beschriebenen Rollstuhltechniken sind mit Risiken verbunden und können gefährlich sein. Diese Fertigkeiten sollten nur mit Hilfe von geschulten Fachleuten ausprobiert oder geübt werden.

Einleitung
(edit | edit source)

Rollstuhlfahrer müssen oft lernen, sich in schwierigen Umgebungen zurechtzufinden, um ihre Wohnungen, Arbeits- und Ausbildungsstätten sowie andere öffentliche Orte zu erreichen. Sie müssen möglicherweise unebenes, sandiges oder schlammiges Gelände überwinden, Stufen und Bordsteinkanten hinauf- und hinunterfahren oder sich in engen Räumen bewegen. Aufgrund dieser Herausforderungen sind viele Rollstuhlfahrer in ihrer Mobilität und Partizipation (Teilhabe) am gesellschaftlichen Leben eingeschränkt.(1) Dies kann Folgewirkungen haben, darunter ein erhöhtes Risiko für sekundäre Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.(2)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht das Training für Rollstuhlfahrer als Teil ihres vierstufigen Konzepts für die Bereitstellung von Dienstleistungen für Rollstuhlfahrer vor.(3) (4) Ein effektives Rollstuhltraining kann Rollstuhlfahrern helfen, Hindernisse selbständig oder mit Unterstützung zu überwinden(5) und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. Der Erwerb von Fertigkeiten im Umgang mit dem Rollstuhl kann auch dazu beitragen, Schmerzen zu lindern, Überlastungsverletzungen zu vermeiden und ein Gefühl des Wohlbefindens zu schaffen (durch gesteigertes Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen usw.).(6)

Die Eigenschaften eines Rollstuhls, einschließlich seiner Passform und Einstellung, beeinflussen, wie effektiv eine Person ihren Rollstuhl zur Mobilität nutzen kann. Die effektive und sichere Nutzung eines Rollstuhls hängt vom Benutzer sowie vom Rollstuhl und dem erhaltenen Training ab.(5)(6)

Allgemeine Sicherheitsrichtlinien für die Rollstuhlhandhabung (edit | edit source)

Die unsachgemäße Verwendung eines manuellen Rollstuhls kann zu Unfällen führen, einschließlich Umkippen und Stürzen, akuten und Überlastungsverletzungen durch wiederholte Belastung.(2) Aufgrund des Verletzungsrisikos ist der Schutz der Gelenkgesundheit für eine optimale, lebenslange Mobilität im Rollstuhl unerlässlich.(7) Wenn Sie mehr über therapeutische Strategien zum Schutz der oberen Extremitäten speziell bei Rückenmarksverletzungen erfahren möchten, lesen Sie bitte: Positionierung und allgemeines Management der oberen Extremitäten bei Rückenmarksverletzungen.

Die folgende Checkliste kann ein nützlicher Leitfaden für Rollstuhlfahrer sein, um die Sicherheit zu gewährleisten:(8)

  • führen Sie eine regelmäßige Wartung des Rollstuhls durch, um Fehlfunktionen zu vermeiden – bei Anzeichen einer Fehlfunktion (z. B. Quietschgeräusche, Bremsen funktionieren beim Transfer nicht richtig) sollte umgehend eine Überprüfung des Rollstuhls vereinbart werden
  • legen Sie einen Sicherheitsgurt an, insbesondere bei Fahrten auf unebenem oder holprigem Gelände
  • denken Sie daran, die Bremsen zu arretieren, bevor Sie in den Rollstuhl ein- und aussteigen; gut funktionierende Bremsen müssen die Reifen blockieren und verhindern, dass sie sich drehen
  • es ist am besten, die Fußstützen zu entfernen und sie beim Transfer in den und aus dem Rollstuhl zur Seite zu legen, um Hindernisse beim Transfer zu vermeiden
  • schwere Lasten sollten nicht an die Rückseite eines Rollstuhls angebracht werden, da dies dazu führen kann, dass der Stuhl nach hinten umkippt
  • halten Sie die Kippsicherung (Kippschutz) in der unteren Position (Räder zum Boden), um ein Kippen des Rollstuhls nach hinten zu verhindern
  • erwägen Sie die Anbringung von Seitenteilen zum Kleiderschutz, um die Kleidung von den Radspeichen fernzuhalten
  • benutzen Sie Scheinwerfer und blinkende Rücklichter, wenn Sie nachts auf der Straße fahren
  • seien Sie bei regnerischem Wetter besonders vorsichtig, da die Räder auf nassem Boden die Bodenhaftung verlieren können
  • wenn Sie mit einem Fahrzeug unterwegs sind, müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Rollstuhl sicher und fest im Fahrzeug befestigt ist(9)
  • wenn Sie während der Fahrt in einem Fahrzeug im Rollstuhl sitzen bleiben, muss der Rollstuhl nach vorne gerichtet sein(9)

Wenn Sie mehr über die Wartung von Rollstühlen und die Häufigkeit der Überprüfung der einzelnen Teile erfahren möchten, lesen Sie bitte: Manual wheelchair maintenance hands-on activity checklist.

Assessments für die Handhabung eines manuellen Rollstuhls (edit | edit source)

Es besteht eine wechselseitige Beziehung zwischen den Fertigkeiten bei der Handhabung eines Rollstuhls und der körperlichen Fitness: Rollstuhlfertigkeiten fördern die Fitness, und Fitness ist eine Voraussetzung für bestimmte Fertigkeiten bei der Handhabung eines Rollstuhls. Rehabilitationsprogramme müssen daher sowohl das Rollstuhltraining an sich als auch allgemeine Übungen und körperliches Training beinhalten, da keines von beiden allein ausreichend ist.(10)

Die Beurteilung des Selbstvertrauens und der Fähigkeit eines Patienten zur Benutzung eines manuellen Rollstuhls sollte in einen Rehabilitationsplan aufgenommen werden.

„Das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, eine bestimmte Aufgabe auszuführen, kann ein stärkerer Prädiktor für die Leistung sein als die Fähigkeit selbst.“(11)

Die folgenden Assessment-Tools können dabei helfen, die Fertigkeiten und das Selbstvertrauen einer Person bei der Handhabung eines manuellen Rollstuhls zu bestimmen.

Die Wheelchair Use Confidence Scale for Manual Wheelchair Users (WheelCon-M) misst das Selbstvertrauen einer Person bei der Benutzung eines manuellen Rollstuhls in sechs Bereichen, darunter: (1) Bewältigung der physischen Umgebung, (2) Ausübung von Aktivitäten, (3) Wissen und Problemlösung, (4) Selbstvertretung, (5) Bewältigung sozialer Situationen und (6) Bewältigung von Emotionen.(12)

Der Wheelchair Skills Test 4.1 ist ein diagnostisches Instrument, das zu Beginn eines Rehabilitationsprogramms eingesetzt werden kann, um festzustellen, welche Fertigkeiten während des Rehabilitationsprozesses trainiert werden müssen. Er kann auch später oder am Ende des Rehabilitationsprogramms als Ergebnismessung verwendet werden. Dieser Test bewertet die Fähigkeit eines Rollstuhlfahrers, 32 unterschiedlich schwierige Aufgaben sicher und effektiv zu bewältigen. Der Patient erhält für jede Fertigkeit die Bewertung „bestanden“, „nicht bestanden“ oder „nicht zutreffend“ – „nicht zutreffend“ wird verwendet, wenn sich die Fertigkeiten auf Teile beziehen, über die der Rollstuhl der Person nicht verfügt.(13)

Der Wheelchair Skills Test Questionnaire (WST-Q) Version 5.0 ist eine subjektive Selbstauskunftsversion des Wheelchair Skills Test.(14)

Fertigkeiten im Umgang mit dem Rollstuhl (edit | edit source)

„Mobilität, also die Fähigkeit, sich in der Umgebung fortzubewegen, ist eine grundlegende Fertigkeit, die die Ausübung wesentlicher Alltagsaktivitäten und die Teilhabe an vielen Aspekten des gesellschaftlichen, sozialen und bürgerlichen Lebens ermöglicht.“(15)

Rollstuhlfahrer berichten oft, dass Bordsteinkanten, unebenes Gelände und Fahrbahnbeläge erhebliche Barrieren für ihre Mobilität darstellen.(16) Das Erlernen bestimmter Fertigkeiten im Rollstuhl kann ihnen helfen, diese alltäglichen Mobilitätsaufgaben zu bewältigen.(13)

Allgemeine Regeln für die Anleitung von Rollstuhlfertigkeiten (edit | edit source)

Bei der Anleitung von Rollstuhlfertigkeiten sollten Rehabilitationsfachleute berücksichtigen, dass die Fertigkeiten, die ein Patient erlernen muss, von seinem Gesundheitszustand (z. B. des neurologischen Niveaus seiner Rückenmarksverletzung), seinem Lebensumfeld und seinen persönlichen Zielen abhängen. Wenn jemand Rollstuhlfertigkeiten zum ersten Mal erlernt, kann es erforderlich sein, Aufgaben in kleinere Komponenten zu unterteilen. Letztendlich ist das langfristige Ziel des Rollstuhltrainings die Optimierung der Unabhängigkeit einer Person.(17)

Handhabung des Rollstuhls (edit | edit source)

Zusammenklappen
(edit | edit source)

Um einen Rollstuhl zu transportieren oder zu lagern, muss er zusammengeklappt werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, Rollstühle zusammenzuklappen. Ein Faltrahmenrollstuhl lässt sich so zusammenklappen, dass beide Seiten aufeinander treffen. Dies kann hilfreich sein, da diese Rollstühle im zusammengeklappten Zustand leichter in kleine Räume passen, z. B. in den Gang eines Busses oder in den hinteren Teil eines Autos. Dieser Faltmechanismus kann jedoch schwächer werden, so dass der Rollstuhl weniger stabil ist und sich in der Folge schwerer schieben lässt. Bei Starrrahmenrollstühlen wird die Rückenlehne umgeklappt und die Hinterräder werden abgenommen. Durch die geringere Anzahl beweglicher Teile sind Starrrahmenrollstühle langlebiger.(5)

Das folgende Video zeigt, wie ein Faltrahmenrollstuhl zusammengeklappt wird. Bitte klicken Sie auf den Link unter dem Bild, um das Video auf YouTube anzusehen.

Heben des Rollstuhls in ein Fahrzeug (edit | edit source)

Personen mit ausreichender Oberkörperkraft können ihren Rollstuhl auch ohne spezielle Hilfsmittel transportieren. Dazu müssen sie ihren Rollstuhl zusammenklappen und in ihr Auto heben können, um ihn vor dem Beifahrersitz oder auf dem Rücksitz zu platzieren. Das Fahrzeug muss außerdem groß genug sein, um den Rollstuhl aufzunehmen. Wenn ein Rollstuhlfahrer seinen Rollstuhl nicht selbstständig heben kann, muss er eine Begleitperson bitten, den Rollstuhl in das Auto zu heben.

Wenn Sie sehen möchten, wie ein Rollstuhl in ein Fahrzeug geladen wird und wie man auf zwei verschiedene Arten in ein Auto ein- und aussteigt, folgen Sie bitte den Links unter den Bildern.

Fahrtechniken und Mobilität ( edit | edit source )

Antrieb
(edit | edit source)

Rollstuhlfahrer können ihre Rollstühle auf unterschiedliche Weise antreiben. Viele schieben ihren Rollstuhl mit den Armen, manche benutzen die Füße oder einen Arm und einen Fuß. Andere wiederum benötigen teilweise oder vollständig die Unterstützung einer anderen Person, die ihren Rollstuhl schiebt.

Das Schieben eines Rollstuhls ist einfacher, wenn der Benutzer die Greifreifen bequem erreichen kann. Das Hinterrad sollte so positioniert sein, dass die Ellenbogen des Rollstuhlfahrers in 90 Grad Flexion stehen, wenn er den höchsten Punkt („12 Uhr“) des Greifreifens greift. Die Schiebebewegung sollte lang und gleichmäßig sein und von der Position „10 Uhr“ (oder „11 Uhr“) bis zur Position „2 Uhr“ erfolgen.(5)

Vorwärtsfahren (edit | edit source)

Das Vorwärtsfahren ist eine wesentliche Fertigkeit für viele Aktivitäten im Rollstuhl. Jeder Antriebszyklus besteht aus zwei Phasen (Push-Phase und Recovery-Phase). Der Rollstuhlfahrer muss auch in der Lage sein, anzuhalten.

Bitte folgen Sie den Links unter den Bildern, um zu sehen, wie man mit einem Rollstuhl auf ebenem und unebenem Untergrund vorwärts fährt.

Rückwärtsfahren (edit | edit source)

Viele Aktivitäten im Rollstuhl erfordern auch, dass Rollstuhlfahrer ihren Rollstuhl rückwärts fahren. In der Regel wird das Rückwärtsfahren nur über kurze Strecken oder auf Oberflächen mit hohem Rollwiderstand (z. B. weiche Oberflächen oder beim Befahren einer Steigung mit Fußantrieb) verwendet. Im Allgemeinen kehren Sie die Technik des Vorwärtsfahrens einfach um, um rückwärts zu fahren.

Bitte folgen Sie den Links unter den Bildern, um zu sehen, wie man einen Rollstuhl rückwärts ohne Unterstützung und mit Unterstützung in gekippter Position rollt.

Eine detailliertere Beschreibung, wie man einen Rollstuhl vorwärts und rückwärts bewegt, finden Sie unter: Rollstuhltraining – Fahren.

Wenden
(edit | edit source)

Drehen im Stand (edit | edit source)

Das Wenden auf engem Raum ist für Rollstuhlfahrer eine häufige Herausforderung. Wie leicht jemand auf engem Raum wenden kann, hängt vom Rollstuhltyp, seiner Länge und Breite, dem Abstand zwischen den Rädern und der Schwenkbarkeit der Lenkrollen oder Lenkräder ab.(6)

Um einen Rollstuhl im Stand zu drehen, halten Rollstuhlfahrer einen Greifreifen vorne und den anderen hinten. Sie ziehen die vordere Hand nach hinten und schieben gleichzeitig die hintere Hand nach vorne, um die Drehung einzuleiten.(5)

Bitte folgen Sie den Links unter den Bildern, um zu sehen, wie man einen Rollstuhl in die richtige Position dreht.

Drehen aus der Fahrt / Kurven fahren (edit | edit source)

Das Fahren von Kurven kann zwar schwieriger sein, ist jedoch oft notwendig, um Hindernissen auszuweichen oder die Richtung zu ändern. Wenn ein Rollstuhlfahrer bereit ist, eine Kurve zu fahren, sollte er das innere Rad abbremsen und/oder das äußere Rad stärker anschieben. Diese Aktionen haben entgegengesetzte Auswirkungen. Das Abbremsen des inneren Rades verlangsamt in der Regel den Rollstuhl und ermöglicht eine engere Kurve. Durch stärkeres Schieben des äußeren Rades wird der Rollstuhl beschleunigt. Der Benutzer muss bei der Wahl der Geschwindigkeit jedes Rades während des Manövers die Sicherheit und die Art der erforderlichen Drehung (enger oder weiter) berücksichtigen.(6)

Bitte folgen Sie den Links unter den Bildern, um verschiedene Möglichkeiten zu sehen, wie Sie die Drehungen ausführen können.

Eine detailliertere Beschreibung, wie man mit einem Rollstuhl wendet, finden Sie unter Rollstuhltraining – Wenden.

Seitwärts bewegen (edit | edit source)

Rollstuhlfahrer müssen ihren Rollstuhl oft auf engem Raum seitlich verschieben. So können sie näher an Objekte herankommen oder sich von ihnen entfernen, z. B. an ein Bett oder einen Tisch. Rollstuhlfahrer müssen für dieses Manöver die breiteste und längste Stelle ihres Rollstuhls kennen. Wenn der Platz begrenzt ist, müssen sie ihren Rollstuhl möglicherweise mehrmals vor- und zurückschieben, um in die gewünschte Position zu gelangen, wobei sie sich bei jedem Versuch weiter zur Seite bewegen.(6)

Bitte folgen Sie den Links unter den Bildern, um zu sehen, wie Sie einen Rollstuhl seitwärts bewegen können.

Überwinden von Steigungen (edit | edit source)

Anstiege
(edit | edit source)

Rollstuhlfahrer begegnen in der natürlichen und gebauten Umwelt häufig Steigungen. Das Befahren steilerer Steigungen erfordert mehr Kraftaufwand. Darüber hinaus haben Rollstuhlfahrer anfangs häufig Probleme, da sie mit den Fußstützen oder dem Kippschutz den Boden berühren.(6)

Beim Bergauffahren sollten sich Rollstuhlfahrer nach vorne lehnen, um ein Kippen des Rollstuhls zu verhindern. Beim ersten Üben dieser Technik sollten Begleitpersonen hinter dem Patienten stehen, um ihn zu sichern. Beim Anhalten oder Ausruhen sollte der Rollstuhl seitlich gestellt werden.(5)

Bitte folgen Sie den Links unter den folgenden Bildern, um zu sehen, wie Sie mit einem Rollstuhl Steigungen bewältigen können.

Gefälle
(edit | edit source)

Um bergab zu fahren, sollten Rollstuhlfahrer nach vorne schauen und auf eine sanfte, kontrollierte Abfahrt achten. Sie sollten langsam fahren, um die Kontrolle zu behalten, und bremsbereit sein. Es ist einfacher, die Greifreifen stets kontrolliert abzubremsen, als sie wieder zu greifen, wenn die Geschwindigkeit zu hoch geworden ist. Indem sie ihr Körpergewicht nach hinten verlagern, können Rollstuhlfahrer eine gute Traktion auf den Hinterrädern aufrechterhalten und ein Kippen nach vorne oder Stürze beim Bergabfahren vermeiden.(6)

Während sie sich nach hinten lehnen, können sie die Greifreifen langsam durch ihre Hände gleiten lassen. Erfahrene Rollstuhlfahrer, die einen „Wheelie“ machen können (d. h. den Rollstuhl nur auf den Antriebsrädern balancieren), können ein Gefälle auf den Antriebsrädern hinunterrollen.(5)

Bitte folgen Sie den Links unter den folgenden Abbildungen, um zu sehen, wie man ein Gefälle mit einer Standardtechnik und der Wheelie-Technik hinunterfährt.

Eine detaillierte Beschreibung, wie man Gefälle bewältigt, finden Sie unter Rollstuhltraining – Hügel und Rampen.

Kippen und Balancieren (Wheelies)
(edit | edit source)

Ein Wheelie (Kippen und Balancieren) ist eine nützliche Fertigkeit für Rollstuhlfahrer. Mit etwas Übung können sie lernen, die Lenkräder anzuheben, um kleine Hindernisse zu überwinden (z.B. Bordsteine, Steine, Unebenheiten auf der Straße). Die Fähigkeit, einen Wheelie auszuführen, hat viele Vorteile: Sie verhindert das Umkippen nach vorne beim Bergabfahren, ermöglicht es dem Rollstuhlfahrer, verschiedene Gegenstände auf dem Schoß zu balancieren, und kann sogar die Wahrnehmung anderer verändern und das Selbstvertrauen des Rollstuhlfahrers stärken.(18) Nach der Bewertungsskala des Wheelchair Skills Test sollte ein Rollstuhlfahrer idealerweise in der Lage sein, einen Wheelie 30 Sekunden lang aus dem Stand zu halten.(13)

Um einen Wheelie auszuführen, rollt der Rollstuhlfahrer seinen Rollstuhl rückwärts, bis sich seine Hände in der 10-Uhr-Position befinden. Dann schiebt er sich schnell nach vorne, wodurch die Lenkräder angehoben werden. Bei den ersten Versuchen mit Wheelies ist es wichtig, dass eine Hilfsperson hinter dem Rollstuhlfahrer steht.(5)

Bitte folgen Sie den Links unter den folgenden Bildern, um zu sehen, wie Wheelies ausgeführt werden.

Eine ausführliche Beschreibung der Wheelies finden Sie unter Rollstuhltraining – Wheelie.

Überwinden von Bordsteinen, Stufen und Rolltreppen (edit | edit source)

Bordsteine
(edit | edit source)

Bordstein hinauffahren (edit | edit source)

Rollstuhlfahrer können Bordsteine rückwärts oder vorwärts, selbstständig oder mit Unterstützung hinauffahren.

Um einen Bordstein in Fahrtrichtung hinaufzufahren, kippt der Rollstuhlfahrer seinen Rollstuhl auf die Antriebsräder, während der Rollstuhl an der Bordsteinkante anliegt. Anschließend macht er einen kleinen Wheelie nach vorne, setzt die Räder auf den Bordstein und schiebt sich nach vorne und oben. Wenn Hilfe benötigt wird, kann die Begleitperson den Rollstuhl nach hinten und oben ziehen, um ihn hochzurollen. Rollstuhlfahrer können dabei helfen, indem sie den Greifreifen nach hinten schieben. Eine zweite Person kann helfen, indem sie den Rollstuhlrahmen von vorne festhält, sie sollte jedoch NIEMALS an den Fußstützen ziehen.(5)

Bitte folgen Sie den Links unter den folgenden Bildern, um zu sehen, wie man Bordsteinkanten überwindet.

Ausführliche Beschreibungen zum Befahren von Bordsteinen finden Sie unter Rollstuhltraining – Bordsteine.

Bordstein hinunterfahren (edit | edit source)

Auch das Hinunterfahren von Bordsteinen ist mit dem Rollstuhl vorwärts oder rückwärts, selbstständig oder mit Unterstützung möglich. Zum Vorwärtsfahren kippt der Rollstuhlfahrer seinen Rollstuhl auf die Antriebsräder. Alternativ kann eine Begleitperson die Antriebsräder langsam die Stufe hinunterrollen lassen. Der Rollstuhlfahrer kann dabei mit den Greifreifen helfen, die Bewegung zu kontrollieren. Bei Bedarf kann eine zweite Begleitperson vorne am Rollstuhl stehen und den Rollstuhlrahmen festhalten, sie sollte jedoch NIEMALS an den Fußstützen ziehen.(5)

Bitte folgen Sie den Links unter den Bildern, um zu sehen, wie man Bordsteine hinunterfährt.

Treppen und Rolltreppen (edit | edit source)

Das Hinauf- und Hinunterfahren von Treppen kann für Rollstuhlfahrer die größte Herausforderung darstellen. In der Regel ist die Unterstützung von zwei Personen erforderlich, und die Ausführung der Aufgabe hängt von der Einrichtung und dem Typ des Rollstuhls sowie von der Größe des Rollstuhlfahrers ab. Um die Sicherheit aller Beteiligten (Rollstuhlfahrer und Helfer) zu gewährleisten, sollten Sie immer nach einer alternativen Möglichkeit suchen, um von einer niedrigeren auf eine höhere Ebene zu gelangen, z. B. über eine Rampe oder einen Aufzug. Sie können auch tragbare Treppensteiger (Treppensteighilfen) in Betracht ziehen.

Wenn Sie mehr über das Befahren von Treppen mit Rollstühlen lesen möchten, lesen Sie bitte Rollstuhltraining – Treppen.

Bitte folgen Sie den Links unter den folgenden Bildern, um Ideen zu erhalten, wie man Rollstuhlfahrern auf Treppen helfen kann und um zu sehen, wie ein Rollstuhlfahrer eine Rolltreppe betritt und verlässt.

Transfers in und aus dem Rollstuhl (edit | edit source)

Das schnelle und sichere Ein- und Aussteigen aus dem Rollstuhl, mit oder ohne Unterstützung, erleichtert Rollstuhlfahrern den Alltag. Da Rollstuhlfahrer möglicherweise mehrmals täglich in ihren Rollstuhl ein- und aussteigen müssen, benötigen sie eine effiziente Methode, die nicht viel Energie erfordert. Rollstuhlfahrer können je nach ihren Fähigkeiten verschiedene Transfermethoden üben, vom Transfer über den Stand bis zum Gleiten zwischen Oberflächen mit Hilfe eines Rutschbretts.

Rollstühle verfügen über verschiedene Funktionen, die den Transfer erleichtern. Abnehmbare Seitenteile oder Seitenteile, die der Linie der Antriebsräder folgen, machen es einfacher für Personen, die seitlich in ihren Rollstuhl ein- und aussteigen. Personen, die über den Stand in den Rollstuhl ein- und aussteigen, müssen die Seitenteile möglicherweise an ihrem Platz belassen. Personen, die Drehscheiben oder Transferplattformen verwenden, um in einen Rollstuhl ein- und auszusteigen, benötigen möglicherweise Fußstützen, die aus dem Weg geschoben werden können. Personen, die in der Lage sein möchten, sich auf den Boden zu setzen und wieder aufzustehen, bevorzugen vielleicht einen Rollstuhl mit abnehmbaren Fußstützen.

Seitlicher Transfer (edit | edit source)

Um einen seitlichen Transfer durchzuführen, muss der Rollstuhlfahrer in der Lage sein, sich mit den Armen hochzustemmen und seinen Körper anzuheben. Ist dies nicht möglich, muss er möglicherweise eine Transfer- oder Umsetzhilfe verwenden oder sich von einer anderen Person unterstützen lassen.

Der Rollstuhlfahrer positioniert den Rollstuhl nahe an der Oberfläche, auf die er sich setzen möchte, und arretiert die Bremsen. Anschließend nimmt er die Füße von den Fußstützen und entfernt diese (falls vorhanden), um Hindernisse beim Transfer zu vermeiden. Das Seitenteil, das der Zielfläche am nächsten ist, sollte entfernt werden. Als Nächstes rutscht er im Rollstuhl nach vorne, indem er das Gewicht verlagert, das Gesäß anhebt und sich nach vorne bewegt. Mit einer Hand auf der Zielfläche und der anderen auf dem Rollstuhl stützt er sich ab und hebt das Gesäß auf die Zielfläche. Wenn er das Gleichgewicht nicht halten kann, sich nicht hoch genug heben oder nicht weit genug zur Seite bewegen kann, sollte er eine Transferhilfe verwenden.(5)

Bitte folgen Sie dem Link unter dem Bild, wie ein seitlicher Transfer durchgeführt wird.

Seitlicher Transfer mit Rutschbrett (edit | edit source)

Ein Rutschbrett (Transferbrett) ist eine stabile, dünne Platte, die im Wesentlichen als Brücke zwischen einem Rollstuhl und der Zielfläche (z. B. Bett, Stuhl usw.) dient. Rutschbretter werden häufig von Menschen verwendet, die das Umsetzen lernen oder deren Armkraft eingeschränkt ist. Sie sind nützlich, da sie den Hilfsbedarf eines Rollstuhlfahrers reduzieren. Das Umsetzen mit einem Rutschbrett ist in einer einzigen großen Bewegung oder in mehreren kleineren Schritten möglich.(5)

„Rutschbretter können vor Ort aus Holz oder Sperrholz hergestellt werden. Sie sollten dünn, stabil und sehr glatt sein. An den Kanten sollte das Rutschbrett etwas dünner sein. Die empfohlenen Maße betragen 300 mm x 600 mm. Die Dicke des Bretts hängt von der Festigkeit des Materials ab, beträgt jedoch in der Regel zwischen 20 und 25 mm.“(5)

Um einen seitlichen Transfer mit einem Rutschbrett durchzuführen, muss der Rollstuhlfahrer den Rollstuhl nahe an die Zielfläche heranfahren und die Bremsen arretieren. Anschließend nimmt er die Füße von den Fußstützen und stellt diese zur Seite/entfernt sie (falls vorhanden), um ein Hindernis während des Transfers zu vermeiden. Das der Zielfläche am nächsten liegende Seitenteil sollte ebenfalls entfernt werden. Der Rollstuhlfahrer rutscht im Rollstuhl nach vorne. Er legt das Rutschbrett unter sein Gesäß und zwischen Rollstuhl und Zielfläche. Sobald das Rutschbrett sicher positioniert ist, gleitet der Rollstuhlfahrer entlang des Bretts.(5) Der Helfer steht vor ihm und hilft bei Bedarf beim Gleiten.

Bitte folgen Sie dem Link unter dem Bild, um zu sehen, wie Sie ein Transfer mit Rutschbrett durchführen können.

Transfers über den Stand (edit | edit source)

Um einen Transfer über den Stand durchzuführen, muss der Rollstuhlfahrer aufstehen und sein Gewicht auf die Beine verlagern. Möglicherweise benötigt er dabei Unterstützung beim Aufstehen oder beim Drehen.

Bitte folgen Sie dem Link unter dem Bild, um zu sehen, wie ein Transfer über den Stand mit Unterstützung durchgeführt wird.

Transfers vom und zum Boden (edit | edit source)

Um sich aus dem Rollstuhl auf den Boden zu setzen, brauchen Rollstuhlfahrer starke Arme und ein gutes Gleichgewicht. Um das Risiko von Druckschäden beim Sitzen auf dem Boden zu verringern, sollten sie auf ihrem Druckentlastungskissen sitzen.(5)

Vom Rollstuhl auf den Boden (edit | edit source)

Um selbstständig vom Rollstuhl auf den Boden zu gelangen, bringt der Rollstuhlfahrer zunächst seinen Körper auf der Sitzfläche nach vorne. Er hebt die Füße von den Fußstützen und positioniert sie vorne auf dem Boden, leicht seitlich von der Transferrichtung weg. Er legt eine Hand auf den Rollstuhlsitz und streckt die andere Hand zum Boden. Mit Hilfe seiner Schultern und Arme senkt er dann sein Gesäß kontrolliert auf den Boden.(5)

Bitte folgen Sie den Links unter den Bildern, um zu sehen, wie Sie einen Transfer vom Rollstuhl auf den Boden durchführen können. Das erste Video zeigt, wie Sie den Transfer mit Unterstützung durchführen. Das zweite Video zeigt einen selbständigen Transfer.

Vom Boden in den Rollstuhl (edit | edit source)

Um selbstständig vom Boden auf den Rollstuhl zu gelangen, setzt sich der Rollstuhlfahrer vor seinen Rollstuhl. Er zieht die Knie dicht an den Körper heran. Als Nächstes legt er eine Hand auf den Boden und die andere vorne auf den Rollstuhlsitz. Dann drückt er sich mit den Schultern und Armen hoch, um das Gesäß auf die Sitzfläche des Rollstuhls zu heben.(5)

Bitte folgen Sie den Links unter den Bildern, um verschiedene Möglichkeiten für den Transfer vom Boden in den Rollstuhl zu sehen.

Techniken zur Druckentlastung (edit | edit source)

Die regelmäßige Druckentlastung ist eine wirksame Methode zur Vorbeugung von Druckschäden (Dekubitus). Es gibt verschiedene Techniken, mit denen Rollstuhlfahrer den Druck auf ihre Sitzbeinhöcker beim Sitzen verringern können. Die Wahl der Technik hängt von ihrer Kraft und ihrem Gleichgewicht ab. Es gibt verschiedene Empfehlungen zur Häufigkeit der Druckentlastung, aber insgesamt empfehlen klinische Leitlinien, dass Rollstuhlfahrer mit Rückenmarksverletzungen alle 15 bis 60 Minuten für 15 bis 60 Sekunden eine Druckentlastung durchführen sollten.(19)

Alle Rollstuhlfahrer, die ein Risiko für Dekubitus haben, sollten mindestens eine Methode zur Druckentlastung erlernen.

Bitte folgen Sie dem Link unter dem Bild, um mehr über Druckentlastung im Rollstuhl zu erfahren.

Vorwärtslehnen (edit | edit source)

Das Vorwärtslehnen ist für die meisten Rollstuhlfahrer eine geeignete Methode zur Druckentlastung. Rollstuhlfahrer müssen über ein gutes Gleichgewicht und Kraft verfügen, um diese Methode selbständig durchführen zu können. Wenn sie nicht über ausreichend Gleichgewicht und Oberkörperkraft verfügen, kann diese Technik mit Hilfe Unterstützung werden.(5)

Bitte folgen Sie dem Link unter dem Bild, um zu sehen, wie Sie das Vorwärtslehnen zur Druckentlastung in einem Rollstuhl anwenden können.

Seitwärtslehnen (edit | edit source)

Diese Methode der Druckentlastung ist für Rollstuhlfahrer mit eingeschränkter Kraft und Gleichgewicht geeignet. Einige Rollstuhlfahrer, vor allem solche mit eingeschränkter Rumpfkontrolle, können ihren Arm zur besseren Unterstützung am Seitenteil des Rollstuhls einhaken.(5)

Bitte folgen Sie dem Link unter dem Bild, um zu sehen, wie Sie eine seitliche Druckentlastung im Rollstuhl durchführen können.

Hochstützen (edit | edit source)

Bei dieser Methode muss der Rollstuhlfahrer die Bremsen seines Rollstuhls arretieren und den Sicherheitsgurt lösen. Anschließend legt er seine Hände auf die Seitenteile oder die Räder (wenn die Seitenteile entfernt wurden) und hebt sein Gesäß an, indem er die Arme vollständig streckt und die Ellbogen verriegelt. Damit diese Technik erfolgreich ist, muss das Gesäß 15 Sekunden lang vollständig vom Sitzkissen abgehoben werden. Es wird empfohlen, das Hochstützen (auch vertikaler Push-Up genannt) alle 15 Minuten oder alle 30 Minuten zu wiederholen, wenn die Person die Position 30 Sekunden lang halten kann. Diese Technik kann eine erhebliche Belastung für die Schultern darstellen, so dass andere Techniken vorzuziehen sind.(17)

Bitte folgen Sie dem Link unter dem Bild, um zu sehen, wie Sie vertikale Push-Ups im Rollstuhl durchführen können.

Ressourcen(edit | edit source)

Referenzen(edit | edit source)

  1. Fasipe G, Goršič M, Rahman MH, Rammer J. Community mobility and participation assessment of manual wheelchair users: a review of current techniques and challenges. Front Hum Neurosci. 2024 Jan 5;17:1331395.
  2. 2.0 2.1 Best KL, Rushton PW, Sheriko J, Arbour-Nicitopoulos KP, Dib T, Kirby RL, Lamontagne ME, Moore SA, Ouellet B, Routhier F. Effectiveness of wheelchair skills training for improving manual wheelchair mobility in children and adolescents: protocol for a multicenter randomized waitlist-controlled trial. BMC Pediatr. 2023 Sep 26;23(1):485.
  3. Wheelchair provision guidelines. Geneva: World Health Organization; 2023. Available from https://www.who.int/publications/i/item/9789240074521 (accessed 2 February 2025).
  4. Chase T, Mendoza K, Rager C, Stiens M, Loeser M, Stead T, Kozlowski W, Van Antwerp L, Camilleri J, O’Neil J. Skills on wheels: initial pre-post findings from a pilot study of a pediatric wheelchair skills training program. Disabil Rehabil Assist Technol. 2024 Nov;19(8):2945-2952.
  5. 5.00 5.01 5.02 5.03 5.04 5.05 5.06 5.07 5.08 5.09 5.10 5.11 5.12 5.13 5.14 5.15 5.16 5.17 5.18 World Health Organization. Wheelchair Service Training Package – Reference Manual for Participants – Basic Level. World Health Organization, Geneva, 2012.
  6. 6.0 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 Kirby RL, Smith C, Parker K, McAllister M, Boyce J, Rushton PW, et al. The wheelchair skills program manual. Published electronically at Dalhousie University, Halifax, Nova Scotia, Canada. Available from: https://wheelchairskillsprogram.ca/en/ (accessed 10 February 2025).
  7. Field-Fote EC. Therapeutic Interventions to Improve Mobility with Spinal Cord Injury Related Upper Motor Neuron Syndromes. Phys Med Rehabil Clin N Am. 2020 Aug;31(3):437-453.
  8. Missouri Department of Health. Wheelchair safety and maintenance guidelines checklist. Available from https://dmh.mo.gov/media/pdf/wheelchair-safety-maintenance-guidelines-checklist (accessed 2 February 2025).
  9. 9.0 9.1 Hryciów Z. The safety of wheelchair occupants in motor vehicle. The Archives of Automotive Engineering.2022;97(3)
  10. Kirby RL, de Groot S, Cowan RE. Relationship between wheelchair skills scores and peak aerobic exercise capacity of manual wheelchair users with spinal cord injury: a cross-sectional study. Disabil Rehabil. 2020 Jan;42(1):114-121.
  11. Rushton PW, Miller WC, Lee Kirby R, Eng JJ, Yip J. Development and content validation of the Wheelchair Use Confidence Scale: a mixed-methods study. Disabil Rehabil Assist Technol. 2011;6(1):57-66.
  12. Rushton PW, Miller WC, Kirby RL, Eng JJ. Measure for the assessment of confidence with manual wheelchair use (WheelCon-M) version 2.1: reliability and validity. J Rehabil Med. 2013 Jan;45(1):61-7.
  13. 13.0 13.1 13.2 Oyster ML, Smith IJ, Kirby RL, Cooper TA, Groah SL, Pedersen JP, Boninger ML. Wheelchair skill performance of manual wheelchair users with spinal cord injury. Top Spinal Cord Inj Rehabil. 2012 Spring;18(2):138-9.
  14. Giesbrecht E. Wheelchair Skills Test Outcomes across Multiple Wheelchair Skills Training Bootcamp Cohorts. Int J Environ Res Public Health. 2021 Dec 21;19(1):21.
  15. Charlton K, Murray C, Layton N, Attrill S. Manual wheelchair training programs: a scoping review of educational approaches and intended learning outcomes. BMC Med Educ.2025;25 (134).
  16. Meyers AR, Anderson JJ, Miller DR, Shipp K, Hoenig H. Barriers, facilitators, and access for wheelchair users: substantive and methodologic lessons from a pilot study of environmental effects. Soc Sci Med. 2002 Oct;55(8):1435-46.
  17. 17.0 17.1 Tayseer M. Wheelchair Mobility in Spinal Cord Injury Course. Plus, 2025.
  18. Brown M. 3 reasons you should master a wheelie in your wheelchair. 2024. Available from https://adaptdefy.com/blogs/wheelchair/3-reasons-to-master-a-wheelie-in-your-wheelchair (last access 4.02.2025)
  19. Hubli M, Zemp R, Albisser U, Camenzind F, Leonova O, Curt A, Taylor WR. Feedback improves compliance of pressure relief activities in wheelchair users with spinal cord injury. Spinal Cord. 2021 Feb;59(2):175-184.


Berufliche Entwicklung in Ihrer Sprache

Schließen Sie sich unserer internationalen Gemeinschaft an und nehmen Sie an Online-Kursen für alle Rehabilitationsfachleute teil.

Verfügbare Kurse anzeigen