Positionierung und Lagerungen

Originale Autorin Naomi O’Reilly und Stacy Schiurring

Top-BeitragendeNaomi O’Reilly, Stacy Schiurring und Jess Bell

Einleitung(edit | edit source)

Das Bewegen und Positionieren von Patienten steht im weiteren Kontext des manuellen Handlings und ist ein wichtiger Aspekt der Patientenversorgung in der Rehabilitation. Eine optimale Positionierung ist die Grundlage für die Maximierung des Nutzens anderer Interventionen, wie Bewegungs- und Atemübungen. Sie kann auch zu Ruhe und Mobilität beitragen und damit die Genesung erleichtern, die Funktion verbessern und Sekundärkomplikationen verhindern.(1)(2) Die Positionierung des Patienten darf nicht isoliert betrachtet werden, sondern ist vielmehr ein Aspekt des Patientenmanagements, dessen Gesamtziel die Optimierung seiner Unabhängigkeit ist.(3)

In der Medizin bezieht sich der Begriff „Position“ auf die Körperstellung oder -haltung.(4) Bei der Positionierung wird der Patient in eine bestimmte statische Lage gebracht. Die Positionierung kann den gesamten Körper des Patienten oder eine einzelne Extremität betreffen. Diese Fertigkeit umfasst das Handling des Patienten, das Transportieren oder Stützen von Lasten (d. h. Heben, Senken, Schieben, Ziehen, Tragen oder Bewegen) mit den Händen, mit Körperkraft und/oder mechanischen Vorrichtungen.(5) Die Positionierung kann aktiv durch den Patienten oder passiv mit Hilfe einer oder mehrerer anderer Personen erfolgen.(6)

Die Positionierung hat das Potenzial, Druck und Scherkräfte umzuverteilen und in der Folge interne Gewebedeformationen, Gewebeischämie und irreversible Gewebeschäden zu verhindern, die zu Dekubitus führen.(7) Eine große Herausforderung bei der Positionierung ist es, einen dynamischen Körper in eine lang anhaltende statische Position zu bringen.(6) Der menschliche Körper ist für die Bewegung geschaffen und verträgt keine längeren Phasen der Unbeweglichkeit. Daher muss die Position bequem sein und dem Patienten die Möglichkeit geben, sich nach Bedarf umzupositionieren, aber sie muss den Zweck der Positionierung aufrechterhalten. Es ist wichtig, die therapeutische Wirkung einer Positionierung regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie das gewünschte Ergebnis oder Ziel erreicht.(8) Die Positionierungstechnik sollte klinisch wirksam und im Idealfall evidenzbasiert sein.

Indikationen(edit | edit source)

Die Indikationen und der Zweck der therapeutischen Positionierung hängen von der zu behandelnden Patientengruppe ab.(9)(10)(11)(12)(13) Sie ist jedoch in der Regel für Patienten indiziert, die Schwierigkeiten haben, sich zu bewegen, oder Ruhephasen benötigen, wenn die normale Funktion beeinträchtigt ist. Die Patienten sollten immer ermutigt werden, sich selbständig zu bewegen, aber wenn Hilfe erforderlich ist, sollten die Patienten so viel wie möglich der Bewegung übernehmen.(14)

  1. Komfort und Bequemlichkeit:
    • In verschiedenen Studien wurden die Auswirkungen verschiedener Positionierungsstrategien auf den Komfort und die Schmerzen der Patienten untersucht:
      • Personen mit hohem Dekubitusrisiko „sollten eher höher spezifizierte Schaumstoffmatratzen als Standard-Krankenhausmatratzen verwenden.“(15)
      • Der Wechsel von der Rückenlage in eine halbsitzende Position nach einer transfemoralen Koronarangiographie hilft, Leisten- und Rückenschmerzen zu reduzieren, ohne dass es zu vermehrten vaskulären Komplikationen kommt.(16)
      • Nach einer perkutanen Koronarintervention haben Personen, die in der Fowler-Lagerung positioniert werden, bei der das Kopfende des Bettes auf 45-60° erhöht ist, weniger Rückenschmerzen, ohne dass es zu einer Zunahme von vaskulären Komplikationen kommt.(17)
  2. Posturale Ausrichtung für optimale Funktion:
    • Die Positionierung spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Kontrakturen und der Ausrichtung der Körperhaltung, indem sie das Bewegungsausmaß der Gelenke aufrechterhält oder verbessert, die Entwicklung weiterer Kontrakturen verhindert und die funktionelle Unabhängigkeit fördert bzw. verbessert.
    • Die Positionierung spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADLs), wie z. B. dem Schlucken,(18)(19) Vokalisation und Sprachproduktion,(20) und die Körperpflege.
      • Die Schluckfunktion wird „direkt und indirekt“ durch die Kopf- und Nackenhaltung und den veränderten Tonus der vorderen Halsmuskulatur beeinflusst.(21)(22)
      • Es hat sich gezeigt, dass eine aufrechte oder leicht zurückgelehnte Position ein sicheres Schlucken erleichtert und das Risiko einer Aspirationspneumonie verringert.(19)
  3. Druckentlastung:
    • Durch routinemäßige Positionswechsel wird die Wahrscheinlichkeit von Dekubitus im Krankenhaus um 14 % verringert.
    • Die Verwendung eines Lagerungsgeräts als Alternative zur Bewegung durch das Personal ist mit einer statistisch signifikanten Verringerung der im Krankenhaus erworbenen Dekubitus in der Intensivpflege verbunden.(23)
    • Hilfsmittel für die Positionierung, einschließlich Kissen und druckentlastende Matratzen, werden mit einer besseren Entlastung und einer geringeren Häufigkeit von Dekubitus in Verbindung gebracht.(15)
    • Rollstuhlkissen gelten als primäre Druckentlastungsvorrichtung für Rollstuhlfahrer.(24) Die Form der Rückenlehne und der Neigungswinkel können ebenfalls eine Rolle bei der Aufrechterhaltung eines niedrigen Gesäßdrucks und der Durchblutung spielen.(25)
  4. Verbesserung der Durchblutung:
    • Die Positionierung ist eine wesentliche Intervention zur Verbesserung der Durchblutung, zur Verringerung von Ödemen und zur Vorbeugung von Hautdefekten und Dekubitus.
    • Die Positionierungsstrategien zielen darauf ab, die Extremitäten hochzulagern und zu stützen, um eine angemessene Durchblutung zu fördern und Flüssigkeitsansammlungen zu verhindern.
      • Das Hochlagern der Beine im Sitzen bei Patienten mit venös-bedingten Ulzera verbessert den venösen Rückfluss und minimiert Ödeme und Schmerzen.(26) Das Hochlagern des Beins über Herzhöhe zeigte den größten Nutzen,(27) wobei die Hochlagerung für eine Stunde pro Tag signifikant mit der Vorbeugung eines erneuten Auftretens von venösen Wunden verbunden ist.(28)
      • Die Hochlagerung der Hand bei akuten Rückenmarksverletzungen unterstützt den venösen Rückfluss und reduziert den arteriellen hydrostatischen Druck, um Ödeme zu minimieren.(29)
  5. Verbesserung der Atmung:
    • Bei Patienten, die mechanisch beatmet werden, verbessern sowohl die halbsitzende Position mit 30-45 Grad erhöhtem Kopfteil als auch die Bauchlage die Oxygenierung. Sie verringern das Auftreten von Hypoxämie, vergrößern das Lungenvolumen und verringern das Auftreten von beatmungsassoziierter Pneumonie.(30)(31)(32)(33)
    • Es gibt Evidenz dafür, dass die Seitenlage bei hämodynamisch stabilen, mechanisch beatmeten Patienten den Komfort erhöhen und den durch Schwangerschaft oder Adipositas verursachten Druck auf den Bauch verringern kann.(34)(35)
    • Die Lagerungsdrainage oder posturale Drainage ist eine Positionierungstechnik zur Verbesserung der Atmung durch Mobilisation von Bronchialsekret mit Hilfe der Schwerkraft, um den Abtransport von bronchopulmonalem Sekret aus dem Tracheobronchialbaum zu erleichtern.(36)
  6. Verbesserung des sensorischen Inputs:
    • Angemessene Erregung und Wachheit (Arousal) sind entscheidend für eine optimale Beteiligung, Partizipation (Teilhabe) und Leistung des Patienten bei täglichen Aktivitäten. Die richtige Positionierung kann den sensorischen Input optimieren, die Erregung steigern und die Beteiligung an täglichen Aktivitäten verbessern.
    • Adaptives Sitzen kann die Haltungskontrolle und -stabilität erheblich verbessern, was zu einer besseren sensorischen Verarbeitung führt.(37) Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine korrekte Ausrichtung von Kopf und Rumpf mit einer aufrechten Körperhaltung die Wachheit erhöhen kann.(38)
  7. Verbesserung der psychischen Gesundheit:
    • Positionierungsstrategien spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung der psychischen Gesundheit und des psychischen Wohlbefindens.
    • Hilfsmittel zur Positionierung wie z.B. Stehhilfen können das psychische Wohlbefinden verbessern, indem sie die Autonomie und das Selbstwertgefühl fördern.
      • Untersuchungen haben ergeben, dass die Nutzer von Hilfsmitteln unabhängiger werden und ein Gefühl der Kontrolle über ihre Umgebung bekommen, was zu einem besseren Selbstwertgefühl und allgemeinem psychischen Wohlbefinden führt.(39)
      • Evidenz belegt, dass die aufrechte Haltung das psychische Wohlbefinden verbessert, indem sie die Wachheit, Aufmerksamkeit und Stimmung steigert. Dies wurde bei Personen mit progressiver Multipler Sklerose beobachtet(40) sowie bei Kindern.(41)
    • Positionierungshilfen, die eine aufrechte Haltung fördern, fördern auch das soziale Engagement, verringern das Gefühl der Isolation und verbessern die allgemeine psychische Gesundheit und das Wohlbefinden, indem sie eine verstärkte Partizipation (Teilhabe) an sinnvollen Aktivitäten ermöglichen.(40)
  8. Bewahrung von Würde und Respekt:
    • Die Achtung der Würde der Patienten ist ein Grundprinzip der Gesundheitsversorgung.
    • Patienten, die immobil sind, können sich verletzlich und abhängig fühlen. Richtige Positionierungstechniken, die die Beteiligung des Patienten fördern, können dazu beitragen, negative Emotionen zu lindern und sein Gefühl von Würde und Selbstwert zu stärken.

Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen ( edit | edit source )

Für die Positionierung im Allgemeinen gibt es keine Kontraindikationen an sich. Einige Positionen sind jedoch unter bestimmten Bedingungen oder bei spezifischen Erkrankungen kontraindiziert. Dies betrifft vor allem Erkrankungen, die meist in Krankenhäusern vorkommen, insbesondere auf Intensivstationen oder postoperativen Stationen.(42)(43)

Bauchlagerung (Bauchlage) Trendelenburg-Lagerung Anti-Trendelenburg-Lagerung
Absolute Kontraindikation:(42)

  • Instabile Wirbelsäulenfraktur oder Instabilität der Wirbelsäule
  • Akute Blutungen (z. B. hämorrhagischer Schock, massive Hämoptysen)(43)
  • Erhöhter intrakranieller Druck (ICP) >30 mmHg oder zerebraler Perfusionsdruck <60 mmHg
  • Trachealoperation oder Sternotomie in den letzten zwei Wochen
Kontraindikationen:

  • Intrakranieller Druck > 20 mmHg
  • Patienten, bei denen ein erhöhter intrakranieller Druck vermieden werden soll (z. B. Neurochirurgie, Aneurysmen, Augenoperationen)
  • Unkontrollierter Bluthochdruck
  • Abdominelle Distension
  • Speiseröhrenoperationen
  • Kürzlich aufgetretene massive Hämoptysen im Zusammenhang mit einem kürzlich operativ oder mit Strahlentherapie behandelten Lungenkarzinom
  • Unkontrollierte Atemwege mit Aspirationsgefahr (Sondenernährung oder Mahlzeit vor kurzem)
Kontraindikation:

  • Hypotension
  • Vasoaktive Medikamente
Relative Kontraindikation:(42)

  • Erhöhter intrakranieller Druck >30 mmHg oder zerebraler Perfusionsdruck <60 mmHg(43)
  • Hämodynamische Instabilität
  • Instabile Frakturen des Beckens oder der langen Röhrenknochen
  • Offene abdominelle Wunden

Klinische Überlegungen ( edit | edit source )

  1. Ausgangsposition. Klinische Überlegungen zur Positionierung von Patienten sind für verschiedene medizinische Verfahren, diagnostische Tests und therapeutische Interventionen von entscheidender Bedeutung. Die Ausgangsposition eines Patienten kann diese Überlegungen erheblich beeinflussen.
    • Die Körperhaltung kann einfach definiert werden als die Position des Körpers im Raum, in der der Körper bei dynamischen und statischen Bewegungen das Gleichgewicht halten kann. Diese Position sollte maximale Stabilität bei minimalem Energieverbrauch und minimaler Belastung des Körpers bieten, was für jede Positionierungsstrategie grundlegend ist.(4)
    • Vor der therapeutischen Positionierung ist eine Haltungsanalyse erforderlich. Dabei sollten Fehlhaltungen wie eine vorwärtsgerichtete Kopfhaltung, Hyperkyphose, Hyperlordose, Skoliose und Beckenfehlstellungen, wie z. B. eine „windswept deformity“, berücksichtigt werden.
  2. Druckquellen . Dekubitus entstehen in bestimmten Bereichen, wenn Weichteile über einen längeren Zeitraum zwischen einem Knochenvorsprung und einer Außenfläche zusammengedrückt werden.(6) Immobilität ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von diesen chronischen Wunden. Vorbeugung ist die beste Maßnahme, insbesondere bei Patienten, die Schwierigkeiten haben, sich selbst zu positionieren. Setzen Sie Prioritäten bei der Positionierung, um sich auf die Bereiche zu konzentrieren, die Ihnen am meisten Sorgen bereiten.
  3. Orthopädische Überlegungen. Orthopädische Überlegungen zur Positionierung von Patienten spielen eine wichtige Rolle für den Erfolg einer Operation und die Minimierung von Komplikationen.
    • Belastungsstatus. Der Belastungsstatus eines Patienten kann die Überlegungen zur Positionierung erheblich beeinflussen. Patienten, die beidseitig entlasten müssen oder nur eine Extremität belasten dürfen, benötigen möglicherweise zusätzliche Unterstützung und Stabilisierung während der Positionierung. Die richtige Positionierung sollte darauf abzielen, das Gewicht des Patienten gleichmäßig zu verteilen, um die Stabilität zu erhalten und eine übermäßige Belastung der nicht betroffenen Bereiche zu vermeiden.
    • Knietotalendoprothese (Knie-TEP). In Rückenlage sollte bei diesen Patienten vermieden werden, ein Kissen oder eine Rolle unter das operierte Knie zu legen. Die Evidenz deutet darauf hin, dass die Hochlagerung auf einer stillstehenden Motorschiene (CPM) mit einer Hüft- und Knieflexion von 30° die Schwellung des Knies lindern und den Blutverlust minimieren kann, was zu einer frühen Rehabilitation und einem verbesserten postoperativen Ergebnis für das Bewegungsausmaß führt.(44)(45) Eine direkte Belastung auf das operierte Knie, z. B. im Knien, sollte vermieden werden, bis die Narbe gut verheilt ist und die Schmerzen kontrolliert sind.
    • Hüfttotalendoprothese (Hüft-TEP). Hier gibt es entsprechende Vorgaben und funktionelle Beschränkungen je nach chirurgischem Verfahren, Implantat und Präferenz des Operateurs. In der Regel gelten diese Vorsichtsmaßnahmen für 6 Wochen ab der Operation. Die derzeitige Evidenz unterstützt jedoch nicht die routinemäßige, allgemeine Anwendung einer Luxationsprophylaxe bei Patienten nach einer Hüft-TEP bei primärer Koxarthrose.(46)
      • Anteriorer Zugang – Vermeiden: Außenrotation, aktive Abduktion und Flexion der Hüfte über 90°
      • Posteriorer Zugang – Vermeiden: Hüftinnenrotation, Adduktion über die Mittellinie und Flexion der Hüfte über 90°
      • Lateraler Zugang – Vermeiden: Außenrotation, aktive Abduktion und Extension der Hüfte
    • Nach Amputation. Bei der Positionierung einer Person nach einer Amputation gibt es verschiedene Überlegungen, die von der Höhe und der Art der Amputation, dem allgemeinen Gesundheitszustand der Person und den Empfehlungen des medizinischen Personals abhängen.
      • Der Stumpf sollte so ausgerichtet werden, dass der Druck auf die Narbe minimiert, die Heilung gefördert und die Ödembildung eingedämmt wird.
      • Zur Reduktion des Kontrakturrisikos:
        • Transtibiale Amputation / Unterschenkelamputation: Verkürzung der Hüft- und Kniebeuger vermeiden
        • Transfemorale Amputation / Oberschenkelamputation: Verkürzung der Hüftflexoren, -abduktoren und -außenrotatoren vermeiden(47)
    • Vorsichtsmaßnahmen für das Sternum. Nach einer Operation am offenen Herzen sollten folgende Winkelmaße an der Schulter vermieden werden: Flexion über 90 Grad, Außenrotation über die Neutralstellung hinaus und Abduktion über 90 Grad. Wenn der Patient Positionswechsel selbständig ausführen kann, sollte er vermeiden, sich über die Arme übermäßig zu ziehen, schieben oder abzustützen. Auch sollten asymmetrische bzw. einseitige Aktivitäten der oberen Extremität vermieden werden.(48)
    • Vorsichtsmaßnahmen für die Wirbelsäule. Für die Wirbelsäule bestehen Richtlinien oder Einschränkungen zum Schutz der Wirbelsäule und zur Verringerung des Risikos weiterer Verletzungen nach einer Wirbelsäulenoperation, einem Wirbelsäulentrauma oder bei Verdacht auf Wirbelsäuleninstabilität.
      • Nach einer Wirbelsäulenoperation kann es notwendig sein, die Flexion der Wirbelsäule zu limitieren. Dies kann die Fähigkeit des Patienten einschränken, bestimmte Positionen bequem einzunehmen, weshalb möglicherweise Änderungen in der Haltung vorgenommen werden müssen, um eine übermäßige Krümmung, Rotation oder Flexion der Wirbelsäule zu vermeiden. Eine klare Kommunikation und ein klares Verständnis der spezifischen Vorsichtsmaßnahmen und ihrer Auswirkungen auf die Positionierung sind entscheidend, um die Sicherheit der Patienten und optimale Ergebnisse zu gewährleisten.
    • Externe Fixation. Ein Fixateur Externe ist eine sperrige und schwere medizinische Vorrichtung, die zur Stabilisierung und Ruhigstellung von Knochenbrüchen oder anderen orthopädischen Erkrankungen verwendet wird. Je nach Lage und Zweck des Fixateurs können bestimmte Bewegungen, Positionen und Belastungen limitiert sein, was die Fähigkeit des Patienten, sich zu bewegen oder bestimmte Aktivitäten durchzuführen, einschränken kann. Zur Druckentlastung, zur Verbesserung des Komforts und zur Vorbeugung von Hautverletzungen kann eine geeignete Polsterung oder eine spezielle Lagerungshilfe erforderlich sein.(49)
  4. Neurologische Überlegungen.
    • Tonus
      • Spastizität kann die Positionierung aufgrund eines verringerten Bewegungsausmaßes oder Schwankungen des Tonus einschränken
      • Ein schlaffer Tonus kann das Risiko einer Subluxation bei falscher Positionierung erhöhen.
      • Schienen können das Tonusmanagement oder den Schutz der Extremität unterstützen, aber es ist wichtig, den Druck zu überwachen
    • Kognition. Aufmerksamkeit, Auffassungsgabe und Gedächtnis spielen eine entscheidende Rolle für die Fähigkeit eines Patienten, die Anweisungen zur Positionierung zu verstehen und zu befolgen.(50) Überlegen Sie, ob der Patient die Positionierung verstehen kann; ob er weiß, wann er um Hilfe rufen muss und ob er in einer bestimmten Position sicher ist.
    • Sensibilität. Beeinträchtigt direkt die Fähigkeit des Patienten, Beschwerden oder Schmerzen zu spüren und mitzuteilen. Bei eingeschränkter Sensibilität ist der Patient möglicherweise nicht in der Lage, eine genaue Rückmeldung über sein Wohlbefinden zu geben.(51)
  5. Kardiorespiratorische Überlegungen.
    • Aspirationsrisiko. Von Aspiration spricht man, wenn Nahrung, Flüssigkeit oder ein anderer Fremdkörper in die Atemwege und die Lunge gelangt. Bei Patienten mit bekanntem Aspirationsrisiko sollte das Kopfende des Bettes nach dem Essen bis zu einer Stunde lang auf mindestens 30-45 Grad erhöht werden.(52)(53) Lesen Sie hier mehr über den Zusammenhang zwischen Körperhaltung und Schlucken.
    • Vorsichtsmaßnahmen bei Herzschrittmacher. Diese Vorsichtsmaßnahmen entsprechen den Vorsichtsmaßnahmen für das Sternum mit der zusätzlichen Vorgabe, das Greifen hinter den Rücken zu vermeiden (z. B. Bewegungen wie das Schließen eines BH-Trägers). Lesen Sie hier mehr über Vorsichtsmaßnahmen nach dem Einsetzen von kardialen implantierbaren elektronischen Geräten.
  6. Überlegungen zum Blutkreislauf.
    • Ödembehandlung. Typischerweise müssen ödematöse Extremitäten hochgelagert werden, idealerweise über die Höhe des Herzens. Dies sollte bei der Festlegung der Prioritäten für andere therapeutische Interventionen mit Positionierung berücksichtigt werden. Lesen Sie hier mehr über die Behandlung von Ödemen.
  7. Überlegungen zur Mobilität. Die Mobilität spielt bei der Positionierung eine wichtige Rolle, da sie die Fähigkeit einer Person beeinflusst, selbstständig die Position zu wechseln, sich zu bewegen und die Stabilität aufrechtzuerhalten. Es ist wichtig, das Mobilitätsniveau einer Person zu beurteilen und ihre spezifischen Mobilitätsprobleme zu berücksichtigen, um einen umfassenden Positionierungsplan zu entwickeln, der Mobilität, Sicherheit und allgemeine funktionelle Unabhängigkeit fördert.

Übersicht der Patientenpositionen ( edit | edit source )

Jede der unten aufgeführten Patientenpositionen hat einzigartige Vorteile und Überlegungen, und die spezifische Position, die verwendet wird, hängt von der durchzuführenden Aktivität oder Intervention, den Patientenfaktoren und den Präferenzen des Rehabilitationspersonals ab. Darüber hinaus sollte bei der Positionierung des Patienten stets die Sicherheit des Patienten im Vordergrund stehen, um Dekubitus zu vermeiden, die richtige Ausrichtung beizubehalten und eine ausreichende Durchblutung und Atmung zu gewährleisten.

Hilfsmittel für den Positionswechsel ( edit | edit source )

Hilfsmittel für die Positionierung sind Hilfsmittel oder Ausrüstungen, die Personen dabei helfen sollen, eine optimale Körperpositionierung und -unterstützung zu erreichen, um Komfort, Funktion und Unabhängigkeit zu verbessern. Diese Geräte sind vor allem für Personen mit Mobilitätseinschränkungen, körperlichen Behinderungen oder Erkrankungen von Vorteil, die ihre Fähigkeit zur Aufrechterhaltung einer korrekten Haltung und Position beeinträchtigen.(54) Hilfsmittel ermöglichen es dem Gesundheitspersonal auch, Patienten so zu positionieren und zu bewegen, dass das Verletzungsrisiko für sie selbst und ihre Patienten verringert wird.

Zu den Hilfsmitteln, die für die Positionierung verwendet werden können, gehören Rutschbretter, Handtücher, Kissen, Polster, Schienen, Schlafsysteme, adaptive Sitzmöbel, Stehbretter und andere Stehhilfen.

Lesen Sie hier mehr über die breite Palette an Hilfsmitteln, die zur Unterstützung der Positionierung der Patienten zur Verfügung stehen.

Tabelle.2 Häufige Patientenpositionen(55)(56)
Position Beschreibung Zweck und Patientengruppe Hilfsmittel
Rückenlagerung (Rückenlage) Auf dem Rücken liegend, in anatomischer Position.
Kopf und Schultern können zum besseren Komfort mit einem Kissen leicht erhöht werden, sofern dies nicht kontraindiziert ist.

Abbildung.1 Rückenlage(55)

  • Am häufigsten verwendete Position
  • Erleichtert die Untersuchung des Patienten
  • Erholungs- und Ruheposition
  • Kissen für Komfort und Entlastung – unter dem Kopf, der Lendenwirbelsäule oder den Extremitäten.
  • Keil zur Hochlagerung der Extremitäten zur Ödembehandlung
  • Schienen zur Ausrichtung der Extremitäten und zum Erhalt der Muskellänge
  • Fersenschoner verwenden oder die Fersen über eine Handtuchrolle frei halten, um das Dekubitusrisiko zu verringern
Trendelenburg-Lagerung Das Kopfende des Bettes wird abgesenkt und das Fußende des Bettes angehoben; bei einem Stehbrett wird das Kopfende nach unten gekippt, die Arme bleiben an der Seite.

Abbildung. 2 Trendelenburg-Lagerung

  • Fördert den venösen Rückfluss
  • Lagerungsdrainage – Gute Position für die Atemphysiotherapie
  • Überwachung der Vitalparameter (HF, Blutdruck und SpO2)
  • Stehbretter eignen sich für eine allmähliche und langsame Veränderung der Position
  • Eine Bauchbinde kann zur Unterstützung des venösen Rückflusses verwendet werden
Anti-Trendelenburg-Lagerung Das Kopfende des Bettes wird angehoben und das Fußende des Bettes abgesenkt; bei einem Stehbrett wird das Kopfende nach oben gekippt, die Arme bleiben an der Seite.

Abbildung 3. Anti-Trendelenburg-Lagerung

Seitenlagerung (Seitenlage) Auf der Seite liegend, wobei das obere Bein vor dem unteren Bein liegt und Hüfte und Knie gebeugt sind.

  • Eine Flexion von Knie und Hüfte der oben liegenden Extremität sowie ihre Positionierung vor dem Körper führt zu einer breiteren, dreieckigen Unterstützungsfläche und einer größerer Stabilität.
  • Eine stärkere Flexion der oberen Hüfte und des Knies sorgt für mehr Stabilität und Gleichgewicht.

Abbildung.4 Seitenlagerung (Seitenlage)

  • Reduziert die Lordose und fördert eine gute Ausrichtung des Rückens
  • Druckentlastung für Sakrum, Sitzbeinhöcker und Fersen
  • Verbessert die Verteilung des Körpergewichts
  • Senkt den Sympathikotonus (Seitenlage rechts)
  • Die Seitenlage rechts ist optimal bei Herzinsuffizienz und Zustand nach Myokardinfarkt ohne Bradykardie
  • Verringert den Schweregrad der Schlafapnoe
  • Kissen und Keile für Komfort, Ausrichtung und Stabilität unter dem Kopf, dem Oberarm und den unteren Extremitäten. Können auch hinter dem Rücken platziert werden, um das Zurückrollen in die Rückenlage zu verhindern.
135-Grad-Lagerung Auf halber Strecke zwischen Seitenlage und Bauchlage liegend, mit dem unteren Arm nach hinten und dem oberen Arm in Schulter- und Ellbogenflexion.
Das obere Bein ist in der Hüfte und im Knie stärker gebeugt als das unten liegende Bein.

Abbildung 5: 135°-Lagerung(55)

  • Verhindert die Aspiration
  • Druckentlastung für Sakrum, Trochanter major, Sitzbeinhöcker und Fersen
  • Bequeme Schlafposition in der Schwangerschaft
  • Kissen für Komfort unter dem Kopf
  • Kissen unter dem Oberarm, um die Innenrotation zu minimieren
Bauchlagerung (Bauchlage) Auf dem Bauch liegend, wobei der Kopf zur Seite gedreht und die Hüften nicht gebeugt sind.

Abbildung.6 Bauchlage(55)

  • Hilft bei der Vorbeugung und Behandlung von Hüft- und Kniebeugekontrakturen
  • Verbessert die Sauerstoffversorgung des Blutes
  • Entlastung und Management von Dekubitus
  • Sekretabtransport
  • Kissen für Komfort unter Kopf und Bauch.
  • Behandlungsliegen haben oft ein Gesichtsausschnitt.
  • RotoProne-Bett
Fowler-Lagerung (halbsitzend oder halbliegend) Hohe Fowler-Lagerung: Kopfende des Bettes fast senkrecht
  • Fowler- und Hohe Fowler-Lagerung erleichtern das Schlucken und verringern das Aspirationsrisiko
  • Fördert die Expansion der Lunge
  • Reduziert den venösen Rückfluss
  • Verbessert die Toleranz für die aufrechte Körperlage
  • Senkt den intrakraniellen Druck
  • Senkt den intraokularen Druck
  • Reduziert den gastroösophagealen Reflux
  • Optimal für Patienten mit einer nasogastrischen Sonde
  • Nützlich bei kardialen, respiratorischen oder neurologischen Beeinträchtigungen zur Verbesserung der Toleranz für die aufrechte Körperlage nach längerer Bettruhe
  • Höhenverstellbares Bett oder Keil zur Erhöhung des Oberkörpers
  • Kissen zur Entlastung der Extremitäten
  • Fußstütze zur Vermeidung einer andauernden Plantarflexion und zur Verringerung des Abrutschens
Fowler-Lagerung:
Kopfteil des Bettes auf 45° bis 60° erhöht

Abbildung 7: Fowler-Lagerung(55)

Semi- oder Halb-Fowler-Lagerung:
Kopfteil des Bettes auf 30° bis 45° erhöht

Abbildung 8: Semi-Fowler-Lagerung(55)

Tiefe Fowler-Lagerung: Kopfteil des Bettes auf 15° bis 30° erhöht
Stand Der Körper wird in aufrechter Position gehalten. Schultern, Hüften und Füße sind ausgerichtet, das Gewicht wird von den Füßen getragen.
  • Verbesserung der Toleranz für die aufrechte Körperlage
  • Erhöhung der Gewichtsbelastung der unteren Extremitäten
  • Förderung der Knochendichte
  • Stehbrett
  • Stehständer
  • Einlagen
  • Gurtsysteme zur Entlastung des Körpergewichts
Figure.1 Patient Positions

Figure.7 Patientenpositionen(57)

Abbildung.8 Patientenpositionen(58)

Prinzipien der Positionierung ( edit | edit source )

Die folgenden Prinzipien sollten in Bezug auf die kurz- und langfristigen Ziele der Rehabilitation und des Managements für jeden Patienten berücksichtigt werden.(59)

  1. Individuelles Assessment. Jeder Patient hat individuelle Bedürfnisse und Vorlieben. Die Durchführung einer individuellen Befunderhebung und die Berücksichtigung des Gesundheitszustands, der Mobilitätseinschränkungen und der Komfortpräferenzen eines Patienten sind für eine würdevolle und respektvolle Positionierung unerlässlich.
    • Definieren Sie die funktionellen Beeinträchtigungen und Fähigkeiten des Patienten in Bezug auf die Positionierung
      • Verfügt der Patient über die entsprechende Muskellänge, um die gewünschte Position bequem halten zu können?
      • Hat der Patient die kognitiven Fähigkeiten, um sicher in der Position zu bleiben?
      • Kann der Patient die Position aufgrund seiner kardiopulmonalen Bedürfnisse tolerieren?
    • Identifizieren Sie die Risikofaktoren der vorgeschlagenen Positionierung
      • Einschließlich Sensibilitätsstörungen, Druckquellen oder Hautrissen, Sturzgefahr, Zunahme der Schmerzen oder Faktoren der Patientensicherheit
    • Bestimmen Sie, wie viel Unterstützung und wie viel Hilfe Ihr Patient bei der Positionierung benötigt
      • Unabhängig
        • Der Patient ist in der Lage, selbständig und sicher die Position zu wechseln.
      • Beaufsichtigung
        • Der Patient benötigt keine Hilfe mit Körperkontakt, kann aber verbale Hinweise benötigen
      • Minimale Unterstützung
        • Der Patient ist kooperativ und zuverlässig, benötigt aber minimale körperliche Hilfe bei der Positionierung
        • Ist in der Lage, 75 % der geforderten Tätigkeit selbständig auszuführen
        • Erfordert in der Regel nur eine Person
      • Mäßige Unterstützung
        • Der Patient benötigt mäßige körperliche Hilfe
        • Ist in der Lage, 50 % der geforderten Tätigkeit selbständig auszuführen
        • In der Regel sind zwei Personen erforderlich
        • Kann Hilfsmittel zur Unterstützung bei der Positionierung benötigen
      • Maximale Unterstützung
        • Der Patient benötigt volle körperliche Unterstützung beim Positionswechsel
        • Ist in der Lage, 0 – 25 % der geforderten Tätigkeit selbständig auszuführen
        • Kann unberechenbar und unkooperativ sein
        • Erfordert Hilfsmittel zur Unterstützung bei der Positionierung
    • Nach jeder Positionierungsmaßnahme sollte neu beurteilt werden
      • Hat die Positionierung das gewünschte Ergebnis erzielt?
      • Gab es negative/unerwünschte Ergebnisse (z.B. die Entwicklung von Dekubitus)?
  2. Bestimmen Sie den Zweck der Positionierung. Warum wird diese Position bei diesem Patienten angewendet? Dient sie der genauen Durchführung einer Untersuchung, der Erzielung eines bestimmten therapeutischen Effekts oder der Prävention?
  3. Zusammenarbeit und Kommunikation. Die Einbindung der Patienten in den Positionierungsprozess, indem sie um ihren Beitrag gebeten und in die Entscheidungsfindung einbezogen werden, stärkt sie und fördert den Respekt. Eine klare und einfühlsame Kommunikation fördert das Verständnis, die Zusammenarbeit und die Toleranz des Patienten bei der Positionierung.
  4. Angemessene Unterstützung und Ausrüstung. Die Verwendung geeigneter Untergründe (z. B. druckentlastende Matratzen, Lagerungsmaterial) und Hilfsmittel (z. B. Bettgitter, Kissen) gewährleistet eine korrekte Ausrichtung, Komfort und Sicherheit während der Positionierungsmanöver.
  5. Körpermechanik. Achten Sie auf eine gute Körpermechanik und befolgen Sie die Grundsätze für das Bewegen und Handling zu Ihrer Sicherheit und der Ihres Patienten.
  6. Schulung und Edukation. Rehabilitationsfachleute sollten eine umfassende Schulung zu korrekten Positionierungstechniken erhalten und ihr Wissen als Experten für Körperausrichtung und Mobilität mit anderen Rehabilitationsfachleuten, ihren Patienten und Hilfspersonen über die Gründe für die Anwendung der Positionierung teilen.
  7. Regelmäßige Positionswechsel. Die Patienten sollten die Position häufig wechseln, um den Druck zu verringern und die Blutzirkulation zu fördern. Die Einführung eines Positionierungsplans, der sich an der Toleranz des Patienten und den Richtlinien des Gesundheitsförderung orientiert, trägt dazu bei, die Würde des Patienten zu wahren und Komplikationen zu vermeiden.
  8. Dokumentation. Jegliche Position kann für den Patienten schädlich sein, wenn sie über einen längeren Zeitraum eingenommen wird. Dokumentieren Sie den Umfang der erforderlichen Unterstützung, die verwendeten Hilfsmittel und alle getroffenen Sicherheitsvorkehrungen, insbesondere wenn der Patient nach der Behandlung in einer Position verbleibt. Dokumentieren Sie z. B., dass die Rufglocke des Patienten in Reichweite zurückgelassen wurde sowie jede Übergabe mit der nächsten behandelnden Fachkraft, einschließlich des Zeitrahmens für den anstehenden Positionswechsel.

Zusammenfassung(edit | edit source)

  • Die Positionierung ist ein nützliches multidisziplinäres therapeutisches Instrument, das auf die individuellen Bedürfnisse, Vorlieben und Einschränkungen eines Patienten abgestimmt werden kann.
  • Evidenzbasierte Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Positionierung einen erheblichen Einfluss auf den Komfort und die Erholung eines Patienten haben kann.
  • Der Zeitpunkt und die Häufigkeit von Positionswechsel können wichtige Faktoren sein.
  • Die Verwendung von druckentlastenden Untergründen kann den Patientenkomfort weiter erhöhen und Dekubitus verhindern.
  • Durch individuelle Assessments, regelmäßige Positionswechsel, kooperative Kommunikation und angemessene Unterstützung können Einrichtungen ein Umfeld schaffen, das die Grundsätze der Würde und des Respekts wahrt. Eine regelmäßige Bewertung der Wirksamkeit der Positionierungsstrategie ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass die gewünschten Ziele erreicht werden.

Referenzen (edit | edit source)

  1. Jones M & Gray S (2005) Assistive technology: positioning and mobility. In SK Effgen (Ed) Meeting the Physical Therapy Needs of Children. Philadelphia: FA Davis Company.
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