Allgemeine Prinzipien der Sportrehabilitation

Originale Autorin Wanda van Niekerk basierend auf dem Kurs von Lee Herrington

Top-Beitragende Wanda van Niekerk, Kim Jackson und Jess Bell

Einleitung(edit | edit source)

Gestaltung eines Rehabilitationsprogramms(1)

Um ein wirksames Rehabilitationsprogramm zu entwickeln, muss der Kliniker die spezifischen Leistungsanforderungen des Sportlers kennen. Was sind die Ziele des Sportlers? Aber auch: Was ist sein aktueller Zustand? Die Erfassung des aktuellen Status eines Sportlers gibt auch Aufschluss über seine aktuellen Einschränkungen. Meistens stehen diese Einschränkungen im Zusammenhang mit Gewebeverletzungen. Die Umsetzung eines Rehabilitationsprogramms kann nur beginnen, wenn diese Faktoren bekannt sind.

Der Rehabilitationsplan besteht aus einem Belastungsplan mit einer klaren Reihe von Interventionsabsichten. Ziel ist es, Anpassungen zu erreichen, die den Sportler von seinem aktuellen Zustand zu seinen Leistungszielen führen. Zu den wichtigen Überlegungen gehören die Überwachung und Überprüfung der Maßnahmen und die Kontrolle des angestrebten Ergebnisses.(1)

Leistungsbezogenes Rückwärtsdenken ( edit | edit source )

  • Durchführung einer leistungsbezogenen Bedarfsanalyse mit dem Sportler(2)
    • Was ist das Leistungs- oder Endziel des Sportlers?
    • Was ist erforderlich, um dieses Ziel zu erreichen?
    • Welche körperlichen Eigenschaften untermauern diese Ziele?
    • Was sind die aktuellen Fähigkeiten?
    • Was sind die Barrieren und Förderfaktoren?

Komponenten einer leistungsbezogenen Bedarfsanalyse ( edit | edit source )

Berücksichtigen Sie bei einer tätigkeitsspezifischen Bedarfsanalyse die folgenden Punkte:(2)

Komponenten einer tätigkeitsspezifischen, leistungsbezogenen Bedarfsanalyse (2)
  • Sportart, Rolle, Position
    • Welche Rolle spielt der Sportler bei der Aktivität oder Sportart?
  • Dauer der Leistung
    • Wie lange dauert die gesamte Leistung des Sportlers?
    • Wie lange und wie häufig wird trainiert?
  • Dauer der Aktivität
    • Handelt es sich um eine kontinuierliche Aktivität oder sind Schübe von unterschiedlicher Intensität und Dauer erforderlich?
  • Aktivitäten
    • Worum geht es dabei?
      • Springen, Landen, Sprinten, Richtungswechsel, Treten, Werfen, Heben, Tragen?
  • Aufprallsport/Kollisionssport/Kontaktsport
  • Zurückgelegte Distanzen und Bewegungsrichtungen
  • Ausdauer und kapazitätsbezogene Anforderungen
  • Anforderungen an die Kraft
  • Maßgebliche Muskelgruppen
  • Maßgebliche Muskelaktionen
  • Anforderungen an Beweglichkeit und Bewegungsausmaß
  • Anforderungen an die motorischen Fertigkeiten

Ein Paradigma für Bedarfsanalyse und Rehabilitation ( edit | edit source )

  • Die Leistungsanforderungen können Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordinationsaufgaben umfassen.
  • Bei einer Verletzung müssen der aktuelle Zustand des verletzten Gewebes und der ganzheitliche Status des Sportlers beurteilt werden.

    Paradigma der Bedarfsanalyse(1)

    • Zur Beurteilung des aktuellen Gewebestatus sind verlässliche und sensible Bewertungsmethoden erforderlich
      • Was kann das verletzte Gewebe zum jetzigen Zeitpunkt tolerieren?
      • Was kann der Einzelne in Bezug auf das verletzte Gewebe zum jetzigen Zeitpunkt mit dieser Verletzung tun?
      • Erwägen Sie dichotomische vs. abgestufte Beurteilungsansätze
        • Dichotomische Beurteilung:
          • „Eine bestimmte Struktur ist schmerzhaft, also ist sie verletzt“.
          • Einfacher Test mit einer Ja- oder Nein-Antwort: ja, die Struktur ist verletzt; oder nein, die Struktur ist nicht verletzt
        • Abgestufte Beurteilung
          • Abgestufte Belastungsexposition des Gewebes, um festzustellen, wie viel Belastung das verletzte Gewebe tolerieren kann
      • Häufig wird davon ausgegangen, dass eine akute Muskel-/Band-/Sehnenverletzung keine Belastungstoleranz aufweist, wenn die Struktur verletzt ist. Diese verletzten Strukturen können jedoch oft noch ein gewisses Maß an Belastung vertragen, auch wenn es nur sehr gering ist.
        • Das Ausmaß der Belastung, das ein verletztes Gewebe tolerieren kann, muss eindeutig bestimmt werden. (1)
          • Es ist zu beachten, dass eine signifikante Muskelatrophie innerhalb von 5 bis 14 Tagen nach Inaktivität auftreten kann.(3) Daher ist es von entscheidender Bedeutung, die Mindestaktivität zu bestimmen, die ein verletzter Sportler ausüben kann, um das Auftreten von Atrophie aufgrund von Unteraktivität zu verringern.

Prinzipien der Rehabilitation ( edit | edit source )

Wo fängt man an? ( edit | edit source )

  • Bestimmen Sie den Startpunkt
  • Schaffen Sie eine stabile Ausgangsbasis
    • Die Ermittlung der Lücken und eines Startpunkts für die Belastung kann als Schaffung einer stabilen Ausgangsbasis betrachtet werden. Der Startpunkt ist nicht immer gleich Null (d. h. keine Kraft oder keine Beweglichkeit); daher ist ein abgestufter Ansatz bei der Beurteilung des Toleranzniveaus des Gewebes entscheidend.
    • Kraft-Verformungskurve(2)

      Betrachten Sie die Kraft-Verformungskurve:

      • Hier können Sie Ihr Gedächtnis auffrischen: Ist Belastung grundsätzlich schlecht?
      • Bei der Belastung des Gewebes ist ein gewisses Maß an Mikroversagen zulässig, da dies zu physiologischen Veränderungen führt. Dies führt zu einer Gewebeanpassung, die das Gewebe langfristig stärkt.
      • Betrachtet man die Kraft-Verformungskurve, so führt eine suboptimale Belastung des Gewebes (d. h. eine Belastung vor der linken Seite der Zone des Mikroversagens) zu einer Gewebeatrophie, und das Gewebe wird sich auf das Niveau der angewendeten Belastung abschwächen.
      • Ebenso kann eine Überbelastung des Gewebes (d. h. Belastung auf der rechten Hälfte der Zone des Mikroversagens) zu irreparablen Schäden führen.
      • Daher ist es unbedingt erforderlich, die maximale Belastung anzuwenden, die das jeweilige Gewebe toleriert.

Grundlegende Theorien ( edit | edit source )

  • Mechanotransduktion = Umwandlung von mechanischer Energie in physiologische Energie.
  • Physical Stress theory.png

    Physical Stress Theory (etwa: Theorie des physikalischen Stresses)(4)

    • Biologisches Gewebe passt sich an Veränderungen im Ausmaß des Stresses bzw. der Belastung an
    • Die Aufrechterhaltung der Gewebetoleranz ist wichtig, um Atrophie zu verhindern, während Überlastung zu Hypertrophie führt.
    • Übermäßig hoher Gewebestress führt zu Gewebeverletzungen und potenziell dauerhaften Schäden.
    • Das Ausmaß, die Dauer und die Richtung der Belastung bestimmen das gesamte Expositionsniveau gegenüber physikalischem Stress
    • Verletzungen können durch kurzzeitigen, hohen Stress, durch lang andauernden, niedrigen Stress und/oder einem wiederholten, mäßigen Stress auf das Gewebe entstehen.
  • Prinzip der Spezifität = der Körper passt sich an die Belastungen an, die auf ihn einwirken
    • Lesen Sie hier mehr: The Basic Principles in Exercise Physiology
    • Jedes Gewebe erfordert eine spezifische Art der Belastung:
      • Knochen(5)
        • Maximale Anpassung bei relativ geringen Belastungsexpositionen („Bone gets bored“, etwa: „Knochen langweilen sich“)(1)
        • 40 – 60 Wiederholungen zur Maximierung der Anpassung(1)
      • Sehne(6)
        • Dehnungs-Verkürzungs-Aufgaben oder plyometrische Aufgaben zur Energieübertragung
        • Isometrische Kräfte – Übertragung von Kraft über ein Gelenk, um eine Gelenkbewegung zu erzeugen
        • Lesen Sie mehr: Tendon Load and Capacity
      • Muskel(7)
        • Reagiert auf die Art der Belastung
        • Reagiert auf den Bewegungsbereich, in dem die Last aufgebracht wird
        • Spezifische Geschwindigkeiten der Muskelkontraktion (olympischer Sprinter vs. ältere Person, die zum Einkaufen geht)

Wesentliche Fragestellungen bei der Wiederbelastung des verletzten Gewebes ( edit | edit source )

Zu den wichtigsten Punkten, die bei der Wiederbelastung von verletztem Gewebe zu beachten sind, gehören:(1)

  • Verstehen, was die stabile Ausgangsbelastung ist und auf welchem Niveau die Belastung beginnen sollte
  • Welche Kräfte belasten („stressen“) die verletzte Struktur?
  • Welche Kräfte und Belastungen stressen die verletzte Struktur nicht?
  • Bänder – Richtung und Ausmaß der verletzenden Kraft müssen definiert werden
  • Muskeln und Sehnen – die Art der Kontraktionskraft, die Kraftgeschwindigkeit und die Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Länge und Spannung müssen definiert werden
  • Gelenkfläche – Richtung und Größe der verletzenden Kräfte und die Auswirkungen einer Fehlstellung müssen definiert werden

Überwachung der Auswirkungen der Belastung ( edit | edit source )

Es ist wichtig zu wissen, wann man mit einer stufenweise Belastung/Stress fortfahren und wann man einen Schritt zurückgehen sollte. Es gibt mehrere Anzeichen für eine Über- oder Unterbelastung:(2)

  • Eine verstärkte Schwellung (Ödem) der trainierenden Muskeln deutet auf eine Entzündung hin – Überlastung.
    • Umfangsmessungen: nach der Aktivität, am Morgen und am Abend durchführen.
    • Idealerweise sollte die Schwellung zwischen den Tagen nicht zunehmen. Wenn sie nach dem Training zugenommen hat, sollte sie bis zum Abend zurückgehen. Wenn am nächsten Morgen immer noch ein Ödem besteht, sollte die Trainingsbelastung verringert werden.
  • Schmerzen
    • Visuelle Analogskala (VAS) 0-10, Bewertung der Punktzahl für eine bestimmte Bewegung oder Übung.
    • Jede Veränderung der Punktzahl >1 am Tag nach dem Training, die bis zum Abend nicht zurückgeht, kann auf eine Überlastung hinweisen.
  • Steifheit: Besonders am Morgen ist dies ein gutes Zeichen für eine Entzündung.
    • Verknüpfen Sie die Steifheit mit einer bestimmten Aufgabe oder Bewegung. Fragen Sie den Patienten zum Beispiel einfach, ob er morgens Schwierigkeiten hat, in die Hocke zu gehen.
  • Die Muskelkontraktilität oder -hemmung wird durch Schmerzen und Schwellungen beeinflusst.
    • Überwachen Sie die Kraft der Muskelkontraktion.(1)
  • Globale Belastungen(8)
    • Technologische Anwendungen und Tracker können hilfreich sein, wenn es darum geht, einen Ausgangspunkt für den Aufbau eines schrittweisen, progressiven Rehabilitationsprogramms ohne Über- oder Fehlbelastungen zu finden.

Progressive Belastungssteigerung ( edit | edit source )

  • Setzen Sie den Sportler / die Person schrittweise der Belastung auf Gewebe- und Systemebene aus.(9)
  • Maximal tolerierte Belastungen sind nötig, um eine supraphysiologische Belastung mit einem geringen Maß an Mikroversagen zu erzeugen, damit eine Adaptation (Anpassung) erfolgen kann(1)
  • Planen Sie ausreichend Erholungszeit für die Adaptation ein
  • Wenden Sie geeignete Belastungen an, um die erforderliche Anpassung zu bewirken
    • Prinzip der spezifischen Anpassung an die gestellte Anforderung (Specific Adaptation to Imposed Demand – SAID)
      • Anpassungen, die durch Training hervorgerufen werden, sind hochgradig spezifisch für die Art des Reizes oder der Überbelastung, die angewendet wird.(7)
      • SAID gilt für alle Systeme des Körpers
      • Die Anpassungen sind spezifisch für Kraft, Schnellkraft, Ausdauer, funktionelle Aktivität, Gelenkwinkel, Abfolge der Muskelaktivierungen, Energiesysteme und praktisch alle anderen vorhandenen Variablen

Schwerpunkte der Rehabilitation ( edit | edit source )

Wiederherstellung der Maximalkraft und Krafterzeugung ( edit | edit source )

  • Maximalkraft
    • Überwindung der muskulären Hemmung
      • Verwenden Sie die Muskelstimulation gleichzeitig zur Kontraktion des Muskels, um zu versuchen, die Kontraktion zu überlagern(10)
      • Nutzen Sie Irradiation oder Muskelarbeit der anderen Extremität, um neurale Aktivität in der verletzten Extremität zu erzeugen
      • Ganzkörper- oder lokale Vibration
      • Schmerzlinderung
      • Arbeiten Sie anfangs im mittleren Bereich, um die stärkste Kontraktion zu erzeugen Maximale Wiederholungen
    • Wiederholungsmaxima
      • In der Regel wird das Wiederholungskontinuum oder Kraft-Ausdauer-Kontinuum verwendet, um spezifische Belastungsempfehlungen zu geben.(7)
        • Für Muskelkraft sollten Sie niedrige Wiederholungen mit hohen Lasten verwenden: 1 – 5 Wiederholungen pro Satz mit 80 % – 100 % des Einwiederholungsmaximums (1RM)
        • Für Muskelhypertrophie verwenden Sie moderate Wiederholungen mit moderaten Lasten: 8 – 12 Wiederholungen pro Satz mit 60% – 80% des 1RM
        • Für Muskelausdauer verwenden Sie hohe Wiederholungen mit leichten Lasten: 15 + Wiederholungen pro Satz mit Lasten unter 60% des 1RM
      • Lesen Sie weiter: Loading Recommendations for Muscle Strength, Hypertrophy, and Local Endurance: A Re-Examination of the Repetition Continuum(7)
  • Krafterzeugung
    • Kraftgeschwindigkeit – langsame Kontraktion vs. schnelle Krafterzeugung

Wiederherstellung von Bewegungsfertigkeiten ( edit | edit source )

Das Lehren einer Bewegung beinhaltet das Durchlaufen verschiedener Lernphasen:(2)(11)

  • Akquisitions-/Kognitionsphase: Zerlegung der Funktion in einfache Bewegungen mit Wiederholungen.
  • Retentions-/Assoziationsphase: Abrufen und Ausführen der Aufgabe nach einem Zeitraum, in dem die Aufgabe nicht geübt wurde.
  • Transfer-/Autonomiephase: die Fähigkeit, eine Aufgabe auszuführen, ohne auf die Taktik zu achten. Im Idealfall möchten wir, dass unsere Patienten ein Stadium erreichen, in dem sie eine ähnliche, aber andere Aufgabe ausführen können als die, die sie in der Akquisitionsphase gelernt haben.

(12)

Wie wir die Patienten anleiten, hängt von dem Stadium des Lernens ab, in welchem sie sich befinden. In der ersten Phase werden geschlossene Fertigkeiten eingesetzt, um alle äußeren Einflüsse auszuschalten und den Fokus nach innen zu lenken (d. h. intrinsisch fokussierte Hinweise). Dies kann erreicht werden, indem der Patient aufgefordert wird, über den Zweck und den Mechanismus einer einfachen Bewegung, z. B. einer einbeinigen Kniebeuge, nachzudenken. Wiederholungen in dieser Phase fördern die Kognition und die Akquisition.

In den Phasen der Retention und des Transfers sollte das Training extern oder zielorientiert sein. So wird der Patient beispielsweise aufgefordert, sich auf ein bestimmtes Ziel zuzubewegen oder eine Aufgabe auszuführen, während er seinen Rumpf vor den Knien hält. Das ultimative Ziel des Erlernens motorischer Fertigkeiten ist die Übertragung der Fertigkeit auf die Leistung im Sport oder bei Aktivitäten des täglichen Lebens. Der Patient muss von geschlossenen Fertigkeitsaufgaben (gleiche Bewegungsaufgaben in stabilen, vorhersehbaren Umgebungen) zu offenen Fertigkeitsaufgaben übergehen, bei denen die Aufgaben/Bewegungen nicht geplant sind.

Feedback während des motorischen Lernens(2)

  • Feedback kann entweder intrinsisch oder extrinsisch sein
    • Intrinsisches Feedback – gesehen als „das Wissen um die Leistung“.(2)
    • Extrinsisches (verstärktes) Feedback kann durch visuelle Demonstrationen, die Verwendung eines Spiegels, verbale Anweisungen oder Anleitung durch Berührung erfolgen.
    • Es ist wichtig, spezifisches und konstruktives Feedback zu geben.
    • Feedback ist informativ, kann aber auch motivierend wirken(13)
    • Der Zeitpunkt des Feedbacks ist wichtig:
      • Ständiges Feedback ermöglicht es dem Sportler nicht, zu reflektieren und zu lernen.
      • „Weniger ist mehr“ – gelegentliches Feedback zu positiven Leistungen ist besser als ständiges Feedback zu jedem Versuch(13)

Das Rehabilitationsprogramm sollte dann eine Komplexität entwickeln, die den tatsächlichen Leistungsanforderungen des Sportlers entspricht.

In dieser Phase kann zur Fertigkeitsentwicklung ein Zufallstraining durchgeführt werden, indem der Sportler trainiert, seine Funktion auf verschiedenen Untergründen und mit unterschiedlichen externen Belastungen auszuführen und auf externe Reize zu reagieren.(2)

Fazit ( edit | edit source )

  • Verstehen Sie die Leistungsanforderungen
  • Erkennen Sie, welche Belastung das Gewebe (und die Person) derzeit tolerieren kann
  • Füllen Sie die Lücke bei Leistungsdefiziten
  • Definieren Sie eindeutig den Zweck einer Übung
    • Messen Sie die Wirkung der Übung im Bezug auf diesen Zweck
  • Wenden Sie immer die maximale Belastung an, die das Gewebe (und die Person) tolerieren kann.
  • Bewerten Sie die Auswirkungen der Belastung in allen Phasen

Referenzen(edit | edit source)

  1. 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 Herrington, L. General Principles of Exercise Rehabilitation Course. Plus. 2022.
  2. 2.0 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 Herrington, L, Spencer, S. Principles of Exercise Rehabilitation. In Petty NJ, Barnard K, editors. Principles of musculoskeletal treatment and management e-book: a handbook for therapists. Elsevier Health Sciences; 2017 Jun 28.
  3. Wall BT, Dirks ML, Van Loon LJ. Skeletal muscle atrophy during short-term disuse: implications for age-related sarcopenia. Ageing research reviews. 2013 Sep 1;12(4):898-906.
  4. Mueller MJ, Maluf KS. Tissue adaptation to physical stress: a proposed “Physical Stress Theory” to guide physical therapist practice, education, and research. Physical therapy. 2002 Apr 1;82(4):383-403.
  5. Mellon SJ, Tanner KE. Bone and its adaptation to mechanical loading: a review. International Materials Reviews. 2012 Sep 1;57(5):235-55.
  6. Docking SI, Cook J. How do tendons adapt? Going beyond tissue responses to understand positive adaptation and pathology development: A narrative review. Journal of musculoskeletal & neuronal interactions. 2019;19(3):300.
  7. 7.0 7.1 7.2 7.3 Schoenfeld BJ, Grgic J, Van Every DW, Plotkin DL. Loading recommendations for muscle strength, hypertrophy, and local endurance: a re-examination of the repetition continuum. Sports. 2021 Feb 22;9(2):32.
  8. Draovitch P, Patel S, Marrone W, Grundstein MJ, Grant R, Virgile A, Myslinski T, Bedi A, Bradley JP, Williams III RJ, Kelly B. The Return-to-Sport Clearance Continuum Is a Novel Approach Toward Return to Sport and Performance for the Professional Athlete. Arthroscopy, sports medicine, and rehabilitation. 2022 Jan 1;4(1):e93-101.
  9. Taberner M, Allen T, Cohen DD. Progressing rehabilitation after injury: consider the ‘control-chaos continuum’. British journal of sports medicine. 2019 Sep 1;53(18):1132-6.
  10. Blazevich AJ, Collins DF, Millet GY, Vaz MA, Maffiuletti NA. Enhancing adaptations to neuromuscular electrical stimulation training interventions. Exercise and sport sciences reviews. 2021 Oct;49(4):244.
  11. Charlton JM, Eng JJ, Li LC, Hunt MA. Learning Gait Modifications for Musculoskeletal Rehabilitation: Applying Motor Learning Principles to Improve Research and Clinical Implementation. Physical Therapy. 2021 Feb;101(2):pzaa207.
  12. Three stages of learning movement. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=OHGE68ZS8g4
  13. 13.0 13.1 Cools AM, Maenhout AG, Vanderstukken F, Declève P, Johansson FR, Borms D. The challenge of the sporting shoulder: From injury prevention through sport-specific rehabilitation toward return to play. Annals of Physical and Rehabilitation Medicine. 2021 Jul 1;64(4):101384.


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