Funktionelle Anatomie der Hüfte – Muskeln und Faszien

Ursprüngliche Herausgeberin Ewa Jaraczewska basierend auf dem Kurs von Rina Pandya

Top-Beitragende Ewa Jaraczewska und Jess Bell

Beschreibung(edit | edit source)

Eine Theorie geht davon aus, dass der menschliche Körper über zwei Muskelsysteme verfügt: ein lokales und ein globales. Das lokale System wirkt nahe der Gelenkachse, sorgt für die Gelenkkompression und ist für die Stabilität des Gelenks verantwortlich. Große Kräfte, die von den Muskeln erzeugt werden, und kleine Änderungen ihrer Länge bewirken eine Kompression und damit eine aktive Stabilisierung des Gelenks.(1) Das globale System enthält oberflächliche Muskeln, die ein größeres Drehmoment und einen größeren Momentarm erzeugen.(1) Die primäre Rolle der Muskeln wird jedoch durch ihre Architektur und ihre Wirkungsweise bestimmt.

Bei täglichen Aktivitäten muss das Hüftgelenk hohen Kräften standhalten. Ermöglicht wird dies durch den Beitrag der einzelnen Muskeln, die das Gelenk umgeben. (2) Die durch die Hüftmuskulatur gewährleistete aktive Stabilität kann die passive Stabilität sowohl bei der normalen Hüfte als auch bei der Hüfte mit strukturellen Anomalien erhöhen.(1)

Muskeln(edit | edit source)

„Es gibt 22 Muskeln, die für die Stabilität des Hüftgelenks sorgen, um ihm diese 360-Grad-Beweglichkeit zu ermöglichen. Es ist eine große Verantwortung, diese Stabilität der Kugel und der Pfanne aufrechtzuerhalten. Rina Pandya

Außenrotatoren der Hüfte

Außenrotatoren ( edit | edit source )

Ursprung und Ansatz:(edit | edit source)

M. quadratus femoris: vom Tuber ischiadicum zur Crista intertrochanterica des Femurs

M. obturator internus et externus: von der Membrana obturatoria und dem Ramus ischiopubicus zum Trochanter major (internus) oder zur Fossa intertrochanterica des Femurs (externus).

Mm. gemelli (superior et inferior): von der Spina ischiadica (superior) oder dem Tuber ischiadicum (inferior) zum Trochanter major und der Sehne des M. obturator internus.

M. piriformis: von der anterioren Fläche des Os sacrum und dem Ligamentum sacrotuberale zum Trochanter major.

Funktion:(edit | edit source)
  • Aktive Stabilisatoren für das Hüftgelenk. Eine Hauptaufgabe dieser Muskeln besteht darin, den Hüftkopf in der Hüftpfanne zu stabilisieren.
  • Wenn tiefe Außenrotatoren bei der Hüftendoprothetik mit einem posterioren chirurgischen Zugang reseziert werden, besteht eine erhöhte Rate an Prothesenluxationen und funktionellen Defiziten. Bei Kapselreparaturen ist die Luxationsrate geringer.
  • Die Außenrotation mit Extension des Hüftgelenks gegen Widerstand aktiviert den M piriformis, aber der Kraftverlauf ist nicht geeignet, die Kompression des Gelenks zu verbessern.
  • Wenn die Außenrotation des Hüftgelenks zu fest ist und der Patient nicht in der Lage ist, das Bein hochzuziehen und den Strumpf anzuziehen, könnte dies auf eine Verspannung des Piriformis hindeuten. Darüber hinaus kann der Patient über einschießende Schmerzen in der Gesäßregion klagen.(3)

Innenrotatoren ( edit | edit source )

Ursprung und Ansatz:(edit | edit source)

M. tensor fasciae latae

M. tensor fascia latae (TFL): von der Spina iliaca anterior superior zum Tractus iliotibialis zwischen den tiefen und oberflächlichen Schichten des Iliotibialbandes.

M. gluteus medius: von der äußeren Oberfläche des Darmbeins (Os ilium) zwischen der Crista iliaca und der anterioren und posterioren Gluteallinien zum Trochanter major. Der Muskel besteht aus drei Segmenten: dem anterioren, dem posterioren und dem mittleren oder oberflächlichen Segment, die jeweils eine bestimmte Ausrichtung der Muskelfasern aufweisen.

M. gluteus minimus: von der äußeren Oberfläche des Darmbeins (Os ilium) zwischen den anterioren und posterioren Gluteallinien zum Trochanter major.

Funktion:(edit | edit source)
  • Der M. tensor fasciae latae (TFL) arbeitet in verschiedenen Bewegungsebenen: Er unterstützt die Hüftabduktion in der Frontalebene, führt die Hüftflexion in der Sagittalebene durch und vollendet die Innenrotation in der Transversalebene zusammen mit dem anterioren M. gluteus medius und dem M. gluteus minimus. (4)
  • Der TFL verfügt über eine begrenzte Elastizität, die die Auswölbung der Oberschenkelmuskulatur einschränkt und so dazu beiträgt, dass sie sich effizient zusammenziehen kann. (3)
  • M. gluteus medius und M. gluteus minimus sind primäre Abduktoren und unterstützen die Innenrotation.

Abduktoren der Hüfte

Abduktoren(edit | edit source)

M. gluteus minimus

M. gluteus medius

M. tensor fasciae latae

M. piriformis

Ursprung und Ansatz siehe oben.

Funktion:(edit | edit source)

Zu den Funktionen des M. gluteus minimus gehören:

  • Stabilisierung der Hüfte und des Beckens durch Modulation der Gelenkkapsel.
  • Stabilisierung des Hüftkopfes in der Hüftgelenkspfanne.
  • Rotation und Flexion der Hüfte.
  • Verhinderung der anterioren Dislokation und der Migration des Hüftkopfes in superiorer und medialer Richtung.
  • Propriozeptive Aufgaben.

M. gluteus medius:

  • Ist ein primärer Abduktor der Hüfte.
  • Stabilisiert das Becken und die Hüfte.
  • Verhindert die Adduktion des Beckens im Einbeinstand.
  • Ist ein wichtiger Stabilisator des Beckens an der Hüfte, da er unabhängig von der Gehgeschwindigkeit vor und nach dem Fußkontakt kontrahiert.(1)

M. piriformis:

  • Führt eine Außenrotation des Femurs während der Hüftextension durch und abduziertden Femur während der Hüftflexion. (5)
  • Wirkt als Hilfsmuskel und zeigt Koaktivierung bei Kontraktion der Beckenbodenmuskeln.(6)

Adduktoren der Hüfte

Adduktoren(edit | edit source)

Ursprung und Ansatz:(edit | edit source)

M. adductor longus: vom Os pubis zwischen Crista pubica und Symphysis pubica zur Linea aspera des Femurs.

M. adductor brevis: vom Corpus ossis pubis und Ramus inferior ossis pubis zur Linea aspera des Femurs.

M. adductor magnus: vom Tuber ischiadicum und Ramus inferior ossis pubis zur Linea aspera femoris und Tuberculum adductorium.

M. gracilis: vom Ramus inferior ossis pubis zur medialen Seite der Tuberositas tibiae.

M. pectineus: vom Pecten ossis pubis und Tuberculum pubicum zur Linea pectinea des Femurs.

Funktion:(edit | edit source)
  • Die Hüftadduktoren tragen zur statischen Gleichgewichtsleistung bei.(7)
  • Der M. adductor longus sorgt für eine gewisse Innenrotation.
  • Der M. adductor magnus macht eine Extension der Hüfte durch seinen Ursprung am Tuber ischiadicum.
  • Bei einer Aktivierung in offener Kette ist die primäre Funktion der Hüftadduktoren die Hüftadduktion.
  • Bei einer Aktivierung in der geschlossenen Kette tragen die Hüftadduktoren dazu bei, das Becken und die untere Extremität während der Standbeinphase des Gehens zu stabilisieren.
  • Zu den sekundären Aufgaben der Hüftadduktoren gehören Hüftflexion und -rotation. (8)
  • M. gracilis und M. semitendinosusbilden die zusammenhängenden Sehnen, die als Pes anserinus bekannt sind. (9)

Flexoren der Hüfte

Flexoren(edit | edit source)

Ursprung und Ansatz:(edit | edit source)

Der M. iliopsoas hat drei Anteile: (3)

  • M. iliacus: vom lateralen Rand des Os sacrum und der Fossa iliaca zum Trochanter minor des Femurs.
  • M. psoas major: von den Querfortsätzen (Processi transversi) der Wirbel T12–L5 zum Trochanter minor des Femurs.
  • M. psoas minor: von den Wirbelkörpern (Corpora vertebrae) T12–L1 zum Arcus iliopectineus.

M. rectus femoris: von der Spina iliaca anterior inferior und Sulcus supraacetabularis bis zur Basis der Patella.

Flexoren der Hüfte

M. sartorius: von der Spina iliaca anterior superior zur superioren medialen Seite der Tibia.

M. tensor fascia latae: siehe oben.

Funktion:(edit | edit source)
  • Der M. psoas major und der M. iliacus werden getrennt innerviert. Sie sind während der gesamten Hüftflexion aktiv.
  • Der M. iliacus und die beiden Psoasmuskelnhaben eine ähnliche Funktion wie die Muskeln der Rotatorenmanschette an der Schulter. Sie wirken sich auf die Stabilität des Hüftgelenks aus, indem sie Spannungen in den Muskel-Sehnen-Einheiten erzeugen, wenn sie über die vordere Seite des Hüftgelenks verlaufen.(1)
  • Der M. Sartorius dient sowohl als Hüft- und Knieflexor als auch als Außenrotator der Hüfte.
  • Mit dem Thomas-Test wird die Länge der Hüftflexoren gemessen. Die kontralaterale Extremität wird in Flexion gehalten. Während die Flexion dieser Extremität zunimmt, hebt die Testseite (wenn sie fest ist) von der Liege ab. Diese Hebung wird durch die rückwärtige Kippung der Lendenwirbelsäule verursacht. Eine Extension des Knies auf der Testseite deutet auf einen festen M. rectus femoris oder M. sartorius hin.

Extensoren der Hüfte

Extensoren(edit | edit source)

Ursprung und Ansatz:(edit | edit source)

M. gluteus maximus: vom Os ilium, Os sacrum, Os coccygis und dem Lig. sacrotuberale zur Tuberositas glutealis des Femurs und dem Iliotibialband.

M. biceps femoris:

  • Caput longum (langer Kopf): vom Tuber ischiadicum bis zum Condylus tibialis lateralis und Fibulakopf.
  • Caput breve (kurzer Kopf): von der oberen Linea supracondylaris und Linea aspera bis zum Condylus tibialis lateralis und Fibulakopf.

M. semimembranosus: vom Tuber ischiadicum zur superioren und medialen Oberfläche der Tibia.

M. semitendinosus: vom Tuber ischiadicum zum Condylus tibialis medialis.

Funktion:(edit | edit source)
  • Der M. gluteus maximus ist einer der wichtigsten Hüftextensoren, er unterstützt die Außenrotation der Hüfte und ist der stärkste und größte Muskel des Körpers.
  • Die oberen und unteren Fasern des M. gluteus maximus tragen zur Abduktion und Adduktion bei, so dass er als akzessorischer Muskel für diese Bewegungen angesehen wird.
  • Der M. gluteus maximus ist anfällig für Schwäche und Inhibition.(10)
  • Der M. gluteus maximus hat seinen Ursprung teilweise in der Fascia thoracolumbalis. Dies erklärt, warum Probleme in der Lendenwirbelsäule oder sogar im thorakolumbalen Übergang eine Anomalie oder eine Verspannung/Schwäche des M. gluteus maximus hervorrufen können.
  • Das Caput longum des M. biceps femoris ist bei einer Zerrung der Hamstrings am häufigsten betroffen.(11)

Umkehrung der Muskelaktion ( edit | edit source )

Die Muskeln des Hüftgelenks können je nach Stellung der Hüfte zu Bewegungen in verschiedenen Ebenen beitragen. Dies wird durch eine Veränderung des Verhältnisses zwischen der Wirkungslinie eines Muskels und der Drehachse der Hüfte verursacht, was bedeutet, dass Hüftmuskeln sekundäre Funktionen haben können. So wirken beispielsweise der M. gluteus medius und der M. gluteus minimus bei extendierter Hüfte als Abduktoren und bei flektierter Hüfte als Innenrotatoren. Der M. adductor longus wirkt bei 50° Hüftflexion als Flexor, bei 70° jedoch als Extensor.(12)

Faszien(edit | edit source)

Das Konzept der Faszienlinien erklärt die Verbindung (d. h. die myofasziale Kontinuität) zwischen benachbarten Strukturen: Muskeln, Sehnen, Bänder. Dieses Konzept hilft bei der Erklärung spezifischer Belastungen und Verbindungen, die nach Verletzungen, Adhäsionen und Haltungsänderungen auftreten können.(13)

Die Faszienlinien und die mit diesen Linien verbundenen Hüftgelenksmuskeln sind:(14)

  • Funktionelle Frontallinie: M. adductor longus
  • Funktionelle Rückenlinie: kontralateraler M. gluteus maximus
  • Oberflächliche Frontallinie: M. rectus femoris
  • Oberflächliche Rückenlinie: Hamstrings
  • Laterallinie: M. gluteus maximus, M. tensor fascia latae, Tractus iliotibialis/Hüftabduktoren
  • Spirallinie: Tractus iliotibialis, M. tensor fascia latae
  • Tiefe Frontallinie: M. iliacus, M. psoas, Mm. adductor brevis et longus, Mm. adductor magnus et minimus

In diesem Video wird das Konzept der Faszienlinien näher erläutert:

(15)

Beispiele für Faszienverbindungen im Hüftgelenk:(16)

  • Die Faszie der Hüftadduktoren setzt sich bis zum Becken fort und beeinflusst die urogenitalen und pelvinen Diaphragmen.
  • Die Faszie des M. iliacus ist mit der tiefen Beckenfaszie verbunden.
  • Die Faszie des M. gluteus medius setzt sich am Beckenkamm (Crista iliaca) mit der Faszie der schrägen Bauchmuskeln fort.
  • Es besteht eine Faszienkontinuität zwischen dem M. obturator internus und dem M. iliacus, die sich bis zu den Mm. obliqui interni abdominis und dem Zwerchfell erstreckt.

Klinische Relevanz ( edit | edit source )

  1. Das Piriformis-Syndrom wird als Reizung des Nervus ischiadicus auf der Höhe des Piriformis-Muskels beschrieben. Es weist eine Reihe von Symptomen auf, die die Hüfte, das Gesäß und den Oberschenkel betreffen. Mögliche Ursachen sind Traumata, Hämatome, übermäßiges Sitzen und anatomische Veränderungen des Muskels und des Nervs.(17)
  2. Eine Schwäche des M. gluteus medius und des M. gluteus minimus kann sich in einem Trendelenburg-Gang äußern. (3)
  3. In einer Studie wurde festgestellt, dass ein Ansatz zur externen myofaszialen Mobilisation, der auf der faszialen Konnektivität basiert und den ipsilateralen M. latissimus dorsi, die ipsilaterale thorakolumbale Faszie und den kontralateralen M. gluteus maximus posterior, den ipsilateralen M. obliquus externus und den kontralateralen M. obliquus internus sowie den anterioren Hüftadduktorenkomplex einbezieht, zu einer signifikanten Verbesserung der Symptome beim chronischen Beckenschmerzsyndrom (muskelspastischer Typ) führte.(18)
  4. Ein zu fester M. psoas kann zu Schmerzen im unteren Rücken beitragen.(3)

Ressourcen(edit | edit source)

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Retchford TH, Crossley KM, Grimaldi A, Kemp JL, Cowan SM. Can local muscles augment stability in the hip? A narrative literature review. J Musculoskelet Neuronal Interact. 2013 Mar 1;13(1):1-2.
  2. Correa TA, Crossley KM, Kim HJ, Pandy MG. Contributions of individual muscles to hip joint contact force in normal walking. Journal of biomechanics. 2010 May 28;43(8):1618-22.
  3. 3.0 3.1 3.2 3.3 3.4 Pandya R. Anatomy of the Hip Course. Physioplus. 2022.
  4. Besomi Molina M. Towards the investigation of the tensor fascia lata muscle and iliotibial band function in runners: the relevance of the why and the how. The University of Queensland, Australia. A thesis submitted for the degree of Doctor of Philosophy at The University of Queensland in 2020.
  5. Chang C, Jeno SH, Varacallo M. Anatomy, bony pelvis and lower limb, piriformis muscle. StatPearls (Internet). 2020 Nov 12.
  6. Wang Z, Zhu Y, Han D, Huang Q, Maruyama H, Onoda K. Effect of hip external rotator muscle contraction on pelvic floor muscle function and the piriformis. International Urogynecology Journal. 2021 Nov 29:1-7.
  7. Porto JM, Freire Junior RC, Bocarde L, Fernandes JA, Marques NR, Rodrigues NC, de Abreu DC. Contribution of hip abductor–adductor muscles on the static and dynamic balance of community-dwelling older adults. Ageing clinical and experimental research. 2019 May;31(5):621-7.
  8. Kiel J, Kaiser K. Adductor strain. Available at https://europepmc.org/article/nbk/nbk493166 (last access 23.02.2022)
  9. Walters BB, Varacallo M. Anatomy, Bony Pelvis and Lower Limb, Thigh Sartorius Muscle. In: StatPearls. StatPearls Publishing, Treasure Island (FL); 2021
  10. Buckthorpe M, Stride M, Della Villa F. Assessing and treating gluteus maximus weakness–a clinical commentary. International journal of sports physical therapy. 2019 Jul;14(4):655.
  11. Llurda-Almuzara L, Labata-Lezaun N, López-de-Celis C, Aiguadé-Aiguadé R, Romaní-Sánchez S, Rodríguez-Sanz J, Fernández-de-Las-Peñas C, Pérez-Bellmunt A. Biceps femoris activation during hamstring strength exercises: a systematic review. International Journal of Environmental Research and Public Health. 2021 Jan;18(16):8733.
  12. Byrne DP, Mulhall KJ, Baker JF. Anatomy & Biomechanics of the Hip. The Open Sports Medicine Journal, 2010, 4: 51-57
  13. Myers TW. Anatomy Trains. Second edition. London: Churchill Livingstone, Elsevier; 2011.
  14. Ward P. SFMA and Anatomy Trains: Concepts For Assessment and Treatment (Internet). Sports Rehab Expert (accessed 29 November 2021). Available from: https://www.sportsrehabexpert.com/public/472.cfm
  15. CatFitGlobal.Myofascial Lines. 2012. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=LTt1DN3ozAs&t=64s (last accessed 24/02/2022)
  16. Schultz RL, Feitis R. The endless web. Fascial anatomy and physical reality. USA, CA: North Atlantic Books;1996
  17. Physiopedia. Piriformis syndrome. Available from: physio-pedia.com/Piriformis_Syndrome (accessed 6 March 2022)
  18. Ajimsha MS, Ismail LA, Al-Mudahka N, Majzoub A. Effectiveness of external myofascial mobilisation in the management of male chronic pelvic pain of muscle spastic type: A retrospective study. Arab J Urol. 2021 Jul 26;19(3):394-400.


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