Stürze und Übungstherapie

Einleitung(edit | edit source)

Etwa ein Drittel aller über 65-Jährigen stürzt jedes Jahr.(1) Diese Zahl erhöht sich auf 50 % bei 80-Jährigen und Älteren.(1) Die Risikofaktoren für Stürze sind vielfältig, aber sie umfassen: Stürzein der Vorgeschichte, Schwäche, schlechtes Gleichgewicht, Sehschwäche, Polypharmazie, Umweltgefahren und bestimmte Krankheiten wie Arthrose, Depression, Diabetesund Harninkontinenz.(1)

Dieses kurze Video zeigt gute Übungen zur Sturzprävention.

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Altern(edit | edit source)

Das Altern geht mit einer Verringerung der funktionellen und physiologischen Kapazität des muskuloskelettalen Systems und des zentralen Nervensystems einher, was die motorische Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt. Die Evidenz zeigt, dass diese altersbedingten Veränderungen die Häufigkeit von Stürzen und erneuten Stürzen bei älteren Menschen erhöhen (ein Drittel der älteren Erwachsenen über 65 Jahre stürzt mindestens einmal im Jahr, und die Sturzrate steigt im höheren Alter). Stürze bei älteren Erwachsenen ereignen sich vor allem bei dynamischen täglichen Aufgaben.(3)

Stürze sind jedoch kein normaler Bestandteil des Alterns. Das Altern wird erst ab einem Alter von 94 Jahren als Ursache für eine Behinderung angesehen. Aus folgenden Gründen können jedoch schon früher Probleme auftreten:

  1. Krankheiten – Im Jahr 2017 waren 84 % der Todesfälle im Vereinigten Königreich auf Ursachen zurückzuführen, die als vermeidbar gelten, d. h. Todesfälle, die durch Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens, die auf eine bessere Ernährung, mehr Bewegung und eine gesunde Lebensweise abzielen, vermieden werden könnten – zu diesen vermeidbaren Ursachen gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Typ-2-Diabetes, Demenz und Depression.(4)
  2. Verlust der körperlichen Leistungsfähigkeit und zunehmende Dekonditionierung
  3. Negative Überzeugungen über das Älterwerden(4)

Die körperliche Inaktivität nimmt in der Regel mit dem Alter zu. Im Alter von 75-84 Jahren sind 47 % aller Erwachsenen körperlich inaktiv. Diese Zahl steigt bei den über 85-Jährigen auf 70 %.(5) Dieser Rückgang der Aktivität trägt zu der hohen Zahl von Stürzen in dieser Altersgruppe bei.(4)

  • Körperliche Inaktivität ist definiert als 30 Minuten oder weniger an mäßig bis hoch intensiver Aktivität pro Woche.(4)

Active Lives Adult Studie – Leitlinien des Chief Medical Officer (CMO-Leitlinien) ( edit | edit source )

Die CMO-Leitlinien legen die Mindestschwelle an körperlicher Akvitität für das Wohlbefinden von Erwachsenen und älteren Erwachsenen fest.

  • 150 Minuten mäßig intensive körperliche Aktivität pro Woche
  • ODER 75 Minuten hoch intensive körperliche Aktivität
  • 2 Einheiten Krafttraining pro Woche
  • 2 Einheiten Gleichgewichtstraining pro Woche
  • Verringerung des sedentären Verhaltens(5)

Diese Leitlinien sollten als Zielvorgabe betrachtet werden, da viele ältere Erwachsene viel weniger tun. Unser Ziel als Physiotherapeuten ist es, ältere Erwachsene zu ermutigen, ihr Aktivitätsniveau langsam in Richtung des oben beschriebenen Niveaus zu steigern.

Warum Übungen? ( edit | edit source )

Stürze sind ein häufiger Grund für Krankenhauseinweisungen bei älteren Erwachsenen. Der größte Schaden entsteht jedoch, wenn ein frailer bzw. gebrechlicher älterer Mensch stürzt. Das liegt daran, dass „schwache Faller“ dazu neigen, nicht wieder vom Boden hochzukommen. Übungen tragen dazu bei, Muskeln zu erhalten und aufzubauen und damit das Risiko von Stürzen zu verringern.

Zu den Problemen, die mit dem langen Liegen am Boden verbunden sind, gehören:

  • Unterkühlung
  • Verwirrung
  • Gewebeschäden
  • Dekubitus
  • Dehydratation
  • Krankenhausaufenthalt

Inaktive ältere Erwachsene haben auch einen größeren Muskelschwund. Das Muskelgewebe dient normalerweise als Polsterung, schützt die Gelenke und erhält die Knochendichte. Daher neigen „schwache Faller“ leichter zu Frakturen. Eine Querschnittsstudie ergab, dass ältere stationäre Patienten eine Zunahme des intramuskulären Fettgewebes im M. quadriceps femoris um das 1,7-fache im Vergleich zu gesunden älteren Personen aufwiesen. Außerdem wurde in der Studie beobachtet, dass der Anteil an intramuskulärem Fettgewebe bei älteren stationären Patienten, die nicht selbständig gehen konnten, im Vergleich zu denen, die frei gehen konnten, größer war.(6)

Außerdem benötigen inaktive ältere Erwachsene sowohl während eines Krankenhausaufenthalts als auch nach der Entlassung mehr Pflege, was die Lebensqualität beeinträchtigt. Die Übungstherapie kann dazu beitragen, diese Probleme zu verringern.

Eine systematische Übersicht über randomisierte kontrollierte Studien(7) legt nahe, dass eine niedrige Dosis Kreatin-Monohydrat zusammen mit Widerstandsübungen die Kraft der oberen und unteren Extremitäten bei gesunden älteren Erwachsenen verbessern kann. In einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) wurde festgestellt, dass RESPOND, ein telefonisches Sturzpräventionsprogramm mit einem personenzentrierten Ansatz, im Vergleich zur üblichen Versorgung die Sturz- und Frakturrate verringert, nicht aber Sturzverletzungen oder Krankenhausaufenthalte.(8) In einer Studie von Natalia Moya Pereira et al. (2020) wurde eine signifikante Verbesserung des posturalen Gleichgewichts und der Ganggeschwindigkeit bei älteren Heimbewohnern durch Laufbandtraining festgestellt, das 10 Wochen lang zweimal pro Woche durchgeführt wurde.(9)

Der Unterschied zwischen Übungstherapie und körperlicher Aktivität ( edit | edit source )

Als körperliche Aktivität gilt jede Tätigkeit, die die Herzfrequenz, die Atemfrequenz und den Energiebedarf erhöht.

Die Übungstherapie ist eine gezieltere Aktivität zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit (Fitness). Sie kann als eine strukturierte Form der körperlichen Aktivität definiert werden, die darauf abzielt, die Fitness und das Wohlbefinden zu verbessern.

Es ist wichtig, dass ein Patient den Unterschied zwischen körperlicher Aktivität und Übungen versteht. Patienten müssen ihre körperliche Aktivität generell steigern, aber die Übungstherapie ist eine gezielte Intervention zur Verringerung des Sturzrisikos. Ein älterer Erwachsener sollte demzufolge beides tun.

Klinische Anwendungen der Forschung ( edit | edit source )

  • Die Verordnung von Übungen sollte individuell auf jeden Patienten zugeschnitten sein und auf dem angestrebten Ergebnis basieren (z. B. Primärprävention, Verbesserung der Fitness oder des Funktionsstatus oder Behandlung von Krankheiten).(10)
  • Mehrkomponentenprogramme, die sowohl Gleichgewichts- als auch Kraftübungen umfassen, sind bei der Sturzprävention wirksamer als Einkomponentenprogramme.(11)
  • Ganzheitliche geistig-motorische Übungen, die Multitasking beinhalten, können bei der Sturzprävention wirksamer sein als Übungen, die sich auf eine einzelne körperliche Funktion konzentrieren.(11)
  • Die Angst der Patienten vor Stürzen ist eine wichtige, aber oft übersehene Komponente bei der Sturzprävention. Rehabilitationsfachleute sollten bei der Verordnung von Übungen zur Sturzprävention die Sturzangst des Patienten berücksichtigen.(12)

Die Leitlinien ( edit | edit source )

NICE-Leitlinien ( edit | edit source )

Die NICE-Leitlinien empfehlen, Kraft- und Gleichgewichtstraining in ein Sturzpräventionsprogramm aufzunehmen. Die Übungen sollten individuell verordnet und von einer geschulten Fachkraft überwacht werden. Der Grund dafür ist, dass eine Übungstherapie dosisabhängig ist und auf ein angemessenes Niveau eingestellt sein muss, damit sie wirksam ist.(13)

Falls and Fracture Consensus Statement ( edit | edit source )

Im Falls and Fracture Consensus Statement (etwa: Konsenserklärung zu Stürzen und Frakturen) wird empfohlen, dass die meisten in der Gemeinschaft lebenden älteren Erwachsenen mit einem geringen bis mäßigen Sturzrisiko von einem Gruppenübungsprogramm profitieren können, das Kraft- und Gleichgewichtstraining umfasst.(1)

Um wirksam zu sein, muss dieses Programm mindestens 50 Stunden umfassen, mit zwei oder mehr Sitzungen pro Woche.(1) Die Gruppenprogramme können durch Übungsprogramme für zu Hause ergänzt werden.

Bei der Erstellung eines Programms ist es wichtig, dass anspruchsvolle Gleichgewichtsübungen enthalten sind, um eine Anpassung von Kraft und Gleichgewicht zu erreichen.(1)

Obwohl das Gehen im Allgemeinen von Vorteil ist, sollte es nicht in Programme für ältere Erwachsene aufgenommen werden, die ein hohes Sturzrisiko haben, da es zu weiteren Stürzen führen kann.(1)

Am Ende des 50-Stunden-Programms sollten dem Patienten Folgekurse angeboten werden, die seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen.(1)

Cochrane-Reviews ( edit | edit source )

Ein Cochrane-Review mit demTitel „Exercise for preventing falls in older people living in the community“ (etwa: Übungen zur Verhinderung von Stürzen bei älteren Menschen, die in der Gemeinschaft leben) ergab, dass Übungsprogramme:

  • die Sturzrate verringern (um 23 %)
  • die Zahl der Menschen, die mehr als einen Sturz erleiden verringern (um etwa 15 %)
  • und das Frakturrisiko verringern können (um 27 %)(14)

Ein Übungsprogramm muss hauptsächlich aus Gleichgewichts- und funktionellen Übungen bestehen. In dieser Übersichtsarbeit konnte nicht festgestellt werden, wie wirksam ein Widerstandstraining allein ist, und es wurde auch festgestellt, dass Gehen keine wirksame Strategie zur Verringerung des Sturzrisikos ist.(14)

Körperliche Aktivität – eine Bevölkerungsstrategie ( edit | edit source )

Exercise older person.jpg

Wie können wir als Physiotherapeuten körperliche Aktivität auf breiterer Basis fördern?

  • Bieten Sie eine Vielzahl von Möglichkeiten für ältere Erwachsene an
  • Fördern Sie die aktive Mobilität(15) – Es müssen auch praktische Umweltaspekte wie die Verfügbarkeit öffentlicher Toiletten und die Qualität der Bürgersteige berücksichtigt werden
  • Fördern Sie die Vorteile körperlicher Aktivität in den sozialen Medien
  • Fördern Sie aktive Arbeitsplätze – z. B. ermutigen Sie zur Benutzung der Treppen oder zum Radfahren zur Arbeit. Dies ist wichtig, da immer mehr Erwachsene im erwerbsfähigen Alter Anzeichen von Frailty/Pre-Frailty zeigen.(4) Wenn wir Erwachsene im erwerbsfähigen Alter zu Aktivität ermutigen können, werden sie dieses positive Gesundheitsverhalten möglicherweise auch im Ruhestand beibehalten.

Die wichtigsten Ergebnisse einer Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2018 waren:

  • Körperliche Aktivität verringert eindeutig das Risiko von erneuten Stürzen.
  • Übungsinterventionen zur Sturzprävention können Bedingungen und Perturbationen (Störungen) beinhalten, die die Stabilität herausfordern.
  • Die Spezifizierung solcher Übungen (zusammen mit der Intensität) und das Verständnis der ihnen zugrunde liegenden physiologischen Wirkung sind erforderlich, um die effektive Beibehaltung der sturzbedingten Übungsvorteile in der Nachbeobachtungsphase zu gewährleisten und zu verbessern.(3)

Zusammenfassung(edit | edit source)

  1. Übungen und körperliche Aktivität ergänzen sich gegenseitig
  2. Vielfalt und Wahlmöglichkeiten für Patienten sind entscheidend
  3. Wir müssen die Unabhängigkeit maximieren – wenn ein älterer Erwachsener mehr Kraft, ein besseres Gleichgewicht und mehr Ausdauer hat, ist er unabhängiger und sein Sturzrisiko sinkt
  4. Es gibt Evidenz dafür, dass Übungsinterventionen das Potenzial haben, die Sturzrate und das Sturzrisiko bei gesunden älteren Erwachsenen deutlich zu senken Bei der Gestaltung von Interventionen zur Sturzprävention sollten insbesondere Übungen berücksichtigt werden, die die Haltungsstabilität herausfordern.(3)

Das müssen wir als Angehörige der Gesundheitsberufe tun:

  • Fördern Sie Übungen und körperliche Aktivität bei jedem Kontakt
  • Seien Sie überzeugt von der Förderung der Übungstherapie – sie ist eine sehr wirksame Intervention, also müssen wir dies hervorheben
  • Seien Sie vorsichtig mit der Sprache, die Sie verwenden. So können beispielsweise Sätze wie „schonen Sie sich“ oder „nehmen Sie lieber nicht die Treppe“ die Überzeugung verstärken, dass Bewegung schädlich und nur etwas für jüngere Menschen ist
  • Arbeiten Sie mit anderen zusammen und nutzen Sie Lernmöglichkeiten, Einrichtungen, Personal und Ressourcen gemeinsam.

Weitere Informationen über das Problem der Stürze im Krankenhaus und über mögliche Lösungen finden Sie in diesem Video von Chris Tuckett:

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Referenzen(edit | edit source)

  1. 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 Public Health England. Falls and fracture consensus statement. Public Health England, 2017: https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/586382/falls_and_fractures_consensus_statement.pdf
  2. Chartered society of Physiotherapy Falls prevention exercises – Older People’s Day Available at: https://www.youtube.com/watch?v=n8s-8KtfgFM&t=36s (last accessed 27.11.2019)
  3. 3,0 3,1 3,2 Hamed A, Bohm S, Mersmann F, Arampatzis A. Follow-up efficacy of physical exercise interventions on fall incidence and fall risk in healthy older adults: a systematic review and meta-analysis. Sports medicine-open. 2018 Dec;4(1):56.Available from:https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6292834/ (last accessed 11.1.2020)
  4. 4.0 4.1 4.2 4.3 4.4 UK Active. Reimagining ageing. London: UK Active, 2018 (https://www.ukactive.com/reports/reimagining-ageing/)
  5. 5.0 5.1 Department of Health and Social Care, Physical Activity Guidelines: Infographics. 2019. Available from: https://www.gov.uk/government/publications/physical-activity-guidelines-infographics (Accessed 3rd October 2019).
  6. Akazawa N, Okawa N, Kishi M, Hino T, Tsuji R, Tamura K, Moriyama H. Quantitative features of intramuscular adipose tissue of the quadriceps and their association with gait independence in older inpatients: A cross-sectional study. Nutrition. 2020 Mar 1;71:110600.
  7. Stares A, Bains M. The Additive Effects of Creatine Supplementation and Exercise Training in an Aging Population: A Systematic Review of Randomized Controlled Trials. Journal of geriatric physical therapy (2001). 2019 Feb.
  8. Morris RL, Hill KD, Ackerman IN, Ayton D, Arendts G, Brand C, Cameron P, Etherton-Beer CD, Flicker L, Hill AM, Hunter P. A mixed methods process evaluation of a person-centred falls prevention program. BMC health services research. 2019 Dec 1;19(1):906.
  9. Pereira NM, Araya MJ, Scheicher ME. Effectiveness of a treadmill training programme in improving the postural balance on institutionalized older adults. Journal of aging research. 2020;2020.
  10. Izquierdo M, Merchant RA, Morley JE, Anker SD, Aprahamian I, Arai H, Aubertin-Leheudre M, Bernabei R, Cadore EL, Cesari M, Chen LK. International exercise recommendations in older adults (ICFSR): expert consensus guidelines. The journal of nutrition, health & aging. 2021 Jul;25(7):824-53.
  11. 11.0 11.1 Mattle M, Theiler R. Exercise Concepts for Fall Prevention. InSenior Trauma Patients 2022 (pp. 67-78). Springer, Cham.
  12. Chandrasekaran S, Hibino H, Gorniak SL, Layne CS, Johnston CA. Fear of falling: significant barrier in fall prevention approaches. American journal of lifestyle medicine. 2021 Nov;15(6):598-601.
  13. National Institute for Health and Care Excellence (NICE), Falls in older people: assessing risk and prevention (CG161). Available from: https://www.nice.org.uk/guidance/cg161 (Accessed 3rd October 2019)
  14. 14.0 14.1 Sherrington C, Fairhall NJ, Wallbank GK, Tiedemann A, Michaleff ZA, Howard K, Clemson et al. Exercise for preventing falls in older people living in the community. (Cochrane Review) Cochrane Database Syst Rev 2019; (1): CD012424 (https://www.cochrane.org/CD012424/MUSKINJ_exercise-preventing-falls-older-people-living-community)
  15. National Institute for Health Research, Moving matters: Interventions to increase physical activity. NIHR Dissemination Centre, 2019 (https://www.dc.nihr.ac.uk/themed-reviews/Moving-Matters-FINAL-WEB2.pdf)
  16. TEDx TalksHospitals. Agents for care or harm? | Chris Tuckett | TEDxChelmsford Available fromhttps://www.youtube.com/watch?time_continue=22&v=RcUtM_ZgoyM&feature=emb_logo


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