Tanzverletzungen an Fuß und Sprunggelenk

Ursprüngliche Herausgeberin Carin Hunter basierend auf dem Kurs von Michelle Green-Smerdon
Top-BeitragendeCarin Hunter, Jess Bell, Kim Jackson und Olajumoke Ogunleye

Einführung(edit | edit source)

Etwa 85 % der Tänzerinnen und Tänzer erleiden im Laufe ihrer Karriere irgendeine Form von Muskel-Skelett-Verletzung, und etwa 50 % davon betreffen das Sprunggelenk oder den Fuß.(1) Außerdem wirken sich Verletzungen, die weiter oben in der Kette liegen, auch auf das Sprunggelenk und den Fuß aus. Der Fuß ist für den Tänzer entscheidend; er dient ihm als Stützpunkt, als Hebel für die Bewegung und als wichtiger Stoßdämpfer. Außerdem kommt der größte Teil des künstlerischen Ausdrucks eines Tänzers von seinem Fuß.(1)

Die Inzidenz von Verletzungen bei Tänzern schwankt zwischen 40 % und 84 %. Die meisten Verletzungen werden durch einen schwachen kardiovaskulären Trainingszustand, Hypermobilität der Gelenke, Haltungsabweichungen und Veränderungen des Gewichtsschwerpunkts und der damit verbundenen Balance des Körpers verursacht.(2)

„(F)ür jede 1000 Trainingsstunden wurde eine Verletzungshäufigkeit zwischen 0,62 und 5,6 Verletzungen pro Tänzer diagnostiziert. Wenn man bedenkt, dass die technischen Anforderungen an einen professionellen Tänzer noch höher sind, ist davon auszugehen, dass diese Zahl bis zum professionellen Wettbewerb drastisch ansteigt.“(2)

Akute Verletzungen vs. Überlastungsschäden ( edit | edit source )

  • Akut(1)
    • Häufig auf mangelhafte Technik und falsche Ausführung von Sprüngen und Landungen zurückzuführen
    • Tänzerin berichtet in der Regel über einen bestimmten Vorfall
    • Viele andere beitragende Faktoren wie Müdigkeit, Erschöpfung oder Gleichgewichtsstörungen
  • Überlastung(1)
    • Überbeanspruchung
    • Wiederhole Mikrotraumata

Risikofaktoren ( edit | edit source )

Nachstehend sind die Risikofaktoren für Verletzungen bei Tänzern aufgeführt:(1)

  • Frühere Verletzungen
  • Mangelhafte Rehabilitation
  • Anatomische Körperhaltung
  • Mangelhaftes Training, welches zu geringer Muskelkraft führt(3)
  • Mangelnde lumbopelvine Kontrolle(4)
  • Technische Fehler(3)
  • Ausführungsgeschwindigkeit(3)
  • Choreograf
  • Tanzstil
  • Passform und Stil des Schuhs
  • Bodenart(2)(5)

Zusätzliche Faktoren:(1)

  • Übergang von Teilzeit- zu Berufstänzer(6)
  • Der Fuß kann Knie, Hüfte, Rumpfmuskulatur und Wirbelsäule beeinträchtigen
  • Mangelndes en dehors (Turnout)
  • Biomechanische Anforderungen der Spitze und Halbspitze – d.h. volle Plantarflexion mit 90 Grad Streckung des Zehengrundgelenks(4)
  • Der Körper des Tänzers und der Umgang mit ihm
  • Psychologie und Erwartungen der Tänzer
  • Verminderte Kraft des M. triceps surae (M. gastrocnemius und M. soleus) und des M. tibialis posterior (7)
  • Verringertes aktives Bewegungsausmaß der Plantarflexion(7)

Muskelkraftdefizite führen häufig zu:(1)

  • Rolling-In und Rolling-Out der Sprunggelenke (verstärkte Inversion/Eversion der Sprunggelenke)
  • Verminderte Stabilität auf Spitze
  • Verringertes Bewegungsausmaß der Plantarflexion

Verletzungen des anterioren Sprunggelenks ( edit | edit source )

  • Anteriorer Knochensporne (Osteophyten)
    • Häufig bei älteren oder schon pensionierten Tänzern zu finden
  • Tibiales Stresssyndrom(8)
  • Stressfraktur der Tibia
  • Verletzung des vorderen Kreuzbandes
  • Tendinopathie der Sehne des M. extensor hallucis longus
    • Dies ist häufig bei Tänzerinnen und Tänzern der Fall, die stundenlang versuchen, ihre Spitzenarbeit zu verbessern, und kann zu einer langfristigen Instabilität führen.
  • Synovitis der vorderen Kapsel
  • Anteriores Impingement

Anteriores Impingement-Syndrom des oberen Sprunggelenks ( edit | edit source )

Das anteriore Impingement-Syndrom ist die wichtigste Verletzung des vorderen Sprunggelenks bei Tänzern:(1)

  • Verschlimmert durch wiederholte forcierte Dorsalextension
  • Die Symptome sind im Allgemeinen progressiver Natur
  • Behandlung:(1)
    • Den Tänzern das richtige Dehnen beibringen, sich auf die Stärkung der intrinsischen und extrinsischen Muskeln konzentrieren
    • Behebung biomechanischer Fehler und Suche nach Kompensationen oder Schwächen auf höherer Ebene
    • Mulligan Mobilisation mit Bewegung, passive akzessorische Bewegung, Dorsalextension/“Ankle rocker“ auf Stuhl (siehe Beispiel unten)
    • Spricht oft auf konservative Behandlung an
    • Eine Operation ist effektiv, wenn der Zustand weit genug fortgeschritten ist(9)
  • Ballettspezifische Überlegungen:(1)
    • Tanzbewegungen, die zum anterioren Impingement-Syndrom beitragen, sind: Plié, forciertes Auswärts (Turnout) und Einknicken der Sprunggelenke („Rolling Ankles“)
    • Kompensation: Tänzerin hebt die Ferse in einem Plié früher an

„Ankle Rocker“ auf Stuhl – Ein Fuß wird auf den Stuhl gestellt, dann von der neutralen Position in die Dorsalextension nach vorne „wippen“

Verletzungen des posterioren Sprunggelenks ( edit | edit source )

  • Posteriores Impingement-Syndrom des oberen Sprunggelenks
  • Achillessehnen-Tendinopathie(10)
    • Die Häufigkeit dieser Verletzung bei Tänzern ist auf Bewegungen wie Relevés, Sprünge, Drehungen und Spitzenarbeit zurückzuführen.
    • Kann durch falsches Binden von Bändern über die Achillessehne oder durch Tanzen auf harten Böden verursacht werden
    • Der Wechsel des Choreografen ist oft ein wichtiger Faktor, vor allem wenn der neue Choreograf eine intensive Sprungroutine befürwortet oder schnellere Richtungswechsel anregt.(1)

Posteriores Impingement-Syndrom des oberen Sprunggelenks ( edit | edit source )

  • Oft als Tänzerferse (Dancer’s Heel) bezeichnet, kann knöchern oder von Weichteilgewebe ausgehend sein
  • Verschlimmert sich durch eine forcierte Plantarflexion und geht häufig mit einer Tendinopathie des M. flexor hallucis longus einher
  • Zu den Symptomen gehören:
    • Schmerzen und Empfindlichkeit im Bereich der posterolateralen Seite des Sprunggelenks
    • Schmerz mit:
      • Aktiver Plantarflexion
      • Axialer Belastung
      • Dorsalextension der Großzehe
  • Behandlung
    • Beratung
    • Degenerative Veränderungen im Spätstadium können operiert werden(9)(11)
  • Ballettspezifische Überlegungen:
    • Überprüfung der Biomechanik: Plié, Grand Plié, Relevé
    • Dehnen: Hamstrings (Ischiokruralmuskulatur), Adduktoren, M. tibialis anterior, M. gastrocnemius und M. soleus
    • Kräftigung: Glutealmuskulatur, Hamstrings, Adduktoren, Abduktoren
    • Spezifische Rehabilitation: „Mobility Crawls“ (siehe Beispiel unten), isometrisches Anheben der Ferse im Einbeinstand, exzentrisches Absenken der Ferse im Einbeinstand

Mobility Crawls

Verletzungen des lateralen Sprunggelenks ( edit | edit source )

Laterale Sprunggelenkdistorsion ( edit | edit source )

  • Eine Verstauchung am Außenknöchel (laterale Sprunggelenkdistorsion) wird durch Kraftdefizite des M. triceps surae (M. gastrocnemius und M. soleus) und des M. tibialis posterior verschlimmert
  • Zu den Symptomen gehören: Schmerzen, Schwellungen und Instabilität
  • Behandlung:(1)
    • Kühlung, Bandagen, Elektrotherapie, Muskelkräftigung
  • Ballettspezifische Überlegungen:(1)
    • Der Tänzer verlässt sich regelmäßig auf das Feedback und die Stabilität des Außenbands(12)
    • Überprüfung der Biomechanik: Plié in 1. Position, Relevé, Passé, Ausrichtung auf Halbspitze oder Spitze(10)
    • Dehnen: Hamstrings, M. quadrizeps, Adduktoren, M. iliopsoas, M. gastrocnemius und M. soleus
    • Kräftigung: Glutealmuskulatur, Dorsalextensoren, Evertoren
    • Spezifische Rehabilitation: Aggressive Kräftigung und Propriozeption, seitlicher Unterarmstütz mit Theraband-Clamshells, Balance im Einbeinstand mit Antippen des Bodens von vorne nach hinten (siehe Beispiel unten), Plantarflexion mit Eversion gegen Widerstand

Balance im Einbeinstand mit Antippen des Bodens von vorne nach hinten

Zehenverletzungen ( edit | edit source )

Hallux Rigidus( edit | edit source )

  • Verbunden mit Störungen des M. flexor hallucis longus,(14)(15) der primäre dynamische Stabilisator des medialen Sprunggelenks in Spitzen- und Halbspitzenpositionen(1)
  • Kann verschlimmert werden, wenn die zweite Zehe länger ist als die erste,(14) oder durch eine übermäßige Beugekompensation des Interphalangealgelenks (Umknicken der Zehenspitzen)
  • Symptome: steifes und schmerzhaftes Gelenk(16)
  • Behandlung:
    • Die Behandlung im Spätstadium ist ein chirurgisches Debridement(17)
  • Ballettspezifische Überlegungen:(1)
    • Überprüfung der Biomechanik: 1. Position und Passé
    • Dehnen: M. iliopsoas, M. quadriceps, Adduktoren, Wadenmuskeln
    • Kräftigen: Glutealmuskulatur, Hamstrings (Ischiokruralmuskulatur), Adduktoren, Abduktoren
    • Spezifische Rehabilitation: „Ankle Rocker“ und „Zehen-Rocker“ mit Zehenspreizer, Großzehenflexion und -extension, isometrische Zehenabduktion mit Theraband, Flexion mit Theraband, Zehenabduktion, Abspreizen der Zehen

Sesambeinentzündung(edit | edit source)

Die Sesambeine sind in die Sehne des M. flexor hallucis brevis (FHB) eingebettet und bilden Gelenke mit der Plantarfläche des ersten Mittelfußkopfes. Sie tragen zur Stabilisierung des Großzehengrundgelenks (1. Metatarsophalangealgelenk) bei und verbessern die Kraft der FHB-Sehne.(1)

  • Eine Störung der Sesambeine wir Im Tanz verschlimmert durch:(1)
    • Technische Fehler, wie z. B. Rolling-In, Pronation und forciertes Auswärts (Turnout)
    • Eingefallene Fußgewölbe, was den Druck auf die Sesambeine erhöht
    • Ab- und Landungssprünge insbesondere ohne Plié
    • Einrollen ins Relevé / Halbspitze (anstrengender als auf Spitze)
    • Gehen mit nach außen zeigenden Zehen
  • Symptome: Schmerzen unter dem ersten Mittelfußkopf am plantaren Vorfuß, Schmerzempfindlichkeit sollte bei Dorsalextension der Großzehe nach distal wandern(1)
  • Behandlung:(1)
    • Den Tänzer über die Verwendung von Schuhen mit steifen Sohlen außerhalb des Unterrichts aufklären, die mehr Halt bieten
    • Ermutigen Sie eine Polsterung um den Bereich zu entlasten
    • Stets die Ausrichtung beurteilen und korrigieren
    • Leider dauert es Monate, bis sich dieser Zustand bessert
  • Ballettspezifische Überlegungen:(1)
    • Dehnen: Hamstrings (Ischiokruralmusulatur), Glutealmuskulatur, Adduktoren, Wadenmuskeln ausrollen
    • Kräftigen: Glutealmuskulatur, Hamstrings, Adduktoren, M. iliopsoas, intrinsische Fußmuskulatur
    • Spezifische Rehabilitation: Clamshells mit Theraband, Ball zusammendrücken auf Schaumstoffrolle mit Absenken der Beine (siehe Beispiel unten), Hamstring-Curls in Bauchlage bis zur Hüftextension

Ball zusammendrücken auf Schaumstoffrolle mit Absenken der Beine

Fraktur des 5. Mittelfußknochens ( edit | edit source )

  • Oft als Tänzerfraktur bezeichnet
  • Verschlimmerung durch Verdrehungsverletzungen
  • Denken Sie daran, eine Tänzerfraktur von einer Jones-Fraktur zu unterscheiden, die weiter unten an der Basis des fünften Mittelfußknochens (d. h. an der proximalen metadiaphysären Verbindung(18)) entsteht und durch wiederholte Belastung verursacht wird(1)
    • Bitte beachten Sie, dass eine Jones-Fraktur eine Operation erfordert.
  • Die Behandlung einer Tänzerfraktur ist konservativ / nicht-operativ
  • Ballettspezifische Überlegungen:(1)
    • Dehnen: Hamstrings (Ischiokruralmusulatur), Glutealmuskulatur, Adduktoren, Wadenmuskeln ausrollen
    • Kräftigen: Glutealmuskulatur, Hamstrings, Adduktoren, M. iliopsoas
    • Spezifische Rehabilitation: Hüftadduktion im seitlichen Unterarmstütz, Schaumstoffrolle, Donkey-Kicks („Eseltritte“) im Vierfüßlerstand , Controlled Articular Rotations (CARs) / kontrollierte Gelenkrotationen im Vierfüßlerstand (siehe Beispiel unten)

Controlled Articular Rotations (CARs) / kontrollierte Gelenkrotationen im Vierfüßlerstand

Plantarfasziitis ( edit | edit source )

  • Plantarfasziitis wird häufig mit wiederholtem Springen in Verbindung gebracht, weshalb sie bei Tänzern sehr häufig auftritt(10)
  • Zu den Symptomen gehören:(1)
    • Fersenschmerzen bei den ersten Schritten am Morgen
    • Fersenschmerzen nach längerer Nicht-Belastung
    • Schmerzempfindlichkeit an der anteromedialen Ferse
    • Eingeschränkte Dorsalextension und eine steifere Achillessehne
    • Es kann ein Hinken vorhanden sein oder eine Vorliebe für den Zehengang bestehen
    • Die Schmerzen sind in der Regel beim Barfußgehen auf hartem Untergrund und beim Treppensteigen schlimmer.
  • Behandlung:(1)
  • Ballettspezifische Überlegungen:(1)
    • Überprüfung der Biomechanik: Plié, Développé und Gangart
    • Dehnen: M. iliopsoas, M. quadriceps, Adduktoren, Wadenmuskeln
    • Kräftigung: Glutealmuskulatur, Abduktoren, tiefe Rotatoren
    • Spezifische Rehabilitation: Brücke mit gestreckten Beinen auf dem Stuhl, Fersenheben mit gestreckten Beinen auf der Treppe, „Ankle Rocker“ und „Zehen-Rocker“, Taping

Weitere spezifische physiotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf der Seite über Plantarfasziitis.

Tipps für gesunde Sprunggelenke ( edit | edit source )

  • Die Arbeit auf Spitze sollte immer langsam und erst nach einer Beurteilung der Tänzerin oder des Tänzers erfolgen.
  • Die Ausrichtung der Füße sollte stets kontrolliert werden
  • Gleichgewichtsübungen, intrinsische Fußübungen sowie Dehnung und Kräftigung der Waden sollten in das Training einbezogen werden.
  • Tänzer sollten ermutigt werden, in einem normalen Gangwinkel zu gehen, der eine Entlastung der Hüftrotatoren ermöglicht (d. h. nicht in einer Auswärtsposition gehen).(1)

Referenzen(edit | edit source)

  1. 1.00 1.01 1.02 1.03 1.04 1.05 1.06 1.07 1.08 1.09 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 1.19 1.20 1.21 1.22 1.23 1.24 1.25 1.26 Green-Smerdon M. Dance Injuries of the Ankle and Foot Course. Physioplus, 2022.
  2. 2.0 2.1 2.2 Cardoso AA, Reis NM, Marinho AP, Vieira MD, Boing L, Guimarães AC. Injuries in professional dancers: a systematic review. Revista Brasileira de Medicina do Esporte. 2017 Nov;23:504-9.
  3. 3,0 3,1 3,2 Skwiot M, Śliwiński Z, Żurawski A, Śliwiński G. Effectiveness of physiotherapy interventions for injury in ballet dancers: A systematic review. PLoS one. 2021 Jun 24;16(6):e0253437.
  4. 4.0 4.1 Biernacki JL, Stracciolini A, Fraser J, Micheli LJ, Sugimoto D. Risk factors for lower-extremity injuries in female ballet dancers: a systematic review. Clinical journal of sport medicine. 2021 Mar 1;31(2):e64-79.
  5. Campbell RS, Lehr ME, Livingston A, McCurdy M, Ware JK. Intrinsic modifiable risk factors in ballet dancers: Applying evidence based practice principles to enhance clinical applications. Physical Therapy in Sport. 2019 Jul 1;38:106-14.
  6. Fuller M, Moyle GM, Hunt AP, Minett GM. Ballet and contemporary dance injuries when transitioning to full-time training or professional level dance: a systematic review. Journal of Dance Medicine & Science. 2019 Sep 1;23(3):112-25.
  7. 7.0 7.1 En Pointe: What Ballet Dancers Should Know About Injury Prevention
  8. Rietveld AB. Performing arts medicine with a focus on Relevé in Dancers. Leiden University; 2017 Nov 28.
  9. 9.0 9.1 Khurana A, Singh I, Singh MS. Is anterior and posterior ankle impingement under-diagnosed? A review. Journal of Arthroscopic Surgery and Sports Medicine. 2021 Jan 10;2(1):58-65.
  10. 10.0 10.1 10.2 Batenhorst EZ. A Dancer’s View: Analysis and Prevention of Common Dance Injuries. 2020
  11. Grigoryev K. Comparison of Open and Endoscopic Surgical Procedures as a Treatment of Posterior Ankle Impingement Syndrome in Ballet Dancers: A Meta-Analysis (Doctoral dissertation, California State University, Fresno).
  12. 12.0 12.1 Bodini BD, Lucenteforte G, Serafin P, Barone L, Vitale JA, Serafin A, Sansone V, Negrini F. Do grade II ankle sprains have chronic effects on the functional ability of ballet dancers performing single-leg flat-foot stance? An observational cross-sectional study. Applied Sciences. 2020 Jan;10(1):155.
  13. 13.0 13.1 13.2 13.3 13.4 Mira NO, Marulanda AF, Peña AC, Torres DC, Orrego JC. Study of ballet dancers during cou-de-pied derrière with demi-plié to piqué arabesque. Journal of Dance Medicine & Science. 2019 Dec 15;23(4):150-8.
  14. 14.0 14.1 Ogilvie-Harris DJ, Carr MM, Fleming PJ. The foot in ballet dancers: the importance of second toe length. Foot & ankle international. 1995 Mar;16(3):144-7.
  15. Wentzell M. Conservative management of a chronic recurrent flexor hallucis longus stenosing tenosynovitis in a pre-professional ballet dancer: a case report. The Journal of the Canadian Chiropractic Association. 2018 Aug;62(2):111.
  16. Anderson MR, Ho BS, Baumhauer JF. Current concepts review: hallux rigidus. Foot & Ankle Orthopaedics. 2018 Jun 7;3(2):2473011418764461.
  17. Carpenter B, Gentile M, Hagenbucher JR. Functional hallux rigidus in high level athletes: Arthroscopic repair by flexor hallucis longus debridement. Journal of the International Foot & Ankle Foundation. 2022;1(1).
  18. Datir A, Bell D. Jones fracture. Reference article, Radiopaedia.org (cited 18 May 2022). Available from: https://radiopaedia.org/articles/jones-fracture-1
  19. Rhim HC, Kwon J, Park J, Borg-Stein J, Tenforde AS. A Systematic Review of Systematic Reviews on the Epidemiology, Evaluation, and Treatment of Plantar Fasciitis. Life. 2021 Dec;11(12):1287.


Berufliche Entwicklung in Ihrer Sprache

Schließen Sie sich unserer internationalen Gemeinschaft an und nehmen Sie an Online-Kursen für alle Rehabilitationsfachleute teil.

Verfügbare Kurse anzeigen