Sprunggelenk und Fuß des Tänzers – Grundlegende Anatomie

Ursprüngliche Herausgeberin Carin Hunter basierend auf dem Kurs von Michelle Green-Smerdon
Top-Beitragende Carin Hunter, Jess Bell, Kim Jackson, Wanda van Niekerk und Olajumoke Ogunleye

Einführung(edit | edit source)

Tibia, Fibula und Talus

„Sprunggelenk und Fuß sind komplexe und detaillierte Strukturen, die das Gewicht des gesamten Körpers tragen und darauf ausgelegt sind, ein schönes Kunstwerk zu präsentieren.“(1)

Sprunggelenk und Fuß sind Teil eines sehr komplexen Systems.(2) Dieser Teil des Körpers muss hohe Druck- und Scherkräfte aufnehmen und gleichzeitig ein hohes Maß an Stabilität bieten. Das Sprunggelenk ist das kinetische Bindeglied zwischen dem Fuß und höher gelegenen Strukturen im Körper. Außerdem ist der Fuß der Punkt, an dem der Körper mit dem Boden in Wechselwirkung tritt und multiaxiale Bewegungen, die gleichzeitig auftreten, kontrollieren muss.(3)

Transversales Tarsalgelenk (Chopart-Gelenk)

Einfach ausgedrückt, besteht das Sprunggelenk aus drei Knochen: Tibia (Schienbein), Fibula (Wadenbein) und Talus (Sprungbein) , und aus drei Gelenken:(1)

  1. Das transversale Tarsalgelenk (Chopart-Gelenk oder Articulatio tarsi transversa), das mit dem Talocalcanealgelenk zusammenarbeitet
  2. Das Talocalcanealgelenk (Articulatio talocalcanearis) das die Inversion und Eversion kontrolliert
  3. Das tibiotalare oder talocrurale Gelenk (Articulatio tibiotalaris/talocruralis) das zur Stabilität, Flexion und Extension beiträgt

Überblick über den Fuß ( edit | edit source )

  1. Rückfuß(4)
    1. Knochen
      1. Talus
        1. Dies ist der höchste Fußknochen
        2. Es sind keine Sehnen daran befestigt, nur das Ligamentum deltoideum
        3. Ungefähr 60 Prozent der Oberfläche des Talus sind von Gelenkknorpel bedeckt(5)
        4. Dieser Knochen ist schlecht durchblutet und heilt daher relativ schlecht
      2. Calcaneus
      3. Malleolus lateralis et medialis
    2. Gelenke
      1. Tibiotalares/Talocrurales Gelenk:
        1. Der Talus ist anterior am breitesten, was bedeutet, dass das Gelenk in Dorsalextension stabiler ist.
        2. Es wird angenommen, dass die kongruente Geometrie des Tibiotalargelenks zur Stabilität des Gelenks beiträgt – in der Standphase reicht die Geometrie des Gelenks allein aus, um der Eversion Widerstand zu leisten; ansonsten wird die Stabilität durch die Weichteilstrukturen erlangt.
      2. Subtalargelenk:
        1. Fängt Drehbelastungen von höher gelegenen Strukturen im Körper ab
      3. Transversales Tarsalgelenk (Chopart-Gelenk):
        1. Übergangsglied zwischen Rückfuß und Vorfuß
  2. Mittelfuß(4)
    1. Knochen
      1. Os naviculare
        1. Das Os naviculare ist schlecht durchblutet
        2. Der Hauptansatz für die Sehne des M. tibialis posterior befindet sich auf der medialen Seite
      2. Os cuboideum
      3. Ossa cuneiformia I-III (mediale, intermedius, laterale)
        1. Diese Knochen sind zusammen mit den Plantar- und Dorsalbändern wichtig für die Stabilität.
    2. Gelenke
      1. Fünf Tarsometatarsalgelenke, auch bekannt als Lisfranc-Gelenk
    3. Bindegewebe, Muskeln und Sehnen
      1. Plantarfaszie (Aponeurosis plantaris)
        1. Die Plantarfaszie ist für die Formung des Fußgewölbes verantwortlich und dient als Stoßdämpfer beim Tanzen(1)
  3. Vorfuß(4)
    1. Knochen
      1. 14 Phalangen
      2. Fünf Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia)
        1. Die Mittelfußköpfe sind die Hauptbelastungsfläche in den folgenden Ballettpositionen: Relevé,(6) Viertelspitze, Halbspitze und Dreiviertelspitze.
      3. Zwei Sesambeine (Ossa sesamoidea)
        1. Diese befinden sich innerhalb der Sehne des M. flexor hallucis brevis und ermöglichen die Auf- und Abwärtsbewegung der Zehe.
    2. Gelenke
      1. Metatarsophalangealgelenke (Articulationes metatarsophalangeae)
    3. Bänder, Muskeln und Sehnen
      1. Der erste Mittelfußknochen ist der Ansatzpunkt für mehrere Sehnen und spielt eine wichtige Rolle bei der Fortbewegung und Gewichtsbelastung.

Bänder des Fußes und des Sprunggelenks ( edit | edit source )

  1. Mediale Bänder(1)(7)
    1. Das Ligamentum deltoideum ist fächerförmig, besteht aus vier Bändern und widersteht der Eversion:
      1. Pars tibiotalaris anterior (tiefe Komponente)
      2. Pars tibiocalcanea
      3. Pars tibionavicularis
      4. Pars tibiotalaris posterior (tiefe Komponente)
    2. Ausdehnung der Gelenkkapsel
      1. Ligamentum calcaneonaviculare plantare (Pfannenband): Schlingt sich um den Taluskopf und bildet dabei eine Pfanne zur Abstützung
      2. Lisfranc-Bandkomplex: Eine Reihe von Bändern, die die Tarsometatarsalgelenke stabilisieren und dem Fußgewölbe Stabilität verleihen. Das plantare Ligament ist stärker als das dorsale Ligament.
      3. Ligamentum intermetatarsale: Es befindet sich zwischen den Fußwurzelknochen und hält die Mittelfußknochen in ihrer Bewegung synchron. Wenn der Nerv, der zwischen diesen Gelenken verläuft, gereizt wird, kann dies zu einem Morton-Neurom führen.(1)

        Spitze mit guter Ausrichtung

  2. Laterale Bänder(1)(7)
    1. Das laterale Sprunggelenk ist bei Balletttänzern häufig verletzt (8)(1)
    2. Ligamentum talofibulare anterius
      1. Spannt sich in Plantarflexion
      2. Viele Autoren kommen zu dem Schluss, dass dies das schwächste Band ist(1)
    3. Ligamentum calcaneofibulare
      1. Spannt sich in Dorsalextension
    4. Die folgenden Bänder tragen zur Stabilität des Sprunggelenks bei
      1. Ligamentum talofibulare posterius
      2. Ligamentum talofibulare anterius inferior
      3. Ligamentum talofibulare posterius inferior(9)

Ballettspezifische Bänderanatomie ( edit | edit source )

  • Beim Demi-Plié, wenn sich das Sprunggelenk in Dorsalextension befindet, entspannt sich das Ligamentum talofibulare anterius und das Ligamentum calcaneofibulare steht unter Spannung.
  • Das Gegenteil wird bei der Spitze erwartet (wenn das Sprunggelenk in Plantarflexion ist), obwohl es keine Studien gibt, die die extreme Position bei der Spitze untersucht haben.
  • Die Dehnung des Ligamentum talofibulare anterius nimmt mit zunehmender Plantarflexion zu, was bei einer Druckbelastung durch das Sprunggelenk noch verstärkt wird
  • Bei maximaler Plantarflexion in der Spitze verläuft das Ligamentum talofibulare anterius parallel zum Wadenbein (Fibula), wodurch es als primärer Stabilisator des lateralen Sprunggelenks wirkt.
  • Dadurch ist das Ligamentum talofibulare anterius besonders gefährdet (am schwächsten und am längsten bei maximaler Zugkraft)(1)(9)

Syndesmose (Syndesmosis tibiofibularis)(edit | edit source)

Dieses Band besteht aus dem:

  1. Ligamentum talofibulare anterius inferior
  2. Membrana interossea
  3. Ligamentum talofibulare posterius inferior
  4. Ligamentum transversum
  5. Ligamentum interosseum

Die Funktion der Syndesmose besteht darin, Schien- und Wadenbein (Tibia und Fibula) im richtigen Abstand zusammenzuhalten und eine Aussparung zu bilden, in der der Talus sitzt.(10)

Muskeln des Fußes und des Sprunggelenks ( edit | edit source )

1. Extrinsische Fußmuskulatur( edit | edit source )

Die kontraktilen Teile dieser Muskeln liegen außerhalb des Sprunggelenks, im Unterschenkel, aber ihre Sehnen setzen so an den Fußknochen an, dass sich das Sprunggelenk bewegt, wenn sich diese Muskeln zusammenziehen. Es gibt vier Muskelkompartimente (Logen), die durch Faszien voneinander getrennt sind: die oberflächliche Flexorenloge, die tiefe Flexorenloge und die Fibularisloge, die alle Plantarflexoren beinhalten, sowie die Extensorenloge, die die Dorsalextensoren umfasst.(1)

  1. Compartimentum cruris posterius pars superficialis bzw. oberflächliche Flexorenloge (Plantarflexoren)(1)
    1. M. gastrocnemius
      1. Funktion: Plantarflexion bei gestrecktem Knie, Flexion des Knies und Anheben der Ferse beim Gehen
      2. Ansatz: posteriore Fläche des Fersenbeins (Calcaneus) über die Achillessehne
    2. M. soleus
      1. Funktion: Plantarflexion und Stabilisierung des Unterschenkels über dem Fuß
      2. Ansatz: posteriore Fläche des Fersenbeins (Calcaneus) über die Achillessehne
    3. M. plantaris
      1. Funktion: Schwache Unterstützung des M. gastrocnemius bei der Plantarflexion
      2. Ansatz: posteriore Fläche des Fersenbeins (Calcaneus) über die Achillessehne
  2. Compartimentum cruris posterius pars profunda bzw. tiefe Flexorenloge (Plantarflexoren)(1)
    1. M. flexor hallucis longus(11)
      1. Funktion: Inversion
      2. Ansatz: An der Plantarfläche der ersten Zehe
    2. M. flexor digitorum longus
      1. Funktion: Inversion
      2. Ansatz: An der Plantarfläche der zweiten bis fünften Zehe
    3. M. tibialis posterior(12)
      1. Funktion: Inversion
      2. Ansatz: Os naviculare, Os cuneiforme mediale, zweite bis vierte Zehe, andere Ossa cuneiformia, Os cuboideum
  3. Compartimentum cruris laterale bzw. Fibularisloge (Plantarflexoren)(1)
    1. M. peroneus longus
      1. Funktion: Eversion und Plantarflexion
      2. Ansatz: Erster Mittelfußknochen, Os cuneiforme mediale und erste Zehe
    2. M. peroneus brevis
      1. Funktion: Eversion
      2. Ansatz: Proximales Ende des fünften Mittelfußknochens(13)
  4. Compartimentum cruris anterius bzw. Extensorenloge (Dorsalextensoren)(1)
    1. M. tibialis anterior
      1. Funktion: Inversion
      2. Ansatz: Erste Zehe und Os cuneiforme mediale
    2. M. extensor hallucis longus
      1. Funktion: Inversion
      2. Ansatz: Dorsale Seite der Basis des Großzehenendglieds (distale Phalanx)
    3. M. extensor digitorum longus
      1. Funktion: Dorsalextension und Extension der lateralen vier Zehen
      2. Ansatz: Mittlere und distale Phalangen der lateralen vier Zehen
    4. Mm. peronei (Mm. fibulares)
      1. Funktion: Dorsalextension, unterstützt Eversion
      2. Ansatz: Dorsum der Basis des 5. Mittelfußknochens

2. Intrinsische Fußmuskulatur ( edit | edit source )

Alle diese Muskeln haben ihren Ursprung und ihren Ansatz im Fuß. Sie sind dafür bekannt, dass sie die Zehen bewegen und den Fuß stabilisieren. Tänzer bezeichnen diese Muskeln als die „Core-Muskeln“ des Fußes.(14)

Die drei größten Muskeln sind der M. abductor hallucis, M. flexor digitorum brevis und M. quadratus plantae. Sie alle bieten dem Fußgewölbe Halt und Stabilität. Bei Tänzern erfordern diese Muskeln Kraft und Kontrolle. Ein Tänzer muss lernen, mit „geraden“ Zehen zu arbeiten, was bedeutet, dass den Mittelfußknochen bei der Spitzenarbeit eine Gegenstabilität geboten werden muss.(1)

Die vier Muskelschichten des plantaren Fußes ( edit | edit source )

Muskeln Sehnen
Erste Schicht
  • M. abductor hallucis
  • M. flexor digitorum brevis (FDB)
  • M. abductor digiti minimi

Erste Schicht

Zweite Schicht
  • M. quadratus plantae
  • Mm. lumbricales
  • M. flexor digitorum longus (FDL)
  • M. flexor hallucis longus (FHL)

Zweite Schicht

Dritte Schicht
  • M. flexor hallucis brevis
  • Caput obliquum und Caput transversum des M. adductor hallucis
  • M. flexor digiti minimi brevis

Dritte Schicht

Vierte Schicht
  • Mm. interossei dorsales
  • Mm. interossei plantares
  • M. peroneus longus
  • M. tibialis posterior

Vierte Schicht

Plantarfaszie ( edit | edit source )

  • Dia Plantarfaszie (Aponeurosis plantaris) besteht aus starkem faserigem Gewebe
  • Sie entspringt tief in der plantaren Fläche des Calcaneus und setzt an der Basis jeder Zehe an.
  • Wenn sich die Zehen in Dorsalextension befinden, strafft sich die Faszie und stützt das Fußgewölbe.
  • Windlass-Mechanismus („Seilwinden-Mechanismus“):(15) Der Windlass-Mechanismus ist ein mechanisches Modell, das die Art und Weise beschreibt, wie die Plantarfaszie den Fuß bei gewichtstragenden Aktivitäten stützt, und das Informationen über die biomechanische Belastung der Plantarfaszie liefert(16)

Gewölbe des Fußes

Fußgewölbe(edit | edit source)

Die drei Fußgewölbe haben folgende Aufgaben:(17)

  1. Sprungfeder-Funktion
  2. Übernahme der Gewichtsbelastung
  3. Stoßdämpfung
  4. Dem Fuß Flexibilität bieten, um die Funktion zu erleichtern

Mediales Fußgewölbe

1. Mediales Längsgewölbe (MLG) (18) (19)( edit | edit source )

Dies ist das höchste Gewölbe aufgrund der Form der Knochen.

  1. Knochen
    1. Erste drei Ossa metatarsalia
    2. Drei Ossa cuneiformia
    3. Os naviculare
    4. Talus
    5. Calcaneus
  2. Bänder
    1. Ligamentum calcaneonaviculare plantare
    2. Ligamentum deltoideum
    3. Ligamentum interosseum
    4. Plantaraponeurose
    5. Lange und kurze plantare Bänder
  3. Muskeln
    1. M. tibialis posterior
    2. M. tibialis anterior
    3. M. flexor hallucis longus
    4. M. flexor digitorum longus
    5. Kurze Muskeln der Großzehe

2. Laterales Längsgewölbe (LLG) (18)( edit | edit source )

Laterales Fußgewölbe

Das einzige Fußgewölbe, das im Stehen auf dem Boden liegt.

  1. Knochen
    1. Calcaneus
    2. Os cuboideum
    3. Viertes und Fünftes Os metatarsale
  2. Bänder
    1. Lange und kurze plantare Bänder
    2. Ligamenta interossea
    3. Plantaraponeurose
  3. Muskeln
    1. M. peroneus longus und brevis
    2. M. flexor digitorum longus
    3. Kurze Muskeln der kleinen Zehe

Halbspitze mit dem Quergewölbe als belastete Oberfläche

3. Quergewölbe (18)( edit | edit source )

  1. Knochen
    1. Keilform des Os cuneiforme laterale und intermedius
    2. Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia)
    3. Os cuboideum
    4. Drei Ossa cuneiformia
  2. Bänder
    1. Ligamentum metatarsale transversum profundum
    2. Dorsale und plantare Bänder
  3. Muskeln
    1. Mm. peroneus longus und brevis
    2. Caput transversum des M. adductor hallucis
    3. Faserzüge des M. tibialis posterior

Referenzen(edit | edit source)

  1. 1.00 1.01 1.02 1.03 1.04 1.05 1.06 1.07 1.08 1.09 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 Green-Smerdon M. Basic Anatomy of the Dancer’s Ankle and Foot course. Physioplus, 2022.
  2. Brockett CL, Chapman GJ. Biomechanics of the ankle. Orthopaedics and trauma. 2016 Jun 1;30(3):232-8.
  3. Houglum PA, Bertoti DB. Brunnstrom’s clinical kinesiology. FA Davis; 2012
  4. 4.0 4.1 4.2 Ficke J, Byerly DW. Anatomy, Bony Pelvis and Lower Limb, Foot. StatPearls (Internet). 2021 Aug 11.
  5. Bell DJ. Talus (Internet). Radiopedia. 2021 (cited 15/02/2022). Available from: https://radiopaedia.org/articles/talus
  6. Veirs KP, Rippetoe JR, Baldwin JD, Lutz K, Haleem AM, Dionne CP. Multi-Segment Assessment of Ankle and Foot Kinematics during Elevé Barefoot Demi-Pointe and En Pointe. In2020 Combined Sections Meeting (CSM) 2020 Feb 13. APTA.
  7. 7.0 7.1 Das A, Bhuyan D. A Review on the Anatomy and Biomechanics of the Foot-Ankle Complex. Asian Journal For Convergence In Technology (AJCT). 2018 Apr 15.
  8. SAH SA, MR ES, Srijit D, Norzana AG. Ankle Injuries in Sports: Anatomical Considerations and Clinical Implications.
  9. 9.0 9.1 Russell JA, McEwan IM, Koutedakis Y, Wyon MA. Clinical anatomy and biomechanics of the ankle in dance. Journal of dance medicine & science. 2008 Sep 1;12(3):75-82.
  10. Norkus SA, Floyd RT. The anatomy and mechanisms of syndesmotic ankle sprains. Journal of athletic training. 2001 Jan;36(1):68.
  11. Murdock CJ, Munjal A, Agyeman K. Anatomy, Bony Pelvis and Lower Limb, Calf Flexor Hallucis Longus Muscle. StatPearls (Internet). 2021 Aug 6.
  12. Corcoran NM, Varacallo M. Anatomy, Bony Pelvis and Lower Limb, Tibialis Posterior Muscle. StatPearls (Internet). 2020 Sep 17.
  13. Basit H, Eovaldi BJ, Siccardi MA. Anatomy, Bony Pelvis and Lower Limb, Foot Peroneus Brevis Muscle. In StatPearls (Internet) 2019 May 19. StatPearls Publishing.
  14. Farris DJ, Kelly LA, Cresswell AG, Lichtwark GA. The functional importance of human foot muscles for bipedal locomotion. Proceedings of the National Academy of Sciences. 2019 Jan 29;116(5):1645-50.
  15. Metsavaht L, Leporace G. Current trends in the biokinetic analysis of the foot and ankle. Journal of the Foot & Ankle. 2020 Aug 30;14(2):191-6.
  16. Bolgla LA, Malone TR. Plantar fasciitis and the windlass mechanism: a biomechanical link to clinical practice. Journal of athletic training. 2004 Jan 1;39(1):77.
  17. Batenhorst EZ. A Dancer’s View: Analysis and Prevention of Common Dance Injuries.
  18. 18.0 18.1 18.2 Ahonen J. Biomechanics of the foot in dance: a literature review. Journal of Dance Medicine & Science. 2008 Sep 1;12(3):99-108.
  19. Ozdinc SA, Turan FN. Effects of ballet training of children in Turkey on foot anthropometric measurements and medial longitudinal arc development. J. Pak. Med. Assoc. 2016 Jul 1;66(7):869-74.


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