Eine Einführung in die Unterstützte Kommunikation

Originale Autorin Ewa Jaraczewska basierend auf dem Kurs von Sopio Nadiradze
Top-BeitragendeEwa Jaraczewska, Jess Bell und Kim Jackson

Einleitung(edit | edit source)

Kommunikation ist eine grundlegende Fertigkeit, die sich auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes auswirkt. Ohne effektive Kommunikationsstrategien können Kinder Schwierigkeiten haben, ihre Bedürfnisse auszudrücken oder an wichtigen sozialen Aktivitäten teilzunehmen, wie z. B. mit Freunden zu spielen oder mit Gleichaltrigen zu interagieren.

Für Menschen mit Kommunikationsschwierigkeiten kann eine spezielle Unterstützung erforderlich sein. Die Unterstützte Kommunikation (UK), auf Englisch „Augmentative and Alternative Communication“ (AAC) ist darauf ausgelegt, Menschen mit komplexen Kommunikationsbedürfnissen zu unterstützen.(1) Die UK kann mit oder ohne Hilfsmittel erfolgen und umfasst sowohl hoch technisierte Optionen wie Sprachausgabegeräte als auch weniger technisierte Optionen wie Bildtafeln.

Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick über Sprache, Sprechen und Kommunikation, bevor er eine Einführung in die Unterstützte Kommunikation für Rehabilitationsfachleute gibt, einschließlich Überlegungen zur Beurteilung und zu den Arten der Unterstützten Kommunikation.

Drei Aspekte der Kommunikation (edit | edit source)

Sprechen(edit | edit source)

„Sprechen ist der physische Akt des Sprechens, bei dem Laute erzeugt werden, die andere hören können.“(2) — Sopio Nadiradze

Eine Sprechstörung ist eine Verzögerung oder Schwierigkeit bei der Art und Weise, wie eine Person Laute, Wörter, Phrasen oder Sätze produziert. Zu den Arten von Sprechstörungen gehören u.a. Beeinträchtigungen von:

  • Artikulation
  • Stimmgebung
  • Redefluss

Beurteilung des Sprechens (edit | edit source)

Ein Logopäde führt eine Beurteilung des Sprechens durch, wobei er vom interdisziplinären Team unterstützt wird, dem Eltern, Betreuungspersonen, Lehrer, Psychologen und Ärzte angehören können. Diese Beurteilung erfolgt, nachdem Hörprobleme ausgeschlossen wurden.

Die Beurteilung sollte Folgendes umfassen:

  • Überprüfung auf Sprechfehler und Unregelmäßigkeiten
  • Anatomie und Funktion des oralen Mechanismus
  • Entwicklungsanamnese und Krankengeschichte
  • Kognitive Funktion

Therapeutische Interventionen für das Sprechen (edit | edit source)

Zu den therapeutischen Interventionen gehören:

  • Anleitung zur Erzeugung schwieriger Laute(2)
  • Üben der Lauterzeugung in verschiedenen Kontexten, wie Silben, Wörtern, Phrasen, Sätzen und Lesen(2)
  • Behandlung von Lautgruppen mit ähnlichen Fehlermustern(2)
  • Lehren, wann und wo bestimmte Laute zu verwenden sind, nachdem die bedeutsamen Unterschiede zwischen ihnen erklärt wurden(2)

Dieses Video zeigt, wie der L-Laut angeleitet wird:

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Sprache(edit | edit source)

„Sprache beschreibt, wie wir Symbole verwenden, um nach gemeinsamen linguistischen Regeln zu kommunizieren.“(2) — Sopio Nadiradze

„Sprachstörung“ ist ein Oberbegriff, der sich auf schwere und anhaltende Schwierigkeiten in gesprochenen, geschriebenen oder anderen symbolischen Sprachen wie der Gebärdensprache und der Unterstützten Kommunikation bezieht:(4)

  • Sie betreffen die Form der Sprache, den Inhalt der Sprache und die Funktion der Sprache oder eine beliebige Kombination dieser Aspekte.(5)
  • Sprachstörungen umfassen:
    • Störung der gesprochenen Sprache in der Kindheit: Ein Kind hat Schwierigkeiten, neue Wörter zu lernen, Sätze zu sprechen, Anweisungen zu befolgen, Fragen zu verstehen und sich auszudrücken
    • Lernschwierigkeiten: verbunden mit Problemen beim Lesen, Rechtschreiben und Schreiben
    • Selektiver Mutismus: Schwierigkeiten beim Sprechen oder Kommunizieren zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Orten

Beurteilung der Sprache (edit | edit source)

Die Beurteilung der Sprache kann Folgendes umfassen:

  • Überprüfung der Fähigkeit einer Person, Sprache auf einem altersgerechten Niveau zu verwenden und zu verarbeiten(2)
  • Bewertung des Wortschatzes, der Grammatik, der Syntax, der Erzähl- und Schreibfertigkeiten des Kindes(2)
  • Messung der Sprachlauterzeugung, der Sprechmotorik und der fein- und grobmotorischen Fertigkeiten(6)

Ein Hörscreening und ein Verhaltensassessment werden ebenfalls empfohlen.

Kommunikation(edit | edit source)

„Kommunikation ist ein komplexerer Prozess und beschreibt, wie wir die Ideen, Handlungen oder Einstellungen anderer beeinflussen.“(2) — Sopio Nadiradze

Kommunikation umfasst verbale und nonverbale Bewegungen, Handlungen und Verhaltensweisen und bildet die Grundlage dafür, wie wir mit anderen Menschen interagieren. Vier Aspekte müssen vorhanden sein, damit ein Verhalten als Kommunikation angesehen werden kann:(2)

  • Sender
  • Empfänger
  • Botschaft
  • Kommunikationsmittel

Beispiel: Kommunikative Herausforderungen bei Zerebralparese

Tabelle 1 zeigt verschiedene Herausforderungen auf, mit denen Kinder mit Zerebralparese bei der Verwendung verschiedener Kommunikationsmittel konfrontiert sein können.(7)

Tabelle 1. Kommunikationsmethoden und Herausforderungen, mit denen ein Kind mit Zerebralparese konfrontiert sein kann
Kommunikationsmethode Herausforderungen
Sprechen
  • Koordination der Mund- und Zungenmuskeln
  • Probleme mit den Empfängern (nicht gehört werden)
Zuhören Konzentration
Schreiben Feinmotorische Fertigkeiten
Auf etwas zeigen
  • Feinmotorische Fertigkeiten
  • Hand-Augen-Koordination
Gesten / Zeichensprache verwenden
  • Feinmotorische Fertigkeiten
  • Motorische Planung
Körpersprache / Mimik Muskelkontrolle des Körpers / Gesichts

Kommunikationssysteme (edit | edit source)

„Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen das Recht auf freie Meinungsäußerung und Meinungsfreiheit, einschließlich der Freiheit, Informationen und Gedankengut sich zu beschaffen, zu empfangen und weiterzugeben, gleichberechtigt mit anderen und durch alle von ihnen gewählten Formen der Kommunikation.“ — Artikel 21, Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen(8)

  • Kommunikationssysteme = Hilfsmittel
  • Zu den Kommunikationssystemen gehören auch die Unterstützte Kommunikation (UK), auf Englisch „Augmentative and Alternative Communication“:
    • augmentativ = Ergänzung oder Verbesserung der vorhandenen Sprache
    • alternativ = alternative Kommunikationsformen außer der gesprochenen Sprache
  • Unterstützte Kommunikation kann mit oder ohne Hilfsmittel erfolgen:
    • körpereigene Kommunikationsformen – erfordern keine physischen Hilfsmittel oder Werkzeuge, um die Kommunikation zu erleichtern:(2)
      • Beispiele: Gestik, Mimik, Körpersprache, Gebärden
      • Körpereigene Kommunikationsformen spielen eine entscheidende Rolle, um anderen Menschen etwas zu vermitteln und das Verständnis zu erleichtern
    • Kommunikationshilfen – hier werden Hilfsmittel oder Materialien verwendet, um die Kommunikation zu erleichtern(2)
      • einfache, papierbasierte Optionen, wie Kommunikationstafeln oder Bücher
      • angepasste Tastaturen – Anpassungen können Folgendes umfassen: (1) größere Tasten für eine einfachere Ansteuerung, (2) taktile Anzeige, (3) erhöhte Tastenränder, (4) farbcodierte Tasten, (5) symbolbasierte Tasten für eine einfachere Erkennung, (6) einstellbare Tastenabstände, um der Reichweite des Benutzers zu entsprechen, (7) programmierbare Funktionen wie Makrotasten für häufig verwendete Phrasen oder Sätze und (8) integrierte Wort- und Phrasenvorhersage, um das Tippen zu beschleunigen

        Sprachausgabegerät

      • diese Art von Gerät ist für eine Person mit Lese- und Schreibkenntnissen geeignet, die einige Buchstaben kennt, tippen kann und lesen und schreiben kann
  • UK kann text- oder symbolbasiert sein:
    • textbasierte UK kann über eine Tastatur bedient werden; getippte Wörter werden in Ton umgewandelt
    • symbolbasierte UK verwendet Symbole oder Bilder zur Kommunikation; ein visuelles Symbol kann ein Wort oder einen Satz darstellen
  • UK kann in Form von hoch technisierten Sprachausgabegeräten erfolgen:
    • Sprachausgabegeräte mit einem oder mehreren Tastenschaltern
    • kann mit voraufgezeichneten Nachrichten programmiert werden
    • praktisch für Menschen mit eingeschränkten motorischen Fertigkeiten, da die Schalter durch jeden Körperteil (Hand, Finger, Hals, Kopf, Bein usw.) aktiviert werden können
    • nützlich für die Person und ihren Kommunikationspartner, da der Kommunikationspartner die gewünschten Nachrichten aufzeichnen kann
    • Beispiele: tragbare Geräte wie eine Armbanduhr oder eine Halskette, ein Sprachausgabegerät, das um den Hals getragen und durch Berührung aktiviert wird, oder Sprachausgabegeräte im Stil eines Fotoalbums

Wer kann UK nutzen? (edit | edit source)

UK kann für viele Menschen von Nutzen sein, darunter:

  • Personen mit einer Beeinträchtigung, die die Artikulation von Sprachlauten, den Redefluss und/oder die Stimme beeinträchtigt(9)
  • Personen mit einer Sprech- und Sprachstörung und einer Beeinträchtigung des Verständnisses oder der Verwendung von gesprochenen, geschriebenen oder anderen Symbolsystemen
  • Personen, die vollständige, grammatikalisch korrekte und wortreiche Botschaften im Kopf haben, aber nicht in der Lage sind, diese Gedanken durch Sprache auszudrücken

Sehen Sie sich dieses Video an, wenn Sie wissen möchten, wie Unterstützte Kommunikation die Kommunikation von Menschen mit Behinderungen verbessern kann:

(10)

Leitlinien zur Umsetzung von UK für Menschen mit Zerebralparese (edit | edit source)

Bei der Umsetzung von UK muss ein entsprechend ausgebildeter Kliniker Folgendes sicherstellen:(2)

  • Durchführung einer umfassenden Beurteilung, einschließlich der individuellen motorischen und kognitiven Fertigkeiten sowie der Kommunikationsbedürfnisse
  • Anpassung des UK-Geräts an die individuellen Bedürfnisse, einschließlich des Vokabulars und der Symbole, die für das Alter, den Entwicklungsstand, den Alltag und die Interessen der Person relevant sind
  • das UK-System ist verfügbar und kann in allen Umgebungen, einschließlich zu Hause, in der Schule und in der Gemeinschaft, einheitlich eingesetzt werden.
  • Schulungen für Benutzer, Familienmitglieder, Betreuer und Erzieher
  • der Klient ist motiviert, das System zu nutzen: dies kann erreicht werden, indem Aktivitäten ermittelt werden, die den Klienten motivieren, und indem ihm die Möglichkeit gegeben wird, täglich mit mindestens einem Partner zu kommunizieren
  • das Lernen wird kontextualisiert: Der Benutzer lernt, wie er die UK bei täglichen Aktivitäten einsetzt
  • der Wortschatz wird durch einen multimodalen Ansatz modelliert, der auditive, visuelle und taktile Kanäle einbezieht
  • Zugang zu Kommunikationshilfen und -geräten, damit die Klienten selbstständig darauf zugreifen können

Ziele und erwartete Ergebnisse (edit | edit source)

Zu den Zielen gehören:(2)

  • Erlernen neuer Methoden des Selbstausdrucks
  • Befähigung von Personen mit Kommunikationsstörungen, kompetent zu kommunizieren und Freundschaften zu schließen(11)
  • Unterstützung dieser Personen bei der stärkeren Einbindung in akademische und nicht akademische Aktivitäten
  • Befähigung dieser Personen, ihr Potenzial (in akademischen und nicht akademischen Bereichen) auszuschöpfen

Erwartete Ergebnisse:(2)

  • Menschen mit Kommunikationsstörungen können messbare Fortschritte in akademischen, kommunikativen, sozialen und funktionellen Fertigkeiten erzielen
  • Menschen mit Kommunikationsstörungen werden in der Lage sein, „zu sagen, was sie sagen wollen, wann sie es sagen wollen, so schnell wie möglich und zu wem sie es sagen wollen“.(2)

Faktoren, die die Beurteilung und Behandlung beeinflussen (edit | edit source)

Bei der Beurteilung von Personen mit Kommunikationsstörungen und der Erstellung eines Interventionsplans, der UK einbezieht, müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • chronologisches Alter und Entwicklungsstand
    • Auswahl altersgerechter Assessment-Tools und Interventionsziele
    • Auswahl eines altersgerechten Vokabulars und altersgerechter Anweisungen
  • Funktionalität
    • Entscheidungen werden oft für Personen getroffen, die nicht in der Lage sind, ihre Präferenzen mitzuteilen, was zu einem Mangel an persönlicher Wahlfreiheit oder Handlungsfähigkeit führen kann
    • Berücksichtigen Sie, wann im Tagesablauf Entscheidungen anstehen und ob/wie eine Person ihre Entscheidungen und Präferenzen durch UK mitteilen kann
  • Interaktion
    • Möglichkeiten zum Senden und Empfangen von Botschaften bieten
    • Möglichkeiten zur Interaktion mit verschiedenen Gleichaltrigen, nicht nur mit Lehrpersonal, bieten
  • kognitive Entwicklung
    • Sprach- und kommunikative Fertigkeiten verbessern, unabhängig von der kognitiven Entwicklung
    • Sprach- und kommunikative Fertigkeiten werden durch jede Interaktion verbessert
  • Grad der Unabhängigkeit
    • UK kann sowohl für die unabhängige als auch für die gedolmetschte Kommunikation durch ein Kommunikationspartner verwendet werden
  • sensorisches Profil
    • Personen, die ihre Handlungsabsicht nicht zuverlässig angeben können oder deren Antwortformen von Person zu Person variieren, haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, von UK zu profitieren
  • soziale Bedeutung
    • die ausgewählten Hilfsmittel und Strategien sollten die soziale Identität und Interaktion des Benutzers fördern
    • UK sollte Stigmatisierung oder Diskriminierung in der Gemeinschaft nicht eskalieren, sondern verhindern
  • vorausgesetzte Fertigkeiten
    • es gibt KEINE kommunikativen Fertigkeiten, die vor der Verbesserung oder Erweiterung der Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten vermittelt werden müssen
  • Pluralismus
    • es sollten mehrere Kommunikationsstrategien, -hilfsmittel oder -methoden ausgewählt und entwickelt werden
  • natürliche Umgebung
    • Einzelunterricht sollte immer zusätzlich zu den Kommunikationsmöglichkeiten in der natürlichen Umgebung stattfinden
  • Präferenzen
    • der Benutzer bestimmt den Plan und die Methodik der Kommunikationsinterventionen
  • Kommunikationspartner
    • ein multidisziplinäres Team bewertet die Fähigkeiten aller Kommunikationspartner

Komponenten der Beurteilung (edit | edit source)

Die folgenden Komponenten sollten Teil der Beurteilung der Kommunikationsfähigkeit einer Person mit schwerer Behinderung sein:

  • Kognition
  • motorische Funktion
  • sensorische Fähigkeiten
  • Sprache und Sprechen
  • aktueller und zukünftiger Kommunikationsbedarf
  • Fähigkeiten zur visuellen Verfolgung und Abtastung
  • Handpräferenzen, Positionierung, Greifen und Zugreifen
  • grundlegende rezeptive Sprachfertigkeiten
  • Rolle der Eltern oder Betreuungspersonen

Ergebnisse(edit | edit source)

Ergebnismessungen (edit | edit source)

Faktoren, die sich auf die Ergebnisse auswirken (edit | edit source)

Die folgenden Faktoren sind für positive Ergebnisse wichtig:

  • die Auswahl des am besten geeigneten Geräts für die motorischen Fähigkeiten einer Person
  • die Integration des Geräts in eine tägliche Routine, die für den Benutzer motivierend ist
  • Beginn mit einer einzelnen, funktionellen Botschaft oder Aufgabe
  • schrittweise Ausweitung der Nutzung auf andere Kontexte
  • Einbeziehung von Familie und Betreuungspersonen in den Umsetzungsprozess

Zu den Barrieren für positive Ergebnisse gehören:

  • mangelnde Motivation des Klienten
  • begrenzte Verfügbarkeit geeigneter UK-Systeme
  • unzureichende Schulung für Lehrer und Betreuungspersonen
  • dekontextualisiertes Lernen
  • begrenzter Wortschatz in den UK-Systemen

Ressourcen(edit | edit source)

Referenzen(edit | edit source)

  1. Burnham SPL, Finak P, Henderson JT, Gaurav N, Batorowicz B, Pinder SD, Davies TC. Models and frameworks for guiding assessment for aided Augmentative and Alternative communication (AAC): a scoping review. Disabil Rehabil Assist Technol. 2024 May;19(4):1758-1772.
  2. 2.00 2.01 2.02 2.03 2.04 2.05 2.06 2.07 2.08 2.09 2.10 2.11 2.12 2.13 2.14 2.15 Nadiradze S. An Introduction to Assistive Technology in Communication Course. Plus, 2024.
  3. Grow & Tell Speech and OT. How I Teach the L Sound Speech Therapy. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=-pI-zqim40s(last accessed 6/2/2024)
  4. Donolato E, Cardillo R, Mammarella IC, Melby-Lervåg M. Research Review: Language and specific learning disorders in children and their co-occurrence with internalizing and externalizing problems: a systematic review and meta-analysis. J Child Psychol Psychiatry. 2022 May;63(5):507-518.
  5. Jaiswal MA, Kapur A, Goyal A, Bhalla K, Nagarajan S, Babaria B.Children with Ankyloglossia and Special Healthcare Needs: Diagnosis, Management and Implications. J Postgrad Med Edu Res 2022;56(1):57-60.
  6. Sack L, Dollaghan C, Goffman L. Contributions of early motor deficits in predicting language outcomes among preschoolers with developmental language disorder. International journal of speech-language pathology. 2022 Jul 4;24(4):362-74.
  7. Communication and Children with Cerebral Palsy. Available from Communication and Children with Cerebral Palsy (last access 5.2.2024)
  8. Convention on the Rights of Persons with Disabilities. Available from https://www.ohchr.org/en/instruments-mechanisms/instruments/convention-rights-persons-disabilities (last access 5.2.2024)
  9. American Speech-Language-Hearing Association (ASHA). Definitions of Communication Disorders and Variations. Available from: https://www.asha.org/policy/rp1993-00208/ (last accessed 12 February 2024).
  10. Cincinnati Children’s. What is AAC? Augmentative and Alternative Communication. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=r3m8_YmTDDM(last accessed 6/2/2024)
  11. Tsai MJ. Using the ICF Framework to Assess Communicative Competence in Dyadic Communication among Children and Adolescents Who Use Augmentative and Alternative Communication Devices in Taiwan. Behav Sci (Basel). 2022 Nov 21;12(11):467.


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