Beckengürtelschmerzen richtig erkennen

Einleitung(edit | edit source)

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Beckengürtelschmerzen (BGS) beziehen sich auf muskuloskelettale Störungen, die das Becken betreffen.

  • Dies betrifft vor allem das Iliosakralgelenk (ISG), die Schambeinfuge (Symphysis pubica) und die dazugehörigen Bänder und Muskeln.
  • Es handelt sich um eine Erkrankung, die bei Frauen häufiger vorkommt als bei Männern. Sie tritt oft während der Schwangerschaft und nach der Entbindung auf.
  • Es ist eine Erkrankung, die den Alltag und die Lebensqualität beeinträchtigt(1) und zu Depressionen, Angstzuständen, Fehlzeiten am Arbeitsplatz und Arbeitsunfähigkeit beiträgt.

Die überwiegende Mehrheit der Studien über Beckengürtelschmerzen befasst sich mit Frauen während der Schwangerschaft und nach der Entbindung, da Beckengürtelschmerzen in dieser Bevölkerungsgruppe besonders häufig vorkommen.

Menschen, die unter BGS leiden, werden in der Regel von Physiotherapeuten betreut.(2)(3)(4)

(5)

Definition von Beckengürtelschmerzen ( edit | edit source )

Es gibt verschiedene Definitionen für den Beckengürtelschmerz, und in der Vergangenheit gab es Diskrepanzen bei der Terminologie in Bezug auf Becken- und/oder Kreuzschmerzen, insbesondere in der schwangeren Bevölkerung.(6) In den europäischen Leitlinien werden Beckengürtelschmerzen definiert als:

„Beckenschmerzen, die im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Trauma, Arthritis und Arthrose auftreten. Die Schmerzen treten zwischen dem posterioren Beckenkamm und den Gesäßfalten auf, insbesondere in der Nähe des Iliosakralgelenks. Der Schmerz kann in den posterioren Oberschenkel ausstrahlen und kann auch in Verbindung mit der Symphyse oder separat davon auftreten.“(7)

Clinton et al.(8) stimmen der obigen Definition in ihren klinischen Praxisleitlinien für Beckengürtelschmerzen in der antepartalen Bevölkerung zu.

Ein weiterer Begriff, der ebenfalls verwendet wird, ist schwangerschaftsbedingter Kreuzschmerz (engl.: pregnancy-related low back pain – PLBP). Dieser sollte nicht mit dem Beckengürtelschmerz (BGS) verwechselt werden.

  • Schwangerschaftsbedingte Kreuzschmerzen sind durch einen dumpfen Schmerz gekennzeichnet, der in Flexion stärker ausgeprägt ist und mit einer Bewegungseinschränkung der Lendenwirbelsäule einhergeht.(9) Die Palpation des M. erector spinae verstärkt den Schmerz.(9)

Bei Frauen, die sowohl an PLBP als auch an BGS leiden, ist die Wahrscheinlichkeit größer, auch nach der Schwangerschaft noch Probleme zu haben.(3)

Die obige Definition des Beckengürtelschmerzes wird in der physiotherapeutischen Fachliteratur am häufigsten verwendet. Andere verwenden den Begriff „Beckengürtelschmerz“ jedoch auch für einen übertragenen Beckenschmerz viszeralen Ursprungs.(10)

Andere Ursachen für Beckengürtelschmerzen ( edit | edit source )

Im Jahr 2019 haben Palmer et al.(10) viszerale, entzündliche und systemische Ursachen für Beckenschmerzen beschrieben:(10)

Physiotherapeuten, die auf die Beckengesundheit spezialisiert sind, sind darin geschult, diese anderen Ursachen von Beckenschmerzen zu erkennen.(11) Auf dieser Seite wird der Begriff „Beckengürtelschmerz“ (BGS) spezifisch für muskuloskelettale Ursachen von Beckengürtelschmerzen verwendet.

Muskuloskelettale Ursachen von Beckengürtelschmerzen ( edit | edit source )

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Beckengürtelschmerzen können unter anderem folgende Ursachen haben, die mit dem muskuloskelettalen System zusammenhängen:

  • Hormonelle Veränderungen, Laxität der Gewebe, Gewichtsverteilung/-zunahme, Muskelschwäche/-verspannungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Wochenbett
  • Trauma(11)
  • Ein Sturz
  • Ein Kraftfahrzeugunfall
  • Die Treppe hinunterfallen
  • In ein Loch treten
  • Sportverletzungen
  • Arthritis oder Arthrose

Differenzialdiagnose ( edit | edit source )

In der antepartalen Bevölkerung können Beckengürtelschmerzen mit Zeichen und Symptomen verschiedener entzündlicher, infektiöser, traumatischer, neoplastischer, degenerativer oder metabolischer Erkrankungen einhergehen.(8) Der Physiotherapeut sollte mit Vorsicht vorgehen oder eine ärztliche Überweisung in Betracht ziehen, wenn in der Vorgeschichte eine der folgenden Erkrankungen aufgetreten ist:(8)(12)

Weitere Differenzialdiagnosen für Beckengürtelschmerzen, nachdem die oben genannten Erkrankungen ausgeschlossen wurden, können Folgende sein:

Prävalenz von ISG-Schmerzen, einer Form von Beckengürtelschmerzen ( edit | edit source )

Weltweit leiden zwischen 5 und 10 % der Menschen an chronischen Kreuzschmerzen. Dies führt zu:(16)

  • Hohen Behandlungskosten
  • Längeren Krankheitszeiten
  • Individuellem Leiden
  • Invasiven Eingriffen wie Operationen
  • Behinderung

Schmerzen am Iliosakralgelenk (ISG), eine Art von Beckengürtelschmerzen, sind dafür bekannt, dass sie bei Menschen mit Kreuzschmerzen nicht diagnostiziert oder falsch behandelt werden. Es wird geschätzt, dass ISG-Schmerzen bei 10-30 % der Patienten mit unspezifischen Kreuzschmerzen auftreten.(17) Einigen Studien zufolge ist die Inzidenz sogar noch höher.

In einer Studie von Visser et al. aus dem Jahr 2013,(18) hatten 40 Prozent der Studienpopulation eine ISG- oder ISG- und Bandscheibenkomponente. Visser et al.(18) wiesen darauf hin, dass ischiasähnliche Symptome, die vom Iliosakralgelenk ausgehen, klinisch eine lumbale Radikulopathie vortäuschen können, und dass eine gründliche Untersuchung der Wirbelsäule, der Hüfte und des Iliosakralgelenks durchgeführt werden sollte, um eine genaue Diagnose zu stellen.

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Prävalenz von schwangerschaftsbedingten Kreuz- und Beckengürtelschmerzen ( edit | edit source )

  • 56 % bis 72 % der antepartalen Bevölkerung(19)(20)
  • 20 % der Schwangeren berichten über starke Symptome während 20-30 Schwangerschaftswochen(19)(20)
  • 7 % der Frauen mit Beckengürtelschmerzen werden lebenslang Probleme haben(19)(20)
  • 33 % bis 50 % der schwangeren Frauen berichten über BGS vor der 20. Schwangerschaftswoche, und die Prävalenz kann in der Spätschwangerschaft 60 bis 70 % erreichen(21)

In Anbetracht dieser hohen Prävalenz wird deutlich, dass Beckengürtelschmerzen weltweit nach wie vor ein großes Problem darstellen. Es gibt jedoch kein Goldstandard für klinische Tests;(22) derzeit werden in der Forschung verschiedene Kombinationen von Provokationstests und Bildgebung zur Diagnose von Beckengürtelschmerzen verwendet.(23) Physiotherapeuten sind am besten in der Lage, den Patienten zu diesem Thema Beratung und Hilfe anzubieten.(11) Weitere Forschung ist erforderlich, um spezifische physiotherapeutische Interventionen zu unterstützen.(11)

Risikofaktoren für Beckengürtelschmerzen ( edit | edit source )

Clinton et al. (2017) führen die folgenden Risikofaktoren auf der Grundlage starker Evidenz auf:(8)

  • Frühere Schwangerschaft
  • Orthopädische Funktionsstörungen
  • Erhöhter Body-Mass-Index (BMI)(24)
  • Rauchen
  • Berufliche Unzufriedenheit
  • Fehlender Glaube an eine Verbesserung der Prognose der Beckengürtelschmerzen

Die Autoren führen auch die folgenden Risikofaktoren auf, die zur Entwicklung von Beckengürtelschmerzen führen können:(8)

  • Hypermobilität der Gelenke
  • Multiparität (mehrere Geburten in der Vorgeschichte)
  • Phasen von Amenorrhoe
  • Funktionsstörungen der Hüfte und/oder der unteren Extremitäten, einschließlich einer Dysfunktion des M. gluteus medius und der Beckenbodenmuskulatur
  • Beckentrauma in der Vorgeschichte
  • Kreuzschmerzen und/oder BGS in der Vorgeschichte, insbesondere bei früheren Schwangerschaften

Im Bezug auf schwangere Patientinnen stellen Ceprnja et al.(25) fest, dass eine Vorgeschichte von Kreuz- und/oder Beckengürtelschmerzen sowie eine Familienanamnese von schwangerschaftsbedingten Beckengürtelschmerzen mit aktuellen schwangerschaftsbedingten Beckengürtelschmerzen assoziiert ist. Dies stimmt mit früheren Studien überein.

Risikofaktoren für anhaltende Beckengürtelschmerzen nach der Entbindung ( edit | edit source )

In einer kürzlich durchgeführten systematischen Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse wurden die folgenden Risikofaktoren für anhaltende postpartale Beckengürtelschmerzen ermittelt:(26)

  • Kreuzschmerzen in der Vorgeschichte
  • BMI von mehr als 25 vor der Schwangerschaft
  • Beckengürtelschmerzen in der Schwangerschaft
  • Depressionen in der Schwangerschaft
  • Hohe Arbeitsbelastung in der Schwangerschaft

Klinisches Bild von Beckengürtelschmerzen ( edit | edit source )

Das klinische Bild von BGS ist individuell unterschiedlich und kann sich auch im Laufe einer Schwangerschaft verändern.

Subjektive Anamnese ( edit | edit source )

Symptome, die auf BGS hinweisen, wie von Clinton et al. (2017) auf der Grundlage der Europäischen Leitlinien beschrieben:(8) ( edit | edit source )

  • Schmerzen zwischen dem posterioren Beckenkamm und der Gesäßfalte, insbesondere im Bereich des Iliosakralgelenks (ISG)
  • Der Schmerz kann in den posterioren Oberschenkel ausstrahlen
  • Die Schmerzen können in Verbindung mit oder getrennt von Symphysenschmerzen auftreten.

Schmerzen(edit | edit source)

  • Die Schmerzen können um die 18. Schwangerschaftswoche beginnen und zwischen der 24. und 36. Schwangerschaftswoche ihren Höhepunkt erreichen(27)
  • Die Schmerzen klingen bis zum 3. Monat nach der Entbindung ab(27)
  • Schmerzen zwischen dem posterioren Beckenkamm und der Gesäßfalte (Glutealfalte), insbesondere in der Nähe der Iliosakralgelenke (ISG) und/oder der Symphyse(7)
  • Schmerzen können lokal oder lokal und ausstrahlend sein
  • Fortin-Zone – ein rechteckiger Bereich, der von der Spina iliaca posterior superior (SIPS) 3 cm nach lateral und 10 cm nach kaudal verläuft(28)
  • Ein-Finger-Methode – die Person zeigt oft mit einem Finger auf die schmerzhafte Stelle, die sich meist innerhalb dieses rechteckigen Bereichs befindet(28)
  • Ischialgische Komponente des ISG-Schmerzes – ursprünglich wurde angenommen, dass ausstrahlende Schmerzen, die weiter als das Knie reichen, nicht mit einer ISG-Dysfunktion zusammenhängen. Fortin et al.(29) zeigten jedoch, dass Ischialgien, die über das Knie hinausgehen, durchaus ihren Ursprung in einer ISG-Dysfunktion haben können. Visser et al.(18) berichteten ebenfalls über über eine Kombination von lokalen und ausstrahlenden, ischialgischen Schmerzen bei ISG-Dysfunktionen.
  • Der Schmerz kann als stechendes, dumpfes, einschießendes oder brennendes Gefühl beschrieben werden(30)
  • Die Schmerzintensität auf der Visuellen Analogskala liegt im Durchschnitt bei 50-60 mm (5-6)(31)
  • Differenzierung zwischen Beckengürtelschmerzen (BGS) und schwangerschaftsbedingtem Kreuzschmerz (PLBP) – hier kann ein Körperdiagramm für das Einzeichnen der Schmerzverteilung verwendet werden(8)
    • BGS – Lokalisation im Gesäßbereich inferior der SIPS, dem posterioren Oberschenkel und der Leiste (insbesondere oberhalb der Symphyse)
    • PLBP – ist eher auf den Lendenbereich konzentriert, oberhalb des Sakrums

Funktionseinschränkungen ( edit | edit source )

Probleme mit Bewegungsübergängen wie z.B.:(19)(32)

  • Schwierigkeiten beim Aussteigen aus einem Auto
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Verlassen des Stuhls
  • Schwierigkeiten bei der Fortbewegung
  • Kann Schwierigkeiten beim Treppensteigen haben
  • Kann Schwierigkeiten beim Gehen haben
  • Schwierigkeiten beim Stehen für 30 Minuten oder länger
  • Schwierigkeiten beim Einbeinstand – Störung der Lastübertragung – gestörte Verlagerung der Belastung beim Wechsel von einem Bein auf das andere
  • Schwierigkeiten beim Umdrehen im Bett – oft das schlimmste Symptom
  • Verminderte Fähigkeit, die Hausarbeit zu erledigen
  • Schmerzen/Beschwerden bei belasteten Aktivitäten

(33)

Prognose(edit | edit source)

Bergström et al.(34) untersuchten schwangerschaftsbedingte Kreuzschmerzen und Beckengürtelschmerzen 14 Monate nach der Schwangerschaft. Eine Kohorte von 639 Frauen mit schwangerschaftsbedingten Kreuzschmerzen oder Beckengürtelschmerzen während der Schwangerschaft wurde in die Studie aufgenommen. Die Teilnehmerinnen füllten Fragebögen zum Schmerzstatus, zur selbst eingeschätzten Gesundheit und zur familiären Situation aus. Eine Nachuntersuchung wurde 6 Monate nach der ersten Befragung durchgeführt, und von den 639 Teilnehmerinnen berichteten 200 über postpartale Kreuz- oder Beckengürtelschmerzen. Eine weitere Nachuntersuchung wurde 14 Monate später durchgeführt. Von den 200 Teilnehmerinnen, die nach 6 Monaten über Schmerzen berichteten, füllten diesmal 176 die Fragebögen aus. Von diesen Teilnehmerinnen waren 19,3 % schmerzfrei und 75,3 % berichteten von wiederkehrenden Kreuzschmerzen. 14 Monate nach der ersten Untersuchung berichteten 15,3 % der Teilnehmerinnen über anhaltende Kreuz- und/oder Beckengürtelschmerzen.(34)

In einer Langzeitstudie berichteten Bergstrom et al.,(3) dass 40,3 % der Teilnehmerinnen über Schmerzen in unterschiedlichem Ausmaß berichteten. Die folgenden Faktoren wurden mit einem statistisch signifikanten Anstieg der Wahrscheinlichkeit in Verbindung gebracht, noch 12 Jahre nach der Geburt über Schmerzen zu berichten:(3)

  • Erhöhte Dauer und Ausdehnung der Schmerzen und/oder anhaltende Schmerzen
  • Selbsteinschätzung des allgemeinen Gesundheitszustands
  • Vorhandensein von Ischialgie, Nacken- und/oder Brustwirbelsäulenschmerzen
  • Krankheitsbedingter Arbeitsausfall in den letzten 12 Monaten
  • Aufsuchen einer Behandlung
  • Verwendung von verschreibungspflichtigen und/oder nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten

Die Autoren(3) kamen zu dem Schluss, dass bei einer Untergruppe von Frauen mit schwangerschaftsbedingten Kreuzschmerzen und/oder Beckengürtelschmerzen eine spontane Besserung ohne Rezidive unwahrscheinlich ist. Die stärksten Prädiktoren für ein schlechtes Langzeitergebnis waren:(3)

  • Persistenz und/oder Dauer der Schmerzen
  • Ausdehnung der Schmerzen – dies kann auch zu Langzeitkrankenstand und Erwerbsunfähigkeitsrente beitragen

Um eine frühzeitige Intervention in diesen Fällen zu ermöglichen, sollte ein Screening-Instrument entwickelt werden, mit dem Frauen identifiziert werden können, bei denen das Risiko besteht, schwangerschaftsbedingte Kreuzschmerzen und/oder Beckengürtelschmerzen zu entwickeln.(3)

Wuytak et al.(35) führten eine systematische Übersichtsarbeit durch und ermittelten potenzielle prognostische Faktoren für den Zeitraum bis zu einem Jahr nach Entbindung. Nur drei Studien wurden in die endgültige Übersicht einbezogen, und die Qualität der Evidenz für alle Faktoren wurde als gering oder sehr gering eingestuft. Dies könnte auf den Mangel an Replikationen zurückzuführen sein, da keiner der Faktoren in mehr als einer Studie untersucht wurde. In Anbetracht der Unsicherheit der Ergebnisse und der damit verbundenen Anfälligkeit für Bias wurden die folgenden prognostischen Faktoren bei den Frauen ermittelt, die sich 12 Wochen postpartal mit geringerer Wahrscheinlichkeit erholen:(35)

  • Vorgeschichte von Kreuzschmerzen
  • Schmerzen an drei bis vier Stellen des Beckens
  • Übergewicht
  • Sechs Monate nach der Geburt ist es wahrscheinlicher, dass Beckengürtelschmerzen fortbestehen, wenn folgende Faktoren vorliegen:
    • Benutzung von Krücken während der Schwangerschaft
    • Starke Schmerzen in allen drei Beckenbereichen während der Schwangerschaft
    • Vorliegen weiterer Schmerzzustände
    • Adipositas
    • Jüngeres Alter der Menarche
    • Vorgeschichte von Kreuzschmerzen
    • Hoher Komorbiditätsindex
    • Rauchen – widersprüchliche Evidenz
    • Art der Geburt in der Untergruppe der Frauen, die während der Schwangerschaft auf Krücken angewiesen waren; Frauen, die eine instrumentelle Geburt oder einen Kaiserschnitt hatten, litten eher an persistierenden (schweren) BGS
    • Emotionale Belastung während der Schwangerschaft

Referenzen(edit | edit source)

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