Motivation und Resilienz für Sportler

Originale Autorin Wanda van Niekerk basierend auf dem Kurs von Carl Bescoby

Top-BeitragendeWanda van Niekerk und Jess Bell

Was ist Resilienz? ( edit | edit source )

„Resilienz bezieht sich auf einen dynamischen Prozess, der eine positive Anpassung im Zusammenhang mit erheblichen Widrigkeiten umfasst.“(1) Zu den Widrigkeiten können Stressoren gehören wie:

  • Schwere Verletzung
  • Krankheit
  • Verlust eines geliebten Menschen

Diese Definition bezieht sich jedoch auf „erhebliche Widrigkeiten“. Dies bedeutet, dass eine Widrigkeit oder ein Rückschlag die Funktion eines Systems in schwerwiegender und grundlegender Weise beeinträchtigen kann.(2) Ein System kann ein Individuum, ein Team oder eine Organisation sein.(2) Die Schwere der spezifischen Widrigkeiten unterscheidet zwischen einem Rückschlag, der Resilienz erfordert, und einem Rückschlag, der normale Bewältigungsreaktionen erfordert.(3) Menschen erleben Widrigkeiten nicht auf die gleiche Art und Weise, und jeder Mensch hat seine eigenen Schutzfaktoren, die er im Falle von Widrigkeiten einsetzen kann.(4)

Positive Anpassung wird dadurch hervorgerufen, wie erfolgreich ein Individuum oder ein anderes System bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben ist.(5)

Neuerdings wird Resilienz als „Prozess“ betrachtet.(6) Die American Psychological Association beschreibt Resilienz als: „den Prozess und das Ergebnis der erfolgreichen Anpassung an schwierige oder herausfordernde Lebenserfahrungen, insbesondere durch mentale, emotionale und verhaltensmäßige Flexibilität und Anpassung an externe und interne Anforderungen.“ Hoegl et al.(7) beschreiben den Resilienzprozess wie folgt:

  • Ein erheblicher Rückschlag kann den Gleichgewichtszustand einer Person oder eines Teams stören
  • Dies kann zu einem Rückgang von Motivation und Leistung führen
  • Es folgt eine Phase der Neuorientierung
    • Während dieser Zeit werden Methoden oder Wege für eine positive Anpassung erforscht und umgesetzt
  • Im Falle einer nicht resilienten Reaktion:
    • Kann es zu einer Reintegration mit Verlusten kommen, z. B. einem dauerhaften Rückgang der Motivation
  • Im Falle einer resilienten Reaktion:
    • Wiederherstellung eines ausgeglichenen Zustands („bounce back“ / „Zurückprallen“)
    • Rückschläge können Chancen für Wachstum und Entwicklung bieten und Einzelpersonen oder Teams in die Lage versetzen, stärker und leistungsfähiger zu werden als vor dem Rückschlag – „darüber hinauswachsen“ („bouncing beyond“)
    • Neue Fähigkeiten und Fertigkeiten können auf diese Weise entwickelt werden

Bei der Arbeit mit Sportlern, die nach einem verletzungsbedingten Rückschlag wieder in den Sport zurückkehren, kann es wenig hilfreich sein, von einem „darüber hinauswachsen“ zu sprechen; diese Botschaften können dem Sportler eher schaden als helfen.(5)

Warum ist Resilienz wichtig? ( edit | edit source )

Personen mit geringer Resilienz:(8)

  • Können sich leicht überfordert und hilflos fühlen
  • Können auf ungesunde Bewältigungsstrategien zurückgreifen, wie z. B:
    • Vermeidung
    • Isolation
    • Selbstmedikation
  • Zeigen eine geringe Fähigkeit zur Anpassung an eine sich verändernde Umgebung(9)
  • Zeigen eine geringe Fähigkeit, eine gute Anpassung zu erreichen(9)

Resilienz im Sport ( edit | edit source )

Athleten sind im Sport einer Vielzahl von Stressoren ausgesetzt und benötigen eine Reihe von psychischen Qualitäten, um diesem Druck standhalten zu können. Eine hohe psychische Resilienz hilft den Sportlern dabei.(10) Die Stressoren lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:(10)

  • Wettkampfbedingte Stressoren
    • Verbunden mit der sportlichen Leistung
  • Organisatorische Stressoren
    • Anforderungen innerhalb der Organisation, zu der der Sportler gehört
  • Persönliche Stressoren
    • Anforderungen im Rahmen persönlicher und „nicht sportlicher“ Lebensereignisse

Athleten sind Stressoren, Rückschlägen, Widrigkeiten, Hindernissen und Misserfolgen ausgesetzt.(11) Dazu können Verletzungen, Leistungsschwächen, Missbrauch und psychische Probleme gehören. Athleten werden Widrigkeiten erleben. Die Frage ist nur, wie sie darauf reagieren, wenn sich ihnen Widrigkeiten in den Weg stellen.(11)

(12)

Resilienz bei Sportverletzungen und Rehabilitation ( edit | edit source )

Psychologische Resilienz spielt eine wichtige Rolle bei der Rehabilitation von Verletzungen.(13) Resiliente Sportler neigen dazu,(13)

  • Negative Gefühle und Emotionen nach einer Verletzung zu überwinden
  • Die negativen psychologischen Aspekte einer Verletzung besser zu bewältigen und zu verarbeiten
  • Sich positiv und aktiv auf den Rehabilitationsprozess einzulassen
  • Sich schneller als Sportler mit geringer Resilienz zu erholen
  • Eine gute Adhärenz zur Rehabilitation zu zeigen
  • Besser mit Rückschlägen während der Rehabilitation umzugehen

Fachkräfte in der Rehabilitation, die mit Sportler arbeiten, sollten sich der psychologischen Faktoren bewusst sein, die eine Rolle bei der Erhöhung des Verletzungsrisikos spielen können.(14) . Einige dieser Faktoren sind:(14)

  • Selbstvertrauen
  • Bewegungsangst
  • Angst vor erneuter Verletzung
  • Angst vor Leistungseinbußen

Es ist wichtig, dass sich die Sportler während der gesamten Rehabilitation sowohl auf ihre körperliche wie psychische Belastbarkeit konzentrieren. Dies kann Überzeugungen und Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Angst-Vermeidung bei der Rückkehr zum Sport verringern. Kliniker sollten sich der „möglichen iatrogenen (unbeabsichtigt durch medizinisches Fachpersonal oder eine medizinische Behandlung hervorgerufenen) Auswirkungen bewusst sein, die bei Patienten Ängste auslösen, wenn das Risiko einer erneuten Verletzung während des Rehabilitationsprozesses überbetont wird.“(14)

Merkmale resilienter Athleten ( edit | edit source )

Zu den Merkmalen von resilienten Menschen gehören:(10)

  • Positivität
  • Entschlossenheit
  • Ehrgeiz
  • Engagement
  • Reife
  • Beharrlichkeit
  • Leidenschaft für den Sport
  • Starke soziale Netzwerke
  • „Leichtes“ Temperament
  • Gutes Selbstwertgefühl
  • Planerische Fähigkeiten
  • Unterstützendes Umfeld innerhalb und außerhalb der Familie
  • Hoffnung
  • Extraversion
  • Optimismus
  • Spiritualität
  • Selbstwirksamkeit

Im Sportkontext hat sich gezeigt, dass die besten Athleten (z. B. Olympiasieger) die folgenden Eigenschaften nutzen und optimieren, um mit den Stressoren umzugehen, denen sie ausgesetzt sind:(10)

  • Positive Persönlichkeitsmerkmale wie:
    • Optimismus
    • Hoffnung
    • Proaktivität
  • Motivation
  • Zuversicht
  • Konzentration
  • Wahrgenommene soziale Unterstützung

„Physiotherapeuten, Sporttrainer und medizinisches Personal können dabei helfen, diese persönlichen psychologischen Merkmale zu erkennen und zu überwachen, um den Sportlern bei der Entwicklung ihrer individuellen Resilienz zu helfen.“(5)

Entwicklung von kollektiver Teamresilienz ( edit | edit source )

In der Literatur wird viel über individuelle Resilienz geschrieben, aber in den letzten Jahren hat sich die Forschung auf die Resilienz von sportlichen Teams verlagert. Sportmannschaften stehen bei der Bewältigung von Rückschlägen vor besonderen Herausforderungen.(15) Gruppenspezifische Stressoren sind:(15)

  • Gruppenspannungen
  • Schuldzuweisungen
  • Plötzliche und/oder unerwartete Einbrüche in der kollektiven Leistung

Es liegt auf der Hand, dass Teammitglieder nicht isoliert leben und dass sie gemeinsame Erfahrungen mit Widrigkeiten haben. Weitere Forschung über Resilienzfaktoren, die über die Ebene des Einzelnen hinausgehen, ist notwendig.(15)

Morgan et al.(16) definieren Teamresilienz im Spitzensport als „einen dynamischen, psychologischen Prozess, der eine Gruppe von Individuen vor den potenziellen negativen Auswirkungen von Stressoren schützt, denen sie gemeinsam ausgesetzt sind“.

Diese kürzlich erschienene Übersichtsarbeit enthält einige weitere Definitionen zur Teamresilienz, die zu berücksichtigen sind: Recent developments in team resilience research in elite sport(15)

Carl Bescoby nennt acht Komponenten zum Aufbau einer größeren kollektiven Teamresilienz:(5)

  • Schaffung eines psychologisch sicheren Umfelds
    • Förderung des Selbstbewusstseins
    • Interesse an den Sportlern/Teammitgliedern als Menschen
    • Ermöglichen eines Umfelds, in dem Fehler oder Misserfolge als Chancen gesehen werden, aus denen man lernen kann
    • Den Teammitgliedern ermöglichen, zu lernen, ihren Beitrag zu leisten und Herausforderungen anzunehmen, ohne Angst zu haben oder Konsequenzen fürchten zu müssen
    • Transparenz trägt dazu bei, Vertrauen aufzubauen, was wiederum die Resilienz fördert
  • Ein gemeinsames Gefühl des Sinns schaffen
    • Ermöglichung der Zusammenarbeit von Einzelpersonen zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels
  • Förderung einer kollektiven Identität
    • Förderung der Entwicklung eines gemeinsamen Identitätsgefühls
    • Gemeinsame Erfahrungen mit Widrigkeiten können den Teamzusammenhalt (Kohäsion) stärken
  • Förderung eines gemeinsamen Glaubens an die Entwicklung von Bewältigungsstrategien
    • Der Einsatz positiver Bewältigungsstrategien, wie Optimismus und Teilen, kann die Resilienz besser stärken als unproduktive Bewältigungsstrategien(17)
  • Emotionale Intelligenz fördern
    • Bewusster Umgang mit aufkommenden Emotionen und Verständnis dafür, wie diese Emotionen die Leistung und Dynamik des Teams beeinflussen können
    • In schwierigen Situationen, wie z. B. bei der Rehabilitation und Genesung von Verletzungen, ist es nicht immer möglich oder einfach, positive Emotionen zu zeigen. Die Fähigkeit, mit diesen potenziell überwältigenden Emotionen umzugehen (oder die notwendige Hilfe zur Bewältigung dieser Emotionen in Anspruch zu nehmen), hilft den Teams, sich bei der Bewältigung von Herausforderungen wie schweren Verletzungen zu konzentrieren. Diese Fähigkeit wurde mit einer verbesserten Resilienz in Verbindung gebracht.(18)
  • Verbesserung des Motivationsklimas
    • „Motivation bezieht sich auf das Bedürfnis, den Antrieb oder den Wunsch, auf eine bestimmte Weise zu handeln, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen“(19)
    • Motivation ist erforderlich, um resilient zu sein
    • Leistungsziel-Modell: „Kompetenzbasierte Endzustände, die Individuen in Leistungskontexten entweder anstreben oder vermeiden wollen“(20)
      • Es gibt vier Arten von Zielen:(20)
        • Annäherungs-Lernziele
          • Verbesserung von Kompetenzen, Fertigkeiten und Wissen
        • Vermeidungs-Lernziele
          • Vermeidung des Verlusts von Kompetenzen, Fähigkeiten und Wissen und des Stagnierens
        • Annäherungs-Leistungsziele
          • Streben nach einer besseren Leistung als andere
        • Vermeidungs-Leistungsziele
          • Vermeiden, schlechter als andere zu sein
      • Im Umfeld der Rehabilitation können einflussreiche Personen wie der Physiotherapeut, der Sporttrainer, der Trainer und die Mannschaftskameraden dazu beitragen, einen Rahmen zu schaffen, der auf Verbesserung, Anstrengung, Zusammenarbeit, Lernen und Beziehungen ausgerichtet ist. Dies fördert das Erreichen von Lernzielen.(5)
      • Die Konzentration auf Leistungsziele, die den sozialen Vergleich, den Wettbewerb, die Beurteilung und die Kritik fördern, kann bei Sportlern zu Burnout führen.(5)
        • Sorkkila et al.(21) berichteten, dass Spitzensportler mit starken Lernzielen im Vergleich zu leistungsorientierten Sportlern weniger anfällig für Burnout waren.
        • Leistungsziele standen auch in einem positiven Zusammenhang mit emotionaler und körperlicher Erschöpfung.(22)
      • In Teams und in der Rehabilitation sollte ein Schwerpunkt auf der Entwicklung eines lernorientierten Klimas liegen. Dies ermöglicht es den Sportlern, sich auf ihre intrinsische Motivation des Lernens, auf ihre Neugier und der Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen zu verlassen, was ihre Fertigkeiten während der Rehabilitation verbessert. Dies wird den Sportlern auch dabei helfen, mit Widrigkeiten umzugehen und resilienter zu werden.(5)
  • Die Fähigkeit zum Dialog aufbauen
    • Teams oder Gruppen brauchen Ressourcen, auf die sich alle Mitglieder verlassen können, um mit Emotionen in der Gruppe umzugehen
      • Eine wichtige Ressource, auf die Teams zurückgreifen können, ist ein gemeinsames Vokabular
    • Ein offener und ehrlicher Dialog sollte gefördert werden
    • Erlernen der Fähigkeiten der Fürsprache und der Befragung, um gegenseitiges Lernen zu fördern
    • Lernen, gekonnt zu widersprechen, ohne unangenehm zu sein
    • Die Fähigkeit, klar und effektiv zu kommunizieren, hilft Menschen, Unterstützung zu suchen, Ressourcen zu mobilisieren und zu handeln
    • Menschen, die in der Lage sind, mit anderen zu interagieren, ihnen gegenüber Empathie zu zeigen und Zuversicht und Vertrauen in andere zu wecken, sind in der Regel resilienter(23)
    • Physiotherapeuten, Sporttrainer und andere Fachkräfte in der Rehabilitation können die kollektive Resilienz von Teams und Sportlern beeinflussen und entwickeln, wenn sie in der Lage sind, effektiv zu kommunizieren(5)
  • Selbstmitgefühl entwickeln und aufrechterhalten
    • Selbstmitgefühl bedeutet, sich selbst gegenüber unterstützend zu sein, wenn man Widrigkeiten erlebt(24)
    • Praktiken des Selbstmitgefühls können sein:
      • Selbstfürsorge statt Selbstverurteilung
      • Mitmenschlichkeit statt Isolation
      • Achtsamkeit anstelle von Überidentifikation

Ressourcen(edit | edit source)

Infografik: Tips for developing resilience

Referenzen(edit | edit source)

  1. Luthar SS, Cicchetti D, Becker B. The construct of resilience: A critical evaluation and guidelines for future work. Child development. 2000 May;71(3):543-62.
  2. 2.0 2.1 Hartmann S, Weiss M, Hoegl M. Team resilience in organizations: A conceptual and theoretical discussion of a team-level concept. In Research handbook on organizational resilience 2020 Aug 13. Edward Elgar Publishing.
  3. Richardson GE. The metatheory of resilience and resiliency. Journal of clinical psychology. 2002 Mar;58(3):307-21.
  4. Bonanno GA, Romero SA, Klein SI. The temporal elements of psychological resilience: An integrative framework for the study of individuals, families, and communities. Psychological Inquiry. 2015 Apr 3;26(2):139-69.
  5. 5.0 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 5.7 Bescoby, C. Motivation and Resilience for Athletes Course. Plus. 2022
  6. Williams TA, Gruber DA, Sutcliffe KM, Shepherd DA, Zhao EY. Organizational response to adversity: Fusing crisis management and resilience research streams. Academy of Management Annals. 2017 Jun;11(2):733-69.
  7. Hoegl M, Hartmann S. Bouncing back, if not beyond: Challenges for research on resilience. Asian Business & Management. 2021 Sep;20(4):456-64.
  8. Yadav CS. Resilience in times of the Coronavirus pandemic outbreak-a way forward.
  9. 9.0 9.1 Liang S, Dong M, Zhao H, Song Y, Yang A. Mindfulness and life satisfaction: The moderating effect of self-control and the moderated moderating effect of resilience. Personality and Individual Differences. 2022 Feb 1;185:111241.
  10. 10.0 10.1 10.2 10.3 Sarkar M, Fletcher D. Psychological resilience in sport performers: a review of stressors and protective factors. Journal of sports sciences. 2014 Sep 14;32(15):1419-34.
  11. 11.0 11.1 Galli N, Gonzalez SP. Psychological resilience in sport: A review of the literature and implications for research and practice. International Journal of Sport and Exercise Psychology. 2015 Jul 3;13(3):243-57.
  12. The Sports Psychologist Breakdown. How to develop resilience in sport. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=ARAnLwlnM8c(last accessed 07/11/2022)
  13. 13.0 13.1 Codonhato R, Rubio V, Oliveira PM, Resende CF, Rosa BA, Pujals C, Fiorese L. Resilience, stress and injuries in the context of the Brazilian elite rhythmic gymnastics. PLoS One. 2018 Dec 31;13(12):e0210174.
  14. 14.0 14.1 14.2 Paster E, Sayeg A, Armistead S, Feldman MD. Rehabilitation using a systematic and holistic approach for the injured athlete returning to sport. Arthroscopy, sports medicine, and rehabilitation. 2022 Jan 1;4(1):e215-9.
  15. 15.0 15.1 15.2 15.3 Morgan PB, Fletcher D, Sarkar M. Recent developments in team resilience research in elite sport. Current Opinion in Psychology. 2017 Aug 1;16:159-64.
  16. Morgan PB, Fletcher D, Sarkar M. Defining and characterizing team resilience in elite sport. Psychology of sport and exercise. 2013 Jul 1;14(4):549-59.
  17. McGarry S, Girdler S, McDonald A, Valentine J, Lee SL, Blair E, Wood F, Elliott C. Paediatric health‐care professionals: Relationships between psychological distress, resilience and coping skills. Journal of paediatrics and child health. 2013 Sep;49(9):725-32.
  18. Mestre JM, Núñez-Lozano JM, Gómez-Molinero R, Zayas A, Guil R. Emotion regulation ability and resilience in a sample of adolescents from a suburban area. Frontiers in psychology. 2017 Nov 13;8:1980.
  19. Resnick B. The relationship between resilience and motivation. Resilience in aging. 2018:221-44.
  20. 20.0 20.1 Daumiller M, Rinas R, Breithecker J. Elite athletes’ achievement goals, burnout levels, psychosomatic stress symptoms, and coping strategies. International Journal of Sport and Exercise Psychology. 2022 Mar 4;20(2):416-35.
  21. Sorkkila M, Aunola K, Salmela‐Aro K, Tolvanen A, Ryba TV. The co‐developmental dynamic of sport and school burnout among student‐athletes: The role of achievement goals. Scandinavian journal of medicine & science in sports. 2018 Jun;28(6):1731-42.
  22. Isoard-Gautheur S, Guillet-Descas E, Duda JL. How to achieve in elite training centers without burning out? An achievement goal theory perspective. Psychology of Sport and Exercise. 2013 Jan 1;14(1):72-83.
  23. Levine S. Psychological and social aspects of resilience: a synthesis of risks and resources. Dialogues Clin Neurosci. 2003 Sep;5(3):273-80.
  24. Neff KD. Self-Compassion: Theory, method, research, and intervention. Annual Review of Psychology. 2022 Aug 12;74.


Berufliche Entwicklung in Ihrer Sprache

Schließen Sie sich unserer internationalen Gemeinschaft an und nehmen Sie an Online-Kursen für alle Rehabilitationsfachleute teil.

Verfügbare Kurse anzeigen