Sportlerellenbogen – Behandlung

Originale AutorinWanda van Niekerk basierend auf dem Kurs von Ian Gatt

Top-Beitragende Wanda van Niekerk, Kim Jackson, Robin Tacchetti und Jess Bell

Einleitung(edit | edit source)

Ellenbogenverletzungen treten in vielen Sportarten und bei Sportlern aller Alters- und Leistungsklassen auf. Diese Verletzungen können verschiedene Ursachen haben, z. B. ein akutes Trauma oder Überlastung. Das Spektrum der Verletzungen reicht von leichten bis hin zu katastrophalen Schäden. Ein wirksamer Behandlungsplan für den Ellenbogen sollte die Ermittlung der ursächlichen Faktoren für die Verletzung beinhalten, um die Gestaltung der Behandlung zu unterstützen. Dies definiert auch die Progression der Behandlung auf systematische Weise, so dass der Sportler auf effiziente und sichere Weise zu seinem früheren Funktionsniveau zurückkehren kann.(1)

Weitere Informationen finden Sie hier: Sportlerellenbogen – Klinisches Reasoning und Differenzialdiagnose.

Ein multidisziplinärer Teamansatz ist für die Behandlung von Ellenbogenverletzungen von entscheidender Bedeutung. Um positive Ergebnisse zu erzielen, ist darüber hinaus ein systematischer und schrittweiser Ansatz in der Steigerung der Übungen und Belastungen für den Ellenbogen erforderlich. Dies ermöglicht die Wiederherstellung der Gelenkbeweglichkeit, der Bewegung, der motorischen Kontrolle, der Kraft und der Stabilität im Bereich des Gelenks sowie der gesamten kinetischen Kette.(1)

Bei der Interpretation der klinischen Informationen, die bei der Beurteilung einer Ellenbogenverletzung gewonnen werden, ist es ratsam, das folgende Zitat zu berücksichtigen: „Nicht alles, was wichtig ist, kann gemessen werden … und nicht alles, was gemessen werden kann, ist wichtig.“ (2)

Ziele der Rehabilitation ( edit | edit source )

  • Bei der Planung eines Rehabilitations-/Behandlungsprogramms müssen sowohl die Form als auch die Funktion berücksichtigt werden und wie diese beiden bei der Behandlung eines Sportlers mit Ellenbogenschmerzen zusammenwirken.
  • Berücksichtigen Sie das Wissen über die Physiologie der Muskelkraft und Muskelausdauer und seien Sie sich bewusst, ob und wie dies die Schmerzen des Sportlers beeinflussen kann.

Auswahl von Übungen ( edit | edit source )

Bei der Auswahl von Übungen für Sportler mit einer Ellenbogenverletzung sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:(2)

  • Der Zweck der geplanten Übung
    • Wissen, was erreicht werden muss – Erwartungen des Sportlers, aber auch physiologische Ziele
  • Ist die Übung für den Sportler ansprechend?
    • Es ist wichtig, den Patienten motiviert und engagiert zu halten und Übungen nach Möglichkeit in sein bereits bestehendes Trainingsprogramm einzubauen.
  • Zeit – Effizienz

Übungstherapie ( edit | edit source )

Die Übungstherapie hat sich bei der Behandlung von Ellenbogenschmerzen als wirksam erwiesen, entweder als eigenständige Behandlung oder als Teil eines multimodalen Behandlungsplans.(3) In der Literatur gibt es keinen eindeutigen Hinweis darauf, dass ein bestimmtes Trainingsprogramm oder eine bestimmte Art von Training die beste Vorgehensweise im Vergleich zu den anderen ist. Es gibt Studien (speziell zur Tendinopathie des lateralen Ellenbogens), die exzentrischen Übungen gegenüber konzentrischen Übungen den Vorzug geben, während andere Studien keine Unterschiede zwischen konzentrischen oder einer Kombination aus konzentrischen und exzentrischen Übungsprogrammen zeigen.(3) Zu den Arten der Übungstherapie bei der Behandlung des Sportlerellenbogens gehören:(2)

  • Isometrische Muskelkontraktionen
    • Treten auf, wenn der Muskel ohne Bewegung angespannt wird, d. h. Muskelursprung und -ansatz bewegen sich nicht und die Muskellänge ändert sich nicht.
  • Isotonische Muskelkontraktionen
    • Konzentrische Muskelkontraktionen: Der Muskel erzeugt genügend Kraft, um den äußeren Widerstand zu überwinden. Der Muskel verkürzt sich, und es kommt zu einer Bewegung im Gelenk.(4)
    • Exzentrische Muskelkontraktionen: Der Muskel verlängert sich, während er Kraft erzeugt. Dies geschieht, weil sich der äußere Widerstand in die entgegengesetzte Richtung zur normalen konzentrischen (verkürzenden) Wirkung bewegt.(4)
  • Isokinetische Muskelaktionen
    • Diese Muskelaktionen sind durch eine konstante Geschwindigkeit gekennzeichnet und können nur in einem geeigneten Trainingslabor oder in einem klinischen Setting durchgeführt werden. Um den Widerstand in jedem Winkel des Bewegungsausmaßes zu maximieren, sind spezielle computergesteuerte Geräte erforderlich. Isokinetische Kontraktionen können konzentrisch oder exzentrisch sein. Mit dieser Art von Kontraktionen und Geräten können Sportler Übungen durchführen, die die tatsächliche Geschwindigkeit und sportartspezifische Aktivitäten simulieren.(4)
  • Variation der Anzahl der Wiederholungen
  • Variation der Intensitätsstufen

Ein weiterer Faktor, der bei der Behandlung von Ellenbogenschmerzen zu berücksichtigen ist, ist die bewegungsinduzierte Hypoalgesie (BIH).(5) Diese Seite enthält wertvolle Informationen über: Körperliche Aktivität und Training im Schmerzmanagement.

Beispiele für Übungstherapie ( edit | edit source )

Isokinetisch(edit | edit source)

Isokinetische Kräftigung des Ellenbogens

Obwohl diese Methode meist für klinische Tests verwendet wird, kann das isokinetische Training ein nützliches Behandlungsinstrument für die Rehabilitation des Ellenbogens sein. Die Muskeln rund um das Ellenbogengelenk können über das gesamte Bewegungsausmaß gekräftigt werden. Die Anwendung dieser Methode muss sinnvoll sein, und man sollte mit Bedacht entscheiden, für welche Art von Patienten und von Erkrankungen/Verletzungen sie von Nutzen ist.(2)

Croisier et al.(6) berichteten, dass ein isokinetisches, exzentrisches Übungsprogramm bei Patienten mit lateraler Epikondylalgie wirksamer war als ein Übungsprogramm ohne Kräftigung.

Isotonisch(edit | edit source)

  • Beispiele für die isotonische Kräftigung des Ellenbogens

    Denken Sie immer an das Ziel der Übung

    • Ist das Ziel Muskelkraft, Muskelausdauer oder Schmerzlinderung?
  • Methoden, die verwendet werden können:(2)
    • Eigenes Körpergewicht
    • Theraband
    • Flaschenzug
    • Gewichte
    • Hanteln
    • Kurzhanteln

Anatomische Überlegungen bei der Übungstherapie des Ellenbogens ( edit | edit source )

Unterarmstellung ( edit | edit source )

  1. Auswirkung der Unterarmstellung auf die Ellenbogenbeuger:
    • Pronation des Unterarms – der M. brachialis ist in dieser Position stärker, der M. brachioradialis weniger beteiligt
    • Neutrale Position des Unterarms (Daumen nach oben) – in dieser Position ist der M. brachioradialis der Hauptflexor des Ellenbogens
    • Supination des Unterarms – der M. biceps Brachii kommt stärker ins Spiel und ist ebenfalls ein Supinator des Unterarms
  2. Auswirkung der Unterarmstellung auf die Ellenbogenstrecker:
    • Bei der Extension des Ellenbogens hat die Position des Unterarms (Pro- oder Supination) keinen Einfluss auf die Ellenbogenstrecker, da der Trizeps am Olekranon ansetzt und sich daher kein mechanischer Vorteil ergibt.
    • Aber auch die Hand und das Handgelenk können eine Rolle spielen. In einer supinierten Unterarmstellung ist der mechanische Vorteil für Hand und Handgelenk nicht so groß wie in einer pronierten Stellung. Bei Übungen zur Ellenbogenextension zur Kräftigung des Trizeps kann der Trizeps daher besser isoliert werden, wenn die Übungen mit dem Unterarm in Supination ausgeführt werden. Wenn sich der Unterarm in Pronation befindet, kann eine Übung für die Ellenbogenextension aufgrund des mechanischen Vorteils der Handgelenksbeuger leichter sein.(2)

Bewegung an verschiedenen Gelenken ( edit | edit source )

  • Bewegungen des Handgelenks wirken sich auf den Ellenbogen aus und können daher unter Umständen zu Erkrankungen wie der lateralen und medialen Epikondylalgie führen.
  • Die Rehabilitation kann mit einem fixierten Handgelenk mit Ellenbogenbewegungen oder mit Handgelenksbewegungen durchgeführt werden
  • Die Art der Sportart und die Art der erforderlichen Funktion sind bei der Übungstherapie und bei der Bestimmung der zu bewegenden Gelenke zu berücksichtigen.
  • Bei Unterarmbewegungen wie Supination oder Pronation ist es notwendig, die Bedeutung des proximalen Radioulnargelenks (PRUG) in Verbindung mit dem distalen Radioulnargelenk (DRUG) bei der Behandlung zu berücksichtigen
  • Ein zusätzlicher Hebel bei einer Übung kann sich auf das Radiokarpalgelenk auswirken, z. B. das Halten eines Tennis- oder Golfschlägers. Er kann auch die Mobilität und Stabilität in diesem Bereich beeinflussen – denken Sie an das zusätzliche Gewicht und den Einfluss, den es auf die exzentrische Kontrolle haben kann.(2)
  • Beziehen Sie den Schulterkomplex in den Behandlungsplan ein:
    • Überkopfsportler verlieren häufig die Beweglichkeit der Innenrotation und der horizontalen Adduktion. Bei diesen Sportlern kann ein Verlust der Innenrotation von 18° in der Wurfschulter zu Verletzungen des Ellenbogens führen.(1)
    • Ein Verlust des Bewegungsausmaßes der Außenrotation der Schulter kann zu einer erhöhten Belastung des medialen Ellenbogens beim Wurf führen.(1)
  • Berücksichtigen Sie immer den Kontext und die verfügbare Technologie in einer bestimmten Sportart, z. B. Schlagtracker beim Boxen.(2)

Andere Behandlungsstrategien ( edit | edit source )

Gelenkmobilisation ( edit | edit source )

  • Passive Gelenkmobilisation
    • Erwägen Sie den Einsatz von Mobilisationstechniken bei steifen Ellenbogen nach Operationen oder traumatischen Verletzungen
    • Lesen Sie hier mehr über die Mobilisation des Ellenbogens: Mobilisation des Ellenbogens
  • Beispiele für passive Mobilisationen des Ellenbogengelenks

    Die Mobilisation mit Bewegung (MWM) nach Mulligan unter Verwendung eines Gurtes wird häufig bei der Behandlung von Ellenbogenverletzungen eingesetzt. In einer kürzlich durchgeführten systematischen Übersichtsarbeit über die Wirksamkeit der Mobilisation mit Bewegung nach Mulligan an den peripheren Gelenken war jedoch nur Evidenz von geringer Qualität für die laterale Epikondylalgie verfügbar. Die Mobilisation mit Bewegung war den Berichten zufolge den Kontrollgruppen mit Placebo und ohne Intervention überlegen, nicht aber den Kortikosteroiden und anderen physiotherapeutischen Interventionen.(7)

  • Gelenkmobilisationen am Ellenbogen können bei Personen mit lateraler Epikondylalgie Schmerzen und funktionelle Griffwerte verbessern, es sind jedoch qualitativ hochwertigere Studien erforderlich.(8)
  • Bei posttraumatischen steifen Ellenbogen wurde berichtet, dass passive Ellenbogenmobilisationen zu einer heterotopen Ossifikation und einer mechanischen Blockierung der Bewegung führen können. Obwohl Studien einen Zusammenhang zwischen forcierten Bewegungen und heterotoper Ossifikation gezeigt haben, ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass diese Art von kraftvollen Manövern „keine Ähnlichkeit mit den passiven Mobilisationen hat, die von Physiotherapeuten zur Behandlung posttraumatischer Steifheit verwendet werden“.(9)
  • Aktive Mobilisationen
    • Einsatz des Therabands zur Verbesserung der Ellenbogenflexion

      Übungen sind eine gute Möglichkeit, das Ellenbogengelenk aktiv zu mobilisieren.

    • Finden Sie kreative Wege, um das Bewegungsausmaß bei Bewegungen wie Flexion und Extension zu verbessern
    • Erwägen Sie die Verwendung von langen und kurzen Hebeln bei der aktiven Mobilisation des Ellenbogengelenks:
      • Vor allem in den frühen Stadien der Rehabilitation einer Erkrankung, in denen Mobilisationen erforderlich sind, kann dem Patienten mit einigen einfachen Übungen ein gewisses Maß an Autonomie in seiner Behandlung eingeräumt werden.
      • Aktive Mobilisation des Ellenbogens mit Theraband

        Beispiele für den Einsatz von Geräten zur aktiven Gelenkmobilisation

        • Verbesserung des Bewegungsausmaßes der Ellenbogenflexion: Anstelle einer Übung mit freiem Gewicht in offener Kette zur Flexion/Extension des Ellenbogens mit einem langem Hebel sollte ein leichtes elastisches Band verwendet werden, wobei die Ellenbogen gebeugt und die Schultern um 90 Grad abduziert werden und das Band näher zum Kinn gezogen wird, wodurch die Flexion des Ellenbogens erhöht wird.
        • Ein weiteres Beispiel ist die Verwendung eines elastischen Bandes zur Unterstützung des Bewegungsausmaßes, wobei das Band den Ellenbogen in eine stärkere Flexion zieht.
        • Wenn der Patient Fortschritte macht, kann das Gerät gewechselt werden, um den Widerstand zu erhöhen und die Übung zu erschweren.

Schmerzmanagement, Stabilität und Propriozeption ( edit | edit source )

  • Endgradige Kontrolle der Bewegung
    • Manchmal erholt sich ein Patient mit einer Ellenbogenverletzung zwar gut, hat aber weiterhin Schmerzen am Ende des Bewegungsbereichs, z. B. beim Beugen und Strecken. Passive Maßnahmen wie das Taping können in diesen Fällen die Schmerzbehandlung unterstützen.(2)
    • Die Verwendung von elastischen Bändern zur Verbesserung der endgradigen Bewegung ist ebenfalls nützlich.
  • Aktive Formen des Schmerzmanagements können Folgende sein:
    • Vibration – eignet sich gut zur Schmerzbehandlung, beeinflusst aber auch Stabilität und Propriozeption.(12) Sie ist auch eine Möglichkeit, den Bereich zu desensibilisieren.(2)
    • Vibrationsplatte (Power Plate)
    • Flexibler Übungsstab (Flexbar) (13)(14)
  • Zu den anderen möglichen Formen des passiven Schmerzmanagements gehören:
    • Schaumstoffrolle (Foam roller)
    • „Peanut“-Ball / Duo-Roller
    • Igelbälle(15)
  • Weitere Ansätze für die Schmerzbehandlung:(16)
    • Weichteiltechniken
    • Mobilisationen
    • Instrumentengestützte Weichteiltechniken (IASTMs)
    • Akupunktur
    • Dry needling
    • Stosswellentherapie

Rückkehr zum Spiel ( edit | edit source )

Zu den verschiedenen Faktoren, die bei der Entscheidung über die Rückkehr zum Spiel zu berücksichtigen sind, gehören:(17)

  • Medizinische Faktoren
    • Demografische Daten des Patienten
    • Symptome
    • Persönliche Krankengeschichte
    • Körperliche Untersuchung
    • Labortests und/oder bildgebende Verfahren
    • Funktionelle Tests
    • Psychische Verfassung des Sportlers
    • Möglicher Schweregrad der Erkrankung
  • Sportliche Risikomodifikatoren wie z. B.:
    • Sportart (Kollisionssportart vs. kontaktloser Sport)
    • Spielerposition
    • Seitigkeit (dominante Extremität)
    • Wettkampfniveau (Freizeit vs. Profi)
    • Fähigkeit, die verletzte Stelle zu schützen (z. B. Polsterung)
  • Entscheidungsmodifikatoren („decision modifiers“)
    • Zeitpunkt und Saison
    • Druck von Seiten des Sportlers (der Wunsch des Sportlers, am Wettkampf teilzunehmen)
    • Externer Druck (Trainer, Eltern)
    • Maskierung der Verletzung (wirksame Analgesie)
    • Interessenkonflikte (z. B. finanzieller Art)
    • Bedenken bzgl. Rechtsstreitigkeiten (z. B. Restriktion/Erlaubnis)

Verschiedene Faktoren können die Progression beeinflussen, z. B. Schmerzen, körperliche Merkmale und psychologische Faktoren.(2)

Allgemeine Empfehlungen für die Behandlung des Sportlerellenbogens ( edit | edit source )

Einige wichtige Punkte, die bei der Behandlung des Sportlerellenbogens zu beachten sind, sind:(2)

  • Überlegen Sie, ob Sie eher die physischen Eigenschaften oder den Schmerz beeinflussen möchten
  • Ziel und Objektivität berücksichtigen
    • Dies wird dazu beitragen, die Rehabilitation nicht zu verlängern, sondern auch die Notwendigkeit einer frühzeitigen oder zusätzlichen Intervention bzw. einer Überweisung an ein anderes Mitglied des multidisziplinären Teams (MDT) zu erkennen
  • Berücksichtigen Sie die Behandlung der gesamten kinetischen Kette im Gegensatz zur lokalen Behandlung
  • Kortikosteroid-Injektionen und/oder chirurgische Eingriffe (frühzeitige versus späte Intervention)
  • Kurz- und langfristige Überlegungen
  • Überlegungen zum multidisziplinären Team – Einbeziehung und Entscheidungsfindung im besten Interesse des Sportlers

Referenzen(edit | edit source)

  1. 1.0 1.1 1.2 1.3 Wilk KE, Arrigo CA. Rehabilitation of Elbow Injuries: Nonoperative and Operative. Clinics in Sports Medicine. 2020 Jul 1;39(3):687-715.
  2. 2.00 2.01 2.02 2.03 2.04 2.05 2.06 2.07 2.08 2.09 2.10 2.11 Gatt, Ian. Sporting Elbow – Management Course. Plus. 2021
  3. 3.0 3.1 Coombes BK, Bisset L, Vicenzino B. Management of lateral elbow tendinopathy: one size does not fit all. journal of orthopaedic & sports physical therapy. 2015 Nov;45(11):938-49.
  4. 4.0 4.1 4.2 Rivera-Brown AM, Frontera MD. Principles of exercise physiology: Responses to acute exercise and long-term adaptations to training. PM&R. 2012; 4: 797-804.
  5. Vaegter HB, Jones MD. Exercise-induced hypoalgesia after acute and regular exercise: experimental and clinical manifestations and possible mechanisms in individuals with and without pain. Pain Reports. 2020 Sep;5(5).
  6. Croisier JL, Foidart-Dessalle M, Tinant F, Crielaard JM, Forthomme B. An isokinetic eccentric programme for the management of chronic lateral epicondylar tendinopathy. British journal of sports medicine. 2007 Apr 1;41(4):269-75.
  7. Westad K, Tjoestolvsen F, Hebron C. The effectiveness of Mulligan’s mobilisation with movement (MWM) on peripheral joints in musculoskeletal (MSK) conditions: A systematic review. Musculoskeletal Science and Practice. 2019 Feb 1;39:157-63.
  8. Lucado AM, Dale RB, Vincent J, Day JM. Do joint mobilizations assist in the recovery of lateral elbow tendinopathy? A systematic review and meta-analysis. Journal of Hand Therapy. 2019 Apr 1;32(2):262-76.
  9. Jones V. Conservative management of the post-traumatic stiff elbow: a physiotherapist’s perspective. Shoulder & elbow. 2016 Apr;8(2):134-41.
  10. Alexis Booth. Towel Gapping Elbow Flexion – Self Mobilization. Available from:https://www.youtube.com/watch?v=tJjSnqhqkw8 (last accessed 19/01/2022)
  11. Kevin Campbell-Karn. Manual Therapy Passive Accessory Mobilisations for the elbow and forearm. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=Aa23pcpjYYM&t=74s(last accessed 19/01/2022)
  12. Schiffke-Juhász B, Knobloch K, Vogt PM, Hoy L. Proprioceptive elbow training reduces pain and improves function in painful lateral epicondylitis—a prospective trial. Journal of Orthopaedic Surgery and Research. 2021 Dec;16(1):1-3.
  13. Tyler TF, Thomas GC, Nicholas SJ, McHugh MP. Addition of isolated wrist extensor eccentric exercise to standard treatment for chronic lateral epicondylosis: a prospective randomized trial. Journal of Shoulder and Elbow surgery. 2010 Sep 1;19(6):917-22.
  14. Tiwari M. Effectiveness of flex bar eccentric exercises versus progressive resistance exercises of wrist on pain, pain free grip strength and functional activities in sub acute tennis elbow. Indian J Physiother Occup Ther. 2018 Jul;12(3):28-32.
  15. Gatt I. Hand and wrist injuries: a focus on boxing. A Comprehensive Guide to Sports Physiology and Injury Management E-Book: an interdisciplinary approach. 2020 Nov 13:315.
  16. Bateman M, Saunders B, Littlewood C, Hill JC. Development of an optimised physiotherapist-led treatment protocol for lateral elbow tendinopathy: a consensus study using an online nominal group technique. BMJ open. 2021 Dec 1;11(12):e053841.
  17. Matheson GO, Shultz R, Bido J, Mitten MJ, Meeuwisse WH, Shrier I. Return-to-play decisions: are they the team physician’s responsibility?. Clinical journal of sport medicine. 2011 Jan 1;21(1):25-30.


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