{"id":10230,"date":"2024-07-14T06:48:56","date_gmt":"2024-07-14T06:48:56","guid":{"rendered":"https:\/\/langs.physio-pedia.com\/breastfeeding-fundamentals-de\/"},"modified":"2024-07-15T03:46:29","modified_gmt":"2024-07-15T03:46:29","slug":"breastfeeding-fundamentals-de","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/langs.physio-pedia.com\/de\/breastfeeding-fundamentals-de\/","title":{"rendered":"Grundlagen des Stillens"},"content":{"rendered":"<div class=\"mw-parser-output\">\n<div class=\"editorbox\"><b>Originale Autorin <\/b>&#8211; <a title=\"User:Lenie Jacobs\" href=\"\/User:Lenie_Jacobs\">Lenie Jacobs<\/a> <b>Top-Beitragende<\/b> &#8211; <a class=\"mw-userlink\" title=\"User:Lenie Jacobs\" href=\"\/User:Lenie_Jacobs\"><bdi>Lenie Jacobs<\/bdi><\/a> und <a class=\"mw-userlink\" title=\"User:Jess Bell\" href=\"\/User:Jess_Bell\"><bdi>Jess Bell<\/bdi><\/a><\/div>\n<div id=\"toc\" class=\"toc\" role=\"navigation\" aria-labelledby=\"mw-toc-heading\"><input id=\"toctogglecheckbox\" class=\"toctogglecheckbox\" style=\"display: none;\" role=\"button\" type=\"checkbox\"><\/p>\n<div class=\"toctitle\" dir=\"ltr\" lang=\"en\">\n<h2 id=\"mw-toc-heading\">Inhalt<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-1\"><a href=\"#Introduction\"><span class=\"tocnumber\">1<\/span> <span class=\"toctext\">Einleitung<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-2\"><a href=\"#Breastmilk_Supply_and_Feeding_Frequency_and_Duration\"><span class=\"tocnumber\">2<\/span> <span class=\"toctext\">Muttermilchmenge, H\u00e4ufigkeit und Dauer des Stillens<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-3\"><a href=\"#Engorgement\"><span class=\"tocnumber\">3<\/span> <span class=\"toctext\">Brustdr\u00fcsenschwellung <\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-4\"><a href=\"#Milk_Blebs\"><span class=\"tocnumber\">4<\/span> <span class=\"toctext\">Milchbl\u00e4schen<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-5\"><a href=\"#Mastitis_and_Blocked_Ducts\"><span class=\"tocnumber\">5<\/span> <span class=\"toctext\">Mastitis und verstopfte Milchg\u00e4nge<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-6\"><a href=\"#Painful_Nipples\"><span class=\"tocnumber\">6<\/span> <span class=\"toctext\">Schmerzhafte Brustwarzen<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-7\"><a href=\"#Benefits_of_Breastfeeding\"><span class=\"tocnumber\">7<\/span> <span class=\"toctext\">Vorteile des Stillens<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-8\"><a href=\"#Supplementary_Feeding\"><span class=\"tocnumber\">8<\/span> <span class=\"toctext\">Zuf\u00fctterung <\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-9\"><a href=\"#Bottles_and_Pacifiers\"><span class=\"tocnumber\">9<\/span> <span class=\"toctext\">Fl\u00e4schchen und Schnuller<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-10\"><a href=\"#Caesarean_Section_and_Breastfeeding\"><span class=\"tocnumber\">10<\/span> <span class=\"toctext\">Kaiserschnitt und Stillen<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-11\"><a href=\"#Conclusion\"><span class=\"tocnumber\">11<\/span> <span class=\"toctext\">Fazit<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1 tocsection-12\"><a href=\"#References\"><span class=\"tocnumber\">12<\/span> <span class=\"toctext\">Referenzen<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<h2><span id=\"Introduction\" class=\"mw-headline\">Einleitung<\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span><a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Introduction\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=1\">edit<\/a><span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span><a title=\"Edit section: Introduction\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=1\">edit source<\/a><span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Stillen ist nicht nur ein nat\u00fcrlicher und wichtiger Vorgang, sondern auch ein wirksames Instrument zur F\u00f6rderung der Gesundheit und des Wohlbefindens sowohl des S\u00e4uglings als auch der Mutter. Gesundheitsdienstleister k\u00f6nnen eine entscheidende Rolle bei der Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung erfolgreicher Stillpraktiken spielen. Die Forschung hat immer wieder gezeigt, dass die Stillberatung und die Unterst\u00fctzung der M\u00fctter durch medizinisches Fachpersonal einen positiven Einfluss auf die Dauer des ausschlie\u00dflichen Stillens und das Wachstum und die Entwicklung des S\u00e4uglings haben.<\/p>\n<p>In Anerkennung der zahlreichen Vorteile des Stillens f\u00fcr den S\u00e4ugling, die Mutter, die Familie und die Gemeinschaft hat sich die Erh\u00f6hung der Stillraten als eine wichtige Strategie zur Gesundheitsf\u00f6rderung herausgestellt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt das ausschlie\u00dfliche Stillen von S\u00e4uglingen von der Geburt bis zum Alter von 6 Monaten und ermutigt zum Weiterstillen nach Einf\u00fchrung der Beikost bis zum Alter von mindestens 2 Jahren.<sup id=\"cite_ref-:4_1-0\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:4-1\">(1)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Diese Seite hebt hervor, wie wichtig es ist, das Wissen und die Praxis des Stillens bei Personen zu verbessern, die stillende Frauen oder Frauen, die gerne stillen w\u00fcrden, betreuen. Indem wir die h\u00e4ufigsten Fragen und Bedenken im Zusammenhang mit dem Stillen verstehen, k\u00f6nnen wir den M\u00fcttern helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und eine erfolgreiche Stillbeziehung zu ihren Babys aufzubauen.<\/p>\n<h2><span id=\"Breastmilk_Supply_and_Feeding_Frequency_and_Duration\" class=\"mw-headline\">Muttermilchmenge, H\u00e4ufigkeit und Dauer des Stillens <\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span> <a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Breastmilk Supply and Feeding Frequency and Duration\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=2\">edit<\/a> <span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span> <a title=\"Edit section: Breastmilk Supply and Feeding Frequency and Duration\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=2\">edit source<\/a> <span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Die Muttermilchmenge ver\u00e4ndert sich in den Tagen nach der Geburt auf bemerkenswerte Weise.<\/p>\n<p><b>In den ersten 2-3 Tagen nach der Geburt wird Kolostrum gebildet<\/b>. Obwohl es in kleinen Mengen produziert wird (etwa 40-50 ml<sup id=\"cite_ref-:0_2-0\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:0-2\">(2)<\/a><\/sup> am ersten Tag), liefert das Kolostrum alle notwendigen N\u00e4hrstoffe und Antik\u00f6rper, die ein S\u00e4ugling in dieser Zeit ben\u00f6tigt. Zwischen 2 und 4 Tagen nach der Entbindung steigt die Milchproduktion deutlich an, wodurch sich die Br\u00fcste voll und geschwollen anf\u00fchlen. Diese Phase wird gemeinhin als &#8222;Milcheinschuss&#8220; bezeichnet. Am dritten Tag nimmt ein S\u00e4ugling in der Regel etwa 300-400 ml Milch pro 24 Stunden zu sich, was bis zum f\u00fcnften Tag auf 500-800 ml ansteigt.<sup id=\"cite_ref-:0_2-1\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:0-2\">(2)<\/a><\/sup> Zwischen dem 7. und 14. Tag wird die Milch als transitorische Frauenmilch oder \u00dcbergangsmilch bezeichnet, und nach zwei Wochen wird sie zur reifen Frauenmilch.<\/p>\n<p><b>Die Milchproduktion wird in jeder Brust unabh\u00e4ngig voneinander reguliert<\/b>. Das bedeutet, dass eine Brust die Milchproduktion einstellen kann, w\u00e4hrend die andere weitergef\u00fchrt wird, wenn das Baby \u00fcberwiegend an einer Seite saugt. Diese \u00f6rtliche Kontrolle wird durch eine Substanz namens <b>Feedback Inhibitor of Lactation (FIL)<\/b> erleichtert, die in der Muttermilch enthalten ist. Der FIL verhindert, dass die Zellen mehr Milch absondern, wenn die Brust zu voll ist. Wenn jedoch Milch entnommen wird (durch Stillen oder Abpumpen), wird der Hemmstoff beseitigt und die Milchsekretion setzt wieder ein. Die Menge der produzierten Milch wird dank FIL durch die Nachfrage und die Bed\u00fcrfnisse des Babys bestimmt.<\/p>\n<p><b>Zun\u00e4chst ist das Hormon Prolaktin entscheidend f\u00fcr die Milchsekretion.<\/b> Es steuert jedoch nicht direkt die Menge der produzierten Milch. W\u00e4hrend der Schwangerschaft steigt der Prolaktinspiegel deutlich an und stimuliert das Wachstum und die Entwicklung des Brustgewebes zur Vorbereitung der Milchproduktion. In dieser Zeit wird jedoch aufgrund der hemmenden Wirkung der Schwangerschaftshormone Progesteron und \u00d6strogen keine Milch gebildet. Nach der Entbindung, wenn Progesteron- und \u00d6strogenspiegel rasch sinken, wird das Prolaktin nicht mehr blockiert, und die Milchsekretion setzt ein.<\/p>\n<p>Wenn ein Baby saugt, steigt der Prolaktinspiegel im Blut und regt die Milchproduktion in den Alveolen an. Der Prolaktinspiegel ist etwa 30 Minuten nach Beginn des Stillens am h\u00f6chsten,<sup id=\"cite_ref-3\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-3\">(3)<\/a><\/sup> wenn haupts\u00e4chlich Milch f\u00fcr das nachfolgende Stillen gebildet wird. Je mehr das Baby in den ersten Wochen saugt und die Brustwarze stimuliert, desto mehr Prolaktin wird produziert, was zu einer erh\u00f6hten Milchproduktion f\u00fchrt. Dies ist vor allem in der Anfangsphase der Laktation wichtig. Obwohl Prolaktin weiterhin f\u00fcr die Milchproduktion notwendig ist, verliert die Korrelation zwischen Prolaktinspiegel und Milchproduktion nach einigen Wochen an Bedeutung. Wenn eine Mutter jedoch aufh\u00f6rt zu stillen, kann die Milchsekretion nachlassen, was zu einem allm\u00e4hlichen R\u00fcckgang der Milchmenge f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das Stillen in der Nacht ist besonders vorteilhaft f\u00fcr die Aufrechterhaltung der Milchmenge, da zu dieser Zeit mehr Prolaktin produziert wird. Prolaktin sorgt au\u00dferdem f\u00fcr Entspannung und Schl\u00e4frigkeit bei den M\u00fcttern, so dass sie auch w\u00e4hrend der n\u00e4chtlichen Stillzeit gut schlafen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Ein weiteres Hormon, das beim Stillen eine Rolle spielt, ist Oxytocin, das die Myoepithelzellen, die die Alveolen umgeben, zur Kontraktion bringt<\/b>. Durch diese Kontraktion kann die in den Alveolen gesammelte Milch flie\u00dfen und die G\u00e4nge f\u00fcllen, was den Milchaussto\u00df erleichtert. Der Oxytocin-Reflex, der auch als &#8222;Milchejektionsre\ufb02ex&#8220; oder &#8222;Let-down-Re\ufb02ex&#8220; bekannt ist, kann bei M\u00fcttern durch verschiedene Reize ausgel\u00f6st werden, z. B. durch Ber\u00fchrung, Geruch, Sehen oder H\u00f6ren des Babys. Starke Schmerzen oder emotionaler Stress k\u00f6nnen jedoch den Let-down-Reflex hemmen und den Milchfluss vor\u00fcbergehend unterbrechen. Das Anbieten von Unterst\u00fctzung, Trost und die M\u00f6glichkeit, das Baby weiter zu stillen, k\u00f6nnen in solchen Situationen helfen, den Milchfluss wiederherzustellen. Haut-zu-Haut-Kontakt ist ebenfalls ein wertvolles Mittel zur Steigerung der Milchproduktion.<sup id=\"cite_ref-4\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-4\">(4)<\/a><\/sup><\/p>\n<p><b>Um eine ausreichende Milchproduktion und einen ausreichenden Milchfluss f\u00fcr 6 Monate ausschlie\u00dfliches Stillen zu gew\u00e4hrleisten, ist es wichtig, dass ein Baby so oft und so lange gestillt wird, wie es hungrig ist, Tag und Nacht.<\/b> Diese F\u00fctterungsmethode, die als &#8222;Stillen nach Bedarf&#8220; oder &#8222;Stillen ad libitum&#8220; bezeichnet wird, erm\u00f6glicht es S\u00e4uglingen, die f\u00fcr ein zufriedenstellendes Wachstum erforderliche Milch zu erhalten. Die Menge der Milch, die Babys zu sich nehmen, ist unterschiedlich, wobei die durchschnittliche t\u00e4gliche Aufnahme in den ersten sechs Monaten zwischen 440 und 1220 ml liegt.<sup id=\"cite_ref-5\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-5\">(5)<\/a><\/sup> S\u00e4uglinge, die nach Bedarf gestillt werden und sich von ihrem Appetit leiten lassen, nehmen in der Regel nur 63-72 % der verf\u00fcgbaren Milch aus der Brust auf. Dies deutet darauf hin, dass sie das Stillen aufgrund der S\u00e4ttigung einstellen und nicht, weil die Brust leer ist.<sup id=\"cite_ref-6\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-6\">(6)<\/a><\/sup> Es ist erw\u00e4hnenswert, dass die Br\u00fcste eine unterschiedliche Kapazit\u00e4t zur Milchspeicherung haben k\u00f6nnen. Frauen mit einer geringeren Speicherkapazit\u00e4t m\u00fcssen m\u00f6glicherweise h\u00e4ufiger f\u00fcttern, um eine ausreichende t\u00e4gliche Aufnahme und Produktion sicherzustellen.<\/p>\n<p>Das folgende Video erkl\u00e4rt die Physiologie des Stillens genauer.<\/p>\n<div class=\"thumb embedvideo autoResize\" style=\"width: 508px;\">\n<div class=\"embedvideo autoResize\">\n<div class=\"embedvideowrap\" style=\"width: 500px;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Play video\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/uVcBhnHo7gQ?\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Es ist wichtig, die Stilldauer oder -h\u00e4ufigkeit nicht einzuschr\u00e4nken, da wunde Brustwarzen in erster Linie durch falsches Anlegen und nicht durch zu langes Stillen verursacht werden. M\u00fctter lernen, die Hungerzeichen ihres Babys zu erkennen, wie z.B. Unruhe, Suchbewegungen oder Saugen an den H\u00e4nden, bevor das Baby st\u00e4rker unruhig wird und weint. Babys sollten so lange saugen d\u00fcrfen, bis sie die Brustwarze spontan loslassen, gefolgt von einer kurzen Pause. Die andere Brust kann dann angeboten werden, je nachdem, was das Baby bevorzugt.<\/p>\n<h2><span id=\"Engorgement\" class=\"mw-headline\">Brustdr\u00fcsenschwellung<\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span><a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Engorgement\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=3\">edit<\/a><span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span><a title=\"Edit section: Engorgement\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=3\">edit source<\/a><span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Eine pathologische Brustdr\u00fcsenschwellung (&#8222;Milchstau&#8220;, d.h. die \u00dcberf\u00fcllung der Br\u00fcste mit Milch) tritt typischerweise auf, wenn der Milchabfluss behindert wird, oft aufgrund restriktiver Stillpraktiken, ineffektiven Saugens oder, seltener, einer \u00dcberproduktion von Milch. Eine chirurgische Brustvergr\u00f6\u00dferung kann ebenfalls zu einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr einen Milchstau f\u00fchren.<sup id=\"cite_ref-:3_7-0\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:3-7\">(7)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die sogenannte &#8222;initiale Brustdr\u00fcsenschwellung&#8220; hingegen bezieht sich auf die beidseitige Schwellung und Spannung der Brust, die \u00fcblicherweise zwischen dem 3. und 5. postpartalen Tag in Verbindung mit dem Milcheinschuss auftritt. Sie zeigt im Allgemeinen an, dass die Bildung der reifen Frauenmilch begonnen hat, und gilt als beruhigendes Zeichen.<\/p>\n<p>Die \u00dcberdehnung der Milchg\u00e4nge mit Milch kann zu einer unterschiedlich starken Kompression der Blut- und Lymphgef\u00e4\u00dfe f\u00fchren. Zu den Faktoren, die mit einer schweren, symptomatischen Brustdr\u00fcsenschwellung in Verbindung gebracht werden k\u00f6nnen, geh\u00f6ren Primiparit\u00e4t, die Verabreichung gro\u00dfer Mengen intraven\u00f6ser Fl\u00fcssigkeit w\u00e4hrend der Wehen, pr\u00e4menstruelles Brustspannen und eine fr\u00fchere Brustoperation.<sup id=\"cite_ref-:3_7-1\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:3-7\">(7)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Dieses optionale Video zeigt die Methode des Reverse Pressure Softening, um das Anlegen bei einer Brustdr\u00fcsenschwellung zu erleichtern.<\/p>\n<div class=\"thumb embedvideo autoResize\" style=\"width: 508px;\">\n<div class=\"embedvideo autoResize\">\n<div class=\"embedvideowrap\" style=\"width: 500px;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Play video\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/QJYZrAG6cRA?\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2><span id=\"Milk_Blebs\" class=\"mw-headline\">Milchbl\u00e4schen <\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span> <a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Milk Blebs\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=4\">edit<\/a> <span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span> <a title=\"Edit section: Milk Blebs\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=4\">edit source<\/a> <span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Ein Milchbl\u00e4schen ist eine schmerzhafte, blasenartige Formation an der Brustwarze einer stillenden Frau. Es kann ser\u00f6s oder wei\u00df erscheinen und kann zu verstopften Milchg\u00e4ngen f\u00fchren. Zu den Risikofaktoren f\u00fcr die Entstehung von verstopften Milchg\u00e4ngen und Milchbl\u00e4schen geh\u00f6ren ein unzureichender Milchabfluss, Mastitis, enge Kleidung, die die Br\u00fcste komprimiert, anhaltender Druck durch Sicherheitsgurte oder S\u00e4uglingsgurte, seltenes Stillen und Druck durch Schlafen auf dem Bauch.<sup id=\"cite_ref-8\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-8\">(8)<\/a><\/sup> Zu den Symptomen geh\u00f6ren schmerzhaftes Stillen, empfindliche Brustwarzen, \u00dcberw\u00e4rmung der Brust, rote und entz\u00fcndete Haut um die Brustwarze und ein empfindlicher Knoten in der Brust &#8211; dies weist auf einen Bereich der Brust hin, in dem ein Milchstau aufgetreten ist. Eine entz\u00fcndliche oder infekti\u00f6se Mastitis kann die Folge sein, wenn sich der Entz\u00fcndungsprozess weiter in das Brustgewebe ausbreitet. Au\u00dferdem klagen manche Frauen \u00fcber Brustwarzenschmerzen und einschie\u00dfende Schmerzen in der Brust. Das fr\u00fchzeitige Erkennen und Behandeln von Risikofaktoren und Symptomen kann helfen, Milchbl\u00e4schen effektiv zu verhindern und zu behandeln.<\/p>\n<p>Das folgende optionale Video zeigt Ihnen, wie Sie mit Milchbl\u00e4schen umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"thumb embedvideo autoResize\" style=\"width: 508px;\">\n<div class=\"embedvideo autoResize\">\n<div class=\"embedvideowrap\" style=\"width: 500px;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Play video\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/F8klPRqcpoc?\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2><span id=\"Mastitis_and_Blocked_Ducts\" class=\"mw-headline\">Mastitis und verstopfte Milchg\u00e4nge <\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span> <a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Mastitis and Blocked Ducts\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=5\">edit<\/a> <span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span> <a title=\"Edit section: Mastitis and Blocked Ducts\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=5\">edit source<\/a> <span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Verstopfte Milchg\u00e4nge und Mastitis (Stillmastitis, Mastitis puerperalis) stellen unterschiedliche Stadien der Brustentz\u00fcndung w\u00e4hrend der Laktation dar. Beide sind auf die anf\u00e4ngliche Verstopfung der Milchg\u00e4nge zur\u00fcckzuf\u00fchren.<sup id=\"cite_ref-9\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-9\">(9)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Ein <b>verstopfter Milchgang<\/b> ist der Begriff f\u00fcr einen lokalisierten Milchstau, der einen Teil der Brust, z.B. einen Dr\u00fcsenlappen, betrifft. Zu den klinischen Anzeichen geh\u00f6rt ein schmerzhafter Knoten in einer Brust, oft begleitet von einer R\u00f6tung auf der dar\u00fcber liegenden Haut. Die Erkrankung betrifft in der Regel nur einen Teil der Brust, und die Frau hat in der Regel kein Fieber und f\u00fchlt sich wohl.<sup id=\"cite_ref-10\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-10\">(10)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die <b>Mastitis <\/b> ist gekennzeichnet durch eine Kombination von Brustsymptomen, wie R\u00f6tung und Schwellung, und grippe\u00e4hnlichen Symptomen, einschlie\u00dflich Fieber und Sch\u00fcttelfrost. Bis zu 20 % der stillenden Frauen sind davon betroffen, wobei die meisten F\u00e4lle innerhalb des ersten Monats nach der Geburt auftreten.<sup id=\"cite_ref-11\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-11\">(11)<\/a><\/sup> Sie kann f\u00fcr die Betroffenen \u00e4u\u00dferst schmerzhaft und belastend sein.<\/p>\n<h2><span id=\"Painful_Nipples\" class=\"mw-headline\">Schmerzhafte Brustwarzen <\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span> <a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Painful Nipples\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=6\">edit<\/a> <span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span> <a title=\"Edit section: Painful Nipples\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=6\">edit source<\/a> <span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Wunde Brustwarzen und Schmerzen k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass eine Frau fr\u00fcher als beabsichtigt aufh\u00f6rt zu stillen.<sup id=\"cite_ref-12\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-12\">(12)<\/a><\/sup> Starke Schmerzen in der Brustwarze werden von stillenden Frauen mit wunder Brustwarze am ersten Tag nach der Geburt h\u00e4ufig angegeben, unabh\u00e4ngig von der Gr\u00f6\u00dfe und dem Ausma\u00df der Verletzung.<sup id=\"cite_ref-13\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-13\">(13)<\/a><\/sup> Ein Assessment der Brustwarzenschmerzen w\u00e4hrend des Stillens anhand einer Schmerzskala ist von entscheidender Bedeutung und verlagert den Schwerpunkt der Versorgung weg von der Gr\u00f6\u00dfe und dem Ausma\u00df der Sch\u00e4digung.<\/p>\n<p>Die wichtigsten Faktoren, die zu einer wunden Brustwarze beitragen, stehen im Zusammenhang mit einem suboptimalen Anlegen und einer ungeeigneten Stillposition. Dazu geh\u00f6ren Probleme wie ein wenig ge\u00f6ffneter Mund (\u00d6ffnungswinkel weniger als 140 Grad), nach innen gedrehte Lippen, ein asymmetrisches Anlegen, ein weit entferntes Kinn, ein falsch ausgerichteter K\u00f6rper des Kindes, zu geringe Unterst\u00fctzung durch die Mutter und eine erh\u00f6hte Position des K\u00f6rpers der Mutter \u00fcber dem Kind.<sup id=\"cite_ref-14\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-14\">(14)<\/a><\/sup><sup id=\"cite_ref-15\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-15\">(15)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Da viele Faktoren zu schmerzenden Brustwarzen in der Stillzeit beitragen k\u00f6nnen, ist eine proaktive, fr\u00fchzeitige Stillbetreuung wichtig, um das Risiko eines vorzeitigen Abstillens zu verringern. Eine umfassende pr\u00e4natale Stillberatung und die sofortige Korrektur von Problemen bei der Positionierung und dem Anlegen in der ersten Zeit nach der Geburt sind entscheidend, um eine Verletzung der Brustwarze und damit verbundene Infektionen zu vermeiden. Die rechtzeitige Erkennung und Intervention bei Erkrankungen wie Ankyloglossie (verk\u00fcrztes Zungenb\u00e4ndchen), suboptimaler Milchentleerung, starkem Saugen des S\u00e4uglings und Vasospasmus sind von entscheidender Bedeutung, um anhaltende Schmerzen, psychische Belastungen und m\u00f6gliche langfristige Auswirkungen auf die Milchbildung proaktiv zu behandeln.<sup id=\"cite_ref-16\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-16\">(16)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die Handentleerung kann hilfreich sein, bis eine Stillberaterin verf\u00fcgbar ist. Das folgende optionale Video demonstriert die Handentleerung.<\/p>\n<div class=\"thumb embedvideo autoResize\" style=\"width: 508px;\">\n<div class=\"embedvideo autoResize\">\n<div class=\"embedvideowrap\" style=\"width: 500px;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Play video\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/dm407BDB9GY?\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2><span id=\"Benefits_of_Breastfeeding\" class=\"mw-headline\">Vorteile des Stillens <\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span> <a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Benefits of Breastfeeding\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=7\">edit<\/a> <span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span> <a title=\"Edit section: Benefits of Breastfeeding\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=7\">edit source<\/a> <span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das ausschlie\u00dfliche Stillen von S\u00e4uglingen von der Geburt bis zum Alter von 6 Monaten und ermutigt zum Weiterstillen nach Einf\u00fchrung der Beikost bis zum Alter von mindestens 2 Jahren.<sup id=\"cite_ref-:4_1-1\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:4-1\">(1)<\/a><\/sup> Muttermilch enth\u00e4lt N\u00e4hrstoffkomponenten, die das Wachstum f\u00f6rdern, sowie bioaktive Komponenten, die eine Rolle bei der immunologischen Entwicklung spielen.<sup id=\"cite_ref-:5_17-0\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:5-17\">(17)<\/a><\/sup> Einige erforschte Vorteile des Stillens sind:<\/p>\n<ul>\n<li>geringeres Risiko f\u00fcr Diabetes und Adipositas im sp\u00e4teren Leben<sup id=\"cite_ref-18\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-18\">(18)<\/a><\/sup><\/li>\n<li>verbesserte \u00dcberlebensrate von S\u00e4uglingen und Schutz vor einigen Krankheiten wie Durchfall und Lungenentz\u00fcndung<sup id=\"cite_ref-19\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-19\">(19)<\/a><\/sup><\/li>\n<li>potenziell sch\u00fctzender Einfluss auf postpartale Depressionen bei Frauen, die vor der Geburt eine Depression hatten<sup id=\"cite_ref-20\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-20\">(20)<\/a><\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<h2><span id=\"Supplementary_Feeding\" class=\"mw-headline\">Zuf\u00fctterung <\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span> <a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Supplementary Feeding\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=8\">edit<\/a> <span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span> <a title=\"Edit section: Supplementary Feeding\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=8\">edit source<\/a> <span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Auch wenn nicht alle Frauen stillen k\u00f6nnen, ist die weit verbreitete Praxis, gestillte S\u00e4uglinge mit S\u00e4uglingsnahrung (Formula) zu versorgen, m\u00f6glicherweise nicht durch Evidenz begr\u00fcndet.<sup id=\"cite_ref-:1_21-0\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:1-21\">(21)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Bei Frauen, die ausschlie\u00dflich stillen wollen und k\u00f6nnen, kann sich die Zuf\u00fctterung negativ auf die Milchmenge, die Dauer und Ausschlie\u00dflichkeit des Stillens und das Darmmikrobiom des S\u00e4uglings auswirken.<sup id=\"cite_ref-:5_17-1\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:5-17\">(17)<\/a><\/sup><sup id=\"cite_ref-:1_21-1\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:1-21\">(21)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Es ist auch wichtig, die Auswirkungen der fr\u00fchen Einf\u00fchrung von Kuhmilch w\u00e4hrend des Stillens auf die Entwicklung einer Kuhmilchallergie zu ber\u00fccksichtigen. Es hat sich gezeigt, dass die <i>sehr fr\u00fche Einf\u00fchrung einer Kuhmilchnahrung und das anschlie\u00dfende Absetzen<\/i> das Risiko einer Kuhmilchallergie erh\u00f6hen kann. Ulfman et al. stellen fest, dass &#8222;wenn M\u00fctter planen, den S\u00e4ugling ausschlie\u00dflich zu stillen, in den ersten Lebenswochen keine <i>Kuhmilchnahrung<\/i> gegeben werden sollte, w\u00e4hrend das Stillen aufgebaut wird&#8220;.<sup id=\"cite_ref-22\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-22\">(22)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Fr\u00fche Faktoren wie ein empfundener Milchmangel, eine unzureichende Milchaufnahme durch den S\u00e4ugling w\u00e4hrend des Stillens und mechanische Probleme beim Anlegen f\u00fchren h\u00e4ufig zu einer fr\u00fchen Einf\u00fchrung der Beikost. Daher <b>sollten Angeh\u00f6rige der Gesundheitsberufe Interventionen zur \u00dcberwindung dieser Hindernisse durch eine gr\u00fcndliche Beurteilung, Beratung und Nachsorge priorisieren<\/b>. Die ersten 14 Tage der Laktation spielen eine entscheidende Rolle beim Aufbau einer angemessenen Milchmenge f\u00fcr die gesamte Laktationsperiode.<sup id=\"cite_ref-:1_21-2\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:1-21\">(21)<\/a><\/sup> Folglich sollten die Bem\u00fchungen darauf gerichtet sein, eine reichliche Milchproduktion w\u00e4hrend dieses entscheidenden Zeitfensters zu f\u00f6rdern, um m\u00f6gliche zuk\u00fcnftige Probleme mit der Milchmenge abzumildern.<\/p>\n<blockquote><p>In Anbetracht der Auswirkungen des Zuf\u00fctterns mit S\u00e4uglingsnahrung auf die Darmgesundheit von S\u00e4uglingen und der allgemeinen Vorteile des Stillens sollten Angeh\u00f6rige der Gesundheitsberufe M\u00fctter vorrangig dazu ermutigen und unterst\u00fctzen, ausschlie\u00dflich zu stillen. Gesundheitsdienstleister sollten mit gesundem Urteilsverm\u00f6gen sicherstellen, dass Babys ausreichend ern\u00e4hrt werden, sei es durch Muttermilch, Spendermilch oder Nahrungserg\u00e4nzung, um das Gedeihen des Babys zu unterst\u00fctzen.<\/p><\/blockquote>\n<h2><span id=\"Bottles_and_Pacifiers\" class=\"mw-headline\">Fl\u00e4schchen und Schnuller <\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span> <a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Bottles and Pacifiers\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=9\">edit<\/a> <span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span> <a title=\"Edit section: Bottles and Pacifiers\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=9\">edit source<\/a> <span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Es besteht ein m\u00f6glicher Zusammenhang zwischen der Verwendung von Schnullern und\/oder Flaschennahrung und einem ung\u00fcnstigen Stillverhalten, insbesondere in Bezug auf Flaschennahrung.<sup id=\"cite_ref-23\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-23\">(23)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Es wurde festgestellt, dass die Einf\u00fchrung von Schnullern innerhalb der ersten 4 Lebenswochen eines S\u00e4uglings die Wahrscheinlichkeit des ausschlie\u00dflichen Stillens nach 1 Monat verringert. Au\u00dferdem kann die fr\u00fche Einf\u00fchrung von Schnullern (im Gegensatz zur sp\u00e4teren Einf\u00fchrung) die Gesamtdauer des Stillens verk\u00fcrzen.<sup id=\"cite_ref-:2_24-0\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:2-24\">(24)<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die Becherf\u00fctterung ist eine bessere Methode, um gestillte S\u00e4uglinge zuzuf\u00fcttern<\/p>\n<p>Wenn Sie mehr \u00fcber die Becherf\u00fctterung erfahren m\u00f6chten, sehen Sie sich bitte dieses optionale Video an.<\/p>\n<div class=\"thumb embedvideo autoResize\" style=\"width: 508px;\">\n<div class=\"embedvideo autoResize\">\n<div class=\"embedvideowrap\" style=\"width: 500px;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Play video\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/X2t57eNGMEs?\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>F\u00fcr Familien, die die Verwendung eines Schnullers in Erw\u00e4gung ziehen, kann es ratsam sein, die Einf\u00fchrung eines Schnullers bis 4 Wochen nach der Geburt zu verschieben, wenn das Stillen wahrscheinlich gut etabliert ist.<sup id=\"cite_ref-:2_24-1\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-:2-24\">(24)<\/a><\/sup><\/p>\n<h2><span id=\"Caesarean_Section_and_Breastfeeding\" class=\"mw-headline\">Kaiserschnitt und Stillen <\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span> <a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Caesarean Section and Breastfeeding\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=10\">edit<\/a> <span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span> <a title=\"Edit section: Caesarean Section and Breastfeeding\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=10\">edit source<\/a> <span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Eine Studie von Hobbs et al.<sup id=\"cite_ref-25\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-25\">(25)<\/a><\/sup> weist darauf hin, dass ein Kaiserschnitt (Sectio caesarea) den Beginn der Bildung reifer Frauenmilch m\u00f6glicherweise hinausz\u00f6gern kann. M\u00fctter, die einen Kaiserschnitt hatten, k\u00f6nnen die Bildung der reifen Frauenmilch f\u00f6rdern, indem sie regelm\u00e4\u00dfig stillen oder abpumpen, auf die Stillzeichen des Babys reagieren und daf\u00fcr sorgen, dass sie ausreichend Haut-zu-Haut-Kontakt mit ihrem Neugeborenen haben.<\/p>\n<h2><span id=\"Conclusion\" class=\"mw-headline\">Fazit<\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span><a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: Conclusion\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=11\">edit<\/a><span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span><a title=\"Edit section: Conclusion\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=11\">edit source<\/a><span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Der Zugang zu Stillberatung hat einen erheblichen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen mit dem Stillen beginnen und es auch aufrechterhalten.<sup id=\"cite_ref-26\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-26\">(26)<\/a><\/sup> <sup id=\"cite_ref-27\" class=\"reference\"><a href=\"#cite_note-27\">(27)<\/a><\/sup> Angesichts der betr\u00e4chtlichen gesundheitlichen Vorteile des Stillens sowohl f\u00fcr das Baby als auch f\u00fcr die Mutter sollten die Angeh\u00f6rigen der Gesundheitsberufe konzertierte Anstrengungen unternehmen, um stillenden M\u00fcttern umfassende Unterst\u00fctzung zu bieten.<\/p>\n<h2><span id=\"References\" class=\"mw-headline\">Referenzen<\/span><span class=\"mw-editsection\"><span class=\"mw-editsection-bracket\">(<\/span><a class=\"mw-editsection-visualeditor\" title=\"Edit section: References\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;veaction=edit&amp;section=12\">edit<\/a><span class=\"mw-editsection-divider\"> | <\/span><a title=\"Edit section: References\" href=\"\/index.php?title=Breastfeeding_Fundamentals&amp;action=edit&amp;section=12\">edit source<\/a><span class=\"mw-editsection-bracket\">)<\/span><\/span><\/h2>\n<div class=\"mw-references-wrap mw-references-columns\">\n<ol class=\"references\">\n<li id=\"cite_note-:4-1\"><span class=\"mw-cite-backlink\">\u2191 <sup><a href=\"#cite_ref-:4_1-0\">1.0<\/a><\/sup> <sup><a href=\"#cite_ref-:4_1-1\">1.1<\/a><\/sup><\/span> <span class=\"reference-text\">World Health Organization. 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